Pressemappe und Auswertung der Register-Ergebnisse 2020

Für das Jahr 2020 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 3822 Vorfälle (2019: 3277) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem und behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert.

April 2020: Magazin "Dunkelziffer Unbekannt" mit Auswertung der Antirassistischen Registerstelle Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2020 erschienen

Am 6. April 2021 erschien die neue Ausgabe der "Dunkelziffer Unbekannt". Das Magazin veröffentlicht einmal im Jahr aktuelle Berichte über (extrem) rechte Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf. Zugleich werden zivilgesellschaftliche Akteur:innen vorgestellt und Beispiele für Engagement gegen rechts aufgezeigt.

Auswertung des Registers Spandau für 2020

Hier finden Sie die Auswertung der für den Bezirk Spandau dokumentierten Vorfälle ("Auswertung 2020 Register Spandau"). Hierbei werden Art und Motiv der Vorfälle 2020 grafisch dargestellt und analysiert, ebenso wird die Verteilung der Vorfälle, bezogen auf die neun Ortsteile des Bezirks Spandau, ausgewertet. Dabei werden die Ergebnisse für 2020 mit den Daten von 2019 bzw. den Vorjahren seit Einrichtung der Registerstelle 2014 verglichen.

Jahresauswertung 2020 des Registers Marzahn-Hellersdorf

Die Zahl der gemeldeten Vorfälle ist mit 252 im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 60% (98 Vorfälle) gestiegen. Diese Entwicklung ist in erster Linie Folge des Anstiegs der registrierten Propaganda-Vorfälle, die auch auf eine Stärkung der Melder:innenbasis zurückzuführen ist.

Presseveröffentlichung zur Register-Auswertung

Im Nachgang an unsere Pressekonferenz am 30. März 2021 sind einige Presseveröffentlichungen erschienen, die die Ergebnisse unserer Auswertung aufgriffen.

RBB (30.3.2021)
"2020 neuer Höchststand an rechtsradikalen, rassistischen und antisemitischen Vorfällen in Berlin"
(https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20210330_1930/Nachrichten_ei...)

Jahresauswertung Pankower Register 2020

Die Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt [moskito] registrierte im Jahr 2020 insgesamt 248 Vorfälle für den Bezirk Pankow, denen das Motiv Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit, etc.) und/ oder eine rechtspopulistische, extrem rechte bis neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber den Vorjahren ist die Zahl der Meldungen gestiegen (2019: 236; 2018: 234). Die Covid-19 Pandemie hat bewirkt, dass die Menschen mehr in ihrem sozialen Umfeld unterwegs waren.

Registerauswertung Friedrichshain-Kreuzberg für das Jahr 2020

Broschüre 20202020 wurden dem Register 345 Vorfälle gemeldet, 77 mehr als im Vorjahr. 180 Vorfälle wurden in Friedrichshain und 123 in Kreuzberg verzeichnet, sowie 30 bezirksweit und 12 im Internet.

Auswertung 2020 des Registers Neukölln

Das Jahr 2020 war auch in Neukölln ein Besonders. Lockdown und Pandemie veränderten das Leben im Bezirk grundlegend. Zwischenmenschliche Interaktionen und geballtes Zusammentreffen an öffentlichen Plätzen oder belebten Straßen und Bars wurde selten. Trotzdem blieb Vieles unverändert. So wurden in Neukölln in diesem Jahr 236 Vorfälle dokumentiert. Das bedeutet einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als 204 Vorfälle aufgenommen wurden.

Auswertung 2020 für den Bezirk Reinickendorf

Das Register ist eine Dokumentationsstelle für (extrem) rechte und diskriminierende Vorfälle, die sich in Reinickendorf ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger:innen des Bezirks gemeldet. Dafür können verschiedene Anlaufstellen, die über den Bezirk verteilt sind, genutzt werden. Auch eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Register ist möglich. Die Koordinierungsstelle des Registers sammelt, veröffentlicht und wertet alle gemeldeten Vorfälle aus. Die Idee, ein Register im Bezirk aufzubauen, wurde zunächst 2005 in Pankow entwickelt.

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