Chronik für Register Friedrichshain-Kreuzberg

  • 3. April 2021
    Im Durchgang von der Frankfurter Allee zur Kreutzigerstraße waren Plakate einer rechten Organisation angebracht, die für eine rechte Anti-Corona-Veranstaltung im Wedding mobilisieren.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. April 2021
    In der Seumestraße wurde ein Auto mit Kennzeichen aus dem Havelland entdeckt, an dessen Heckscheibe ein Aufkleber mit Werbung für ein rechtsextremes Bündnis aus dem Havelland angebracht war. Das beworbene Bündnis war in der Vergangenheit mehrfach im Stadtteil Friedrichshain aktiv.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2021
    In der Grünberger Straße / Ecke Gärtnerstraße wurden zwei weitere Graffiti mit dem Text "ISLAM RAUS" entdeckt. Diese waren zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung schon von Bürger*innen weitgehend unkenntlich gemacht worden. Die Ausführung (Schwarzer Edding, Großbuchstaben) ist identisch mit den Graffitis, die z. B. im Kiez zwischen Traveplatz und Wismarplatz mehrfach entdeckt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2021
    Ecke Friedenstraße / Palisadenstraße wurde ein selbstgemachter Sicker im Graffiti-Style mit dem Text "KOMMIES !!! KREMIEREN" entdeckt und entfernt. Motiv und Machart sind identisch mit vorherigen Funden z. B. am EDEKA Markt Jessener Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2021
    Im westlichen Teil der Grünberger Straße wurde ein Sticker einer Berliner Fan-Gruppe (Sport) mit einer rassistisch konnotierten Selbstbezeichnung ("Oompa Loompa Boys") entdeckt und entfernt. Oompa_Loompa: Bei den "Angehhörigen eines fiktiven Pygmäenstamms" handelt es sich offensichtlich um eine rassistische Konstruktion.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. März 2021
    Auf der östlichen Seite der Modersohnbrücke wurden mehrere Sticker einer Berliner Fan-Gruppe (Sport) mit einer rassistisch konnotierten Selbstbezeichnung ("Oompa Loompa Boys") entdeckt und entfernt. Oompa_Loompa: Bei den "Angehhörigen eines fiktiven Pygmäenstamms" handelt es sich offensichtlich um eine üble rassistische Konstruktion.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. März 2021
    An einem Parkscheinautomat in der Gabriel-Max-Straße wurde ein Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entfernt: „Wenn ich mal groß bin, werde ich wegen der Maßnahmen depressive Selbstmordkandidatin“. Er ist Teil einer ganzen Aufkleberserie, deren Motive immer wieder im Gebiet auftauchten. Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. März 2021
    An der Tür eines Projekthauses in der Kreutzigerstraße wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage entfernt. Es handelte sich um Sticker von transsexklusiven radikalen Feministinnen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 22. März 2021
    In der Gabriel-Max-Straße am Boxhagener Platz wurden mehrere selbst produzierte Aufkleber entfernt, die sich mit Bezug auf die Pandemie gegen die WHO und die VR China richteten. Es handelte sich dabei um den Ausdruck eines im Internet geteilten Fotos. Dieses wurde handschriftlich mit zwei Kürzeln ergänzt, in denen jeweils einmal die "S"-Rune vorkam. Das handschriftliche Signatur-Kürzel verweist auf eine verschwörungsideologische Social-Media-Website. Die gleichen Aufkleber tauchten bereits am 9. März im Gebiet auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. März 2021
    Im Bioladen in der Boxhagener Straße 82 lag Werbematerial einer rechtspopulistischen Kleinpartei aus. Die Partei schließt inhaltlich und auch personell an Widerstand 2020 an und stellt die Demokratie in Frage.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. März 2021
    Auf der Höhe der Thaerstr. 24 wurde ein Sticker gegen Impfen eines rechten Onlineversands entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. März 2021
    Am Bersarinplatz wurden Flyer der Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. März 2021
    An der Wülischstr. 45 wurde ein „Keltenkreuz“ (verbotenes Symbol der White Power-Bewegung) geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2021
    In der Oderstraße wurde eine Frau mit schwarzem Kind als „N..fotze“ beleidigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2021
    Der muslimfeindliche Spruch "Islam raus" wurde wiederholt heute mit schwarzem Filzstift an Häuserwände geschmiert. Besonders aktiv war die Person in der letzten Zeit im Bereich Weserstraße / Ecke Finowstraße. So waren die Weserstraße 17 und 18 gleich mehrfach betroffen und im relativ kurzem südlichen Abschnitt der Finowstraße sind besonders die Häuser auf der östlichen Seite betroffen. Bürger*innen machen die Schmierereien immer wieder unkenntlich.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. März 2021
    An der Frankfurter Allee Ecke Weichselstraße wurde ein an ein chinesisches Restaurant gesprühtes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. März 2021
    An die Außenfassade neben dem Eingang eines indischen Restaurants in der Rigaer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2021
    Im U-Bahnhof Samariterstr. wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Das Stickermotiv wird bereits seit Wochen öfter im Stadtteil gesichtet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. März 2021
    In der Rigaer Straße und der Frankfurter Allee wurden Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entdeckt: „Wenn ich erwachsen bin bleibe ich paranoid“ und "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Sie sind Teil einer ganzen Aufkleberserie, deren Motive immer wieder im Gebiet auftauchten. Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2021
    Ein Kassierer im Supermarkt an der Tamara-Danz-Straße wurde gegen 20 Uhr von einer Kundin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 16. März 2021
    Am Lausitzer Platz, auf der Skalitzer Straße am Eingang zum Görlitzer Park am Hühnerhaus, wurde eine weiße Plakatwand mit dem Spruch "Schlachtet die Dealer" mit grüner Farbe beschmiert. Die Schmiererei wurde überklebt und die Überklebung in der darauffolgenden Nacht abgerissen, so dass die Schmiererei wieder sichtbar wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. März 2021
    Am Lidl-Supermarkt Ecke Markgrafendamm/Persiusstr. wurde ein Sticker der „patriotischen Jugend Hoyerswerda“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. März 2021
    Auf den Bahnhöfen der U8 Moritzplatz und Schönleinstraße wurden mehrere rassistische Sticker gefunden und abgekrazt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    Rund um die Warschauer Str. 10-15 wurde der Schriftzug "Islam raus" geschmiert. Begonnen haben die Schmierereien bereits im letzten November. Es ist der gleiche Schriftstil, der auch in z. B. der Weserstraße wiederholt zu finden ist.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Jungstraße wurde Höhe Hausnummer 5 ein Sticker der "Freedom Parade" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Seumestraße / Ecke Grünberger wurde in einem Hauseingang ein weiteres Graffiti "ISLAM RAUS" in der bereits bekannten Ausführungsweise entdeckt. Dieses war zum Zeitpunkt seiner Entdeckung bereits von Anwohner*innen durchgestrichen worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    An der Kreuzung Kreutziger / Ecke Boxhagener Straße wurde ein Sticker einer Berliner Fan-Gruppe (Sport) mit einer rassistisch konnotierten Selbstbezeichnung ("Oompa Loompa Boys") entdeckt und entfernt.

    Oompa_Loompa: Bei den "Angehhörigen eines fiktiven Pygmäenstamms" handelt es sich offensichtlich um eine üble rassistische Konstruktion.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Nähe der Kreuzung Dirschauer Straße / Simplonstraße wurde ein Sticker mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entfernt: "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    Im Umfeld der Kreuzung Seumestraße / Krossener Straße wurde ein selbst produzierter Aufkleber entfernt, der sich mit Bezug auf die Pandemie gegen die WHO und die VR China richtet. Es handelte sich dabei um den Ausdruck eines im Internet geteilten Fotos. Dieses wurde handschriftlich mit zwei Kürzeln ergänzt, in denen jeweils einmal die "S"-Rune vorkam. Das handschriftliche Signatur-Kürzel verweist auf eine verschwörungsideologische Social-Media-Website. Der gleiche Aufkleber wurde auch an der Kreuzung Simon-Dach-Straße / Wühlischstraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. März 2021
    Die "Freedom Parade" teilte auf einem ihrer Kommunikationskanäle einen Beitrag, in dem der Holocaust als "Lüge" bezeichnet wurde. Der Beitrag wurde gemeldet und gelöscht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. März 2021
    In der Kinzigstraße, kurz vor Ecke Frankfurter Allee, wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. März 2021
    Ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels wurde in der Boxhagener Straße, Höhe Freudenberg Areal, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. März 2021
    Eine ganze Serie von Stickern und A5-Plakaten wurde an der Nordseite der Frankfurter Allee zwischen den Hausnummern 15 - 41 entdeckt. Es klebten auch welche am Eingang zur Rigaer Passage. Ein Schwerpunkt war auch der Eingangsbereich der Commerzbankfiliale. Die Propaganda richtete sich gegen Migrant*innen und politische Gegener*innen. Die Motive wurden bereits am 17. Februar auf einem extrem rechten Twitterkanal verbreitet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. März 2021
    Auf dem Boden am U-Bhf Weberwiese wurde ein muslimfeindliches A5-Plakat geklebt.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. März 2021
    Rund um den Straußberger Platz wurden am frühen Morgen ca. 20 Sticker (ohne Absender) mit drei verschiedenen rassistischen Aussagen und Zeichnungen entfernt. Eins davon kann auf einen extrem rechten Youtuber zurückgeführt werden, der in einem Video im Februar dazu aufrief, sein Plakat zu verbreiten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    Ein 60jähriger Radfahrer wurde gegen 13 Uhr von einem Unbekannten rassistisch beleidigt, vom Rad gestoßen und ins Gesicht gespuckt. Passanten eilten zu Hilfe und alarmierten die Polizei. Der Radfahrer klagte über Schmerzen im Bein, lehnte aber eine ärztliche Behandlung zunächst ab. Sein Fahrrad wurde leicht beschädigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 4. März 2021
    Mindestens 12 rassistische Sticker mit zwei unterschiedlichen Motiven wurden entdeckt und entfernt. Sie waren überwiegend muslimfeindlich und befanden sich mitten auf dem Boulevard zwischen den U-Bahnhof-Eingängen Frankfurter Tor und Weberwiese in Laufrichtung Innenstadt, etwa zwischen den Hausnummern Karl-Marx-Allee 129 bis 93A.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    Zum Schutz des Betroffenen wird dieser Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. März 2021
    In der Frankfurter Allee, zwischen Finow- und Weichselstraße, wurde eine Karikatiur von "LaserLurch" entdeckt. Die Karikatur relativierte den Nationalsozialismus indem ein Zusammenhang zwischen antisemitischer NS-Hetze und demokratischer Medienöffentlichkeit unterstellt wurde. Sie richtet sich gegen die Tageszeitung Tagespiegel, die als "Tagesstürmer" bezeichnet wurde. Unter anderem ist die Person, die hinter "LaserLurch" steckt auch für die "Freedom Parade" tätig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. März 2021
    Zwischen Volkspark Friedrichshain und Ostbahnhof wurden gegen 17 Uhr mehrere frisch geklebte Flyer (genaue Zahl unbekannt) von der extrem rechten Kleinspartei "Der III. Weg" entfernt unter anderem mit folgenden Themen: „Wir brauchen eine Diktatur jetzt“ und „Corona beweist, Globalisierung tötet“.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. März 2021
    Am Durchgang Kreutziger Straße zur Frankfurter Allee wurde ein Graffiti "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser-, Jung-, Erberty- und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer größeren Serie.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. März 2021
    In einem Hausdurchgang in der Colbestraße wurde eine NS-verharmlosende Hakenkreuz-Schmiererei und der Tag "Antifabanden töten" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Februar 2021
    In der S3 schlief eine obdachlose Person. Etwas entfernt saß eine Familie mit zwei Kindern, ca. 8-11 Jahre alt. Die Eltern erklärten den Kindern, daß die Person obdachlos sei, also keine Wohnung hat. Sie hätten ja auch keine Wohnung, weil sie in ihrem eigenen Haus wohnen. Ein Kind fragte: "Ist das ein Penner?" Der Vater antwortete: "Ja, Obdachlose und Penner ist das selbe." Das Gespräch konnte Höhe Warschauer Straße mitverfolgt werden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Februar 2021
    Auf der Warschauer Brücke versammelten sich Feierlustige, extreme Rechte und Verschwörungsideolog*innen zu einem Rave. Aufgerufen hatte u.a. die „Freedom Parade“, deren Anführer Michael B. schon öfter durch Beziehungen zur extremen Rechten aufgefallen war. Gegendemonstant*innen, die auf den rechten Charakter der Veranstaltung aufmerksam machten, wurden von Teilnehmer*innen des Raves bedroht, geschubst, getreten, ohne Maske angeschrien und eines ihrer Plakate wurde zerstört.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Februar 2021
    In der Warschauer und Revaler Straße wurde eine Stickerserie der rechtsoffenen "Freedom-Parade" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Februar 2021
    An der Warschauer Straße in Höhe des RAW-Geländes wurde ein Sticker der extrem rechten Freedom-Parade entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Februar 2021
    An der Eberty-/Straßmannstr. wurde eine Schmiererei "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser-, Jung- und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer größeren Serie.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. Februar 2021
    Zum Schutz der Person wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Februar 2021
    An der Ecke Jungstraße / Scharnweber wurde ein Graffiti "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser - und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer ganzen Serie.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Februar 2021
    In der Müggelstraße, nördlich des Traveplatzes, wurde ein rechter, verschwörungsideologischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    In einem Briefkasten in der Skalitzer Straße, nahe Kottbusser Tor, wurden Flyer der IB entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Eine Anwohnerin entdeckte und entfernte an einem Geldautomaten in der Mainzer Straße ein geschmiertes Hakenkreuz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Ein älterer Schwarzer, US-Amerikanischer Kunde eines Rewe-Supermarktes wurde, weil er sich kurz im Laden hinsetzte, von den Supermarkt-Securities obdachlosenfeindlich angegangen und grob aus dem Laden gebracht. Er konnte seinen Einkauf nicht tätigen und die Securities riefen die Polizei ohne ihn anzuhören. Fünf Polizeibeamte brachten daraufhin den Bertroffenen in einen separaten Raum und misshandelten ihn. Sie führten dem Betroffenen u.a. einen Splitterbruch am Bein bei. Eine Unterstützerin machte den Fall öffentlich und startete einen Spendenaufruf für die entstandenen Behandlungskosten im Krankenhaus – die Kosten warten bereits nach wenigen Tagen gedeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Um 0.05 Uhr beobachtete eine Passantin, wie etwa neun Securitys eine Person of Colour aus dem Ausgang Markgrafendamm brachten. Sie unterstellten ihm Straftaten (Randalieren, Beleidigen) und behandelten ihn grob. Ein Security schubste den Mann gegen die Glasscheibe der Bushaltestelle, die etwa einen Meter entfernt war. Die Passantin erstattete Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. Februar 2021
    Bei einem verschwörungsideologischen, rechten Autocorso auf der Frankfurter Allee ließ ein Teilnehmer des Corsos bewusst einen protestierenden Fahrradfahrer auf seinen Autoanhänger auffahren und riskierte damit die (schwere) Verletzung des Fahrradfahrers. Im Vorfeld hatte ein Journalist berichtet, dass Presse von einem Teilnehmenden an ihrer Arbeit gehindert wurde. Während des Autocorsos relativierten Redner*innen den Holocaust.
    Quelle: Twitter
  • 17. Februar 2021
    Gegen 17 Uhr kontrollierten mehrere Polizist*innen Personen, die ihren Treffpunkt im Görlitzer Park haben. Sie gaben ihnen Papier, worauf sie ihren Naman schreiben sollten. Dann sollten sie sich mit dem Papier in eine Reihe stellen und die Polizei fotografierte das. Eine betroffene Person fotografierte die Nummernschilder und Dienstnummern der Polizei. Daraufhin sollte er sich die Schuhe ausziehen, obwohl der Boden sehr matschig war. Als er sich nach unten beugte, riss ihm ein Polizist die Arme nach hinten, um ihm Handschellen anzulegen. Der Mann fiel nach vorne über auf eine Steinmauer und verletzt sich. Die Polzist*innen lachten. Als der Mann aufstehen wollte, fiel er erneut und verletzte sich wieder. Die Polizei half nicht und ließ ihn im Schlamm liegen. Ein Freund musste ihm helfen, sich auf die Bank zu legen und insestierte, einen Krankenwagen zu rufen. Der Mann wurd ins Krankenhaus gebracht. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Februar 2021
    Auf einer Werbetafel mit dem Hinweis des Landes Berlin, Maske zu tragen, wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. Februar 2021
    Anwohner*innen entdeckten und entfernten mehrere antisemitische Plakate zu Bill Gates in Alt-Stralau und am Ostkreuz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Februar 2021
    Im U-Bahnhof ft wurde ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert.
    Quelle:
  • 15. Februar 2021
    In der Kreutziger Ecke Boxhagener Straße sowie an der Bushaltestelle Boxhagener Platz wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage entdeckt und entfernt. Es handelte sich um Sticker von transsexklusiven radikalen Feministinnen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 12. Februar 2021
    Etliche Autos im Korso waren nach Zeug*innenberichten mit verschwörungsideologischer, antisemtischer und sonstiger Neonazipropaganda beklebt. Wie Dokumentationen von Teilnehmer*innen auf verschiedenen Internetseiten und -plattformen zu entnehmen war, hielt der Anmelder des rechten, verschwörungsideologischen "Autocorso Ost" auf der Abschlußkundgebung am Straußberger Platz eine Ansprache, in der er der Politik unterstellte, der Lockdown wäre vorsätzlich und eine Straftat und er sprach die Drohung aus, mit den Verantwortlichen werde am Ende noch abgerechnet. Außerdem wurde sich dafür bedankt, daß einige Polizist*innen gerne den Autocorso schützend begleiten und man sich schon auf ein Wiedersehen bei den nächsten geplanten Demos in Berlin freue.

    Der Endpunkt Strausberger Platz ist seit Anfang Februar strategisch gewählt. Man möchte dahin, wo der meiste Protest vermutet wird. In Livestreams hieß es in Interviews immer wieder, dass hier ja die Linken und die "Chaoten in der Rigaer" wohnen. Man möchte mögliche Straftaten der "Schlafschafe und Impfverseuchten" aufdecken.

    Der "Ostcorso" wurde schnell beliebter als der "Westkorso". Er zog auch mehr extreme Rechte an, da dieser auch von der AfD beworben und durch die Teilnahme von Andreas Wild unterstützt wurde.
    Quelle: Youtube u. a.
  • 11. Februar 2021
    In der Wühlischstraße wurde ein „Q-Anon“ Sticker von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Februar 2021
    In der Ohlauer / Ecke Reichenberger Straße wurde an einer Bushaltestelle ein, von einer extrem rechten Jugendgruppe umgestaltetes, Plakat mit der Aufschrift „Zeig Migrantengewalt an“ gemeldet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Februar 2021
    Zwei Männer standen gegen 16:30 Uhr am Eingang Oppelner Straße im Görlitzer Park und unterhielten sich. Der Park war gut besucht, viele Familien mit Kindern fuhren Schlitten. Außerhalb des Parks hielt ein Polizeiauto und sechs Beamt*innen kamen gezielt zu den beiden Männern und führten sie für eine Personenkontrolle aus dem Park. Weiß gelesene Menschen wurden nicht kontrolliert. Die Männer mussten sich mit Händen an eine Mauer stellen, wurden durchsucht und dabei verbal eingeschüchtert. Zeug*innen erkannten hier diskriminierendes Racial Profiling, da die Polizeibeamt*innen ausschließlich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe kontrollierten und ihnen ohne ersichtlichen Grund Platzverweise erteilten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Februar 2021
    An der Fassade eines Hauses in der Frankfurter Allee 36B wurde ein „Keltenkreuz“ (verbotenes Symbol der White Power-Bewegung) mit schwarzem Stift geschmiert. Ebenso in der Frankfurter Allee 34 am Durchgang zur Kreutziger Straße, dort wurde das Keltenkreuz um dem Schfritzug „Occident“ ergänzt, wahrscheinlich gemeint als vermeintlicher Gegenpart zu „Orient“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Februar 2021
    Am Eingang eines Hostels in der Kreutzigerstraße wurden Plakate mit rechten Schmierereien versehen, u.a. mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. Februar 2021
    Wie der Tagesspiegel berichtete, wurde am Ostkreuz ein Mann in Gewahrsam genommen, nachdem er Beamt*innen beleidigte und "Sieg Heil" gerufen hatte.
    Quelle: Tagesspiegel vom 07.02.21
  • 7. Februar 2021
    Gegen 16 Uhr äußerte ein Mann extrem rechte und rassistische Sprüche gegen ein Päärchen, daß unter der S-Bahn-Brücke Getränke an Obdachlose verteilte. Als die Opfer die Polizei allarmierten, schlug der Mann mit einer Glasflasche auf den Arm des Opfers und zerbrach seine Brille. Der Lebensgefährtin und einem weiteren Zeugen drohte er mit der Flasche.
    Quelle: Polizei Nr. 0309, Berliner Zeitung
  • 2. Februar 2021
    An eienm Hauseingang in der Finowstraße wurde ein Graffito „Zecken jagen“ angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Januar 2021
    Im Januar, das Datum war nicht mehr gekannt, wurden auf der Mittelinsel Warschauer/ Ecke Kopernikusstraße drei mit Edding geschmierte Hakenkreuze auf Plakaten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Bei einer Polizeikontrolle wegen einer unerlaubten Party beim rechten Verschwörungsideologen und Corona-Leugner "Captain Future" kam es neben einer Anzeige und Platzverweisen gegen die Gäst*innen von diesen zu NS-relativierenden Aussagen gegenüber der Polizei.
    Quelle: BZ, Tagesspiegel vom 31.01.2021
  • 30. Januar 2021
    Im Reiche-Kiez werden durch Bewohner*innen in einem geschützten Raum, Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder wegen Sprachproblemen Hilfe z. B. beim Ausfüllen von Formularen benötigen, unterstützt. Eine Bewohnerin hat scheinbar damit nun Probleme und äußerte, daß die "Hungersozialarbeit auf dem Hof aufzuhören hat".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Gegen ca. 16 Uhr wurde von Spaziergänger*innen am Ausgangs Lausitzer Platz eine Polizeikontrolle von sechs Männern in einigen Metern Abstand beobachtet. Auch die Beobachter*innen wurden daraufhin kontrolliert. Die vorher kontrollierten Personen erhielten ohne Grund Platzverweise, die weiß gelesenen Beobachter*innen nicht. Wie später bekannt wurde, wurde mindestens eine weitere Person grundlos kontrolliert und ein Platzverweis erteilt. Die Beobachter*innen empfanden das Vorgehen als diskriminierendes Racial Profiling, da die Polizeibeamt*innen ausschließlich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe kontrollierten und ihnen ohne ersichtlichen Grund Platzverweise erteilten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Zeug*innen haben am U-Bahn-Ausgang Kottbusser Tor beobachtet, wie eine festgenommene Person of Colour von mehreren Polizist*innen in zivil und Uniform zum Einsatzwagen verbracht wurde. Die Person wurde mit dem Gesicht gegen das Fahrzeug gedrückt und war von sechs Beamt*innen umgeben, von denen einer keine Maske und einer sie nur unter der Nase trug. Als einer der Zeug*innen die festgenommene Person fragte, ob sie Unterstützung bräuchte, wurde sie mehrmals sehr stark von zwei Polizisten gestoßen, besonders von dem ohne Maske. Auch die zweite Zeugin wurde weggestoßen. Die Zeug*innen beriefen sich auf ihr Recht, in gebürendem Abstand zu beobachten und forderten die Polizisten auf, die Mund-Nasen-Bedeckung vorschriftsmäßig zu tragen, da sie die Gesundheit der festgenommenen Person gefährdeten. Unter Murren setzten sie die Masken ordentlich auf. Die festgenommene Person wurde in Handschellen zu einem anderen Einsatzwagen verbracht und abtransportiert. Der Festgenommene war die ganze Zeit über sehr ruhig und kooperativ.

    Die Zeug*innen gingen von Racial Profiling aus, da davon auszugehen war, das das unverhältnismäßige Vorgehen bei einer weiß gelesenen Person so wohl nicht stattgefunden hätte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. Januar 2021
    Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ verteilte in Friedrichshain-Kreuzberg nach eigenen Angaben Flyer zu ihrer aktuellen Kampagne in Briefkästen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Januar 2021
    Im Fenster des Hauses Eldenaer Straße 45 wurde ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In der Nähe des Traveplatz wurde ein selbstgefertigter Sticker „Kommies kremieren“ entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In der Finowstraße Nr. 13, 24, 28 und weiteren und in der Oderstraße wurde mehrmals "Islam raus“ an Hauswände geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    An der Ecke Finow- /Oderstraße wurde ein Graffito "Sieg Heil" angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In der Finow- und Scharnweberstraße wurde eine Stickerserie gegen politische Gegner*innen entfernt. Es handelte sich um "Anti-Antifa Sticker" mit dem Logo der "Autonomen Nationalisten", welches schon länger nicht mehr öffentlich auftauchte. Das neuerliche Auftauchen der Sticker, ist ein Zeichen der versuchten Raumnahme durch mindestens eine extrem rechte Person.

    Als ein Sammelbecken führender Autonomer Nationalisten hat sich seit ca. 2012 die von Worch gegründete Kleinstpartei "Die Rechte" etabliert. Nach dem Verbot der Vereinigung "Nationaler Widerstand Dortmund" organisierten sich führende Neonazi-Kader der Kameradschaftsszene wie Siegfried Borchardt oder Dennis Giemsch darin neu.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Januar 2021
    Acht Anhänger*innen von "Querdenken" begaben sich um 18 Uhr auf einen "Kerzenmarsch" durch den Friedrichshainer Nordkiez. Sie starteten an der Samariterkirche, zogen durch die Bänschstraße und über den Forckenbeckplatz. In der Nähe des Platzes bedrohten zwei "Spaziergänger" eine Person mit Pfefferspray. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Bedrohung auf.
    Quelle: Twitter
  • 23. Januar 2021
    Ab 17 Uhr fand eine weitere rechtsoffene, verschwörungsideologische "Kulturveranstaltung" (zwei gab es bereits im Dezember 2020), organisiert von Synchronsprecher Marco Sven R., an der Warschauer Brücke statt. Bereits in der Ankündigung wurden zwischen Kulturschaffenden und demokratiefeindlichen Ärzten und Heilpraktikern Fake-Prallelen hergestellt und gegen die Demokratie gehetzt.

    Unterstützt wurde die Veranstaltung im weiteren Verlauf durch Anhänger*innen der "Freedom-Parade / Querdenken", die nach einer Kundgebung auf dem Alexanderplatz mit einer Hand voll Personen dazustieß. Am Alex wurde für die Veranstaltung in Friedrichhain geworben.

    Redner auf der Bühne waren Michael B., Oliver B. und der Veranstalter selbst. Es wurden apokalyptische Szenen ausgemalt und religiöse Motive aufgegriffen.

    Bis auf die Protagonisten und eine Handvoll mitgebrachte Anhänger*innen hatte die Veranstaltung praktisch kein Publikum.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Januar 2021
    Im nördlichen und südlichen Trave-Kiez wurde eine Stickerserie eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle gemeldet. Die Sticker wurden entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen, Bill Gates und Greta und leugneten Corona.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Januar 2021
    Gegen 16:30 Uhr beleidigte eine Person den Inhaber der "Asia Food & Sushi Bar" am Mehringdamm rassistisch. Als dieser darüber hinaus geforderte Papiere (Aufenthalts- und Standerlaubnis) nicht vorzeigte, nahm die Person eine Kunststoffflasche vom Tresen und warf sie in den Imbiß. Der Inhalt der Flasche übergoß auch das Gesicht und die Kleidung des Standbetreibers.

    Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Bezirksverordneten der CDU aus Tempelhof-Schöneberg, der sein Amt als Ausschussvorsitzender für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten daraufhin niederlegte.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0124, Tagesspiegel vom 19.01.2021
  • 15. Januar 2021
    Gegen 22 Uhr wurde beobachtet, wie eine Gruppe von acht Männern eines Sicherheitsdienstes des ÖPNV einen obdachlosen Mann beschimpften und sich über ihn lustig machten. Dabei wurden demütigende Witze über den Zustand der betroffenen Person gemacht. Vermutlich kam es zu keinen weiteren Auseinandersetzungen, weil der Betroffene, so tat, als würde er dies nicht mitbekommen.
    Quelle: AnDi-App
  • 14. Januar 2021
    Ein Lehrer einer Kreuzberger Schule wurde anonym während des Online-Unterrichts mehrfach homophob beleidigt und beschimpft. Der Vorfall wurde der Schulleitung mitgeteilt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Januar 2021
    Ein antirassistischer Sticker wurde mit einem scheinbar selbstproduzierten Sticker „Fuck Antifa“ überklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Januar 2021
    Heute wurde gemeldet, daß bereits über mehrere Wochen im Gebiet Scharnweberstraße / Jungstraße geklebte Sticker entfernt wurden, die Corona leugneten und die Tageszeitung Tagesspiegel als "Tagesstürmer" diffamierten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Januar 2021
    Ein scheinbar selbstproduzierter Sicker mit der Aufschrift „RAPE RFGS are not welcome“ wurde am Schlesischen Tor entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Januar 2021
    An der Ecke Kopernikus-/ Simon-Dach-Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Freedom-Parade entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
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