Chronik für Register Friedrichshain-Kreuzberg

  • 27. Juni 2020
    In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni wurden erneut Stolpersteine in der Dieffenbachstraße mit schwarzer Farbe besprüht. Betroffen waren 10 Stolpersteine vor den Häusern Nr. 54 und 49. Die Schändung wurde von einem Anwohner zur Anzeige gebracht. Das Landeskriminalamt ermittelt
    Quelle: FHXB Museum
  • 24. Juni 2020
    Am Morgen wurde an einer Schule festgestellt, daß die Website gehackt wurde. Zu sehen war ein Schwein. Da es sich um eine Schule für arabische Sprache handelt, wurde ein antimuslimischer Hintergrund der Tat vermutet. Die Schule hat Anzeige erstattet.
    Quelle: Kalamon
  • 23. Juni 2020
    Wie schon am Vortag wurde eine größere Menge Sticker inhaltlich rassistisch, gegen politische Gegner*innen und mit verschwörungsideologischen Inhalten in der Revaler, Modersohn, Wühlischstraße im Boxikiez und im Rudolfkiez bis zur U-Warschauer Straße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Juni 2020
    Eine größere Menge Sticker inhaltlich rassistisch, gegen politische Gegner*innen und mit verschwörungsideologischen Inhalten wurden in der Revaler, Modersohn, Wühlischstraße im Boxikiez und im Rudolfkiez bis zur U-Warschauer Straße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juni 2020
    In der Waldeyer Straße und in der Frankfurter Allee wurden mehrere Aufkleber eines rechten Online-Handels aus Halle mit verschwörungsideologischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juni 2020
    Am 19.6.2020 wurden acht Stolpersteine in der Dieffenbachstraße mit schwarzer Farbe besprüht. Anwohner*innen haben die Steine gereinigt.
    Quelle: FHXB Museum
  • 17. Juni 2020
    In der Boxhagener Straße wurden mehrere Sticker des rechten Compakt-Magazins gegen politische Gegner*innen und gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juni 2020
    Die Mieter*innen eines Wohnhauses in der Grimmstraße und Nutzer*innen des Spielplatzes gegenüber waren sehr irritiert und haben die Hausverwaltung darüber informiert, daß Handwerker vor Ort nicht nur z. T. Shirts der neonazistischen NPD-Jugen "Nationalisten" trugen, sondern auch neonazistische Musik abspielten.

    Die Hausverwaltung informierte den Wohnungseigentümer, der die Handwerker eigenständig beauftragt hatte. Dieser scheint reagiert zu haben, denn die Handwerker trugen in der Folge andere Kleidung und verrichteten ihre Arbeiten ohne Musik.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juni 2020
    Zum wiederholten Mal wurde in der Holteistraße ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juni 2020
    In einem Hauseingang wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfremdet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Juni 2020
    Gegen 18.15 Uhr gerieten zwei Frauen in der Frankfurter Allee über ihre in einem Buddelkasten spielenden Kinder in Streit. Die eine Frau beleidigte die andere erst rassistisch und riss ihr dann das Kopftuch vom Kopf. Vier Personen kamen hinzu, um die Situation zu beruhigen. Der Begleiter der einen Frau schlug mit einem Besenstiel in Richtung der eingreifenden Personen. Ein Angegriffener wehrte sich mit Reizgas, so dass der Angreifer den Besenstiel fallen ließ. Die Schlichter entfernten sich. Nun kamen mindestens fünf weitere Männer hinzu. Aus dieser Gruppe heraus, wurde mit dem auf dem Boden liegenden Besenstiel auf die beiden Begleiter der 27-Jährigen Frau eingeschlagen. Anschließend flüchtete die Gruppe. Rettungskräfte versorgten die zwei Verletzten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1458
  • 12. Juni 2020
    Wieder wurde in der Holteistraße ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juni 2020
    In der Holteistraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Juni 2020
    Dem Register wurde gemeldet, dass es vor Kurzem (Datum nicht genau bekannt) eine Kleberoute aus dem extrem rechten Versandhandel von "Politaufkleber" gab, die alle entfernt wurden. Die Route zog sich von der Boxhagener Straße entlang der Tram bis in den Lichtenberger Viktoria-Kiez. Verklebt wurden überwiegend Sticker gegen den politischen Gegner und Sticker mit verschwörungsideologischen Inhalten zur "neuen Weltordnung" und Bill Gates.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Juni 2020
    Im Rudolfkiez, zwischen Lehmbruckstraße und Stralauer Allee, wurden wiederholt viele Politaufkleber entfernt, die sich u. a. gegen den poltischen Gegner richteten.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. Juni 2020
    An der Ecke Weichsel / Oderstraße wird ein Anti-Antifa Sticker entfernt. Besonders ist der militante Stil, der bis Ende der 90er / Anfang der 2000er Jahre von Nazis benutzt wurde.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. Juni 2020
    Am Standort ALDI / REWE in der Revaler Straße wurden an der DHL-Packstation und am Unterstand der Einkaufswagen von ALDI Sprühereien „Kill Antifa" versehen mit einem Galgen entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 5. Juni 2020
    In der Straße "Zum Langen Jammer", am kleinen Park, wurden von jeder Laterne genderdiskriminierende Sticker von einem Onlinehandel eines Rechtsextremisten aus Halle entfernt (mindestens acht) "Gender Mainstreaming ist ein erfundener Scheißdreck" mit einer diskriminierender Grafik.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 4. Juni 2020
    Im Richard-Sorge-Kiez wurden 5 Nazi-Sticker entdeckt, sowie je einer in umliegenden Gebieten: Friedenstraße (nahe Landsberger Allee), Karl-Marx-Allee (nahe Frankfurter Tor, Südseite) und Heidenfeldstraße (nahe Ebertystraße). Gestickert wurde "Es lebe Kaltland", "Kommi Killer" und "Blonde Bestien".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Juni 2020
    In der Samariterstraße, Höhe Nr. 24/25, wurde ein genderdiskriminiernder Sticker des Onlinehandels eines Rechtsextremisten aus Halle entfernt "Gender Mainstreaming ist ein erfundener Scheißdreck" mit einer diskriminierender Grafik. Außerdem wurden in letzter Zeit im Gebiet vermehrt Anti-Antifa-Schmierereien wahrgenommen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. Juni 2020
    Gegen 20:40 Uhr wurde eine 28-jährige von einem flüchtigen Bekannten wiedererkannt und mehrfach transphob beleidigt. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige einen Stein nach der Frau geworfen haben, der sie am Fuß traf. Anschließend entfernte sich der namentlich bekannte 17-Jährige.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1379
  • 31. Mai 2020
    Im Mai wurden mehrere 100 rassistische Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle im weiträumigen Gebiet zwischen Ostkreuz, Warschauer Straße und Frankfurter Allee entdeckt und entfernt. Wurden über Monate täglich Hunderte Aufkleber entdeckt und entfernt, hat die Häufigkeit der rechten Klebeaktionen bereits im April nachgelassen und ging auch im Mai nochmals zurück. Sie finden nicht mehr täglich statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Mai 2020
    Ein Mann rief am Abend in Kreuzberg aus einem Fenster heraus nationalsozialistische Parolen und Bedrohungen. Gegen 20.25 Uhr versammelte sich auf einer Wiese vor dem Krankenhaus an der Dieffenbachstraße eine Personengruppe anlässlich eines jüdischen Wochenfestes. Gegen diese richtete der 49-jährige wiederholt nationalsozialistische Parolen und Bedrohungen in englischer Sprache. Während dazu ein Zeuge von den alarmierten Einsatzkräften befragt werden konnte, war dies beim Patienten einer psychiatrischen Station des Krankenhauses nicht möglich.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1324
  • 28. Mai 2020
    Mehrere Personen übermittelten via Twitter die Entdeckung einer rassistischen Schmiererei in der Nähe des Kreuzbergs. Es handelt sich um den gleichen Spruch, der bereits am 23. und 24. Mai im Bezirk an Häuserwände geschmiert wurde.
    Quelle: via Twitter
  • 27. Mai 2020
    Wie ein Zeuge berichtete, zeigten zwei Männer am Boxhagener Platz den Hitlergruß und äußerten dazu rassistische Parolen. Eine Person alarmierte die Polizei, die mit einem großen Aufgebot vor Ort kam und die beiden Täter mitnahm.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Mai 2020
    Neben der Eingangstür zu einem Wohnhaus in der Skalitzer Straße wurde eine LGBTIQ*-Feindliche Edding-Schmiererei bemerkt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Mai 2020
    Wieder wurde der rassistische Spruch "Grenzen schützen & Remigration" großflächig an eine Gebäudewand gesprüht. Diesmal betroffen ist das Kaufland in der Hermann-Blankenstein-Straße, wo der Spruch gleich zweimal angebracht wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Mai 2020
    Insgesamt fünf rassistische Schriftzüge wurden an Hauswänden in der Eldenaer Straße und der Thaerstraße entdeckt. Ein weiterer Schriftzug wurde an einer Fassade in der Petersburger Straße gemeldet und aus der Landsberger Allee / Ebertystraße. Teilweise wurden die Schmierereien unkenntlich gemacht, bzw. die Hausverwaltungen informiert.

    Es ist der gleiche Schriftzug wie einen Tag vorher in der Kreuzberger Johanniterstraße. Auch in Lichtenberg und Prenzlauer Berg wurde der Schriftzug im gleichen Zeitraum entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Mai 2020
    In der Kreuzberger Johanniterstraße 33 wurde ein rassistischer Spruch an eine Hauswand geschmiert. Mehrere Personen haben die Schmiererei dem Register gemeldet, eine benachrichtigte das Bezirksamt und veröffentlichte die Schmiererei auf Twitter.

    https://twitter.com/NicoAusB/status/1264980649917779970
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Mai 2020
    In der letzten Nacht wurden mit mehreren Steinen Fensterscheiben das ehemaligen "Berliner Zwangsarbeitsamt für Juden" in der Fontanepromenade in Kreuzberg eingeworfen. Zwei Zeugen hatten gegen 2.30 Uhr beobachtet, wie der der Mann Pflastersteine aufsammelte, gegen die Fensterscheiben warf und dann auf einem Fahrrad davon fuhr. Polizisten stellten den 27-jährigen Steinewerfer in der Nähe des Tatorts.

    https://www.welt.de/regionales/berlin/article208131231/Steine-auf-fruehe...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. Mai 2020
    Ein, möglicher Weise angetrunkener, Mann im Rollstuhl rief einer asiatisch gelesenen Frau "Chingchangchong" hinterher. Außerdem, ohne es gegen eine Person zu richten, sagte er "ugh Jewish" und spuckte aus.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Mai 2020
    Gegen 15 Uhr wurde eine Lokalpolitikerin in der Dresdner Straße vor einem Wahlkreisbüro mit den Worten "Sei froh, dass ich dich nicht anzünde, du Hure" beleidigt und bedroht. Der 40-Jährige Täter wurde am Kottbusser Tor gestellt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1213
  • 17. Mai 2020
    Am 17. Mai 2020 rief die Gruppe "Aktion Eigensinn" zu einer Kundgebung von 14-18 Uhr auf dem Mariannenplatz auf. Unter dem Motto "Raus aus der Dose" demonstrierten sie aus Sicht von Kunstschaffenden gegen die Einschränkungen durch Corona. Obwohl sie sich von Diskriminierung und rechts in Redebeiträgen distanzierten, lagen esoterische und verschwörungsideologische Flyer von Gruppen aus, die auch im Kontext der rechtsoffenen "Hygienedemos" aktiv sind.
    Quelle: Twitter
  • 17. Mai 2020
    Gegen 00:30 Uhr wurde eine Hakenkreuzschmiererei in der Andreasstraße Ecke Langestraße auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Mai 2020
    Gegen 15.15 Uhr geriet die 28-Jährige an der Friedenstraße / Koppenstraße auf dem Gehweg mit einem unbekannten Mann in Streit. Nach eigenen Angaben wurde sie Im Verlauf mehrfach rassistisch beleidigt. Der Täter soll in Begleitung von zwei weiteren Männern gewesen sein, die ihn durch Auslachen der Frau zum Weitermachen animierten.

    Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1196
  • 13. Mai 2020
    Gegen 16:10 Uhr gingen vier Polizeibeamt*innen durch den Görlitzer Park und führten bei einer Gruppe von fünf Personen, die an der Kuhle auf und neben einer Bank saß, eine Personenkontrolle durch. Dabei handelte es sich um vier Schwarze Männer und eine weiße Frau. Auf die Frage, warum ausgerechnet diese Gruppe kontrolliert wurde, verwiesen die Beamt*innen auf Gefahrenabwehr. Erst als ihnen die Frau vorhielt, sie kontrollierten nur schwarze Menschen, wurde auch sie kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Mai 2020
    In der Warschauer Straße wurden antisemitische Plakate mit Davidstern und Fotos bemerkt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Mai 2020
    Am Abend wurde in Friedrichshain ein Mann rassistisch beleidigt und ein anderer Mann beleidigt und bespuckt. Nach bisherigen Erkenntnissen forderte ein Mann gegen 18 Uhr in Ausübung seiner Tätigkeit als Parkläufer im Volkspark Friedrichshain eine etwa 15-köpfige Personengruppe auf, die Lautstärke zu reduzieren und den vorgeschriebenen Mindestabstand nach der Eindämmungsmaßnahmenverordnung einzuhalten. Daraufhin soll der 29-Jährige aus der Gruppe heraus rassistisch beleidigt worden sein. Ein 62-jähriger Parkbesucher, der dem Parkläufer zur Hilfe kam, soll daraufhin ebenfalls beleidigt und zudem bespuckt worden sein.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1156
  • 9. Mai 2020
    AmTraveplatz befindet sich eine Gruppe Nazi-Skinheads. Eine vorbeikommende Person rief „Nazis raus“ und wurde von der Gruppe angepöbelt und geschubst.
    Es ist nicht das erste Mal, daß eine Gruppe Nazis im Kiez unterwegs ist. Bereits am 1. Mai belagerten sieben Lichtenberger Nazis eine Bushaltestelle am Boxhagene Platz, ohne dabei das Corona-Abstandsgebot einzuhalten. Die darauf von einem Passanten aufmerksam gemachte Polizei reagierte nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Mai 2020
    Es wurden drei rassistische Politaufkleber zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 8. Mai 2020
    Am Kottbusser Tor wurde vom Rapper Spezial K eine geschmierte „SS-Rune“ entfernt.

    Darüber hinaus ruft der Rapper in einem Instagram-Post dazu auf, solche Schmierereien zu entfernen und ihnen etwas entgegen zu setzen.
    Quelle: Instagram spezial_kay
  • 6. Mai 2020
    In Friedrichshain wurden fünf verschiedene Plakate entdeckt, auf denen die Corona-Maßnahmen mit der antisemitischen Politik im Nationalsozialismus verglichen werden. Die Plakate waren auf eine Werbung von DIE PARTEI aufgeklebt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. Mai 2020
    In der Dresdener Straße beobachtete gegen 11:45 Uhr eine Person, wie ein Mann auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Richtung einiger Frauen, die im Wendekreis der Kita vor einem geschlossenen Cafe standen, mehrmals den Hitlergruß in ihre Richtung zeigte. Außerdem steckte er mehrmals mit erhobenen Händen den rechten Zeigefinger in die Faust der linken Hand, was als Androhung sexueller Gewalt verstanden werden kann. Von einem Passanten darauf angesprochen, was das soll, zeigte der Mann erneut den Hiltlergruß, rief "Heil Hitler" und ging weiter. Da hier eine temporäre Spielstraße eröffnet werden sollte, erschien kurz darauf ein Fahrzeug des Ordnungsamtes. Die drei Insassen wurden vom Passanten über den Vorfall informiert, fühlten sich aber für Straftaten nicht zuständig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Auf einer Bank wird ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen schwarze Menschen richtet entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Im April wurden mehrere 100 rassistische Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle im weiträumigen Gebiet zwischen Ostkreuz, Warschauer Straße und Frankfurter Allee entdeckt und entfernt.

    Wurden über Monate täglich hunderte Aufkleber entdeckt und entfernt, hat die Häufigkeit der rechten Klebeaktionen im April nachgelassen. Sie finden nicht mehr täglich statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. April 2020
    Wie die Betroffene mitteilte, saß sie gegen 16 Uhr zum Arbeiten auf der Bank Zickenplatz/Hohenstaufenplatz am Kottbusser Damm. Auf einer anderen Bank in der Nähe saßen Frauen und Kinder, die immer wieder auf den abgesperrten Spielplatz und zurück liefen. Als einer der Jungen (ca.11 Jahre) sich plötzlich auf "ihre" Bank setzte, forderte sie ihn mehrmals freundlich auf, den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Er begann ihr gegenüber laut laut zu werden und die Schwester pfiff ihr mit einer Pfeife penetrant ins Gesicht, weswegen die Betroffene etwas aufgebrachter meinte, das sei respektlos und sie soll damit aufhören. Der Junge stand plötzlich hinter ihr und schrie ihr ins Ohr. Auf die nochmalige Aufforderung, das zu unterlassen, haben alle gelacht und die Mutter / größere Schwester setzte sich demonstrativ neben die Betroffene. Während diese darauf hin mit der Polizei telefonierte, wurde sie auf arabisch als ungläubige Jüdin beschimpft. Die anderen fingen dann an, sich weiter über Israel zu unterhalten. Als die Polizei kam, hatte sich die Familie bereits entfernt.
    Quelle: KIgA e. V.
  • 24. April 2020
    Gegen 16:30 fand im Görlitzer Park auf Höhe des Eingangs Oppelner Straße ein Polizeieinsatz statt, bei dem Beamt*innen mit Hunden nach Drogen suchten. Außerdem kontrollierten sie zwei schwarze Männer, die wie viele andere weiße Personen, auf der Wiese saßen. Ohne das etwas gegen sie vorlag, wurde ein Platzverweis für 24 Stunden erteilt. Andere Personen wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. April 2020
    Eine Stunde später, gegen 17:30 Uhr, kam eine zweite Polizeieinheit zum selben Ort und kontrollierte erneut zwei Gruppen schwarzer Männer, die auf den Stufen und einer Bank saßen. Allen wurden Platzverweise für 24 Stunden erteilt. Andere Personen wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. April 2020
    Ein Großplakat der Partei "Die Partei" in der Warschauer Straße wurde vollständig zerstört. Der Schädiger wurde von einem Zeugen auf seine Tat angesprochen und gab als Motiv "Hass auf Linke" an.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. April 2020
    Unbekannte haben in der vergangenen Nacht die Fassade eines Wahlkreisbüros in Kreuzberg mit einem Schriftzug und Hakenkreuzen beschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt wurde über die vermutlich politisch motivierte Sachbeschädigung unter Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen informiert und übernahm die weiteren Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0204;https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.886192.php
  • 22. April 2020
    In der Werner Düttmann Siedlung wuden zwei Hakenkreuze und zwei mal das Waffen SS Zeichen auf den Boden gemalt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 21. April 2020
    Auf der Halbinsel Stralau, Ecke Friedrich-Junge / Bahrfeltdstr., wurde auf einem Stromkasten der Spruch "Merkel muß weg" in "Hass muß weg" abgeändert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. April 2020
    Drei rassistsiche Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle wurden entfernt und ein rassistischer Aufkleber von ‚Widerstand’ mit der Aufschrift „Arbeit zuerst für Deutsche“.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 13. April 2020
    Eine Person of Colour war gegen 22:15 Uhr in der Warschauer Straße auf dem Fahrrad unterwegs. Unerwartet wurde sie von einem anderen Radfahrer erst vorfolgt und anschließend vom Fahrrad herunter geschlagen. Anschließend kamen drei weitere Personen und schlugen auf die Betroffene ein. Als sie flüchteten riefen die Angreifer „Go back to your country“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. April 2020
    Auf den Rollläden eines vietnamesischen Gemüseladen in der Petersburger Straße wurde ein „Verseucht“-Sticker abgemacht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. April 2020
    Auch auf der Halbinsel Stralau wurden Sticker des extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. April 2020
    Gestern Abend soll ein Mann eine Personengruppe in einer Straßenbahn in Friedrichshain rassistisch beleidigt haben. Nach bisherigen Ermittlungen winkten zwei Frauen gegen 20 Uhr einen Funkwagen an der Straßenbahnhaltestelle Büschingstraße Ecke Mollstraße heran und machten die Besatzung auf einen 53-jährigen Mann aufmerksam, der in Begleitung einer 23-Jährigen war. Der Mann soll die Frauen im Alter von 30 und 33 Jahren und ihre Familien rassistisch in der Straßenbahn beschimpft haben. Als alle Personen diese an der Haltestelle verließen, soll der Tatverdächtige einen Hammer hervorgeholt haben. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Einsatzkräfte neben einem Hammer noch eine Handsäge sowie ein Jagdmesser und beschlagnahmten die gefundenen Gegenstände. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0811
  • 4. April 2020
    Wieder wurden rassistische Aufkleber eines Online-Handels aus Halle im Gebiet entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 2. April 2020
    Am Warschauer Platz und in der Rudolfstraße wurden homo/transfeindliche und gegen politische Gegner gerichtete Aufkleber von zwei verschiedenen extrem rechten Onlinehandeln entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2020
    13 Aufkleber eines rechten Onlinehandels aus Halle wurden in der Nähe des Bahnhofs Ostkreuz entfernt. Inhaltlich richteten sie sich überwiegend gegen Geflüchtete/Flüchtlingshelfer, gegen Angela Merkel, die EU und gegen die Antifa.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 30. März 2020
    An einem gelben Bauschuttcontainer nahe dem Bahnhof Ostkreuz wurde ein Graffito „Russe“, bei dem die beiden S-Buchstaben in Runenschrift angebracht wurden, entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 26. März 2020
    Zwei Frauen trugen eine Gesichtsmaske bzw. ein Kopftuch (Corona-Schutz) um das Gesicht. In der Graefestraße wurden sie von einer hinter ihnen laufenden vierköpfigen Männergruppe angepöbelt. Im Vorbeigehen lachten sie Männer und zeigten auf die Frauen. Die Betroffenen fühlten sich aufgrund ihres asiatischen Aussehens ins Visier genommen und rassistisch beleidigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. März 2020
    Mindestens drei Sticker wurden, in der Nähe vom Ostkreuz an der Revaler Straße, gefunden und entfernt. Es handelt sich dabei um "Nachdenken"- Sticker eines rechten Onlineshops in Halle, die Geflüchtete verleumden.
    Quelle: Antifa Fh
  • 23. März 2020
    Eine Frau saß im Görlitzer Park auf einer Bank und beobachtete, wie gegen 16 Uhr ein etwa 30-jähriger Mann auf einem Fahrrad vorbeifährt und auf den Boden spuckt. Sie rief ihm hinterher, dass das ja wohl nicht sein müsse und warf ihm toxische Männlichkeit vor. Er beschimpfte sie daraufhin "Ich spuck gleich auf dich, Scheiß-Lesbe."
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. März 2020
    Am Denkmal für die Spanienkämpfer im Volkspark Friedrichshain wurde ein islamfeindlicher Spruch geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. März 2020
    An einer Hauswand in der Warschauer Straße, Nähe Frankfurter Tor, wurde ein ilslamfeindlicher Spruch geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2020
    An einer Obdachlosenunterkunft in Friedrichshain wurde ein extrem rechter, rassistischer und antimuslimischer Text in den Putz geritzt. Verwendet wurden auch SS-Runen und ein Hakenkreuz.

    Tod allen kriminellen Ausländern, Anti-Islam-Forces
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. März 2020
    Auf den Gehweg vor der Samariterstr. 32 wurde mit rosa Farbe ein Hakenkreuz gesprüht und von AnwohnerInnen in das Gegenteil verwandelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2020
    In dem Gebiet zwischen Ostkreuz, Boxhagener Straße, Holteistraße, Frankfurter Allee wurden in der letzten Woche wieder mehrere 100 rechte Aufkleber verklebt und entfernt.

    Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner oder sind rassistisch motiviert. Die Aufkleber werden täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. März 2020
    Ein schwarzer Mann wird von der Polizei kontrolliert, als er gegen 13:15 Uhr Wrangelstraße zwischen Falckenstein und Oppelner Str. den Gehweg entlang läuft. Andere Personen werden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. März 2020
    Wie der Betroffene berichtete, steht er gegen 22 Uhr Görlitzer Ecke Oppelner Str. vor einer Eckbar, als 4-5 Polizisten zu Fuß aus dem Park auf ihn zukommen. Der Betroffene wird kontrolliert, erst werden Personalien abgefragt, dann der Körper abgetastet. Ein Auto mit weiteren Beamten kommt hinzu. Der Betroffene muß sich nackt ausziehen und wird befragt, was er hier mache. Er antwortet, er trinke Bier in der Bar. Die Polizisten sagen, es gebe viele Bars, wo er hingehen könne, die nicht am Park sind und meinen, wenn er hier trinkt, denken sie er sei ein Dealer. Dann schicken sie den Betroffenen nach hause. Dieser wollte aber noch sein Getränk austrinken. Die Polizisten verweigern dies und schicken ihn wiederholt nach hause. Sie drohen dem Betroffenen mit Gefängnis, wenn er hier bleibt und heute oder morgen nochmals kontrolliert wird.

    Aufgrund des großen Drucks, zahlt der Betroffene sein Getränk und geht nach hause, obwohl er in der Nähe noch mit einer Freundin verabredet war.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2020
    An die Hauswand neben der Eingangstür der Kreutzigerstraße 27 wurde wiederholt eine „88“geschmiert. Das Zahlenkürzel steht für den 8. Buchstaben im Alphabet und bedeutet in extrem rechten Kreisen „Heil Hitler“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. März 2020
    Gegen 5.25 Uhr wird ein 22-jähriger Mann aus LGBTIQ*-Feindlicher Motivation von einem unbekannten Mann beleidigt. Der 22-Jährige kann den Schlägen des Unbekannten ausweichen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 27. Februar 2020
    An die Hauswand neben der Eingangstür der Kreutzigerstraße 27 wurde eine „88“geschmiert.

    Das Zahlenkürzel steht für den 8. Buchstaben im Alphabet und bedeutet in extrem rechen Kreisen „Heil Hitler“.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 25. Februar 2020
    Am Bahnsteig der S41 Richtung Neukölln am Ostkreuz beschimpfte gegen 11:45 Uhr ein Mann wartende Fahrgäste. In der Folge beobachtete ein Zeuge, wie er auf einen Mann mit dunkler Hautfarbe zuging, mit seiner Hand eine Pistole formte und so tat, als er ob - auf den Kopf zielend - abdrückt. Der bedrohte Mann reagierte nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 22. Februar 2020
    Um 21 Uhr soll eine 28-jährige Transfrau am Mehringplatz von einem bisher unbekannten Tatverdächtigen beleidigt und bespuckt worden sein. Im weiten Verlauf soll der Angreifer der Frau gegen den Kopf geschlagen haben. Ein Zeuge, der die Auseinandersetzung mitbekam, konnte den Übergriff beenden. Der Angreifer flüchtete daraufhin und konnte unerkannt entkommen. Die Transfrau wurde nicht verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin; https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.898301.php
  • 20. Februar 2020
    In der RingBahn wurde eine Frau wegen linken Patches an der Jacke von Nazis angesprochen. Sie flüchtete am S-Bhf. Frankfurter Allee Richtung Rigaer Straße. Die Nazis holen sie ein, versuchen ihr die Jacke auszuziehen. Sie wird niedergeschlagen und am Boden liegend getreten.
    Quelle: Antifa Fh
  • 15. Februar 2020
    An der Fensterscheibe der Begegnungseinrichtung Bona Peisa sind auf der Graffitischicht zwei ca. 15 cm große Hakenkreuze eingeritzt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 9. Februar 2020
    In dem Gebiet zwischen Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Monaten viele 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwischenzeitlich verändert sich das Gebiet, in dem die Aufkleber verklebt werden. Immer häufiger sind sie auch über die Boxhagener Straße hinaus über die Holteistraße und der Frankfurter Allee zu sehen. Im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße hat die Verklebung extrem nachgelassen. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden. Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Februar 2020
    An einem Briefkasten in der Boxhagener Straße wurde auf die verstaubte Briefkastenklappe eine „88“ und ein „Hakenkreuz“ in den Staub gezeichnet - entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 4. Februar 2020
    Der Betreiber eines Imbiss in der Nähe des Kreuzberger Mehringplatzes, berichtet von massiven Umsatzeinbußen aufgrund seiner asiatischen Herkunft, seitdem verstärkt über das Corona-Virus berichtet wird.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Februar 2020
    Im Gebiet Ostkreuz / Warschauer Straße wurden zwei Sticker eines rechten Online-Versand aus Halle und ein Reichsbürger-Sticker-Rest entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 2. Februar 2020
    Ein 59-jähriger Mann wird gegen 23.50 Uhr auf dem Mehringdamm von einer unbekannten Person aus rassistischer Motivation beleidigt, angespuckt und gegen den Kopf geschlagen. Polizei Berlin 03.03.20
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 2. Februar 2020
    In dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden.

    Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 2. Februar 2020
    Bei einer Polizeiaktion in einem Wettbüro in der Wrangelstraße kontrollierten Polizeibeamt*innen anwesende schwarze Männer auf Drogen, nahmen ihnen die Ausweise zur Personalienprüfung und tasteten sie ab. Ein afrikanischer Mann, der darauf wartete, dass er seinen Ausweis zurückerhielt, betätigte eine Maschine, um seine Wetteinsätze zu überprüfen. Ein Polizeibeamter schnauzte ihn an, worauf der betroffene Mann sagte, er sei kein Krimineller und wolle mit Respekt behandelt werden. Daraufhin wurden ihm hinter dem Rücken Handschellen angelegt. Da nichts gegen den Mann vorlag, wurden die Handschellen nach einiger Zeit gelöst und er konnte weggehen. Dabei machten die Polizeisten Witze über ihn wie: "Wir lassen die Handschellen dran und deine Frau kann sie dann auf machen."
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 2. Februar 2020
    Wie heute bekannt wurde, wird allen schwarzen Menschen in einem Wettbüro in der Wrangelstraße die Benutzung der Toilette seit einer Polizeirazzia vor ca. 2 Jahren verwehrt, weil auf der Toilette durch eine schwarze Person Drogen entsorgt wurden.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 1. Februar 2020
    Gegen 20.30 Uhr wird eine 24-jährige Frau auf der Karl-Marx-Allee von einem 57-jährigen Mann aus rassistischer Motivation gegen den Arm gestoßen, verächtlich angeschaut und bespuckt. Die 24-Jährige, die in Begleitung ihres 6- jährigen Sohnes ist, ruft ihren 27-jährigen Lebensgefährten an. Der 27-Jährige wird von dem Angreifer mit einem Messer bedroht. Ein Zeuge filmt die Situation mit seinem Handy.
    Quelle: ReachOut Berlin; Polizei Berlin 01.02.20; pnr24-online.de 02.02.20; https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.889674.php
  • 27. Januar 2020
    Fast überall in der Rigaer Str. ist der Tag „Bimbo“ geschmiert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 27. Januar 2020
    Gegen 13.00 Uhr macht eine Zeugin eine 26-jährige Frau darauf aufmerksam, dass ein 41-jähriger Mann versucht, sie mit einem Fußtritt die Rolltreppe hinunterzustoßen. Im Anschluss wird die 26-Jährige von dem Mann verfolgt und rassistisch beleidigt. Mitarbeiter*innen eines Sicherheitsdienstes greifen ein.
    Quelle: ReachOut Berlin; Polizei Berlin 28.01.20; pnr24-online.de 28.01.20; https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.887588.php
  • 26. Januar 2020
    In dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden.

    Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 25. Januar 2020
    Zwei junge schwarze Männer hielten sich in einer Bar in der Reichenbergerstr. auf. Nach einiger Zeit kam die Security zu Ihnen und sie wurden aufgefordert, ihr Getränk austrinken und den Laden verlassen. Auf die Frage warum gab es keine Antwort. Der Ton der Security wurde agressiver. Die beiden Männer riefen die Polizei, weil sie eine Begründung für den Rausschmiß erfahren wollten. Die Polizei telefonierte mit dem Barinhaber, erreichte aber nichts, der Eigentümer bestätigte nur, dass sie die Bar verlassen müssten. Die Polizei sagte, dass es wohl besser sei, woanders hinzugehen. Sie hätten keine Möglichkeit ihren Aufenthalt in der Bar durchzusetzen.

    Beide Männer hatten den Eindruck, dass sie wegen ihrer Hautfarbe angesprochen wurden. Sie waren nicht angetrunken, verhielten sich nicht unangemessen und waren auch wie andere in der Bar gekleidet.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 24. Januar 2020
    Am frühen Freitagmorgen, den 24.01.2020, ist es gegen 1:00 Uhr in einer Berliner U-Bahn der Linie U1/U3 zu einem antisemitischen Vorfall gekommen. Zwischen den Stationen Schlesisches Tor und Warschauer Straße versuchte ein Mann andere Fahrgäste lautstark davon zu überzeugen, dass Hitler “nicht nur schlecht” gewesen sei. Zwei Zeugen forderten den Mann auf, ruhig zu sein. Zudem begann ein Zeuge, die Situation mit seiner Handykamera festzuhalten. Von der Ansprache ließ sich der Mann allerdings nicht beruhigen. Stattdessen erklärte er in die Kamera des Filmenden, dass Israelis Land geklaut hätten und Kinder bombardieren würden. Israel habe Millionen Menschen getötet. Zudem würden Mossad-Agenten junge Männer entführen und töten, um deren Organe an reiche Menschen zu verkaufen.

    Auch nach dem Verlassen der U-Bahn verfolgte der Mann die Zeugen weiter. Dabei brachte er verbal seine Bereitschaft zu einer körperlichen Auseinandersetzung zum Ausdruck. “Der Vorfall macht einmal mehr deutlich, dass hinter einer dürftig getarnten “Israelkritik” handfeste antisemitische Verschwörungstheorien lauern. Das Märchen vom israelischen Organraub ist nichts weiter als eine Neuauflage der antijüdischen Ritualmordlegende”, so Linus Pook von democ.

    Ein Video von dem Vorfall veröffentlichte democ hier: https://twitter.com/democ_de/status/1221785197265522689
    Quelle: democ. Zentrum Demokratischer Widerspruch
  • 19. Januar 2020
    In dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden.

    Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 18. Januar 2020
    Gegen 12.30 Uhr wird ein 36-jähriger Mann an der Kreuzung Jessner- und Oderstraße von einem 49-jährigen Mann, der nationalistische Parolen ruft, rassistisch beleidigt. Ein Zeuge greift ein und wird von dem 49-Jährigen mit einem Messer bedroht.
    Quelle: ReachOut Berlin; Polizei Berlin 18.01.20; Tagesspiegel 19.01.20; https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.884848.php
  • 14. Januar 2020
    Auf ein Graffiti von einem Jugendklub wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Nach der Entdeckung wurde es umgehend entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 12. Januar 2020
    In dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden.

    Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. Januar 2020
    Im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Str. wurden 11 rassistische Aufkleber (von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle) entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 7. Januar 2020
    Gegen 12.00 Uhr wird ein 26-jähriger Mann in der U-Bahn zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Gleisdreieck von einem 30-jährigen Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin; Polizei Berlin 07.01.20; Tagesspiegel 07.01.20; Berliner Morgenpost 08.01.20; Süddeutsche Zeitung 08.01.20; https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.880747.php
  • 7. Januar 2020
    Ein 32-jähriger Mann wird gegen 14.40 Uhr im Viktoriapark, von einem 30-jährigen Mann aus LGTBIQ*feindlicher Motivation mit einem Pflasterstein gegen den Kopf geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin; Polizei Berlin 08.01.20; Berliner Morgenpost 08.01.20; queer.de 08.01.20; pnr24-online.de 09.01.20; https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.880950.php
  • 6. Januar 2020
    Mehrere rassistische Aufkleber, gerichtet gegen schwarze Menschen, einer extrem rechten Online-Plattform wurden an Laternenpfählen zwischen Marchlewski-, / Torell -und Warschauer Strasse entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 6. Januar 2020
    Auf der FB Seite eines muslimischen Vereins wird eine schlechte Bewertung abgegeben, in der Islam-feindliche Menschenrechtsverletzungen legitimiert werden, im Gegensatz zur Homophobie.
    Quelle: Inssan
  • 6. Januar 2020
    Im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Str. wurden 11 rassistische Aufkleber (von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle) entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 5. Januar 2020
    In dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden.

    Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. Januar 2020
    Im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Str. wurden 11 rassistische Aufkleber (von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle) entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
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