Chronik

  • 16. April 2019
    In der S-Bahnlinie 7 auf Höhe des S-Bahnhofes Marzahn wurde ein eingeritzes Hakenkreuz und eine Sigrune an einer der S-Bahntüren festgestellt. Ein Fahrgast nutzte die Gelegenheit einer Fahrscheinkontrolle die Kontrolleure auf die Symbole hinzuweisen. Dies wurde als nicht meldewürdig von Seiten der Kontrolleure abgetan.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. April 2019
    In der Osloer Straße und an Litfaßsäulen in der Prinzenallee wurden erneut mit einem grünen Edding geschriebene Antifa-feindliche Schmierereien entdeckt. Sie setzen die Serie solcher Schmierereien im Soldiner Kiez fort.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro Wedding/Moabit
  • 15. April 2019
    Am 15. April 2019 wurde in der Brandenburgischen Straße Ecke Duisburger Straße in Wilmersdorf ein Aufkleber der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der NPD, mit der Aufschrift "Kampf dem Kapital!" entdeckt und teilweise entfernt. Ca. zehn Meter weiter wurde ein "Klassenkampf" Grafitto angebracht.
    Quelle: Register CW
  • 13. April 2019
    Am 13. April 2019 äußerte sich ein 64-jähriger Mann auf dem Bahnsteig des S-Bhfs Zoologischer Garten in Charlottenburg antisemitisch. Er wurde gegen 6.30 Uhr von BVG-Mitarbeiter_innen aufgefordert, den Bahnsteig zu verlassen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, alamierten diese die Polizei. Bevor diese eintraf, äußerte er sich lautstark und für die umstehenden Personen hörbar antisemitisch. Er muss sich wegen des Verdachts der Volksverhetzung verantworten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0887
  • 13. April 2019
    Am 13. April 2019 wurde ein Autofahrer in der Wilmersdorferstraße Ecke Pestalozzistraße in Charlottenburg rassistisch beleidigt. Gegen kurz vor 10 Uhr morgens wollte ein Autofahrer den kurzen Weg der Fußgängerzone überqueren, woraufhin ein Passant ihn anhielt und sich das Autokennzeichen aufschrieb. Der Passant sprach dabei abfällig über den Autofahrer, der in seinen Augen nicht deutsch aussah und sagte "Geh zurück in dein Land!". Der Autofahrer antwortete, dass er Deutscher sei und der Passant meinte daraufhin, dass er sich dafür schämen würde. Als ein weiterer Autofahrer die Fußgängerzone überqueren wollte, ließ der Passant ihn passieren, trotz Hinweis das auch dieser dazu nicht befugt sei.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 12. April 2019
    Zwei Männer zeigten gestern Abend in Mitte den Hitlergruß. Gegen 19 Uhr fielen Mitarbeitern des polizeilichen Objektschutzes zwei Männer in der Scheidemannstraße auf. Die beiden stellten sich jeweils abwechselnd an die Einmündung Scheidemannstraße/Simsonweg, mit dem Reichstagsgebäude als Hintergrund, und zeigten den Hitlergruß. Dabei fotografierten sie sich gegenseitig. Die Mitarbeiter hielten die beiden 27 und 40 Jahre alten Touristen fest und alarmierten Einsatzkräfte. Diese sicherten die Personalien der beiden. Anschließend wurden sie wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.04.2019
  • 12. April 2019
    In der Schnellerstr. wurden gegenüber der Grundschule zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2019
    Am 12. April 2019 wird in der Windscheidstraße in Charlottenburg ein 12-jähriger Junge von einem 60-Jährigen Mann massiv rassistisch beleidigt und bedroht. Gegen 14.40 Uhr begegneten sich die beiden auf dem Gehweg in der Windscheidstraße, der Mann beleidigte den Jungen rassistisch, bezeichnete sich selbst als Nationalsozialist und drohte dem Jungen er werde ihn "gleich vergasen". Der Junge alamierte die Polizei, die die Personalien des Mannes feststellte. Dieser bestritt seine Aussagen.
    Quelle: Tagesspiegel vom 13.04.19, Antifa Westberlin via Twitter, Polizeimeldung Nr. 0884
  • 12. April 2019
    Am 12. April 2019 wird am U-Bhf Bismarckstraße in Charlottenburg ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Außerdem wurden antirassistische Aufkleber gezielt zerkratzt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 11. April 2019
    Kurz vor 16 Uhr lief ein 20-Jähriger den Bahnsteig des U-Bahnhofes Alexanderplatz, Linie U5, entlang und gab dabei lautstark antisemitische Äußerungen von sich, begleitet von islamischen Gebetsrufen. Zwei Zeugen hielten den Mann fest und alarmierten die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 12.04.2019
  • 11. April 2019
    Am Abend stand eine Frau an der Kasse eines Supermarktes am Fürstenwalder Damm, als sie von einem Mann in den Rücken gestoßen wurde. Danach bedrohte und beleidigte er die Frau antimuslimisch.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 10. April 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In der Rede des AfD-Kandidaten zur Brandenburger Landtagswahl Christoph Berndt vom flüchtlingsfeindlichen, teilweise extrem rechten Verein "Zukunft Heimat e.V." aus der Cottbuser Region wurde gegen Migrant*innen, Geflüchtete und politische Gegner*innen Stimmung gemacht. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 10. April 2019
    An der Ecke Eichbuschallee / Köpenicker Landstr. wurden 5 antimuslimsche Aufkleber an einer Ample entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2019
    Im Ortsteil Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. April 2019
    An der JVA Moabit, an der Bushaltestelle Turmstraße und am U-Bhf. Turmstraße werden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei der III. Weg entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 9. April 2019
    Am 09. April 2019 wurden an der Ecke Fasanenstraße Hertzallee, im Umfeld des TU Campuses vor der Hauptbibliothek, ca. 35 NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • 9. April 2019
    Auf einer Ampel in der Osloer Straße wurde mit einem grünen Edding ein Antifa-feindliches Tag geschrieben. Das Tag setzt die Serie solcher Schmierereien im Soldiner Kiez fort.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro Wedding/Moabit
  • 8. April 2019
    Im Soldiner Kiez, besonders auf dem Grünstreifen der Panke, in der Soldiner Straße und auf der Wollankstraße wurden in den letzten zwei Wochen massiv immer wieder zahlreiche Antifa-feindliche Tags zumeist mit einem grünen Edding geschrieben.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro Wedding/Moabit
  • 8. April 2019
    In der Martin-Opitz-Straße, der Uferstraße, der Gottschedstraße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen sind in den letzten Tagen wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen und Anti-Antifa-Slogans oder mit der Aufschrift „FCK MRKL“entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. April 2019
    Um 18.30 fand am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wieder eine BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 20 Personen verfolgten die antimuslimisch-rassistischen Verschwörungsmythen und rassistischen sowie dieses mal auch LGBTIQ*feindlichen Reden. Ihre letzte Kundgebung hatte am 11. März stattgefunden. Dazwischen waren ihre Montags-Veranstaltungen zwar noch auf der BärGiDa-Facebook-Seite angekündigt worden, hatten aber nicht mehr stattgefunden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Twitter #nobärgida
  • 8. April 2019
    Im Ortsteil Rosenthal wurden an der Tram Wendeschleife rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a die Slogan "Lesen gefährdet die Dummheit" (Junge Freiheit), "Achtung. Sie verlassen jetzt den politisch Korrekten Sektor" (Junge Freiheit) oder "PC" durchgestrichen (Junge Freiheit).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. April 2019
    Am 08. April 2019 werden im Umfeld des S-Bahnhofs Grunewald Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, die antifaschistisches Engagement diskreditieren, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 7. April 2019
    In der Wilhelminenhofstr. wurden 4 Aufkleber entdeckt und entfernt, die für eine rechte Zeitung warben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. April 2019
    Hinter der Haltestelle Freiheit wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. April 2019
    In der Tabbertstr. wurden zwei Personen als "Zecken" und "Antifa-Assis" beschimpft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. April 2019
    Am 07. April 2019 werden an der Kreuzung Kurfürstendamm Ecke Waitzstraße in Charlottenburg diverse Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung mit der Aufschrift „Refugees not welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. April 2019
    Am 07. April 2019 beschimpfte ein Kneipenwirt in der Zillestraße in Charlottenbug zwei Gäste antisemitisch und fremdenfeindlich. Der 54-jährige war gegen 20.40 Uhr in dem Lokal mit zwei Gästen in Streit geraten, er beleidigte sie dabei antisemitisch und rassitisch, zeigte den Hitlergruß und bespuckte einen Gast. Er wurde vorläufig festgenommen.
    Quelle: rbb24 am 08.04.2019; Polizeimeldung vom 08.04.2019
  • 7. April 2019
    Am 07. April 2019 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Rastaurant Ziko's Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Pestalozzistraße statt. Dabei ging es um vermeintliches Geo-Engineering, klimaskeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen. Es werden reichsideologische Thesen besprochen und pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch einfache Natur-Extrakte vorgestellt.
    Quelle: Register CW
  • 7. April 2019
    Am U-Bhf. Rathaus Steglitz wird am Ausgang Richtung Hermann Ehlers Platz ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. April 2019
    Ein Besucher eines Mehrgenerationenhauses in Kreuzberg berichtete einer Mitarbeiterin, daß nach einem Fußballspiel, an dem er selbst als Spieler teilgenommen hat, der Schiedsrichter auf der Berichtsseite des BFV/DFB einen rassistischen Kommentar gegen die Spieler verfaßt hat. Der Screenshot liegt dem Register vor.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 6. April 2019
    Im Ortsteil Pankow im S-Bahnhof Pankow sowie Florastraße Ecke Mühlenstraße wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von der Neu Rechten NGO "1%" und von der neonazistischen Partei "III.Weg". Letztere hatten u.a. den Slogan "Homoehen stoppen".
    Quelle: NEA
  • 6. April 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Saarbrücker Straße ein Schmiererei entdeckt. Diese war in reiner Textform und der Textzusammenhang war nicht immer herstellbar. Die Schmiererei hatte die Slogan "Deutschland den Deutschen", "Kanacken raus", "Erdogan Kanacke raus" und ein White-Power-Zeichen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. April 2019
    An der Haltestelle Mahonienweg wurde ein eine Scheibe "Keep your Hood withe!" (Halte deinen Kiez weiß!) geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. April 2019
    Am Mittag veranstaltete die extrem rechte Identitäre Bewegung eine Kundgebung am Elcknerplatz. Dabei zeigten sie ein Transparent, sowie Fahnen und hatten einen Infotisch und Flyer dabei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 6. April 2019
    Am Abend fand ein Konzert in der NPD-Bundeszentrale statt, bei dem ein Liedermacher spielte, der bereits bei Veranstaltungen von Blood & Honour auftrat.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 5. April 2019
    In der Müggelheimer Str. wurde an einen Stromkasten das Symbol der extrem rechten Identitären Bewegung gesprüht und zusätzlich die Aufschrift "Fuck Antifa".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. April 2019
    Am Handlauf der Treppe des S-Bhf. Schöneweide wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.

    An der Rudower Str./ Schnellerstr. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Kommunist*innen aufruft, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. April 2019
    Am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel wurden zwei Aufkleber mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Sprüchen entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versand aus Halle, der von einem ehemaligen "Blood & Honour"-Mitglied betrieben wird. Ebenso wurden dort auch Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit dem Slogan „Defend Europe“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Berliner Register via Twitter
  • 5. April 2019
    Auf dem Weg vom S-Bhf. Grünbergallee bis zum Quittenweg wurden mehrere Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. April 2019
    Auf der gesamten Schlossstraße und in der Hackerstraße werden mehrere Dutzend Aufkleber mit der Aufschirft „Berlin bleibt deutscht“ entdeckt und entfernt. Die Aufkleber werden von einem rechtsextremen Versandhandel vertrieben..
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. April 2019
    Bei der Einweihung einer Geflüchtetenunterkunft in Lichterfelde kam es zu rassistischen Aussagen durch Andreas Wild (AfD, fraktionslos im Abgeordnetenhaus) sowie vereinzelt durch Besucher*innen. Es wurde die Frage von gerechter Verteilung von Wohnraum aufgemacht ("kein Wohnraum für die eigenen Leute", "Geflüchtete wollen hier nicht mehr weg") und es fielen Äußerungen, die den Flüchtlingsstatus in Frage stellten. In seinem Newsletter kommentierte Andreas Wild die Veranstaltungen wie folgt: "Flanierende kinderreiche arabische Familien und die afrikanische Community nahm gestern die Bäkestraße in Augenschein. Man überzeugte sich von der Qualität der Unterbringung für nachfolgende Landsleute." Nicht nur verbreitet diese Formulierung bereits rassistische Klischés , sondern entspricht, gemessen an den Besucher*innen Vorort, die mehrheitlich weiße, deutsche Anwohner*innen oder Hauptamtliche waren, nicht der Wahrheit.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. April 2019
    Am Haltestellenschild Keltensteig wurden 5 extrem rechte und neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter war unter anderem ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (HaKeNKReuZ), sowie ein Aufkleber, der Hitler verherrlicht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. April 2019
    An einer Treppenstufe des S-Bahnhofs Marzahn wurden mehrere mit schwarzer zund weißer Farbe aufgemalte neonazistische Symbole entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 4. April 2019
    In Alt-Hellersdorf wurde ein mit grüner Farbe gemaltes Hakenkreuz auf dem Gelände eines Parcourplatzes entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 4. April 2019
    Bei der Einweihung einer Geflüchtetenunterkunft in Lankwitz kam es zu rassistischen und ns-verherrlichenden Aussagen durch Andreas Wild (AfD, fraktionslos im Abgeordnetenhaus). Er äußerte sich u.a. wie folgt: "Leute wie du haben mit dieser Einstellunng auch KZs geleitet" und "Flüchtlinge sollen allesamt nachhause fahren". Durch seinen Auftritt suchte er die Provokation Vorort. In seinem Newsletter rief er seine Community dazu auf zu den Eröffnungen der beiden Unterkünfte zu gehen und kündigte diese mit unter dem Titel: "Visit Refugee Camps in Steglitz", an.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 3. April 2019
    Unbekannte beschmierten die Hausfassade des Kurt-Schumacher-Hauses in Wedding. Aufmerksame Zeugen beobachteten gegen 1.40 Uhr beim Verlassen der SPD-Landesgeschäftsstelle in der Müllerstraße einen Mann, der sich eilig entfernte, in ein Auto stieg und davon fuhr. Bei der näheren Betrachtung des Eingangsbereiches stellten sie einen weitgehend unleserlichen, blaugrünen Schriftzug auf einer Länge von etwa 25 × 7 Metern mit rechten Sloganelementen fest. Alarmierte Polizisten fanden in der Nähe einen Feuerlöscher und stellten diesen als mögliches Tatmittel sicher. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 03.04.2019, SPD
  • 3. April 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde gegen Migrant*innen, Geflüchtete und politische Gegner*innen Stimmung gemacht. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. April 2019
    In der Köpenicker Landstr. wurden 14 antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    An einem Kleidercontainer in der Neuen Krugallee wurde "Freiheit statt Islam" geschmiert.

    Im Rodelbergpark wurde ein Keltenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2019
    An der Ecke Schnellerstr. / Rudower Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen den UN-Migrationspakt entdeckt und entfernt. Die Bildsprache des Aufklebers bedient rassistische Stereotype, wie beispielsweise der Vergleich von Geflüchteten mit Umweltkatastrophen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2019
    An einer Bushaltestelle in der Habelschwerdter Allee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 3. April 2019
    In einer monatlich erscheinenden Bezirkszeitschrift wird eine rassistische und kolonialismusverherrlichende Karikatur entdeckt sowie der Ansprechpartner des Magazins darauf hingewiesen. Die Karikatur zeigte zwei weiße, gefesselte Männer im "Kolonialstil" gekleidet sowie eine "afrikanische Person", bei deren Äußerliches sich der Karikaturist einer Darstellung bediente, die rassistischen Klischés entspricht. Ebenso versucht er den "Witz" der Karikatur, um das Vorurteil des Kannibalismus aufzubauen. Der Ansprechpartner des Magazins zeigte sich wenig einsichtig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. April 2019
    Zwei Unbekannte griffen gegen 0.15 Uhr einen 38-jährigen Obdachlosen in Mitte mit Knüppeln an und verletzten den unter einer Ausbuchtung der Kaimauer der Spree am Reichstagufers Schlafenden schwer. Bevor sie vom Ort flüchteten, warfen sie noch den Rucksack des Verletzten ins Wasser. Der Angegriffene konnte sich zum Bahnhof Friedrichstraße retten und dort Polizisten der Bundespolizei alarmieren. Rettungskräfte brachten den schwerverletzen Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo er auch weiterhin ärztlich versorgt wird. Durch den Angriff erlitt der 38-Jährige schwere Kopfverletzungen sowie Brüche an den Armen. Die Ermittlungen der 8. Mordkommission wegen Verdachts des versuchten Totschlags führten inzwischen am 09.04.2019 zur Verhaftung eines 35-jährigen Tatverdächtigen.
    Quelle: Polizeimeldungen vom 02.04.2019, 04.04.2019 und 10.04.2019
  • 2. April 2019
    Als Reaktion auf die Veröffentlichung von bundesweiten Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Jahr 2018 erhält der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.), zwei E-Mails in denen der Absender zum einen verschwörungstehoretische und rassistische Inhalte äußert.
    Quelle: VBRG e.V.
  • 2. April 2019
    Als eine Frau mit Kopftuch die Filiale eines Drogeriemarktes am S-Bahnhof Friedrichstraße betritt, boxt ihr eine andere Frau direkt am Eingang mit der Faust gegen den linken Oberarm. Die Täterin flüchtet daraufhin.
    Quelle: Berliner Register
  • 2. April 2019
    In der Roedernallee in Wittenau wurden homofeindliche Schmierereien bemerkt, die von Unbekannten auf zwei Stromkästen angebracht worden waren. In weißer Farbe auf blauem Grund stand dort "Homos". In roter Farbe stand darunter "FCU" bzw. "1. FCUnion". Offenbar waren die Schmierereien von Anhänger_innen des Fußballvereins FC Union angebracht worden, um Hertha-Anhänger_innen zu beleidigen. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Regenbogen Reinickendorf e.V.
  • 2. April 2019
    An einem Laternenmast an der Haltestelle Betriebsbahnhof Marzahn wurden zwei rechte Aufkleber entdeckt. Ein Aufkleber der Republikaner und ein weiterer des Magazins "Blaue Narzisse", das der Neuen Rechten zuzuordnen ist.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 2. April 2019
    Am 02. April 2019 um 19:30 Uhr fand ein Dienstagsgespräch statt. Die Veranstaltung nannte sich „Gesprächskreis auch für politisch nicht ganz korrekte Kommunikation“. Der Ort blieb unbekannt. Laut Ankündigung referierte Karl Richter, ehemaliger Chefredakteur der „Nation und Europa“ zum Thema: „Kann man noch AfD wählen? – Eine kritische Bestandsaufnahme“. Die Nation und Europa (NE) war eine rechtsextreme Monatszeitschrift mit zum Teil antisemitischer Ausrichtung, die 2009 eingestellt wurde. Karl Richter wird dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet und wurde bereits wegen Volksverhetzung verurteilt .Eingeladen hatte Bärgida auf ihrer Website. Organisator ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Register CW
  • 2. April 2019
    Über dem Plakat der Registerstelle, die das Büro "Roter Kreisel" als Anlaufstelle kennzeichnet, wurde von außen, auf die Scheibe, ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night-Left Side" geklebt.
    Quelle: Anlaufstele "Roter Kreisel"
  • 1. April 2019
    In der Rudower Chaussee wurden 4 antimuslimische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.

    In der Hermann-Dorner-Allee wurden 5 - 6 rassistische Aufkleber der Identitären Bewegung und der Jungen Alternative entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. April 2019
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Berliner Straße Höhe Granitzstraße zwei Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. Diese wurden mit einem Edding aufgemalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. März 2019
    Während eines Einsatzes gegen 16.00 Uhr in Gesundbrunnen wurde ein Polizeibeamter rassistisch beleidigt. Im Verlauf des Polizeieinsatzes wegen einer Körperverletzung in der Brunnenstraße beleidigte ein 46-jährige Tatverdächtige einen Polizeikommissar wegen dessen Hautfarbe. Wiederholte Aufforderungen die fortgesetzten Beleidigungen zu unterlassen, ignorierte der Mann. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 01.04.2019
  • 31. März 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Nähe des Friedhofes St. Nicolai und St. Marienfriedhof I in der Mendenlsonstraße auf einem Holzweg ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 31. März 2019
    Im Ortsteil Pankow wurde verschiedene rechte Aufkleber in der Nähe des S-Bahnhof Pankow entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Sag auch du Neon zur Lügenpresse" (Politaufkleber.de) oder "Grenzen dicht" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. März 2019
    In der Nacht wurde ein Mann in der Wilhelminenhofstr. rassistisch beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen. Die Angreiferin schleuderte danach eine Bierflasche auf das Auto des Mannes. Die Frau konnte nach der Tat von der Polizei festgestellt werden.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 31. März 2019
    In der Kiefholzstr. wurden zwei antimuslische Aufkleber an Mülleimern entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber stammt von der extrem rechten Identitären Bewegung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. März 2019
    Im Ortsteil Pankow kam es im Bleichröder Park zu einer rassistischen Bedrohung. Drei Männer mit Fluchthintergrund sind durch den Park gegangen und wurden von einer Gruppe von sieben Männern (zwischen 30 und 40 Jahren) aufgehalten. Ihnen wurde der Weg versperrt, sie wurden mit der Taschenlampe geblendet und sie wurden aufgefordert ihre Jacken zu öffnen. Die drei Geflüchteten kamen der Aufforderung aufgrund der Überzahl nach. Anschließend verschwanden die Täter.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. März 2019
    An das Register wurde von einer Person im Monat März eine antisemitische E-Mail gesendet. Die Person ist dem Register bekannt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. März 2019
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen vereinzelt rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Grenzen sichern" (NPD), "Europa der Vaterländer" (NPD), "Schafft Deutsche Schutzzonen" (NPD), "Werdet Aktiv" (JN), "Nationale Freiräume erkämpfen & verteidigen. Das ist unser Viertel", "Ausbildung statt Überfremdung" (JN) und "Vebotene Jugend" (JN).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. März 2019
    Am Vormittag wurde eine Frau in der Dahmestr. von einem Mann rassistisch beschimpft. Eine hinzukommende Frau beschimpfte sie ebenfalls, schlug zu und bespuckte sie.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 30. März 2019
    An der Rückseite des letzten Endes der Open-Air-Galery (Richtung Oberbaumbrücke) wurden 2 Aufkleber „Heil Merkel“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 30. März 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.
    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).
    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 30. März 2019
    Am Nachmittag waren ein Mann und eine Frau mit Kopftuch mit ihrem Baby im Kinderwagen am S-Bhf. Köpenick unterwegs, als sie rassistisch beschimpft wurden. Die Männer, die sie u. a. mit den Worten "Kanacken" und die Frau als "Hure" beschimpften, deuteten ebenfalls Schläge gegen den Kinderwagen an. Nachdem Zeug_innen die anwesende Polizei ansprachen, konnten die Täter kurze Zeit später gestellt werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. März 2019
    In der vergangenen Nacht kam es in Biesdorf zu einer Körperverletzung und einer Beleidigung mit religiösem Hintergrund. Heute erschienen eine 26 Jahre alte Frau und ihr 39-jähriger Mann auf einem Polizeiabschnitt und gaben an, dass sie gegen Mitternacht in einem Zug der Linie U5 in Richtung Alexanderplatz saßen, als die Frau zwischen den U-Bahnhöfen Biesdorf-Süd und Tierpark von einem unbekannten Mann beschimpft wurde. Der Ehemann wollte die Streitigkeiten schlichten, wurde dann jedoch von dem Mann ebenfalls beleidigt. Anschließend schlug der Täter mit der Faust dem 39-jährigen gegen den Kopf, worauf dieser zu Boden ging. Dann trat der Unbekannte dem Ehemann gegen den Kopf. Am U-Bahnhof Tierpark verließ der Angreifer den Zug. Der Angegriffene begab sich anschließend in Begleitung seiner Ehefrau in ein Krankenhaus, in dem seine Kopfverletzung versorgt wurde. Im Anschluss konnte der 39-Jährige die Klinik wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 29. März 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Kugler Straße in der Nähe einer Kita Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und teilweise entfernt. Die Aufkleber trugen u.a. die Slogan "Festung Europa. Macht die Grenzen dicht" oder "Heimatliebe ist kein Verbrechen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. März 2019
    Am Abend wurde eine Antifaschistin am S-Bhf. Köpenick von mehreren Männern bepöbelt. Unter anderem wurde ihr entgegangen gerufen "Was soll das denn?" und "Verpisst euch!". Sie hatte mehrere Gegenstände mit antirassistischen Aufklebern dabei.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. März 2019
    In der Fließstr. wurden 7 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese enthielten u. a. Aussagen wie "FCK AFA" (Fuck Antifa), "Love Football - hate Antifa" sowie eine Reichskriegsflagge. Zudem wurde "NS Zone" geschmiert.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 29. März 2019
    Die Melderin war mit der S 3 unterwegs. Sie berichtet, daß am S-Bhf. Wuhlheide eine Gruppe von Männern und einer Frau einstieg und pöbelte. Am S-Bhf. Karlshorst stiegen dann 4 junge Frauen ein, eine von ihnen war

    schwarz. Ostkreuz stiegen sie wieder aus. Nachdem sie die Bahn verlassen hatten, pöbelte die Frau laut herum und meinte, wie die Frauen aussahen, so dumm und hässlich. Sie würde diesen "N...-Style" hässlich finden. Daraufhin wurde sie von ihren Begleitern noch bestärkt, was dazu führte, dass sie nun lautstark von der "N...-Schlampe" sprach. Die Gruppe stieg am S-Bhf. Warschauer Straße aus.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. März 2019
    Ein unbekannter Mann fuhr mit einem Motorroller bei der Unterkunft für Geflüchtete in der Kiefholzstraße vor. Er sah sich die Namensschilder an den Briefkästen genau an. Daraufhin wurde er von einem Mitarbeiter des Wachdienstes angesprochen. Der Unbekannte drohte: "Eines Tages werde ich wiederkommen, mit einer Kalaschnikow." Dann entfernte er sich schnell.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: GU Kiefholzstraße
  • 29. März 2019
    Ein Jugendlicher fällt immer wieder durch rassistische, ns-verharmlosende und rechtsextreme Äußerung sowie Aktivität auf. Die Schule reagierte auf dieses Verhalten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. März 2019
    Im Gemeindewäldchen in Zehlendorf wurden drei rechte Aufkleber, von denen zwei erkennbar von einem extrem rechten Versandhaus vertrieben werden, mit den Aufschriften "Antifa-Terror Organisationen verbieten", "Sag auch du Nein zur Lügenpresse" sowie "Onkel Gauland braucht dich für deine Heimat" emtdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. März 2019
    Die NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne erneut eine Aktion im Marzahner Einkaufscenter "Eastgate" und in der Umgebung (z.B. am Freizeitforum Marzahn) durchgeführt. Anwesend war u.a. auch Andreas Käfer, der Berliner Landesvorsitzende der neonazistischen Partei. Die fünf bis sechs Teilnehmer*innen waren mehrheitlich mit roten Westen mit "Schutzzonen"-Aufdruck bekleidet. Inhalt der Kampagne ist es, "Schutzzonen", ausschließlich für Deutsche, einzurichten, da die innere Sicherheit angeblich durch "importierte Kriminalität" bedroht sei. Das Eastgate als Aktionsort ist bewusst gewählt, weil es hier in der Vergangenheit mehrfach zu strafbaren Handlungen durch Jugendliche und Konflikte einzelner Jugendgruppen mit Passanten und der Security des Einkaufszentrums gekommen war. Rechte Gruppen machen dafür ausnahmslos "migrantische Gewalttäter" verantwortlich.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. März 2019
    An Straßen- und Verkehrsschildern in der Braillestraße wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie zeigten Parolen die "Merkel jagen" und "Festung Europa".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. März 2019
    In der Edeka-Filialie im Bezirksamt Friedrichshain begrüßt die Betroffene die Kassiererin. Sie wird nicht zurück gegrüßt und kein einziges Mal gab es Blickkontakt von der Kassiererin, auch nicht bei der Übergabe des Kassenbons, als sich die Betroffene extra laut bedankt. Beim Kunden nach ihr stellte die Kassiererin Blickkontakt her und begrüßte ihn freundlich.

    Die Betroffene war als Muslima erkenntlich und fühlte sich diskriminiert, da das beleidigende Verhalten der Kassiererin sich scheinbar auf ihre Person bezog und nicht allgemeiner schlechter Laune unterlag.
    Quelle: Register Spandau
  • 27. März 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde gegen Migrant*innen, Geflüchtete und politische Gegner*innen Stimmung gemacht. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. März 2019
    In der Semmelweisstr. wurden 3 Aufkleber entdeckt und entfernt, die für das extrem rechte "Compact"-Magazin warben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2019
    Rund um den Gedenkort Topografie des Terrors sowie an der Wilhelmstraße bis zu Kochstraße werden Aufkleber der extrem rechten neonazistischen Kleinpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. März 2019
    An der Tramhaltestelle des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber, der zum Boycott Israels aufruft und auf dem der jüdische Staat als 'Apartheid' delegitimiert wird, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2019
    An der Bushaltestelle Volkmarstraße in Mariendorf wurde ein Hakenkreuz entdeckt und der BVG gemeldet.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 26. März 2019
    Gegen 18:30 Uhr wird eine Transfrau in einem Supermarkt in der Bismarckstraße aufgrund ihrer Transsexualität von zwei Kassiererinnen in abwertender Weise so lang ausgelacht, bis sie den Laden verlässt.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. März 2019
    In der Katharina-Boll-Dornberger-Straße wurden 2 Aufkleber der Jungen Alternative entdeckt und entfernt. Auf diesen stand der Aufruf "Onkel Gauland braucht dich für deine Heimat", zudem wurde das Biild aus der amerikanischen Werbung für das Militär verwendet. Damit entsteht der Eindruck, dass die Junge Alternative von einem Krieg in Deutschland ausgeht für den es Soldat_innen braucht. In Anlehnung an verschiedene Kampagnen der neuen Rechten ist hier von einer rassistischen Motivation auszugehen, da ein enger Zusammenhang mit einer inszenierten "Umvolkung" und verschwöhrungstheoretischen 'Bürgerkriegsszenarien' besteht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2019
    Nachdem die NPD im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne wiederholt Aktionen rund um das "Eastgate"-Einkaufscenter durchgeführt hat, zeigt nun auch die neonazistische Kleinpartei "Der III. Weg" ein Foto eines Aktivisten vor Ort auf ihrer Webseite. Das Eastgate als Aktionsort ist bewusst gewählt, weil es hier zu strafbaren Handlungen durch Jugendliche und Konflikte von Jugendgruppen mit Passanten und der Security des Einkaufszentrums gekommen war. In den letzten Wochen waren diese Ereignisse wiederholt in den Lokalnachrichten thematisiert worden. Rechte Gruppen machen dafür ausnahmslos "migrantische Gewalttäter" verantwortlich. Die NPD hat das Eastgate zum Schwerpunkt ihrer rassistischen "Schutzzonen"-Kampagne im Bezirk gemacht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. März 2019
    In den Straßen Dammweg, Plantanenweg, Eichbuschalle wurden 6 antimuslische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    An der Bushaltestelle Köpenicker Landstr. / Baumschulenstr. wurde "No Moslems" sowie "Islam not welcome" geschmiert.

    Im Rodelbergpark wurden 9 antimuslische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2019
    Am 26. März 2019 wird in einem Wohnhaus in der Sybelstraße in Charlottenburg ein Hakenkreuz, das in einen Briefkasten geritzt ist, entdeckt. Die Bewohner_innen der dazugehörigen Wohnung sind neu in das Haus eingezogen.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. März 2019
    In der Martin-Opitz-Straße, der Uferstraße, der Gottschedstraße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen sind in den letzten Tagen wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen und Anti-Antifa-Slogans oder mit der Aufschrift „FCK MRKL“entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. März 2019
    An der Bushaltestelle Imbrosweg der Buslinie 277 Richtung Stadtrand an der Rixdorfer Straße wurde auf einen Sitz in einem Wartehäuschen die Parole „Ausländer raus“ mit Edding geschrieben. Die BVG wurde informiert und hat zugesichert, die Schmiererei schnell zu entfernen.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. März 2019
    Die an den Widerstandskämpfer Wolfgang Szepansky erinnernde Gedenktafel in der Methfesselstraße 42, an einer Wand der ehemaligen Schultheiss-Brauerei, wurde in der Nacht vom 24. auf den 25.03.19 bereits zum vierten Mal zerstört!

    Info: https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/nc/gedenktafeln/gedenktafel-anzeig...
    Quelle: VVN/BdA
  • 25. März 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in Briefkästen die Zeitung der neonazistischen Partei NPD "Deutsche Stimme" in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. März 2019
    Eine Mitarbeiterin eines Sozialen Trägers, der in der Geflüchtetenarbeit tätig ist, wird durch eine SMS, welche ihr auf ihr Arbeitshandy geschickt wird, bedroht. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. März 2019
    In der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge im Wedding wurden mehrere Aufkleber mit Anti-Schwarzen rassistischen und sexistischen Karikaturen und flüchtlingsfeindlichen Slogans entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. März 2019
    Auf der Fischerinsel in Mitte wurden mehrere Aufkleber des extrem rechten Versandhandels "Phalanx Europa" entdeckt und entfernt. Der Versandhandel vertreibt Mode, Aufkleber, Bücher und Zeitschriften rechter Firmen und steht der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 23. März 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.
    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).
    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 23. März 2019
    Am 23. März 2019 wurde am U-Bahnhof Bismarckstraße neben der Rolltreppe ein rechter Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 23. März 2019
    Die NPD-Reinickendorf führte mit Unterstützung von Mitgliedern ihrer Jugendorganisation JN einen Infostand vor der Einkaufspassage in der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost durch. Der Infostand fand im Rahmen des beginnenden Europa-Wahlkampfes statt. Insgesamt verteilten mindestens vier Personen Werbematerial für die NPD, darunter die extrem rechte Monatszeitung „Unabhängige Nachrichten“. Mit der Parole "Asylbetrug macht uns arm!" auf einem Aufsteller machten sie Stimmung gegen geflüchtete Personen. Nach eigenen Angaben richtete sich das verteilte Material in erster Linie gegen die geplanten Unterkünfte für Geflüchtete am Paracelsusbad und auf dem Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik-Gelände.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 23. März 2019
    In einem U-Bahnhof in der Nähe der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost wurde in Zusammenhang mit einem Infostand der NPD ein Plakat ihrer Jugendorganisation JN aufgehängt, das eine diffuse Bedrohung der "eigenen" "Identität" heraufbeschwört.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 22. März 2019
    Auf der Facebook-Seite "Wir Hellersdorfer und Marzahner" ist es in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit einem "Tagesspiegel"-Artikel über die Situation rund um das Einkaufscenter "Eastgate" wiederholt zu rassistischen Kommentaren und Gewaltaufrufen gekommen. Die NPD hat unterdessen auf ihrer Facebookseite eine Verstärkung ihrer "Schutzzonen"-Aktivitäten rund um das Eastgate angekündigt. Gleichzeitig gab es auch Beiträge, in denen die rassistischen und zu Gewalt aufrufenden Kommentare verurteilt wurden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 21. März 2019
    Am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein ca. 20 x 20 cm großes Hakenkreuz in die Wand geritzt. An diesem Ausgang des U-Bahnhofes befindet sich auch eine von der extrem rechten Szene häufig frequentierte Kneipe.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 21. März 2019
    Am 21.03.2019 gegen 15.00 Uhr fuhr ein Laster auf der Boelkestraße in Tempelhof. An der Windschutzscheibe war eine Aufschrift mit den Worten "Rechts von uns kommt nur die Hölle" und ein eisernes Kreuz deutlich zu erkennen. Am 19.03.2019 wurde schon einmal ein Auto mit solch einer Aufschrift gesichtet. Es handelt sich hierbei nicht um dasselbe Fahrzeug.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. März 2019
    Während einer Kundgebung anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus an der "Rudower Spinne" äußerte sich ein Passant rassistisch und verschwörungstheoretisch. Der Mann sagte zu Teilnehmenden der Kundgebung: "Wir werden alle ausgerottet." Damit knüpfte er an rechte und rassistische Thesen an, die Migration als Bedrohung des "deutschen Volkes" imaginieren.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. März 2019
    Rund um die "Rudower Spinne" wurden mehrere Aufkleber dokumentiert und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen Geflüchtete und das Asylrecht. Sie stammten vom rechtspopulistischen Compact Magazin und von der sogenannten Identitären Bewegung.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. März 2019
    Auf dem Elsterwerdaer Platz wurde am Abend aus einer größeren Jugendgruppe heraus von einer Person der sogenannte Hitlergruß gezeigt. Auf dem Platz sollen sich nach Beobachtungen der Augenzeugin schon öfter rechtsorientierte Jugendliche getroffen haben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 20. März 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 20 Kundgebungsteilnehmende hörten Reden, in denen u. a. Ausgaben für Geflüchtete und Migrant_innen beklagt wurden, während arme Deutsche Flaschen sammeln müssten. Außerdem wurde die von Menschen gemachte Klima-Krise geleugnet. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. März 2019
    Anhänger_innen der NPD Reinickendorf verteilten in der Tessenowstraße in Wittenau Flugblätter gegen den Bau von Unterkünften für Geflüchtete am Paracelsus Bad und auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 19. März 2019
    Am 19.03.2019 gegen 10.50 Uhr fuhr ein Baustellenfahrzeug auf die Autobahnauffahrt Tempelhofer Damm stadteinwärts. An der Windschutzscheibe war eine Aufschrift mit den Worten "Rechts von uns kommt nur die Hölle" und ein eisernes Kreuz deutlich zu erkennen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. März 2019
    In einem Bus der Linie M48 Richtung Zehlendorf wurde eine rechte Schmiererei entdeckt. Sie zeigte die durchgestrichenen Wörter PKK und APO mit dem nicht durchgestrichenen Zeichen der Grauen Wölfe (drei Halbmonde) daneben.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 19. März 2019
    Im Gebäude des Amtsgerichts in Moabit wird eine rassistische Äußerung getätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. März 2019
    Eine Mutter spielte mit ihrem kleinen Kind auf einem Spielplatz in Köpenick Nord bis mehrere Anwohner sie von ihren Balkonen unter anderem mit den Worten "Verpisst euch, ihr asoziales Pack!" bepöbelten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. März 2019
    In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber mit einer Reichskriegsflagge entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. März 2019
    Am U-Bahnhof Ullsteinstraße werden antisemitische Parolen entdeckt, die mit blauem Edding geschrieben sind.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 18. März 2019
    Ein Ehepaar war gegen 13.50 Uhr im Kapweg im Wedding in Richtung Einkaufszentrum unterwegs, als sie unvermittelt von zwei ihnen unbekannten Frauen rassistisch beschimpft wurden. Eine der Frauen ergriff darüber hinaus den Arm der 32-Jährigen, schubste und bespuckte sie. Als sie gemeinsam mit ihrem ein Jahr jüngeren Ehemann die Polizei alarmieren wollte, flüchteten die Tatverdächtigen. Das Ehepaar blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.03.2019
  • 18. März 2019
    In der Schulze-Boysen-Straße und Taßdorfer Straße wurden rassistische Aufkleber eine rechten Versands und Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. März 2019
    Zwei Männern wird gegen 18.15 Uhr in der Linie S1 Richtung Schöneberg von einem jungen Mann aus rassistischer Motivation eine brennende Zigarette vor die Füsse geworfen. Anschließend verlässt der junge Mann die S-Bahn und versucht von außen durch das Fenster auf die beiden Männer zu spucken.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. März 2019
    An der Kreuzung Schmidt-Ott Ecke Grunewaldstraße in Steglitz wird folgende Schmiererei auf einem Sitz einer Bushaltestelle entdeckt: „F.U. T.U. 1. Westberlin Mörder tot" und ein Davidstern. Um die Ecke an der Kreuzung Königin-Luise-Platz/Englerallee vor einem Restaurant wurden weitere mit Edding geschriebene Schmiererein an einer Littfasssäule entdeckt. Dort steht „Westberliner Schweine K.Z.", „Westberlin = Mord", ein Davidstern, „1. Steglitz - 2018" und „U.S.A. Mörder K.Z."
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. März 2019
    Am 16. März 2019 wird am S-Bahnhof Grunewald ein Hakenkreuz, welches mit Edding an einen Mast geschmiert wurde, entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. März 2019
    Der Besitzer eines Kiosks in der Lipschitzallee unterhielt sich mit einem Kunden über den Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch. Unter anderem fragten sich die Männer, warum der Attentäter keine größere Moschee für seinen Anschlag gewählt habe. Außerdem wurde im Gespräch der Wunsch geäußert, dass die Al-Nur-Moschee in Neukölln Ziel eines Terroranschlags werde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. März 2019
    In der Rixdorfer Straße an der Bushaltestelle Imbrosweg der Buslinien 277 und 283 Richtung Marienfelde werden regelmäßig rechte Aufkleber und Schmierereien entdeckt, die der BVG gemeldet werden und dann zügig entfernt werden. Am 15.3. wurden zwei Aufkleber an der Bushaltestelle entdeckt und im angrenzenden Volkspark Hakenkreuze, die auf Bänke geschmiert waren.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. März 2019
    In einer Schule wurde das Thema "Charliy Hebdo" von Lehrerin und Schüler*innen einseitig und unkritisch behandelt. Ein Schüler fühlte sich antimuslimisch diskriminiert, auch weil aufgrund der ehrverletzenden Karikaturen keine konstruktive Beteiligung seitens Lehrerin und Schüler*innen zugelassen wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. März 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 20 Kundgebungsteilnehmende demonstrierten und polemisierten gegen Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungspolitik. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. März 2019
    Im Ortsteil Rosenthal wurde in einer Gartenanalge eine Reichskriegsflagge entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. März 2019
    Am S-Bahnhof Marzahn wurde auf einer Plakatwand ein mit schwarzer Farbe angebrachtes Logo der rassistischen Identitären Bewegung mit dem Schriftzug "Wiederstand" (Anm. d. Redaktion: Rechtschreibfehler im Original) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 12. März 2019
    Auf dem Parkplatz des Netto Discount im Segelfliegerdamm wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. März 2019
    Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Martina Renner, erhielt eine Droh-Mail, die mit „Nationalsozialistische Offensive“ unterzeichnet war. In der E-Mail wurde angekündigt, künftig Briefbomben zu verschicken und Bürger auf offener Straße zu exekutieren. Man verfüge über Sturmgewehre, Pistolen und biologische Kampfstoffe.
    Seit mehreren Wochen gibt es nach Medienberichten eine bundesweite Serie rechtsextremer Gewaltdrohungen gegen Politiker*innen und andere öffentlich herausgehobene Personen. Es gehe um mehr als 100 verschickte E-Mails, die mit „Nationalsozialistische Offensive“, „NSU 2.0“ oder „Wehrmacht“ unterzeichnet worden seien, berichteten am Mittwochabend die „Süddeutsche Zeitung“ und der NDR. Darunter seien auch Bombendrohungen gewesen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Die Linke, Tagesspiegel vom 14.03.2019, Die Welt vom 14.03.2019, Süddeutsche Zeitung vom 13.03.2019, NDR vom 13.03.2019
  • 12. März 2019
    Die NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne eine größere Aktion im Marzahner Einkaufscenter "Eastgate" durchgeführt. Daran nahmen mindestens elf Personen teil, die mehrheitlich mit roten Westen mit "Schutzzonen"-Aufdruck bekleidet waren. Inhalt der Kampagne ist es, "Schutzzonen", ausschließlich für Deutsche, einzurichten, da die innere Sicherheit angeblich durch "importierte Kriminalität" bedroht sei. Bereits vor ca. zwei Wochen hatte die NPD eine -wenn auch kleinere- "Schutzzonen"-Patrouille am gleichen Ort durchgeführt. Das Eastgate als Aktionsort ist bewusst gewählt, weil es hier in der Vergangenheit mehrfach zu strafbaren Handlungen durch Jugendliche und Konflikte einzelner Jugendgruppen mit Passanten und der Security des Einkaufszentrums gekommen war. Rechte Gruppen machen dafür ausnahmslos "migrantische Gewalttäter" verantwortlich.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. März 2019
    Am 12. März 2019 um 19:30 Uhr fand ein Dienstagsgespräch statt. Die Veranstaltung nannte sich „Gesprächskreis auch für politisch nicht ganz korrekte Kommunikation“. Der Ort blieb unbekannt. Es referierte der NPD-Parteivorsitzender Frank Franz zu dem Thema „Festung Europa – Schutzzone Deutschland“. Eingeladen hatte Bärgida auf ihrer Website. Organisator ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Register CW
  • 11. März 2019
    Um 18.30 fand am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wieder eine BärGiDa-Kundgebung statt. 15 - 20 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungsmythen und rassistischen Reden. Ca. 15 Personen gingen anschließend als "BärGiDa-Abendspaziergang" durch Mitte. Die Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten so und über Facebook-Aufrufe das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. März 2019
    Am Büro des Kreisverbands der Partei Bündnis 90/Die Grünen wurden zwei Aufkleber mit extrem rechten Inhalten ( z.B. vom Netzwerk "Ein Prozent") entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 11. März 2019
    In der Kastanienalle in Hellersdorf-Nord wurden mehrere neonazistische bzw. muslimfeindliche Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 11. März 2019
    An einer Informationsfläche des Lichtenberger Museums an der Möllendorffstraße Ecke Frankfurter Allee wurde der Eddingschriftzug „Sieg Heil“ hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2019
    An einem Mülleimer an der Tramhaltestelle „Prerower Platz“ stadteinwärts wurde ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 9. März 2019
    In einem Youtube-Video polemisiert der selbsterklärte "Volkslehrer" Nikolai N. mit extrem rechten Argumentationsmustern gegen die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" in Deutschland und gegen die "Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wedding & Moabit", dort veranstaltet vom örtlichen Bündnis "Zusammen gegen Rassismus". Dabei nennt er einige Unterstützer*innennamen explizit, macht Anspielungen voller Anti-Schwarzem und antimuslimischem Rassismus. Verschwörungsmythologisierend behauptet er, die Trägerorganisationen der Aktionswochen "sollen steuerfinanziert den Völkermord voranbringen". Antifaschist*innen und Antirassist*innen betrieben hasserfüllte Hetze gegen Deutsche. Mit Täter-Opfer-Umkehr-Argumentationen beklagt sich der wegen seiner rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Videos fristlos aus dem Schuldienst entlassene ehemalige Berliner Grundschullehrer über seine angebliche Diskriminierung und macht in Bezug auf die Europawahlen Werbung für den NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt, der sich für Menschenrechte und "freie Rede" einsetze, in dem er den Shoaleugner Horst Mahler im Gefängnis besuche.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. März 2019
    Im Rahmen einer "Aktionswoche Remigration" veranstalteten ca. 10 Aktivist*innen der extrem rechten "Identitären Bewegung" einen "Protestflashmob" mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Bannern und Plakaten vor dem Bundesinnenministerium in Moabit. Eine zweite Flashmobveranstaltung der IB fand am selben Tag vor einer Moschee in Neukölln statt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. März 2019
    Am 09. März 2019 wurde mittags in der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg ein Hakenkreuz auf die Motorhaube eines Volvos gekratzt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und wieder entlassen. Der Staatsschutz der Polizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0571
  • 9. März 2019
    Im Ortsteil Karow wurde an der S-Bahn-Brücke zwischen Blankenburg und Karow wurde ein Graffiti der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt. Ebenso gab es Aufkleber, die entfernt wurden. Aufkleber an der Brückeneinfahrt hatten sich schon zwei Wochen vorher an der selben Stelle befunden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. März 2019
    Während des Kneipenfest in Friedrichshagen führten mehrere Neonazis der NPD eine weitere "Schutzzone"-Aktion im Ortsteil durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. März 2019
    Am 09. März 2019 fand eine antisemitische Kundgebung des BDS-Berlin vor der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) auf dem Messegelände Berlin in Westend statt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift: "Israel: Holidays in the shadow of the apartheid-wall?" gezeigt und Flugblätter verteilt. BDS steht für "Boykott, Desinvestition, Sanktionen".
    Quelle: Register CW
  • 8. März 2019
    Nachdem der AfD-Abgeordnete Lindemann in einem Post auf seiner privaten Facebookseite die Bezirksbürgermeisterin und die sog. Antifa massiv angegangen hat, wurde dieser Beitrag von mehreren Followern in menschenverachtender Weise kommentiert. Ein offensichtlich neonazistischer Follower rief dabei indirekt zur Gewalt gegen die Bezirksbürgermeisterin auf: "Die hat noch nie Gewalt erfahren, es wird Zeit für eine Quittung." Ein anderer Follower kommentierte den Eintrag mit einer Zeichnung, die zeigt wie eine Frau von einem Mann einen Abhang herunter getreten wird. Auf der Zeichnung steht: "Frauentag ist vorbei!".
    Quelle: Augenzeug*in
  • 8. März 2019
    Am 08. März 2019 wurde am S-Bhf Heidelberger Platz in Wilmersdorf ein Hakenkreuz entdeckt, welches in einen Löschwasserkasten geritzt wurde.
    Quelle: Register CW
  • 7. März 2019
    Im Plänterwald wurden zwei Schmierereien "FCK SLM" (Fuck Islam) entdeckt, sowie zwei antimuslische Aufkleber.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. März 2019
    In der Genossenschaftsstraße wurde auf einer Baustellenabsperrbarke ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. März 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Knapp 15 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, mit denen gegen Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungspolitik, aber auch auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen Eingewanderte und Geflüchtete Stimmung gemacht wurde. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. März 2019
    An der U-Bahnstation Rehberge werden diverse Aufkleber der NPD und ihrer Jugendorganisation JN entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 6. März 2019
    In der Nähe der Justizvollzugsanstalt Moabit werden fast täglich neue Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei, der III. Weg, entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 6. März 2019
    In der Grunewaldstraße, nahe dem Seminar für Filmwissenschaften, sind an einem Laternenmast an dem ein/e Musiker/in auf Englisch Filmmusik anbietet der Aufkleber „Warum nicht auf Deutsch?“ und die Buchstaben „K.Z.“ angebracht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. März 2019
    Eine kleine Gruppe von Aktivist*innen der extrem rechten "Identitären Bewegung" veranstaltete an der Friedrichstraße in Mitte eine Plakat-Aktion, mit der Migration rassistisch-pauschalisierend mit Schwerstkriminalität in Verbindung gebracht wurde, um Angst und Wut zu schüren.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. März 2019
    Am 06. März 2019 wurde in der Uhlandstraße Ecke Lietzenburgerstraße in Wilmersdorf an einem Briefkasten ein antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift "Stoppt die Islamisierung" entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 6. März 2019
    Gegen 17:00 Uhr äußerte sich ein Mann im Ring-Center lautstark rassistisch gegenüber Migrant_innen. Als eine Passant_in sich dies verbat, wurde sie selber diskriminierend beleidigt und bedroht. Umstehende Menschen mischten sich nicht ein.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 6. März 2019
    In einer Grünanlage, nahe dem Rohrdommelweg, wurde eine große Plastik in Form eines Ostereis beschmiert. Auf das Ei wurden ein sehr großes Hakenkreuz und weitere, eher unpolitische, Schriftzüge gemalt.

    Die Schmierereien wurden komplett entfernt und es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
  • 5. März 2019
    Ein Geh- und Sprachbehinderter wird seit einiger Zeit am Rosenthaler Platz und am Hackeschen Markt wiederholt von Unbekannten und Nachbarn behindertenfeindlich beschimpft und als „besoffen“ verunglimpft.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. März 2019
    Am S-Bhf. Grünau wurde in der S46 ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD), der sich gegen politische Gegner_innen richtete, sowie eine Schmiererei "FCK AFA" (Fuck Antifa) entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. März 2019
    An einem Bauzaun in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Marzahn (Höhe Wiesenburger Weg) wurden mehrere neonazistische bzw. extrem rechte Schmierereien entdeckt. Eine Parole richtete sich beispielsweise in vulgärer Sprache gegen antifaschistisches Engagement. Außerdem wurde in kyrillischer Sprache das Kürzel "NSDAP" an den Bauzaun gekritzelt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 5. März 2019
    In der Märkischen Allee (Höhe Klandorfer Str.) wurden Aufkleber der extrem rechten bzw. neonazistischen DVU und NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeugin
  • 4. März 2019
    Die antimuslimisch-rassistische BärGiDa hatte auf ihrer Facebook-Seite zu ihrer wöchentlichen Kundgebung mit Abendspaziergang um 18.30 Uhr, dieses mal wieder auf dem Europaplatz nördlich des Hauptbahnhofs, aufgerufen. Es kamen jedoch nur noch vier Demonstrationswillige, die schnell wieder nach Hause gingen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Twitter #nobärgida
  • 4. März 2019
    Im Plänterwald wurden 4 rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung sowie 2 Aufkleber gegen den EU-Migrationspakt entdeckt und entfernt. In der Neuen Krugallee wurden 4 rassistische Aufkleber der extrem rechten 'EinProzent'-Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. März 2019
    In Hellersdorf-Nord wurden um die hundert extrem rechte Aufkleber festgestellt und zum Teil entfernt. Die Route ging vom U-Bahnhof Hellersdorf über den Vorplatz vom Rathaus, den Kurt-Weill-Plaz, die Henry-Porten und Janusz-Korczak-Straße bis zur Kastanienallee. Die Aufkleber beinhalteten muslimfeinliche oder NS-verherrlichende Parolen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 4. März 2019
    Eine Frau, die an der Gemeinschaftsunterkunft Rudolf-Leonhard-Straße vorbeilief, spuckte in Richtung zweier junger Männer, die in der Unterkunft leben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 4. März 2019
    Ein Schwarze Frau wurde an ihrem Arbeitsplatz von Kolleg*innen rassistisch gemobbt und von einem/r Unbekannten wiederholt bis zu ihrer Wohnung gestalkt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. März 2019
    An eine Bushaltestelle im Steinträgerweg wurde mit blauem Filzstift eine rassistische Parole geschmiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 3. März 2019
    In der Newtonstr. vor der Universität wurde ein Aufkleber der Jungen Alternative entdeckt und entfernt. Auf diesem stand der Aufruf "Onkel Gauland braucht dich für deine Heimat", zudem wurde das Biild aus der amerikanischen Werbung für das Militär verwendet. Damit entsteht der Eindruck, dass die Junge Alternative von einem Krieg in Deutschland ausgeht für den es Soldat_innen braucht. In Anlehnung an verschiedene Kampagnen der neuen Rechten ist hier von einer rassistischen Motivation auszugehen, da ein enger Zusammenhang mit einer inszenierten "Umvolkung" und verschwöhrungstheoretischen 'Bürgerkriegsszenarien' besteht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. März 2019
    An einem Fahrstuhlausgang des Parkhauses zwischen der Ludwig-Beck-Straße und der Voxstraße am Potsdamer Platz in Tiergarten wurden Aufkleber mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen und "Merkel muss weg!"-Slogans entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. März 2019
    Auf einem Sportplatz in der Kaulsdorfer Wernerstraße wurde ein etwa 30x30 cm großes aufgemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 3. März 2019
    Am 03. März 2019 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Rastaurant Ziko's Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Pestalozzistraße statt. Dabei ging es um vermeintliches Geo-Engineering, klimaskeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen. Es werden reichsideologische Thesen besprochen und pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch einfache Natur-Extrakte vorgestellt.
    Quelle: Register CW
  • 2. März 2019
    Ab 11 Uhr fand in der NPD Bundeszentrale eine Veranstaltung um Thema Europa statt. Dazu geladen hatte die JN (Jugendorganisation der NPD). Es fanden Vorträge statt und am Abend ein Konzert mit zwei neonazistischen Liedermachern. Es traten 'FreilichFrei' und Sänger der Bands Sleipnir und Sturmwehr auf. Eine CD von 'FreilichFrei' war 2015 Kern eines Richtsprozess, da in einem Lied der NSU verherrlicht und dessen Opfer verhöhnt wurden. Das Gericht konnte jedoch nicht endgültig feststellen, ob es sich nicht doch um Satire handeln würde.

    Gegen die Veranstaltungen protestierten verschiedene antifaschistische Gruppen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 2. März 2019
    Am Nachmittag griffen mehrere Neonazis, die offenbar zu einer Veranstaltung in der NPD-Bundeszentrale anreisten, einen Mann auf dem oberen Bahnsteig des S-Bhf. Ostkreuz an. Zu erst

    bepöbelten sie ihn rassistisch und danach wurde er angegriffen. Die auf dem Bahnsteig befindliche Polizei griff ein.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 2. März 2019
    Der Park "Gärten der Welt" in Marzahn-Mitte wurde in der Nacht von unbefugten Personen betreten und mit mehreren Graffiti auf Schildern und dem Boden besprüht. Unter anderem wurde mit blauer und schwarzer Sprühfarbe offenbar "AFD" sowie der Name "Adolf Hitler" geschrieben. Die Graffiti wurden entfernt. Der Staatsschutz und die Kriminalpolizei ermitteln.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Februar 2019
    Die NPD sprach in mehreren Facebook-Beiträgen im Februar in rassistischer Weise unter anderem von „millionenfachem Asylmissbrauch“. In weiteren Artikeln wurde eine geschichtsrevisionistische Neonazi-Demonstration in Dresden beworben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2019
    In Berlin-Wannsee wurde ein Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Gegen Islamisierung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Februar 2019
    An das Register, wurden von einer Person, im Monat Februar, drei antisemitische E-Mail gesendet. Die Person ist dem Register bekannt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Februar 2019
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 24 Beiträge und erreichte damit ca. 232 Interaktionen. Wie bereits im Vormonat stand der EU_Wahlkampf im Fokus der Beiträge. Ca. 9 von ihnen beschäftigten sich mit den rassistischen Forderungen der NPD auf Europaebene. Lokale Themen wurden in ca. 5 Beiträgen angesprochen. Hier wurde erneut über Kriminalität berichtet, wobei ausschließlich Taten dokumentiert wurden, die von Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft begangen wurden, um so eine rassistische Feindkonstruktion voranzutreiben. Unter einem Beitrag, der einen Artikel der Berliner Zeitung zur Staatssekretärin Sawsan Chebli teilt, kommentierte ein User in rassistischer Weise: „Sofort ausweisen und gut ist‘s“.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2019
    An der Tram-Haltestelle Marzahner Promenade (M6) wurde ein mit einem schwarzen Edding gekritzeltes Hakenkreuz und ein rassistischer und sexistischer Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. Februar 2019
    In der Bruno Baum Strasse/Kiebitzgrund wurde ein neonazistischer Aufkleber mit Horst-Wessel-Motiv gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. Februar 2019
    Erneut wurden an Baustellenwänden in der Nähe des S-Bahnhofs-Jannowitzbrücke etliche rassistische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 28. Februar 2019
    Im Prenzlauer Berg wurden in der Zionskirchstraße und rund um den Teutoburger Platz verschiedene rechte Aufkleber in den letzten Tagen entdeckt und entfernt. Diese waren teilweise selbstgemacht (in Motiv und Slogan). Aufkleber trugen u.a. die Slogan "Die letzten Ritter" (mit Zeichen der rechten Gruppierung "Identititäre Bewegung"), "Kapitalistische Aktion", "Wahre Helden Gedenken" (mit Abbildung eines Stahlhelmes und Eisernen Kreuzes), " I love Konterrevolution" oder "Reconquista Viertel für Viertel" (plus Zeichen der rechten Gruppierung "Identititäre Bewegung").
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Februar 2019
    In der Holzmarktstraße am S-Bahnhof Jannowitzbrücke wurde eine rassistisch-flüchtlingsfeindliche Schmiererei an einem Bauzaun entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. Februar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca.20 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, mit denen gegen Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungspolitik, aber auch auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen Eingewanderte und Geflüchtete Stimmung gemacht wurde. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. Februar 2019
    An einem Schilderpfosten in der Klausdorfer Straße, in Hellersdorf-Nord, wurde ein NPD-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 27. Februar 2019
    In der Baumschulenstr. wurden 12 Aufkleber, die zum Boycott Israels aufrufen und auf denen der jüdische Staat als 'Apartheid' delegitimiert wird, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Februar 2019
    Zum wiederholten Mal wurde heute ein mit Hakenkreuz versehenes Agitationsflugblatt der neonazistisch-rechtsterroristischen "Atomwaffen Division" im Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität in Mitte aufgefunden. Das Flugblatt ist deutschsprachig an "Deutsche Studenten!" gerichtet, die aufgefordert werden, sich dem "Weißen Widerstand" der "Atomwaffen-Division" anzuschließen, denn: "Die Weiße Rasse steht vor der Auslöschung. [...] Die Invasion wird nicht friedlich, zu einer neuen, hybriden Kultur führen, sondern im brutalsten Bürgerkrieg unserer Geschichte gipfeln. Das deutsche Volk wird überleben, wenn es diesen Krieg führt, und die Fremden zurück in die Wüsten und Dschungel treibt aus denen sie gekommen sind. Studenten bereitet euch vor auf den Bürgerkrieg!..." Außerdem enthält es Abbildungen von mit Sturmgewehren bewaffneten Maskierten in Tarnuniformen und auf der Rückseite ein Hakenkreuz.

    Die neonazistisch-rechtsterroristische "Atomwaffen-Division" ist in den USA für schwerste Straftaten und mehrere Morde verantwortlich.
    Quelle: Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen der Humboldt-Universität
  • 27. Februar 2019
    Die NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne eine Aktion im Marzahner Einkaufscenter "Eastgate" durchgeführt. Gegen 19:30 Uhr wurden mindestens fünf Personen gesehen, die mit roten Westen mit "Schutzzonen"-Aufdruck bekleidet waren. Inhalt der Kampagne ist es, "Schutzzonen", ausschließlich für Deutsche, einzurichten, da die innere Sicherheit angeblich durch "importierte Kriminalität" bedroht sei. Das Eastgate als Aktionsort ist bewusst gewählt, weil es hier in der Vergangenheit mehrfach zu strafbaren Handlungen durch Jugendliche und Konflikte einzelner Jugendgruppen mit Passanten und der Security des Einkaufszentrums gekommen war. Rechte Gruppen machen dafür ausnahmslos "migrantische Gewalttäter" verantwortlich.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Februar 2019
    Unbekannte haben die Gedenkstätte für Rosa Luxemburg am Landwehrkanal in Tiergarten geschändet. Die Klinkermauer mit der Gedenktafel für die von reaktionären Freikorpsangehörigen 1919 ermordete KPD-Mitgründerin sowie Porträts von Rosa Luxemburg und Karl-Liebknecht wurden mit Parolen in weißer Farbe besprüht.
    Das Neue Deutschland schreibt: "Die Attacke erinnert an einen ähnlichen Farbanschlag auf die Karl-Marx-Gedenkstätte auf dem Londoner Highgate-Friedhof von Anfang Februar 2019. Die in Berlin aufgesprühten Parolen »Doctrine of hate« (Hassdoktrin) sowie »Holocaust 1932 Ukrainien« weisen Ähnlichkeiten zu den dort verwendeten Begriffen auf. In London hatten die Täter den Marx-Gedenkstein mit roter Farbe beschmiert und einen »bolschwistischen Holocaust 1919-1953« angeprangert."
    Quelle: Neues Deutschland vom 26.02.2019
  • 26. Februar 2019
    In der Holzmarktstraße am S-Bahnhof Jannowitzbrücke wurde ein Hakenkreuz an einem Bauzaun entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. Februar 2019
    In der Märkischen Allee (Höhe Klandorfer Str.) wurde ein Aufkleber der extrem rechten DVU entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 25. Februar 2019
    Die antimuslimisch-rassistische BärGiDa hatte auf ihrer Facebook-Seite zu ihrer wöchentlichen Kundgebung mit Abendspaziergang um 18.30 Uhr, dieses mal wieder auf dem Europaplatz nördlich des Hauptbahnhofs, aufgerufen. Es kamen jedoch nur noch fünf Demonstrationswillige, von denen dann drei in gelben Westen zum Reichstag gingen. Trotz weiterhin stattfindender Aufrufe von BärGiDa, die auch auf anderen rechten Webseiten weiterhin geteilt werden, hat BärGiDa ihre zuückgenommenen Kundgebungsanmeldungen nicht erneuert und es folgen den Aufrufen immer weniger Demonstrationswillige.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. Februar 2019
    Im Ortsteil Berlin Buch wurden an verschiedenen Stellen - u.a. in und nahe der Einkaufpassage - vereinzelt Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. Februar 2019
    In der Altheider Str. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) sowie ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Heim" (unter diesem Label kam es 2014/15 zu mehreren von der NPD organisierten Aufmärschen gegen die Unterbringung von geflüchteten Menschen) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Februar 2019
    Am Nachmittag soll ein Mitarbeiter eines Supermarktes einen Ladendieb in Wedding beleidigt und verletzt haben. Den zum Teil widersprüchlichen Angaben der Beteiligten zufolge soll gegen 15.45 Uhr ein 30-Jähriger, der im Februar einen Ladendiebstahl begangen haben soll, unter anderen von einem 35 Jahre alten Mitarbeiter eines Supermarktes in der Müllerstraße festgehalten worden sein. Hierbei habe er den Kopf des 30-Jährigen auf dem Boden fixiert und ihn rassistisch beleidigt. Insgesamt hätten ihn, so die Aussage eines Zeugen, vier Personen festgehalten. Alarmierte Polizisten nahmen die Personalien aller Beteiligten auf und leiteten Strafverfahren ein. Der 30-Jährige trug leichte Verletzungen davon, die zunächst nicht medizinisch versorgt werden mussten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0486 vom 26.02.2019
  • 25. Februar 2019
    In Kreuzberg wurde nahe des Bundeswirtschaftsministeriums ein "Bärgida"-Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 25. Februar 2019
    Eine Frau lief mit einem Kind an der Hand die Rudolf-Leonhard-Str. entlang. Auf der Höhe der Gemeinschaftsunterkunft Rudolf-Leonhard-Str. ging sie an einem jungen Mann vorbei, der in der Unterkunft wohnt. In diesem Moment zog die Frau das Kind an ihrer Hand an sich heran und machte eine rassistische Bemerkung.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 25. Februar 2019
    Am 25.02.2019 wurden auf der Bank und im Wartehäuschen an der Bushaltestelle der Buslinie 170 am S-Bahnhof Priesterweg Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 25. Februar 2019
    Eine 80-jährige Frau wird beim Wechsel ihrer Krankenversicherung alters- und behindertenfeindlich diskriminiert.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 24. Februar 2019
    Zwei Frauen mit Kleinkind wurden am Nachmittag in der Vincent-van-Gogh-Straße von einem Mann rassistisch beleidigt und der Kinderwagen bespuckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Februar 2019
    Auf dem St. Nikolai Friedhof in Friedrichshain stellen Neonazis des III. Wegs an der ehemaligen Grabstätte von Horst Wessel Kerzen auf und legen Blumen ab. Auf dem Gefäß der Grabkerze ist der Spruch „Tot sind nur jene, die vergessen werden!“ und das Logo des III. Wegs abgebildet.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 24. Februar 2019
    Die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland erhält einen Brief, der in vielfach rassistische Aussagen und Beleidigungen enthält. Der Absender beschwert sich darin über die Verwendung diskriminierungsfreier Sprache, über Initiativen, die die Kolonialgeschichte Deutschlands thematisieren, über Politker*innen und Medien.
    Quelle: Initiative Schwarzer Deutscher
  • 23. Februar 2019
    Ab 11.00 Uhr fand eine Kundgebung der rechten Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" und der Reichsbürger*innen von Staatenlos.info am Platz der Republik vor dem Reichstag mit ca. 50 Teilnehmenden statt. Hinter den "Gelben Westen Berlin" verbergen sich extrem rechte Gruppierungen wie "Deutsche Patrioten" und "Gelbe Westen - Deutschland macht dicht". Auf der Facebook-Seite der "Gelben Westen Berlin" war geschichtsrelativierend vom Dresdner "Bombenholocaust" und von einem seit "Jahrzehnten andauernden Krieg gegen die Deutschen" zu lesen. In Kommentaren wurde dies verschwörungsmythologisch mit "Umvolkungsplänen" wie dem UN-Migrationspakt in Verbindung gebracht. Staatenlos.info ist eine Gruppierung um einen ehemaligen NPD-Kader, der wegen Mordversuchs im Rahmen eines Angriffs auf ein Asylbewerberheim in den 1990er Jahren im Gefängnis war. Auf der Kundgebung bezeichnete er die Bundesrepublik als "faschistische Diktatur". Die Gruppe führte in den vergangenen Wochen schon Kundgebungen mit „Gelben Westen Berlin“ durch. Andere Teilnehmende gehörten der "Patriotic Opposition Europe" und anderen extrem rechten Gruppierungen an.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 23. Februar 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).

    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 22. Februar 2019
    Auf einer Verkehrsinsel Nähe Ostbahnhof, an der Kreuzung Stralauer Platz /An der Schillingbrücke, wurden rassistische Aufkleber an einem Ampelmast gefunden. Einer konnte der Identitären Bewegung zugeordnet werden, ein anderer verunglimpft die Geschwister Scholl.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 22. Februar 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Schwerenberg Straße und Kuglerstraße vereinzelt Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Februar 2019
    Ein AfD-Verordneter bezeichnet während der BVV-Sitzung in einem Redebeitrag die „Bündnis90/Grünen“ als „Päderasten-Partei“. Er wird dafür vom BVV-Vorsteher gerügt.
    Quelle: VdK Berlin
  • 22. Februar 2019
    Vor den TV-Studios in Adlershof fand eine antisemitische Kundgebung gegen die Aufzeichnungen für den Eurovision Song Contest statt. Dieser findet in diesem Jahr in Ireal statt. Auf der Kundgebung wurde zum Boycott des ESC in Irael aufgerufen, der jüdische Staat als 'Apartheid' delegitimiert und es wurde durch die Parole "From the rive to the sea - Palestine will be free" das Existenzrecht Israels in Frage gestellt.
    Quelle: RIAS
  • 22. Februar 2019
    In Weißensee an einer Tram-Haltestelle in der Buschallee, wurde der Slogan "Fick Linke" auf den Schalensitz entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 21. Februar 2019
    In der Kirchstraße in Moabit sind in den letzten beiden Wochen immer wieder handgeschriebene Zettel mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Sprüchen gefunden worden.
    Quelle: Kiez-Kids-Klub K3/ Frecher Spatz e.V., Transaidency e.V.
  • 21. Februar 2019
    Am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel sind in den letzten beiden Wochen immer wieder handgeschriebene Zettel mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Sprüchen gefunden worden.
    Quelle: Kiez-Kids-Klub K3/ Frecher Spatz e.V., Transaidency e.V.
  • 21. Februar 2019
    Plakate für eine Poetry Slam mit u. a. Ali Can, Begründer des Twitter-Hashtags #MeTwo, im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wedding & Moabit" im Stadtteilzentrum Paul-Gerhardt-Stift, Müllerstr. 56-58 im Wedding wurden in den letzten beiden Wochen wiederholt von Unbekannten abgerissen.
    Quelle: Demokratie in der Mitte, Stadtteilzentrum Paul-Gerhardt-Stift
  • 21. Februar 2019
    In der BVV-Versammlung stellte die AfD-Fraktion eine große Anfrage zum Stillen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 26.1.2019 auf dem Parkfriedhof. Während der Gedenkveranstaltung verhinderten Demonstranten die Teilnahme von AfD-Mitgliedern an der Kranzniederlegungen. Die AfD-Fraktion nutzte die große Anfrage, sich als Opfer linker Gruppierungen zu inszenieren. Im Fokus der AfD standen vor allem die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund deutscher Antifaschten (VVN-BdA) und die Bezirksbürgermeisterin, die im Herbst vergangenen Jahres der Aussage, die Antifa sei eine "demokratische Organisation", zugestimmt hatte. In seinen Ausführungen bediente sich der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Rolf Keßler, der Täter-Opfer-Umkehr. Überlebende des Nationalsozialismus (in Anspielung auf die VVN) seien häufig nach der NS-Zeit selbst zu Tätern geworden. Hierfür wurden Erich Honecker und das auf die DDR umformulierte Göring-Zitat "Wer Nazi ist, bestimmen wir!" als Beispiel angeführt. Zudem wurden der VVN und die Teilnehmer/innen der Protesaktion am 26.1. vom AfD-Fraktionsmitglied Joachim Nedderhut als "Gestalten der roten SA" bezeichnet. Die Mitglieder aller anderen Fraktionen bezogen Stellung gegen diese Täter-Opfer-Umkehr und kritisierten die AfD-Fraktion für ihre beleidigenden Aussagen insbesondere gegen die Bürgermeisterin.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. Februar 2019
    An der Tram-Haltestelle Freizeitforum Marzahn wurden mehrere Aufkleber der NPD-Jugendorganisation "Junge Nationalisten" entdeckt, die gegen angeblichen "Genderwahnsinn" hetzen und dabei auf das NS-Opfer Anne Frank anspielen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 21. Februar 2019
    Am 21.02.2019 wurde auf einer Turnmatte in einer Jugendeinrichtung in Marienfelde ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Februar 2019
    Mitglieder der extrem rechten sogenannten "Identitären Bewegung" hängten früh morgens am Eingang zum Tunnel der Autobahn 111 in Alt-Tegel ein weißes Transparent mit rassistischer Parole auf. Darauf war auch das Symbol der Gruppierung, der griechische Buchstabe Lamda im Kreis, sowie ihre Farbkombination schwarz-gelb zu sehen.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 20. Februar 2019
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden eine Regenbogenfahne und eine Trans* Pride Fahne abgerissen. Die Fahnen waren an der Außenmauer eines Frauenzentrums im Richardkiez angebracht.
    Quelle: Frauenzentrum affidamento
  • 20. Februar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, die sich dieses Mal zwar zentral für die Freilassung des in Venezuela inhaftierten Journalisten Billy Six einsetzten, mit denen teilweise aber auch gegen Merkel und auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen Eingewanderte und Geflüchtete Stimmung gemacht wurde. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen. Anwesend waren auch Enrico Komning, AfD-MdB, Petr Bystron, AfD-MdB, Anreas Galau, AfD-MdL Brandenburg und Christop Berndt von der teilweise extrem rechten Gruppierung Zukunft Heimat e.V. aus Cottbus. Das Brandenburger Innenministerium schreibt den Demonstrationen von „Zukunft Heimat“ eine Scharnierfunktion zwischen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten zu.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. Februar 2019
    In der Märkische Allee (Höhe Klandorfer Straße) wurden zwei Aufkleber der extrem rechten DVU entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 20. Februar 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden, die den Staat Israel in antisemitischer Weise dämonisierten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Februar 2019
    In der Nähe des Alexanderplatz in Mitte wurde ein Aufkleber der neofaschistischen Kleinpartei der III. Weg mit antisemitischem, gegen Israel gerichteten Inhalt gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. Februar 2019
    Am 20.02.2019 gegen 14.30 Uhr wurde ein 29-jähriger Mann, der vor einem Café in der Gustav-Freytag-Straße Ecke Ebersstraße saß, von einem vorbeilaufenden Mann homophob beschimpft und beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, 20.02.2019
  • 20. Februar 2019
    Ein mittelalter Mann wird an seiner Arbeitsstelle behindertenfeindlich diskriminiert. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 19. Februar 2019
    Auf eine Parkbank in einer Grünanlage direkt an der Spree am Ende der Britzer Str. wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Februar 2019
    In der Nähe des U-Bahnhofs Kaulsdorf-Nord wurde ein Aufkleber der neonazistischen "Jungen Nationalisten" an einen Laternenmast geklebt. Der Aufkleber richtet sich u.a. gegen das Netzdurchsuchungsgesetz, das die Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken regeln soll.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 19. Februar 2019
    Auf dem S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurde ein auf dem Boden gesprühtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Februar 2019
    Im Ortsteil Heinersdorf wurde auf dem Dach des ehemaligen Lokomotiv-Schuppens ein Fahnengraffitti in den Farben schwarz-weiß-rot entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Februar 2019
    Rund um die Lichtenberger Straße 32 in Mitte, Nähe Jannowitzbrücke, wurden neben zahlreichen handgeschriebenen AfD auch zwei NPD-Schriftzüge sowie zwei Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 18. Februar 2019
    Die antimuslimisch-rassistische BärGiDa ruft inzwischen wieder auf Facebook zu "Abendspaziergängen" auf - ab 18.30 Uhr vom Washingtonplatz südlich des Haupbahnhofs. Nur noch 10 bis 15 Teilnehmende zogen von dort mit gelben Westen über die Friedrichstr. und die Leipziger Str. zum Potsdamer Platz.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 18. Februar 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden Neonaziaufkleber für den Hitlerstellvertreter Rudolf Hess und Aufkleber gegen die Antifa gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 18. Februar 2019
    In einer Schule in Steglitz wUrden in Spinden Flugblätter, die rechte Fakenews verbreiten gefunden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Februar 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurden auf den Sitzschalen der Bushaltestelle Gustav-Adolf-Straße/ Langhansstraße die Schmiererei "Kanacken raus" und "Linke Idioten stoppen" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 17. Februar 2019
    An einer Ampel in der Schloßstraße wurde ein Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Festung Europa- macht die Grenzen dicht." entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Februar 2019
    In der Nähe des S-Bahnhofes Sundgauer Straße wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer zeigte den Spruch "Ein Herz für Deutschland" (Anmerkung: diese Aufkleber werden von einem rechtsextremen Versandhandel vertrieben). Daneben gab es noch welche der rechten 1%-Kampagnen, mit arabischer Schrift und dem Hinweis "Geht zurück".
    Quelle: hassvernichtet
  • 17. Februar 2019
    In der Nacht war eine größere Gruppe Männer am S-Bhf. Baumschulenweg unterwegs und rief mehrfach "Sieg Heil".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Februar 2019
    Ein Passant hielt in der vergangenen Nacht einen Streifenwagen in Friedrichshain an. Der 31-Jährige gab an, dass seine 24-jährige Freundin gerade aus einer vierköpfigen Männergruppe heraus gegen 2.25 Uhr beim Vorbeigehen auf der Warschauer Brücke aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt wurde. Der 31-Jährige rannte plötzlich los und stellte die Gruppe in der Nähe in Höhe der Revaler Straße. Die ihm folgenden Streifenbeamten sahen den Mann dann auf dem Boden liegen. Er wurde von zwei Männern festgehalten und die beiden anderen Männer aus der Gruppe sollen ihn ebenfalls zu Boden gedrückt haben. Auf Zurufen der Polizisten reagierten die Angreifer zunächst nicht. Sie mussten durch einfache körperliche Gewalt voneinander getrennt werden. Der 31-Jährige wurde leicht am Kopf verletzt und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Die vier alkoholisierten Männer, 27, 35, 36 und 38 Jahre alt, wurden in ein Gewahrsam gebracht. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Anschließend wurde das Quartett entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen zu der Beleidigung und der gefährlichen Körperverletzung übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0410
  • 16. Februar 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).

    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 16. Februar 2019
    In der Müllerstraße in der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge im Wedding wurden zwei Aufkleber mit Anti-Schwarzen rassistischen und sexistischen Karikaturen und flüchtlingsfeindlichen Slogans entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 16. Februar 2019
    Nach einer Beleidigung gestern Abend in Kreuzberg ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Aussagen des 55-jährigen Geschädigten zufolge, stand er gegen 18 Uhr im Kassenbereich eines Lebensmittelmarktes in der Friedrichstraße. Hier hatte er einen vor ihm stehenden jungen Mann an der Schulter berührt und auf einen entsprechenden Diskretionsabstand zu einer vor diesem stehenden Kundin hingewiesen. Daraufhin beleidigte ihn der Jugendliche homophob und flüchtete in unbekannte Richtung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0412
  • 16. Februar 2019
    Am 16. Februar 2019 kam es zu einer antisemitischen Pöbelei während des Bundesligaspiels Hertha BSC gegen Werder Bremen im Olympiastadion in Westend. Ein Werder-Fan rief aus dem Gästeblock nach einer Schiedsrichterentscheidung "Schiri, du Jude." Die umstehenden Fans bestanden darauf, dass Antisemitismus im Fußball und bei Werder Bremen keinen Platz habe. Der Rufende blieb uneinsichtig.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 16. Februar 2019
    Am 16. Februar 2019 kam es nach dem Bundesligaspiels Hertha BSC gegen Werder Bremen zu einer antisemitischen Pöbelei auf dem Coubertinplatz in Westend. Eine Gruppe von fünf Hertha-Fans befand sich kurz nach Abpfiff des Spiels auf dem Weg zur S-Bahn und regte sich über den Verlauf des Spiels und das Ausgleichtor durch Werder Bremen auf. Sie begannen immer wieder "Jude Bremen" zu grölen. Niemanden aus der Menge, außer die Meldenden, schien dies zu stören.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 15. Februar 2019
    Am Landschaftspark Johannisthal sowie im Alexander-von-Humboldt-Weg wurden insgesamt 6 rassistische Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Februar 2019
    Eine Hakenkreuz-Schmiererei wurde auf der Bücherboxx im Vorgarten des Vereins Fabrik Osloer Straße e.V., Osloer Straße 12 entdeckt.
    Quelle: Demokratie in der Mitte
  • 15. Februar 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden verschiedene Kleinst-Plakate der NPD/ JN entdeckt. Dem Anschein nach wurden sie selbst gemacht und kopiert. Sie trugen den Slogan "Bucher Jugend zu uns" oder "Vergesst Dresden nicht".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Februar 2019
    In der Markelstraße / Hackerstraße in Steglitz wurde ein Ladendetektiv rassistisch angegriffen nachdem er eine vermutliche Ladendiebin an der Flucht hindern wollte. Drei Männer eilten ihr zur Hilfe schlugen und beleidigten ihn rassistisch. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 15.02.2019
  • 15. Februar 2019
    Ein 14-jähriges Mädchen wurde von einem 32-jährigen Mann in der Eitelstraße rassistisch beleidigt und in die Rippen geschlagen. Sie musste im Krankenhaus behandelt werden.
    Quelle: Polizei Berlin, B.Z.
  • 15. Februar 2019
    Die NPD führte am S-Bhf. Rummelsburg eine „Schutzzonen“-Streife durch. Dabei zogen mindestens drei Neonazis mit roten Westen über den Bahnhof.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 15. Februar 2019
    Auf eine Bank im Pläterwald wurden eine Sig-Rune und die 88 (Code für Heil Hitler) geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Februar 2019
    Im Dammweg, Rodelbergpark und entlang des Britzer Verbindungskanals wurden insgesamt 20 zum Teil antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt. Zudem wurde in der Südostallee die rassistische Parole "Nafris not welcome" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Februar 2019
    Ein mittelalter Mann wird in einem Sportclub mehrfach rassistisch beleidigt sowie Zeuge von rassistischen Äußerungen. Auf Wunsch des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 14. Februar 2019
    An einer Laterne an der Bushaltestelle Metzer Straße wurde ein Aufkleber der "Bürgerbewegung pro Deutschland" gesichtet, der zum "Aktiv werden gegen Moscheebau und Islamismus" aufruft. Auch die Webseite ist angegeben. Auf dem weißen Aufkleber ist schematisch eine Moschee dargestellt, die mit einem weißen Balken durchgestrichen ist. Der Aufkleber wurde mit einer Botschaft überklebt, die den Aufkleber als rassistisch einordnet.
    Quelle: Register Spandau
  • 14. Februar 2019
    Ein Aufkleber der AfD ("Migrationspakt stoppen") auf einem Mülleimer wendet sich gegen Migration und behauptet, dass "ganz Deutschland protestiert".
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 14. Februar 2019
    An einer Laterne in der Singerstraße Blickrichtung Alex, kurz vor der Lichtenberger Straße, wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Februar 2019
    Gegen 12 Uhr beobachtet ein Zeuge an der Ecke Oranienstraße / Adalbertstraße, wie zwei kopftuchtragende Frauen beim Überqueren der Straße von den Insassen eines Autos erst angehupt und dann bepöbelt werden. An dem Auto mit Magdeburger Kennzeichen war ein extrem rechten Aufkleber angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Februar 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei "III. Weg" in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Februar 2019
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Kleinst-Plakate der NPD/ JN entdeckt. Dem Anschein nach wurden sie selbst gemacht und kopiert. Sie trugen den Slogan "Karower Jugend zu uns" oder "Vergesst Dresden nicht".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Februar 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Plakate an das neonazistische Gedenken an die Bombardierung von Dresden im Februar 1945 entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Februar 2019
    Im Ortsteil Karow wurde auf der Piazza ein Schwarzes Kreuz entdeckt. Das Kreuz dient zum neonazistischen Gedenken an die Bombardierung von Dresden im Februar 1945.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Februar 2019
    Am S-Bhf Bellevue wurden gegen 17.00 Uhr auf der Rolltreppe zwei Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 14. Februar 2019
    In der Gürtelstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Initiative „EinProzent“ mit der Aufschrift „Deutschland: Kein Platz für Invasoren“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2019
    Im Kiez um die Kaskelstraße wurden etliche Aufkleber des Neonazi-Versands „Druck18“ geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2019
    Zwei junge Frauen wurden gegen 16:45 Uhr in einer Straßenbahn von zwei Männern homophob beleidigt. Sie stiegen an der Haltestelle Landsberger Allee in die Straßenbahn ein und wurden kurz danach bedrohlich beleidigt. Mehrere Fahrgäste mischten sich schützend ein und drängten die beiden Täter an der Haltestelle Judith-Auer-Straße aus der Bahn.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 14. Februar 2019
    Ein mittelalter behinderter Mann wird an seinem Wohnort von Nachbar*innen und Mitarbeiter*innen einer Hausverwaltung behindertenfeindlich gemobbt und ihm die Räumung aus seiner Wohnung angedroht. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 13. Februar 2019
    In Alt-Reinickendorf wurden blaue DIN-A-5-Zettel mit sozialchauvinistischem Inhalt verteilt, die für eine monatliche „Bürgersprechstunde“ warben. Im Text heißt es, es würden „Hinweise zu kriminellen und asozialen Personen und Personengruppen entgegen genommen, die z.B. mit Drogen oder Hehlerware dealen oder der Prostitution nachgehen.“ Die Bezeichnung von Personengruppen als „asozial“ verortet sie außerhalb der Gesellschaft und entmenschlicht sie auf diese Weise. Im Nationalsozialismus wurden verschiedene soziale Gruppen, unter anderem auch Sexarbeiter_innen als „asozial“ stigmatisiert und in Konzentrationslagern interniert. Das Flugblatt unter der Überschrift „Neu in Alt-Reinickendorf – monatliche Bürgersprechstunde“ wurde von einer neu auftretende Initiative „Nachbarschaftshilfe Alt-Reinickendorf“ unterzeichnet, die sich personell mit der Bürgerinitiative gegen das MUF am Paracelsusbad überschneidet. Die „Sprechstunde“ sollte mit einem namentlich genannten Polizeihauptkommissar erstmalig am 13. Februar in einer Bäckerei in Alt-Reinickendorf stattfinde.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 13. Februar 2019
    Ein 24-Jähriger hat heute Mittag in Gesundbrunnen erst eine Frau mehrfach rassistisch beleidigt und anschließend Widerstand gegen die Polizei geleistet. Der Mann war gegen 12.10 Uhr in einem Bus der Linie M 27 in der Pankstraße unterwegs und hatte dort eine 27-Jährige mehrfach rassistisch beleidigt. Polizisten, die sich im Rahmen einer Präsenzstreife ebenfalls in dem Bus befanden, wurden Zeugen der Straftat und schritten ein. Der Mann weigerte sich zunächst, seine Personalien zu nennen und Personalpapiere auszuhändigen. Aufgrund dessen durchsuchten ihn die Beamten, woraufhin der Mann Widerstand leistete und einen Polizeibeamten hierbei leicht am Finger verletzte. Zudem beleidigte er die Polizisten durchgehend und gab laut hörbar verfassungswidrige Äußerungen von sich. Er wurde festgenommen und zu einem Polizeigewahrsam gebracht. Hier wurde ihm Blut abgenommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0381 vom 13.02.2019, Tagesspiegel vom 13.02.2019
  • 13. Februar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die 100. wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, mit denen gegen Merkel und auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen Eingewanderte und Geflüchtete Stimmung gemacht wurde. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Februar 2019
    Im Gebäude des Amtsgerichts in Moabit wird eine rassistische Äußerung getätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. Februar 2019
    In der Kaulsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei '3. Weg' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Februar 2019
    In der Vorhalle des Bahnhof Lichtenberg beleidigte ein Mann einen Passanten lautstark rassistisch. Der Security-Mitarbeiter des lokalen Supermarkts verwies daraufhin den Pöbler des Gebäudes.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Februar 2019
    Ein junger Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft wurde um ca. 17:30 Uhr im Bus der Linie 197 aggressiv rassistisch beschimpft als er auf der Höhe Mehrower Allee aussteigen wollte. Der Täter stieg dann zusammen mit dem dem Betroffenen aus, der sich schnell vom Tatort entfernte.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 12. Februar 2019
    Ein mittelalter Mann wird in einem Bewerbungsverfahren behindertenfeindlich diskriminiert. Auf Wunsch des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 12. Februar 2019
    Am 12. Februar 2019 um 19:30 Uhr fand ein Dienstagsgespräch statt. Die Veranstaltung nannte sich „Gesprächskreis auch für politisch nicht ganz korrekte Kommunikation“. Der Ort blieb unbekannt. Laut Ankündigung wurde ein Spielfilm über die deutsche Wehrmacht gezeigt, welche durch die Person des Hauptmanns heroisiert wird. Eingeladen hatte Bärgida auf ihrer Website. Organisator ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Register CW
  • 11. Februar 2019
    Die antimuslimisch-rassistische BärGiDa hatte auf Facebook nun wieder zu einer Kundgebung ab 18.30 Uhr am Washingtonplatz südlich des Haupbahnhofs mobilisiert. Ca. 15 Teilnehmende zogen dann aber zum Europaplatz auf der nördlichen Seite des Hauptbahnhofs.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. Februar 2019
    Unbekannte haben in einem Wahlkreisbüro der Grünen im Wedding Fensterscheiben beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, seien die Scheiben in dem Büro in der Malplaquetstraße vermutlich mit Kleinpflastersteinen beworfen worden. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0361 vom 11.02.2019, Berliner Morgenpost vom 11.02.2019
  • 11. Februar 2019
    Rund um die Klandorfer und Eichhorster Straße in Marzahn-Nord wurden erneut etwa 30 NPD-Aufkleber auf Mülleimern, Verkehrsschildern, Laternenmasten, Glascontainern und Altkleidercontainern entdeckt, die sich u.a. gegen Flüchtlinge richteten.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 11. Februar 2019
    In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar wurde in der Fritz-Reuter-Allee die Infosäule einer Britzer Anwohner*inneninitiative beschädigt. Ein Plakat, das zu einer Lesung über alltäglichem Antisemitismus in Berlin einlud, wurde gezielt zerstört. Dabei wurde auch die Oberfläche der Info-Säule beschädigt.

    Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Britzer Initiative "Hufeisern gegen Rechts", Berliner Woche 14.02.2019, Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0391
  • 11. Februar 2019
    An der Postfiliale in der Weitlingstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Initiative „EinProzent“ gefunden, der Flüchtlinge dazu aufforderte, in ihre Länder zurückzukehren. Da der Aufkleber zwischen den Logos der Postbank angebracht war, wirkte er auf Passant_innen wie eine offizielle Aufforderung.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 11. Februar 2019
    In einer Schule in Steglitz werden ca. 10 rassistische Sticker entdeckt und entfernt. Sie zeigten eine Weltkarte, die den vermeintlichen IQ von indigener Bevölkerung im weltweiten Vergleich zeigt. Auffällig ist, dass gerade der Teil der Welt in dem mehrheitlich schwarze Menschen leben, der geringste IQ zu geschrieben wird.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Februar 2019
    Ab 14.00 Uhr fand eine Kundgebung der neuen Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" und der Reichsbürger*innen von Staatenlos.info am Platz der Republik vor dem Reichstag mit ca. 25 Teilnehmenden statt. Staatenlos.info ist eine Gruppierung um einen ehemaligen NPD-Kader, der wegen Mordversuchs im Rahmen eines Angriffs auf ein Asylbewerberheim in den 1990er Jahren im Gefängnis war. Die Gruppe führte in den vergangenen Wochen schon Kundgebungen mit „Gelben Westen Berlin“ durch. Andere Teilnehmende gehören der "Patriotic Opposition Europe", einem Bündnis "Deutschland macht dicht" und anderen extrem rechten Gruppierungen an und es war pauschalisierend von "Ausländerkriminalität" und "Volkstod" durch Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung die Rede. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Februar 2019
    Drei unbekannte Jugendliche attackierten und beleidigten am Sonnabend einen Zwölfjährigen auf einem Sportplatz in Hellersdorf, nachdem sie ihn gefragt hatten, ob er Ausländer sei. Dabei sollen zwei der Jugendlichen den Jungen festgehalten haben, während ihm der dritte mit der Faust ins Gesicht schlug, so dass er zu Boden ging. Am Boden liegend wurde er nach eigenen Angaben getreten. Anschließend flüchtete die Tätergruppe. Nach der Tat ging der Junge nach Hause und informierte seine Mutter, die Anzeige erstattete. Glücklicherweise erlitt das Kind nur leichte Verletzungen, die laut der Polizei, nicht medizinisch versorgt werden mussten.
    Quelle: Polizeimeldung / Tagesspiegel
  • 9. Februar 2019
    Am 09. Februar 2019 wurde am Bahnsteig der U1 Kurfürstendamm in Charlottenburg in einem großen Wall-Werbeglaskasten ein rassistisches Plakat der Identitären Bewegung zum Thema "großer Austausch" gesehen und der BVG zur Beseitigung gemeldet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 9. Februar 2019
    Ein Zeuge alarmierte heute Morgen die Polizei nach Kreuzberg. Gegen 8 Uhr sah der Mann, wie sechs junge Männer eine Werbetafel eines Bus-Wartehauses am U-Bahnhof Schlesisches Tor öffneten und die Plakate entfernten. Anschließend tauschten sie diese durch Plakate mit politischen Äußerungen aus. Die Täter flüchteten in Richtung S-Bahnhof Warschauer Straße. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen.

    Ergänzung: Es handelte sich dabei um Plakate der Identitären Bewegung, die unter Beobachtung des Verfassungssschutzes steht.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0344
  • 9. Februar 2019
    Am Schlesischen Tor wurde jeweils ein Plakat auf jedem U-Bahnsteig in Groß-Werbekästen durch Großplakate der Identitären Bewegung (Gruppierung unter Beobachtung des Verfassungssschutzes) ausgetauscht. Um 11 Uhr waren die Plakate entfernt. Die gut gemachten Plakate zielten darauf ab, daß Sicherheitsgefühl mit Slogans wie "Fühlst Du dich wirklich sicher?" und "Wie lange noch?" (teils mit und ohne Logo der IB, mit Website) der Bevölkerung zu beeinflussen. Die Ideologie der Identitären baut unter anderem auf ethnokulturellen Vorstellungen und völkischem Rassismus auf.
    Quelle: Register Trep-Köp und Reinickendorf
  • 9. Februar 2019
    An der Ecke Neue Krugallee/ Baumschulenstr. wurde antimuslimsich motiviert "Nein zum Islam", sowie sozialchauvinistisch motiviert "Ohne Job Asozial" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Februar 2019
    Am Helene-Weigel-Platz unterhielten sich kurz nach 17 Uhr zwei syrische Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren. Ein bislang unbekannter Täter soll sich während des Gesprächs den beiden Mädchen genähert und sie rassistisch beleidigt haben. Anschließend schlug der Mann mehrfach den beiden mit der Faust ins Gesicht und entfernte sich durch eine Ladenpassage in unbekannte Richtung. Die Jugendlichen erlitten bei dem Übergriff Gesichtsverletzungen und mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. Februar 2019
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Florastraße, Mühlenstraße und Neue Schönholzer Straße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen" (IB), "Sharia free zone" (IB) oder "Aus Anne wird Frank. Das ist doch krank" (JN). Ebenso wurden diskriminierende Aufkleber der "Konservativen Aktion" entdeckt.
    Quelle: EAG
  • 8. Februar 2019
    Im Ortsteil Heinersdorf wurde die NPD-Zeitung "Deutsche Stimme" in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Februar 2019
    Gegen 22.40 wurde ein 12-jähriges Mädchen von einer unbekannten Frau in der Hermannstraße attackiert. Beim Versuch, dem Mädchen das Kopftuch herunterzureißen, wurde es an den Haaren gezogen und rassistisch beleidigt. Die Täterin bedrohte das Mädchen außerdem mit einer Spritze und einem Pfefferspray.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0339
  • 7. Februar 2019
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Berliner Allee an einer Parteibüro der Slogan "Merkel Mörderin" gesprüht. Der Slogan "Merkel muss weg", "Merkel raus" oder andere Abwandlungen sind seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden seit 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an deren Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: EAG
  • 7. Februar 2019
    Auf dem U-Bahnhof Kleistpark wurde ein Plakat der Berliner Kältehilfe abwertend gegenüber obdachlosen Menschen beschmiert.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 7. Februar 2019
    Eine Frau wird an einer Schule in Mitte behindertenfeindlich gemobbt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 6. Februar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand wieder die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der AfD Märkisch-Oderland und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, mit denen gegen Merkel und auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik und besonders gegen muslimische Migrant_innen Stimmung gemacht wurde. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. Februar 2019
    Unbekannte markierten vermutlich am frühen morgen zwei Fahrzeugen in Moabit mit Davidsternen und eins mit "Jude", in dem sie diese in den Autolack ritzten. Insgesamt waren 44 Fahrzeuge in Moabit über Nacht beschädigt worden, die in den Straßenzügen Turm-, Wald- und Wiclefstraße abgestellt worden waren. Der Verdacht liegt nahe, dass damit eine Aktion gegen Gentrifizierung antisemitisch codiert wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Transaidency, Polizeimeldung Nr. 0325 vom 07.02.2019, rbb
  • 6. Februar 2019
    Im Ortsteil Heinersdorf zogen vier Neonazis durch die Straßen. Sie trugen dabei die Warnwesten der NPD-Kampagne "Schutzzone".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. Februar 2019
    Im Ortsteil Heinersdorf wurden an einem Briefkasten immer wieder Aufkleber mit rassistischen Motiven entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. Februar 2019
    Am 06. Februar 2019 fand eine antisemitische Kundgebung des BDS-Berlin unter dem Motto "Kein Appetit auf die Früchte der Apartheid!" vor der FRUIT LOGISTICA auf dem Messegelände Berlin in Westend statt. Auf einem Transparent wird dazu aufgerufen "Boykottiert die Profiteure der israelischen Arpartheid: Mehadrin, Arava und Hadiklaim [...]".
    Quelle: Register CW
  • 5. Februar 2019
    Zwischen 12 Uhr und 13 Uhr hielt sich ein älterer wohnungsloser Herr als Kunde in einem großen Geschäft in Mitte auf. Zwei Securitiymitarbeiter fordert ihn auf das Haus zu verlassen. Es habe sich eine Kundin über seinen penetranten Alkoholgeruch beschwert. Der Mann wies darauf hin, das er nie Alkohol trinke. Sie konnten dann auch keinen Alkoholgeruch an ihm bemerken, aber blieben trotzdem bei Ihrer Aufforderung und "begleiteten" ihn nach draußen. Er vermutet, dass er herausgeworfen wurde, weil er einer der vielen Wohnungslosen Berlins ist. Er hatte sich in der Sprachabteilung aufgehalten und dort auch ein Buch gekauft.
    Quelle: Basta Erwerbsloseninitiative
  • 5. Februar 2019
    In ganz Berlin gab es in den letzten Wochen Sachbeschädigungen an Autos. In Bohnsdorf wurden 62 Fahrzeuge beschädigt. In fünf der Autos wurden Davidsterne eingeritzt. In anderen Bezirken wurde auch das Wort "Jude" ein einige Autos geritzt.
    Quelle: RBB
  • 5. Februar 2019
    Im Umfeld der Schulze-Boysen-Straße wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ mit der Aufschrift „Schluss mit Multi-Kulti“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Februar 2019
    Am 05.02.2019 gegen 19.45 Uhr wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Rathausstr. / Kaiserstr. der Buslinie 282 Richtung Dardanellenweg eine in roter Farbe geschriebene rassistische Schmiererei ("Kanacken Raus") entdeckt. Neben dem Spruch stand in blauer Farbe geschrieben: "jetzt AfD".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. Februar 2019
    Im Ortsteil Blankenburg wurde in einer Gartenanlage eine Reichskriegsflagge entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Februar 2019
    An einer Einkaufspassage in der Janusz-Korczak-Str. in Hellersdorf-Nord wurden mehrere NS-verherrlichende Symbole gefunden. Ein umgekehrt aufgemaltes Hakenkreuz und direkt darunter die Zahlenkombination "88" (Abküzung für "Heil Hitler"). An der der Drehtür wurde darüber hinaus ein weiteres umgekehrt gemaltes Hakenkreuz entdeckt. Der oder die Täterin hat für alle Symbole blauen Edding verwendet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Februar 2019
    Auf ein Fensterbrett des Bürgeramtes wurde "No Islam" mit Edding geschrieben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Februar 2019
    In einer Kneipe am Görlitzer Park wurde ein Schwarzer Mann rassistisch diskriminiert. Er kam gegen 19 Uhr mit einem zweiten Schwarzen Freund in die Kneipe und wollte sich zu einem dritten, ebenfalls Schwarzen Bekannten an den Tisch setzen. Da es dort aber nur einen freien Platz gab, setzte sich nur sein Begleiter an den Tisch, er selbst setzte sich an einen Nebentisch, an dem bereits zwei weiße Frauen saßen. Es gab dort noch vier freie Plätze und er ließ einen Platz zwischen sich und den Frauenfrei.

    Die Frauen sagten ihm, er könne dort nicht sitzen. "Setz dich zu deinen Schwarzen Kollegen." Auf Nachfrage beharrten sie auf ihrer Forderung, obwohl sie die Plätze nicht brauchten. Daraufhin warf er ihnen Rassismus vor.

    Der weiße Barkeeper intervenierte und erklärte den Frauen, dass er und seine Freunde sehr nett seien. Der betroffene Mann wollte nicht in der Situation bleiben und ging raus. Später sprach er mit der weißen Barkeeperin, die in der nächsten Schicht arbeitete. Sie ergriff Partei für die weißen Frauen, mit denen sie in der Zwischenzeit gesprochen hatte, und warf ihm vor, die Frauen falsch verstanden und einen Streit provoziert zu haben.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Februar 2019
    Nachdem BärGiDa alle Kundgebungsanmeldungen für dieses Jahr am Washingtonplatz zurückgezogen hatte, fand nun eine angemeldete Kundgebung ab 18.30 Uhr am Europaplatz auf der nördlichen Seite des Hauptbahnhofs statt. Ca 20 Teilnehmende hörten verschwörungsmythologisierend-flüchtlingsfeindliche, antimuslimisch-rassistische Reden, in denen auch pauschalisierend gegen "Ausländerkriminalität" Stimmung gemacht wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. Februar 2019
    An einen Altkleidercontainer an der Ecke Peter-Hille-Str./ Lindenallee wurde ein ca. 10 cm großes Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Februar 2019
    Im Rodelbergpark wurden 11 antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt. An der Schwimmhalle Baumschulenweg wurden Zwei Aufkleber mit der Aufschrift "NS-Area" entdeckt und entfernt, sowie eine antimuslimische Schmiererei.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Februar 2019
    Eine Einrichtung für psychisch kranke Menschen im Wedding bekommt mehrere Hassmails mit LGBTIQ*- und behindertenfeindlichen Inhalten. Derselbe der Einrichtung bekannte Mann schickt seit 2016 immer wieder Hassmails ähnlichen Inhalts an diese Einrichtung.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. Februar 2019
    An der Ecke Landsberger Allee Siegfriedstraße wurden Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Februar 2019
    Eine Lichtenbergerin wurde für mehrere rassistische Facebook-Beiträge zu einer Geldstrafe verurteilt. Sie hatte Flüchtlinge mit Tieren verglichen und zu deren Vertreibung bzw. Tötung aufgerufen. Es war ihre zweite Verurteilung dieser Art.
    Quelle: Morgenpost
  • 3. Februar 2019
    Gegen 19.30 Uhr wurden drei Jugendliche von einer Rollstuhlfahrerin auf dem U-Bahnhof Neukölln rassistisch beleidigt. Als die Rollstuhlfahrerin plötzlich aus ihrem Rollstuhl aufstand und sich einem der Jugendlichen näherte, trat der Jugendliche mehrmals auf sie ein.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0299
  • 3. Februar 2019
    Am 03. Februar 2019 werden am U-Bahnhof Berliner Straße in Wilmersdorf diverse Aufkleber der sogenannten Identitäten Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Februar 2019
    Am 03. Februar 2019 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Rastaurant Ziko's Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Pestalozzistraße statt. Dabei ging es um vermeintliches Geo-Engineering, klimaskeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen. Es wurden reichsideologische Thesen besprochen und pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch einfache Natur-Extrakte vorgestellt.
    Quelle: Register CW
  • 2. Februar 2019
    Ab 14.00 Uhr fand eine Kundgebung der neuen Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" und der Reichsbürger*innen von Staatenlos.info am Platz der Republik vor dem Reichstag mit ca. 25 Teilnehmenden statt. Staatenlos.info ist eine Gruppierung um einen ehemaligen NPD-Kader, der wegen Mordversuchs im Rahmen eines Angriffs auf ein Asylbewerberheim in den 1990er Jahren im Gefängnis war. Die Gruppe führte in den vergangenen Wochen schon Kundgebungen mit „Gelben Westen Berlin“ durch. Andere Teilnehmende gehören der "Patriotic Opposition Europe" und anderen extrem rechten Gruppierungen an und es war pauschalisierend von "Ausländerkriminalität" und "Volkstod" durch Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung die Rede. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Tagesspiegel vom 25.01.2019
  • 2. Februar 2019
    Im Dammweg wurden 6 antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Februar 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).

    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 2. Februar 2019
    In einem Flyer des Bezirksverbands der AfD, der u.a. in Briefkästen in der Lea-Grundig-Str. geworfen wurde, wendet sich die Partei gegen die Einrichtung neuer Flüchtlingsunterkünfte in Marzahn-Hellersdorf. In der Publikation wird Flüchtlingen, die „aus Afrika illegal über Spanien oder durch NGO-Schlepperschiffe“ nach Deutschland kommen, pauschal die Rechtmäßigkeit ihres Asylanspruchs abgesprochen, da es sich „ausnahmslos um Wirtschaftsmigranten“ handele. In diesem Zusammenhang werden in dem Flyer neben der Formulierung „NGO-Schlepperschiffe“ auch abwertende Begriffe wie "Asylanten" und "Asylindustrie" oder das abwertend gebrauchte Schlagwort "Wirtschaftsflüchtlinge" verwendet. In dem Flyer werden so Flüchtlinge sowie Seenotrettung mit Kriminalität verknüpft und diffamiert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 2. Februar 2019
    Kurz nach Mitternacht beleidigte ein 27-Jähriger zunächst zwei junge Männer am S-Bhf. Lichtenberg rassistisch. Dann schlugen er und sein 54-jähriger Vater auf die 22- und 24-jährigen Afghanen ein. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung U-Bahnhof.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 2. Februar 2019
    Am 02. Februar 2019 werden in der Wielandstraße in Charlottenburg diverse Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt und entfernt. Die Parole richtet sich gegen antifaschistisches Engagement und wird von Neonazis verwendet.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Januar 2019
    Die Facebook-Seite der NPD wurde im Januar dazu genutzt, um für die rassistische „Schutzzonen“-Kampagne zu werben und sich von der AfD abzugrenzen, weil die ihre Hardliner ausschließe. In dem Beitrag wurde sich positiv auf den NS-Begriff „Volksgemeinschaft“ bezogen und in als Gegensatz zur „wurzellosen Multikulti-Gesellschaft“ gesetzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2019
    Mehrere NPD-Funktionäre führen in Lichtenberg eine „Schutzzonen“-Streife durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 31. Januar 2019
    Gegenüber dem Spree-Center In Hellersdorf-Süd wurde auf einem Mülleimer ein Aufkleber der neonazistischen NPD-Organistaion "Junge Nationalisten" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 31. Januar 2019
    Gegen 23.15 pöbelte ein 34-Jähriger Mann vom Balkon seiner Wohnung in der Schlieperstraße in Alt-Tegel drei Männer an, die sich vor dem Haus aufhielten. Er beleidigte die Männer im Alter von 21, 22 und 24 Jahren nach ihren Angaben rassistisch und antisemitisch. Auch die herbeigerufenen Polizist_innen beleidigte und bedrohte er im Anschluss. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0275 vom 1. Februar 2019
  • 31. Januar 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden zwischen der Stahlheimer Straße und Prenzlauer Allee mehrere Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 31. Januar 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Thälmann Park eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Januar 2019
    Im Landschaftspark Johannisthal wurden ca. 30 rassistische Aufkleber der Identitären Bewegung sowie der Zeitschrift compact an Mülleimern, Verkehrsschildern und Info-Tafeln entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Januar 2019
    An das Register, wurden im Januar von einer Person zwei antisemitische E-Mail gesendet. Die Person ist dem Register bekannt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Januar 2019
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 18 Beiträge und erreichte damit ca. 147 Interaktionen. Im Zuge des EU-Wahlkampfes behandelten ca. 6 Beiträge explizit dieses Thema, wobei die rassistischen Positionen des NPD-Abgeordneten im Vordergrund standen. Außerdem warben ca. 5 Beiträge für die rassistischen und teils neonazistischen Inhalte der NPD. Lokale Themen wurden nur in 2 Beiträgen gesetzt, wobei in einem Post zur Sperrung der Salvador-Allende-Brücke in einem Kommentar in rassistischer und verdrehender Weise die Migrationspolitik des Senates für die Sperrung verantwortlich gemacht wurde. Des Weiteren wurde ein Beitrag zu einem Treffen der JN (Jugendorganisation der NPD) und einer anschließenden ‚Schutzzonen‘-Aktion veröffentlicht. (Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.) Interessant sind 3 Beiträge, die sich mit der AfD beschäftigen. In ihnen versucht die NPD sich selbst als ‚das Original‘ darzustellen und Widersprüchlichkeiten der AfD aufzudecken.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Januar 2019
    Mehrere Neonazis der NPD führten am Abend eine weitere "Schutzzone"-Aktion am S-Bhf. Friedrichshagen durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Januar 2019
    An einer Trambahnhaltestelle in der Nähe des Freizeitforums Marzahn wurde ein Aufkleber der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationalisten“ gefunden. Auf dem Aufkleber wurde gegen angeblichen "Genderwahnsinn“ gehetzt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Januar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand wieder die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der AfD Märkisch-Oderland und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 20 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen gegen die EU und gegen Merkel und auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik Stimmung gemacht wurde. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. Januar 2019
    An einer Glastür eines Einkaufszentrums wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der sich gegen die Migrationspolitik der Bundesregierung richtet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Januar 2019
    Am 30. Januar 2019 wurde in Charlottenburg, in der Nähe des Hardenbergplatzes ein Aufkleber der neurechten 1% Kampagne mit der Aufschrift "Bunt genug" entdeckt.
    Quelle: hass-vernichtet.de
  • 29. Januar 2019
    Zum Schutz der Person wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 29. Januar 2019
    Am 29. Januar 2019 wurden am S-Bhf. Halensee zwei extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der beiden ist von der neurechten Kampagne "Ein Prozent".
    Quelle: Register CW
  • 29. Januar 2019
    In den Räumen der Staatsreperatur fand eine Veranstaltung unter dem Titel "Demographie - Bevölkerungszusammensetzung der nächsten Generation" statt. Diese wurde von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat. Inhaltlich ging es um den Zusammenhang von Migration und Bevölkerungszusammensetzung. Im dazugehörigenen Facebook-Post behauptet er, dass "im Herzen die jungen Leute zu einer nicht-deutschen Kultur gehören" würden. Hiermit bedient er einen völkisch ausgerichteten Debatte um "Identität" und "nationale Zugehörigkeit" zu der er sich in der Vergangenheit bereits äußerte.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 29. Januar 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Winsstraße Ecke Christburger Straße ein Stolperstein zerkratzt.
    Quelle: NEA
  • 29. Januar 2019
    Im Ortsteil Wannsee, in der Nähe vom Bahnhof, wurde ein Aufkleber der rechten "1%-Bewegung" entdeckt und entfernt. Er richtete sich inhaltlich gegen "die Antifa".
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Januar 2019
    Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde auf einem Mülleimer an einer Bushaltestelle (Linie 197) ein NPD-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. Januar 2019
    Am späten Abend wurde eine Frau in der U2 Richtung Pankow antisemitisch und sexistisch beschimpft.
    Die Betroffene fuhr mit einem Begleiter mit der U2 in Richtung Pankow, als im Streckenabschnitt im Ortsteil Mitte ein sichtlich betrunkener Mann in den Wagen stieg und dabei über ihren Fuß stolperte. Sie entschuldigte sich bei ihm. Der Mann lief erst weiter, drehte sich dann aber zur Betroffenen um und beschimpfte sie als „Scheiß Judenfotze“. Er setzte sich ihr gegenüber, schaute sie an und wiederholte die Beleidigungen noch einige Male lautstark. Die Betroffene und ihr Begleiter standen daraufhin auf und liefen zum anderen Ende des Wagens. Der Mann folgte den beiden und beleidigte sie weiter. An der nächsten Station wechselten die Betroffene und ihr Begleiter den Wagen, der pöbelnde Mann blieb zurück.
    Von den ca. 25 anwesenden Personen, die den Vorfall beobachteten, reagierte nur ein Mann, der ebenfalls aufstand und mit der Betroffenen und ihrem Begleiter den Wagen wechselte.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Januar 2019
    In einem Haus in der Oranienstraße, wo Vereine und die Härtefallkommission ansässig sind, wurden mehrere Schmierereichen im Treppenhaus entdeckt, u. a. ein Hakenkreuz und mehrfach AfD.
    Quelle: KuB e. V.
  • 27. Januar 2019
    Am Landschaftspark Johannisthal und im Alexander-von-Humboldt-Weg wurden ca. 25 Aufkleber der Identitären Bewegung und der Ein-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich inhaltlich gegen eine vielfältige Gesellschaft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Januar 2019
    Erneut haben Unbekannte das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten beschädigt, indem sie das Sichtfenster zur Video-Installation mit schwarzer Farbe beschmiert haben. Noch am Mittag hatte an dem Mahnmal anlässlich des 74. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Gedenkveranstaltung für die homosexuellen Opfer des NS-Regimes stattgefunden. Gegen 20.40 Uhr entdeckte dann ein Sicherheitsmitarbeiter die erneute Sachbeschädigung.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

    Im Laufe der letzten Jahre war das Mahnmal immer wieder beschädigt worden, zuletzt am 6.10. und am 1.12. 2018.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0244 vom 28.01.2019, queer.de vom 28.01.2019
  • 27. Januar 2019
    Auf der Langen Brücke wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD sowie ein ant-schwarzer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Januar 2019
    Auf ihrer Webseite zeigt die extrem rechte Kleinstpartei "Der III. Weg" Fotos von einer Infoaktion am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße in Hellersdorf-Nord. Auf einem Foto sind zwei Aktivisten zu sehen, die Jacken mit Aufdrucken der neonazistischen Organisation tragen. Auf einem zweiten Foto ist eine der zwei Personen mit Infomaterial unmittelbar vor einer Flüchtlingsunterkunft in Hellersdorf-Nord abgelichtet. In dem kurzen Text wird gegen Flüchtlinge Stimmung gemacht und behauptet, dass "Tausende Flugblätter" verteilt worden seien, was aber angesichts der offenbar nur zwei beteiligten Personen zu bezweifeln ist.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Januar 2019
    An der Ecke Waldstr./ Stienitzseestr. wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Januar 2019
    Ab 14.00 Uhr fand eine Kundgebung der neuen Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" und der Reichsbürger*innen von Staatenlos.info vor dem Reichstag mit ca. 20 Teilnehmenden statt. Staatenlos.info ist eine Gruppierung um einen ehemaligen NPD-Kader, der wegen Mordversuchs im Rahmen eines Angriffs auf ein Asylbewerberheim in den 1990er Jahren im Gefängnis war. Die Gruppe führte in den vergangenen Wochen schon Kundgebungen mit „Gelben Westen Berlin“ durch. Andere Teilnehmende gehören der "Patriotic Opposition Europe" und anderen extrem rechten Gruppierungen an und es war pauschalisierend von "Ausländerkriminalität" und "Volkstod" durch Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung die Rede. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Tagesspiegel vom 25.01.2019
  • 26. Januar 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).

    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 26. Januar 2019
    Eine 31-Jährige wurde gegen 14 Uhr von einer unbekannten Frau auf dem U-Bahnhof Lipschitzallee rassistisch beschimpft. Die Unbekannte versuchte außerdem, der Betroffenen mit einem Schirm ins Gesicht zu schlagen. Die Betroffene konnte den Angriff mit der Hand abwehren und wurde dadurch am Daumen verletzt.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0229
  • 25. Januar 2019
    Die JN (Junge Nationalisten, Jugendorganisation der NPD) veranstaltete ein Treffen in den NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. und führte danach in der Köpenicker Dammvorstadt eine "Schutzzonen"-Aktion durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 25. Januar 2019
    Unbekannte beschädigten die „Stele Karl Wolffsohn“ in der Behmstraße in Gesundbrunnen. Ein Zeuge stellte die Beschädigung der Gedenktafel für den Berliner Kinopionier fest und benachrichtigte die Polizei.

    Die Stele erinnert daran, dass Karl Wolffsohn, der mit seiner Zeitschrift "Lichtbildbühne" ein Mitbegründer des Kinojournalismus und der Filmwissenschaft war, im Gesundbrunnen die "Lichtburg", eines der damals bedeutendsten Kino- und Varietétheater Deutschlands, betrieben hatte, bevor er 1933 von den Nazis gezwungen wurde, im Zuge der "Arisierung" seine Unternehmen weit unter Wert zu verkaufen. 1939 floh Wolffsohn nach Palästina.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0217 vom 26.01.2019
  • 24. Januar 2019
    An ein Blumengeschäft, das sich am Eingang des U-Bahnhofs Hellersdorf befindet, wurde ein Aufkleber mit Südstaatenflagge und der Aufschrift „White Power“ angebracht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 24. Januar 2019
    Am 24. Januar 2018 wird an einem Stromkasten in der Nestorstraße/ Ecke Damschkestraße ein Aufkleber mit antimuslimischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 24. Januar 2019
    In der Diskussion um eine Broschüre der „Amadeu Antonio Stiftung“ äußerte ein AfD-Verordneter, dass die Broschüre von Menschen erstellt wurde, „die in böser Absicht handeln“. Mit Blick auf die Stiftung sagte er: „Da steckt ein ganzes Netzwerk von Tätern dahinter!“. Der Redebeitrag reiht sich ein, in die Versuche der AfD, die zivilgesellschaftliche Arbeit der Stiftung zu deligitimieren.
    Quelle: VdK Berlin
  • 24. Januar 2019
    Ein 25-jähriger Mann alarmierte in der vergangenen Nacht die Polizei nach Kreuzberg. Den Polizisten gegenüber berichtete er, dass er gegen 2 Uhr von drei Unbekannten in der Falckenstein-/Görlitzer Straße zunächst homophob beleidigt worden sei. Anschließend bedrängte ihn einer der Täter, entwendete sein Portemonnaie und ein anderer sein Handy. Es gelang ihm, einem der Männer das Handy wieder zu entreißen. Daraufhin wurde er mit der Faust ins Gesicht geschlagen und bespuckt. Die Täter nahmen das Geld und persönliche Dokumente aus seiner Brieftasche und warfen diese anschließend weg. Die drei Männer flüchteten zu Fuß in Richtung Liegnitzer Straße. Der junge Mann erlitt leichte Verletzungen im Gesicht.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0200
  • 23. Januar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand wieder die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der AfD Märkisch-Oderland und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen gegen die EU und gegen Merkel und auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik Stimmung gemacht wurde. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 23. Januar 2019
    Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf veranstaltete eine Bürger*innen-Veranstaltung zum Thema "Schulstandort Osteweg". Dieses Thema wird u.a. kontrovers diskutiert, weil es einen Nutzungskonflikt der Flächen am Osteweg gibt, da dies einer der Standorte ist, an dem der Senat eine sog. MUF (Mobile Unterkunft für Flüchtlinge) errichten möchte. Ein Grund für den Nutzungskonflikt ist, dass Steglitz-Zehlendorf bisher zu wenig Orte für die Unterbringung von Geflüchteten vorgeschlagen hatte, die geeignet waren. Bei dieser Veranstaltung äußerte sich Andreas Wild (fraktionslos für die AfD im Abgeordnetenhaus) flüchtlingsfeindlich in dem er nach seinem Redebeitrag, als er sich bereits zu seinem Platz zurück begab, "alle gleich abschieben" rief. Daneben war auffällig, dass bei einem Redebeitrag der mit einem Bezug zu Flucht jüdischer Schüler*innen vor dem Nationalsozialismus begann, sofort ein Zwischenruf erfolgte, "wo denn die Frage bliebe". Dies war auffällig da, trotz längerer, themenfremder Einleitungen anderer Redner*innen, nur dieser Beitrag sofort unterbrochen wurde. Die Thematisierung des Nationalsozialismus schien den Zwischenrufer zu stören und zeigt, dass dies ein Tabu-Thema für manche Menschen zu sein scheint.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 23. Januar 2019
    Auf dem Bahnsteig U7 Richtung Rudow am U-Bhf. Möckernbrücke wurde ein Groß-Plakat der Berliner Kältehilfe abwertend gegenüber obdachlosen Menschen beschmiert. Nach der Mitteilung an die BVG wurde das Plakat sofort entfernt.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 23. Januar 2019
    Einer über 60-jährigen behinderten Frau wird von ihrer Wohnungsgesellschaft ein barrierefreier Rauchmelder verweigert.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 22. Januar 2019
    In der U-Bahn-Linie 9 werden in einem Wagen diverse antimuslimische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die gleichen Aufklebermotive wurden zwei Tage zuvor in der Robert-Lück-Straße gesehen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 22. Januar 2019
    Drei Rechtsradikale (zwei Männer und eine Frau) versuchten gestern an der HU, einer Gruppe von drei Männern, die Flyer für die StuPa-Wahlen verteilten, ihre Flyer zu entreißen und Banner und Plakate dieser Gruppe von der Wand zu reißen. Als die Angegriffenen sich schützend vor ihre Banner und Plakate stellten, wurden sie von der Angreifergruppe gegen ihren Willen gefilmt.
    Quelle: Berliner Register
  • 22. Januar 2019
    An mehrere Adressaten wurde von einer Person ein Youtube-Link übersendet, auf dem sich Mensch über 7 Minuten, rechtspopulistisches, rassistisches, antimuslimisches Gestammel anhören kann, welches in Versatzstücken an AfD-Talking Points anknüpft.
    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 22. Januar 2019
    Auf einem Aufkleber in der Kranoldstraße wurde die Botschaft "Hate Fascism" so übermalt, dass nur noch "Fascism" sichtbar war. Daneben wurde mit demselben schwarzen Edding der Schriftzug "AfD" gesetzt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Januar 2019
    Wie schon an den beiden letzten Montagen hat BärGiDa ihre bisher wöchentlich stattfindende Kundgebung um 18.30 Uhr am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof am Montag Abend abgesagt und inzwischen wohl alle Anmeldungen für diese Montagskundgebungen für 2019 zurückgezogen. Erstmals in diesem Jahr wurde jedoch dennoch auf einigen rechten Web- und Facebook-Seiten wieder für diese Kundgebung geworben. Es fanden sich dann auch ca. 15 Personen aus dem üblichen Kreis überwiegend extrem rechter, verschwörungsmythologisierender und rassistisch-antimuslimischer BärGiDa-Anhänger*innen am Washingtonplatz ein, sammelten sich in der Ella-Trebe-Straße, diskutierten dort etwas miteinander und wurden dann von der Polizei nach Hause geschickt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Twitter #nobärgida
  • 21. Januar 2019
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Asylflut stoppen“ (NPD, 3. Weg) und ein antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift „Wir müssen leider draußen bleiben“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 21. Januar 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden im Skandinavischen Viertel mehrere Aufkleber mit dem Slogan "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 21. Januar 2019
    Rings um eine Bushaltestelle in der Lahnstraße wurden Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen rassistischen Botschaften und Grafiken. Zusätzlich waren an der Bushaltestelle Schmierereien wie "AfD Zone" und "AfD" angebracht.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 21. Januar 2019
    Eine alte Frau wurde aufgrund ihrer Behinderung beim Landesamt für Gesundheit und Soziales in Moabit diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 21. Januar 2019
    Einem Ehepaar wird aufgrund des hohen Alters von Wohnungsgesellschaften eine seniorengerechte Wohnung verweigert.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 20. Januar 2019
    Die extrem rechte Kleinstpartei 3. Weg verteilte rassistische Flyer in Köpenick-Nord und der Köpenicker Dammvorstadt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2019
    Gleich mehrere linke Projekthäuser im Friedrichshainer Südkiez rund um die Boxhagener Straße teilten mit, daß sie Aufkleber "UN-Migrationspackt stoppen" an ihren Fensterbänken entdeckt haben. Die Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. Januar 2019
    In der Robert-Lück-Straße in Steglitz werden diverse antimuslimische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Es handelt sich sowohl um anti-muslimischen, als auch um anti-schwarzen Rassismus.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Januar 2019
    Ab 11.00 Uhr fand eine Kundgebung der neuen Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" und der Reichsbürger*innen von Staatenlos.info vor dem Reichstag mit zunächst ca. 50, etwas später an die 100 Teilnehmenden statt. Eine Anmeldung der „Gelben Westen Berlin“, hinter der auch einige Personen aus extrem rechten Kreisen stehen, lag nicht vor. Allerdings besteht dort die tägliche Anmeldung einer Kundgebung der Reichsbürger*innen von Staatenlos.info unter dem Motto „Mahnwache für Heimat und Weltfrieden“. Staatenlos.info führte in den vergangenen Wochen schon Kundgebungen mit „Gelben Westen Berlin“ durch. Andere Teilnehmende gehören der "Patriotic Opposition Europe" und anderen extrem rechten Gruppierungen an und es war pauschalisierend von "Ausländerkriminalität" und Volkstod durch Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung die Rede. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Berlin gegen Nazis, Twitter #1901
  • 19. Januar 2019
    Ab 11.30 Uhr fand die Kundgebung "Leine des Grauens 2.0" vor dem Bundeskanzleramt mit ca 100 Teilnehmenden statt. Akteure aus dem Umfeld einer flüchtlingsfeindlichen Initiative aus Kandel präsentierten unter dem Motto „Gedenkveranstaltung für Opfer von Gewaltverbrechen“ eine sogenannte „Leine des Grauens 2.0“ vor dem Bundeskanzleramt, mit der Flüchtlinge pauschalisierend mit "Ausländerkriminalität" und Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme in Verbindung gebracht wurden und die"etablierte" Politik für die "Gewalt am deutschen Volk" verantwortlich gemacht wurde. Für die Kundgebung hatte auch die flüchtlingsfeindliche Initiative "Kandel ist überall" mobilisiert, die auch Redner*innen stellte. Ein weiterer Redner war der extrem rechte "Volkslehrer" Nikolai N., der ebenfass für die Kundgebung geworben hatte. Auch weitere extreme rechte Gruppierungen bewarben die Kundgebung, so auch „Hand in Hand“ aus Berlin.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Berlin gegen Nazis, Twitter #1901, Friedensdemo-Watch
  • 19. Januar 2019
    Ab 12.30 Uhr fand eine Kundgebung unter dem Motto „Für Deutsche Kultur in Deutschland“ in der Paul-Löbe-Allee vor dem Reichstag mit ca. 200 Teilnehmenden statt, zu der der sogenannte „Volkslehrer“ Nikolai N. aufgerufen hatte. In den Reden verband sich Geschichtsrevisionismus mit völkischem Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus. Neben dem extrem rechten Youtuber Nikolai N., der vor "Rassenvermischung" und dem jüdischen Einfluss warnte, waren die beiden Schoa-Leugner Bernhard Schaub und Gerhard Ittner Hauptredner auf der Kundgebung. Der verurteile Schoa-Leugner Ittner sagte, die „sogenannte Demokratie“ in der Bundesrepublik könne sich mit ihrer "Umerziehung" nur dadurch aufrechterhalten, dass sie „jeden Tag die Lügen immer weitertreibt“ und diejenigen kriminalisiere, „die sich gegen diese Lügen wehren und sie zur Sprache bringen“. Der Schweizer Schoa-Leugner Bernhard Schaub sagte, dass Deutschland in den beiden Weltkriegen „seine heilige Erde und seine Kultur verteidigt“ habe. Neben Verharmlosungen und indirekten Verherrlichungen des NS-Faschismus und Täter-Opfer-Umkehrungen ("Holocaust am deutschen Volk") fanden wiederholt in den Redebeiträgen auch antisemitische Codes und Chiffren Verwendung. So sprach Schaub davon, dass die „Rothschild-Soros-Clinton-Macron-Merkel-Bande“ dabei sei, „das Spiel zu verlieren“. Außerdem fanden völkische "Reichstänze" und Gesänge statt. Auf Plakaten stand "Ahnenfrieden" und "Thor statt Jesus". Auf Flugblättern wurde für die verurteilte Schoa-Leugnerin Ursula Haverbeck geworben. Einige Teilnehmende trugen blaue Kornblumen, ein Zeichen der antisemitischen Schönerer-Bewegung und später der Nationalsozialisten während ihres Verbots in Österreich in den 30er Jahren. Unter den Teilnehmenden wurden bekannte völkische Nationalist*innen, Neonazis und Anhänger*innen der NPD, der AfD, der "Gelben Westen Berlin, von "Hand in Hand", der "Neuen Germanischen Medizin" und anderer extrem rechter Gruppierungen wie rechter Rockergruppen und Siedler*nnen der "Artgemeinschaft" gesehen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Berlin gegen Nazis, Twitter #1901, Friedensdemo-Watch
  • 19. Januar 2019
    Am Bahnhof Ostkreuz macht ein Mann den Hitlergruß.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 18. Januar 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Nähe Prenzlauer Allee und Ostseestraße verschiedene Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (IB) entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 18. Januar 2019
    In Mitte wurde einem behinderten alten Mann ein barrierefreier Ausstieg aus einem BVG-Bus verweigert.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 17. Januar 2019
    Im Ortsteil Blankenburg wurden Aufklber der neonazistischen Partei "III.Weg" entdeckt. Diese waren große Aufkleber, die sich inhaltlich an die Jugend richtet, damit diese der neonazistischen "Bewegung" beitreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Viefalt
  • 17. Januar 2019
    Im Ortsteil Französisch Buchholz in der Pasewalkerstraße wurde ein 1mx1m großes schwarzes Keltenkreuz entdeckt. Das Keltenkreuz dient in der Neonazi-Szene als Symbol für die Vormachtstellung der "weißen Rassen".
    Quelle: NEA
  • 17. Januar 2019
    Ein Sozialamt in Mitte verweigert einer schwerbehinderten alten Dame den Mehrbedarf. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 17. Januar 2019
    In Mitte kam es zu einer behindertenfeindlichen Diskriminierung durch einen Busfahrer der BVG: Ein alter Mann in einem Rollstuhl wurde von einem Bus nicht mitgenommen.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 16. Januar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand wieder die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der AfD Märkisch-Oderland und der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen gegen die EU und gegen Merkel und auf rassistisch pauschalisierende Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik Stimmung gemacht wurde. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 16. Januar 2019
    Gegen 22:20 Uhr kam es zu einer anti-Schwarzen rassistischen verbalen Bedrohung in der Ringbahn zwischen Wedding und Westhafen. Ein weißer Mann sprach unvermittelt einen ihm schräg gegenüber sitzenden Schwarzen Mann an und sagte: "Ich habe schon ein Problem damit, dass sie hier sind." Nach kurzer Pause und einem verständnislosen Blick des Schwarzen Mannes sprach er weiter: "Ich habe ein Problem damit, dass sie hier in Deutschland sind, sie als Ausländer." Der Angesprochene reagierte perplex, aber äußerte sich nicht. Der weiße Mann fragte daraufhin, seit wann er denn in Deutschland sei, woraufhin dieser antwortete, dass er nach diesem Gesprächsstart darauf nicht antworten wolle und das dies keine Rolle spiele. Der weiße Mann insistierte, er spreche ja schon ganz gut deutsch, daher wolle er wissen, seit wann er in Deutschland sei. Der Schwarze Mann wiederholte, dass er nicht mit dem weißen Mann sprechen wolle. Daraufhin sagte der Abgewiesene: "Ich hoffe, dass sie gut nachhause kommen. Wir werden euch alle verbrennen - wie früher."
    Quelle: Berliner Register
  • 16. Januar 2019
    Im Ortsteil Karow wurden vereinzelt rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Heimatliebe ist verpflichtend" (JN), "NAZI KIEZ" oder "Grenzen dicht" (JN).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Januar 2019
    Im Gebäude des Amtsgerichts in Moabit wird eine rassistische Äußerung getätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. Januar 2019
    Ein Edding-Graffito wurde auf einem Müllbehälter „Islam Raus“ in der Stresemannstraße entdeckt und übermalt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 14. Januar 2019
    In einer bundesweiten Aktion gegen angebliche "linke Gewalt" "protestiert" die Identitäre Bewegung vor Medienanstalten und Parteibüros, u. a. auch in Kreuzberg am Willy Brandt Haus und am TAZ-Verlag. Es werden Plakate angebracht gegen die "angebliche Unterstützung linker Gewalt von Schreibtischtätern". Eine Taz-Mitarbeiterin versucht die Plakate zu entfernen und wird dabei von einem IB-ler massiv körperlich bedrängt. Die Mitarbeiterin ruft, daß sie nicht angefaßt werden will und setzt sich gegen die körperliche Bedrängung zur Wehr. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.

    Typisch für die IB, sie filmt sich dabei selbst und stellt sich in ihrem Post selbst als Opfer dar (das eigene Video belegt das Gegenteil). Der Post wurde in den rechten Netzwerken innerhalb von 2 Stunden bereits über 9000 mal geteilt.
    Quelle: Twitter
  • 14. Januar 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde die NPD-Zeitung "Deutsche Stimme" in den Briefkästen entdeckt. Diese hat die rassistische Kampagne "Schutzzonen schaffen" als Titelstory.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Januar 2019
    Kleine Gruppen von Aktivist*innen der extrem rechten Identitären Bewegung klebten am frühen Morgen Plakate und verteilten Flugblätter vor Parteizentralen und Medienhäusern. Im Bezirk Mitte war das ARD-Hauptstadtstudio in der Wilhelmstraße und die Bundesgeschäftsstelle der Grünen am Platz vor dem Neuen Tor sowie die Bundesgeschäftsstelle der Linken in der Kleinen Alexanderstraße betroffen. Vor dem ARD-Hauptstadtstudio errichteten sie auch einen kleinen Grabhügel aus Pflastersteinen, in den eine kleine rote Fahne gesteckt war.
    Ähnliche Aktionen fanden in Berlin auch vor dem Verlagsgebäude der Taz, wo eine Taz-Redakteurin körperlich angegriffen wurde, und vor der Parteizentrale der SPD in Kreuzberg statt. Außerdem fanden Plakataktionen vor dem Verlagsgebäude des Spiegels in Hamburg, dem Bürogebäude der Frankfurter Rundschau in Frankfurt/Main, dem Wahlkreibüro der Grünen-Politikerin Claudia Roth in Augsburg sowie vor Parteibüros der Linken in Augsburg und Lüneburg und der SPD in Ulm statt.
    In ihrer Selbstbezichtigung der "bundesweiten Aktion" "gegen linke Gewalt vor sämtlichen Parteibüros und Medienhäusern" über Twitter begründet die Identitäre Bewegung ihre Aktionen, SPD, Linke und Grüne hätten "keinerlei Hemmungen, gemeinsame Sache mit linksextremen Kräften zu machen". "Journalistische Schreibtischtäter" würden sich "schützend" hinter sie stellen. Deswegen hätten sie Plakate mit "klaren Aussagen" geklebt und "klassische linksextreme Utensilien" ausgelegt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.01.2019, Tagesschau.de vom 14.01.2019, Welt vom 14.01.2019, Taz vom 14.01.2019, Neues Deutschland vom 14.01.2019
  • 14. Januar 2019
    Auf der Brücke zwischen der Bartningallee und der Kirchstraße wurden mehrere Zettel mit handgeschriebenen rassistisch-antimuslimischen und flüchtlingsfeindlichen Sprüchen gefunden. Solche Zettel sind rund um die Kirchstraße in Moabit immer wieder gefunden worden.
    Quelle: Kiez-Kids-Klub K3/ Frecher Spatz e.V.
  • 14. Januar 2019
    Eine schwarze Frau aus Hellersdorf-Nord, die bereits in der Vergangenheit von Nachbarinnen und Nachbarn wiederholt rassistisch angefeindet und beleidigt worden war (siehe Meldungen vom 20.11.18 und 24.12.18), hat erneut anonyme rassistische bzw. diffamierende Nachrichten in ihrem Briefkasten gefunden. Am 14.01.19 fand die alleinerziehende Mutter mehrerer Kinder diverse Zeitungsartikel bzw. ausgedruckte Nachrichtenmeldungen mit negativem Bezug zu Menschen aus Afrika bzw. Flüchtlingen in Deutschland in ihrem Briefkasten. Die Artikel und Meldungen stammen aus verschiedenen Zeitungen oder Onlineportalen aus dem gesamten Bundesgebiet. Fünf Tage zuvor, am 09.01.19, hatte sie außerdem einen anderen ausgedruckten Artikel in ihrem Briefkasten gefunden, der von einem Brand im Treppenhaus eines Hauses handelt, der durch einen abgestellten Kinderwagen ausgelöst worden war. Die Frau benutzt selbst einen Kinderwagen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Januar 2019
    An einem "Kulturtag" der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der neonazistischen NPD, veranstaltete die JN Berlin einen Stadtrundgang durch Mitte unter der Führung eines Berliner JN-Aktivisten mit anschließender Einkehr in einem Altberliner Wirtshaus. Dies teilte die JN heute auf der Web-Seite der Berliner NPD mit.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 14. Januar 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere rassistische Aufkleber („Rapefugees“, „Wir müssen leider draußen bleiben“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2019
    Eine Frau wurde in der Tram M17 von drei Jugendlichen rassistisch beleidigt. Sie versuchten außerdem, die Betroffene anzuspucken.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2019
    Als ein junger Mann, der eine Unterkunft für Flüchtlinge bewohnt, sich in einem Café in Marzahn-Mitte aufhielt, trat eine Frau auf ihn zu. Der Mann trug eine Jacke mit einer Deutschland-Flagge. Die Frau griff ihm an die Stelle, an der die Flagge aufgenäht war und beschimpfte den Mann. Die Täterin trat dabei sehr aggressiv auf und war offenbar der Auffassung, dass das Opfer die Flagge nicht tragen dürfe.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 13. Januar 2019
    Im Ortsteil Pankow wurden am Nachmittag gegen 14:30 Uhr in der Berliner Straße zwischen Borkumstraße und Granitzstraße von zwei Personen rassistische Parolen in Richtung People of Colour auf der gegenüber liegenden Straßenseite gerufen. Eine der Parolen war "Ausländer raus". Einer der Rufenden war ein bekannter und früher aktiver sowie gewaltbereiter Neonazi.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Januar 2019
    In den Straßen Dammweg, Plantanenweg und Eichbuschallee wurden 20 antimuslische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Januar 2019
    Die Registerstelle erhielt eine E-Mail, die sich rasstisch sowie gegen politische Gegner*innen, u.a. in Form eines generellen Anzweifelns rechtsextremer Vorfälle, äußert.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 12. Januar 2019
    Ein 19-jähriger Mann, der eine Kippa trug, wurde durch einen anderen Mann antisemitisch beleidigt. Ebenso soll der Täter einen Stein nach ihm geworfen haben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Stastrandnachrichten, Polizeimeldungen 13.1.
  • 12. Januar 2019
    Am 12. Januar 2018 wurden in den Umkleiden in der Sporthalle Charlottenburg in der Schlossstr. mehrere rassistische, antimuslimische und sexistische Schmierereien entdeckt. Diese befanden sich in einer Umkleidekabine, in der sich Eltern und Kinder aufhielten.
    Quelle: Register CW
  • 11. Januar 2019
    An der Ecke Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurde an eine Laterne ein Hakenkreuz gemalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Januar 2019
    Ein Mann wird im Zusammenhang mit Problemen bei der gesetzlichen Betreuung behindertenfeindlich diskriminiert. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 10. Januar 2019
    An der Boxhagener Straße Ecke Niederbarnimstraße ist Streetart von Karl Marx (Kollage) mit einem Davidstern auf der Stirn markiert worden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. Januar 2019
    Am 10. Januar 2019 wird an der Bushaltestelle am Bahnhof Grunewald auf einem Verkehrsschild ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtet.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Januar 2019
    An einen Mülleimer im Harry-Breslau-Park wurde mit schwarzem Edding „NAZIKIEZ“ geschrieben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Januar 2019
    In der Lepsiusstraße in Steglitz werden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt die Angela Merkel mit Hijab und der Aufschrift „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ zeigen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Januar 2019
    An einer Bushaltestelle in der Gothaer Str./Alte Hellersdorfer Str. wurde extrem rechte und muslimfeindliche Propaganda entdeckt. Dazu zählen zwei Aufkleber, einer mit muslimfeindlichem Inhalt und ein anderer, der die u.a.im Nationalsozialismus verwendete Reichsflagge zeigt (Farbkombination Schwarz-Weiß-Rot). Zusätzlich befand sich neben den zwei Aufklebern noch eine handgeschriebene muslimfeindliche Parole ("ISLAM RAUS"). Die beiden "s" waren im Stile einer Siegrune geschrieben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. Januar 2019
    Auf einen Briefkasten in der Hönower Str. wurde ein muslimfeindlicher Aufkleber geklebt. Dieser zeigt vermummte Gestalten in massiver Bewaffnung und dazu den Schriftzug "Islam ist Frieden". Zusätzlich war handschriftlich quer über den Briefkasten die Parole "AFD-Zone" geschrieben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. Januar 2019
    An der Bushaltestelle Hahn-Meitner-Platz wurde eine "SS-Rune" entdeckt und entfernt. Die doppelte Sig-Rune war das Abzeichen der nationalsozialistischen Schutzstaffel (SS). Die SS war für die Konzentrations- und Vernichtungslager zuständig und ihre „Eliteeinheit“ die Waffen-SS verübte zahlreiche Kriegsverbrechen an der Front und in den von Deutschland besetzten Gebieten. Die Verwendung der SS-Runen ist strafbar. Die (doppelte) Sig-Rune ist in der neonazistischen Szene beliebt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 9. Januar 2019
    In der Gottschedstraße, der Uferstraße, der Martin-Opitz-Straße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen sind mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle entdeckt und entfernt worden. Darunter waren drei mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Slogans, sechs mit der Aufschrift „FCK MRKL“ und vier Anti-Antifa-Aufkleber.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Januar 2019
    Ab 18.00 Uhr fand wieder die wöchentliche Kundgebung der AfD Märkisch-Oderland unter dem Motto "Merkel muss weg! - Migrationspakt stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 20 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen auf rassistische Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Januar 2019
    Am Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein Aufkleber des „Netzwerks Demokratischer Widerstand“ entdeckt. Das "Netzwerk Demokratischer Widerstand" ist eng mit dem rechtspopulistischen bzw. extrem rechten Blog „PI-News“ verbunden. In der betroffenen Jugendfreizeiteinrichtung fanden in der Vergangenheit wiederholt Veranstaltungen statt, bei denen sich kritisch mit den Themen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus auseinandergesetzt wurde.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 9. Januar 2019
    Am Fenster einer leerstehenden Ladenzeile in der Märkischen Allee/Ecke Klandorfer Straße wurden zwei Aufkleber der extrem rechten „DVU“ entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 9. Januar 2019
    Gegen 22:15 beleidigte ein Mann während eines Streits mit seinem Nachbarn in der Baikalstraße diesen antisemitisch. Auch als die Polizei eintraf äußerte er sich weiter antisemitisch.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 9. Januar 2019
    Gestern Abend soll eine unbekannte Frau in Friedrichshain von zwei Jugendlichen fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die Frau gegen 18 Uhr mit der Straßenbahn M5. In Höhe der Landsberger Allee soll sie dann von den beiden Jugendlichen oder jungen Männern rassistisch beleidigt worden sein. Ein Passant, der Partei für die unbekannte Frau ergriff, sei dann von einem der Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden, blieb aber unverletzt. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Die Frau, die beleidigt worden war, hatte sich ebenfalls bereits vor dem Eintreffen der Polizei entfernt. Das Videomaterial der BVG-Überwachungskameras wurde angefordert. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr.0063
  • 9. Januar 2019
    Eine Frau wird aufgrund ihrer Behinderung bei der beruflichen Wiedereingliederung in die Arbeit nach längerer Erkrankung diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 9. Januar 2019
    Am 09.01.2019 gegen 15.00 Uhr wird eine 32-jährige Frau in einem Bus der Linie M46 von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und getreten. Als die 32-Jährige an der Haltestelle Alt-Tempelhof aussteigt, wird sie von dem Unbekannten verfolgt, gestoßen und verletzt.
    Quelle: Berliner Morgenpost, 10.01.2019
  • 8. Januar 2019
    An einer Laterne in der Oranienburger Straße wurde ein muslimfeindlicher Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. Januar 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese waren von deren rassistischen Kampagne "Schutzzonen schaffen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Januar 2019
    In einer Oberschule im Gesundbrunnen beleidigte ein Schüler einen Mitschüler mit Migrationshintergrund als "Ziegenficker".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. Januar 2019
    Im Wedding wurde auf einem Haltestellenschild einer Bushaltestelle in der Amrumer Straße ein Aufkleber des extrem rechten Versands politaufkleber.de aus Halle mit der Aufschrift „FCK MRKL“ entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. Januar 2019
    Eine Flüchtlingsfamilie wird in Wannsee in Form eines anonymen Zettels im Briefkasten bedroht. Die Polizei wurde alarmiert.
    Quelle: hassvernichtet
  • 8. Januar 2019
    An der Bushaltestelle Schmidt-Ott-Str. wurde der Schriftzug KZ-Westberlin entdeckt.
    Quelle: RIAS
  • 8. Januar 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Tierpark wurden Aufkleber der extrem rechten Band "Kategorie C" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2019
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion am S-Bhf. Lichtenberg durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2019
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion am S-Bhf. Friedrichsfelde durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2019
    Eine Frau wurde in einem Bus der Linie M27 im Wedding an ihren Haaren und ihrer Mütze in Richtung Boden gezogen, so dass sie beinahe vom Sitz gefallen wäre. Die Betroffene hatte auf Hebräisch telefoniert.
    An der Haltestelle Reinickendorfer Straße trat ein Mann von hinten an die Betroffene heran, die alleine in der Nähe der Tür saß. Zwischen den beiden hatte es vorher keinerlei Interaktion gegeben, die Betroffene hatte telefoniert und mit ihrer Mutter am Telefon Hebräisch gesprochen. Der Mann zog ihr von hinten ihre Mütze und die Haare gewaltsam ins Gesicht, so dass die Betroffene beinahe von ihrem Sitz fiel und fand, als sie sich wieder aufgesetzt hatte, das wütende Gesicht des Mannes wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Bevor er etwas sagen konnte, wurde der Mann von seiner Begleiterin weggezogen und die beiden stiegen an der Haltestelle aus.

    Niemand im Bus reagierte oder sagte etwas.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Januar 2019
    Am 08. Januar 2019 um 19:30 Uhr fand ein Dienstagsgespräch statt. Die Veranstaltung nannte sich „Gesprächskreis auch für politisch nicht ganz korrekte Kommunikation“. Der Ort blieb unbekannt. Eingeladen hatte Bärgida auf ihrer Website. Organisator ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Register CW
  • 7. Januar 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Kuglerstraße sowie in der Nähe Prenzlauer Allee und Ostseestraße Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen unterschiedliche Slogan.
    Quelle: NEA
  • 7. Januar 2019
    Auf einer Herrentoilette im Rathaus Zehlendorf wurde der Schriftzug "Fuck Islam" entdeckt. Die Zuständigen im Rathaus wurden informiert.
    Quelle: Anlaufstelle Büro der Linksfraktion im Rathaus Zehlendorf
  • 7. Januar 2019
    Obwohl BärGiDa die angemeldete übliche Kundgebung offiziell abgesagt hatte, trafen sich ca. 20 Personen aus dem üblichen Kreis überwiegend extrem rechter und verschwörungsmythologisierender BärGiDa-Anhänger*innen ab 18.30 Uhr am Washington-Platz.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 7. Januar 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch führten ca. fünf Neonazis einen Rundgang durch. Sie trufen dabei Warnwesten der NPD-"Schutzzonen"-Kampagne. Die Kampagne möchte eine rassistische Stimmung und Angst gegen vermeintliche "Ausländer*innen" schüren.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. Januar 2019
    In der Baseler Straße und in der Carstennstraße in Lichterfelde West werden diverse Aufkleber der extrem rechten Zeitschrift „Compact“ entdeckt und entfernt. Unter ihnen befinden sich welche mit der Aufschrift „Merkel muss weg“ und welche auf denen eine Gesichtshäfte von Putin abgebildet ist und der Aufschrift „Ihr sterbt aus! Versteht ihr das denn nicht??“. Weitere Aufkleber eines rechten Versandhandels zeigen ein rassistisches Motiv mit der Aufschrift „NAFRI Go Home“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. Januar 2019
    In der Neuen Krugallee in der Nähe des Rathaus Treptow wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "NS AREA" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Fraktionsbüro Bündnis 90/ Die Grünen Treptw-Köpenick
  • 5. Januar 2019
    Im Ortsteil Karow wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 5. Januar 2019
    Auf dem Bahnsteig des S-Bhf. Grünau wurden SS-Runen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Januar 2019
    Unter dem Motto "Gelbwesten Berlin - Deutschland macht dicht" fand am 14.00 Uhr eine Kundgebung mit ca. 40 Teilnehmenden überwiegend in gelben Westen am Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude statt, die, laut Ankündigung der Aufrufer, ab jetzt jeden Samstag dort stattfinden soll. Aufgerufen hatte eine Gruppe "Gelbe Westen Berlin", hinter der auch einige Personen aus extrem rechten Kreisen stehen. In Aufrufen war auch die Selbstbezeichnung als "Deutsche Patrioten" zu finden. Zur Kundgebung wurde auch von weiteren extrem rechten Gruppierungen aufgerufen. Die Kundgebung ist Teil einer bundesweiten rechten Kampagne, die das Symbol der französischen Sozialproteste zu vereinnahmen versucht für eine Kampagne gegen Flüchtende und Migrant*innen. Weitere Unzufriedene sollen erreicht werden, indem bei Aufrufen auch hohe Mineralölpreise, drohende Fahrverbote für Dieselautos und allgemein schlechte soziale Lage von "Deutschen" und dabei nur den "richtigen" Deutschen und "Patrioten", aber auch "Ausländerkriminalität" thematisiert wird: "Deutsche Patrioten" wollen so "dichtmachen" gegen alles, was ihnen als "ausländisch" und "volksfremd" erscheint und so die Kampagne gegen den UN-Migrationspakt erweitern. Auf Aufschriften und Plakaten war von "Volkstod", "Volksverrätern" und "Migrationspakt stoppen"zu lesen. An der Kundgebung nahmen auch Personen aus dem Reichsbürger*innen-Spektrum teil.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. Januar 2019
    In der Weitlingstraße Höhe Sophienstraße unterhielten sich drei ältere Menschen. Ein Mann äußerte sich rassistisch über Migrant_innen und bemerkte, dass diese, wenn sie Straftaten begehen sofort erschossen werden sollten. Ein Passant, der das als rassistisch bezeichnete wurde als „Dreckschwein“ bezeichnet. Der Mann bezeichnete sich stolz als Rassist.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. Januar 2019
    An einer Bushaltestelle in der Fischerhüttenstraße wurden zwei in roter Farbe geschriebene Schmierereien entdeckt und entfernt. Sie lauteten "Ausländer raus" und "AfD jetzt".
    Quelle: hassvernichtet
  • 4. Januar 2019
    Im Ortsteil Weißensee in der Göthestraße und Umgeben klebten in der letzten Zeit verschiedene rechte Aufkleber. Diese waren unter anderen von der Modemarke "Cunes Culture" der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung". Es wurden auch Aufkleber mit dem Slogan "Merkel muss weg" und "Keiner mag die Antifa", die in einschlägigen rechten Internetforen bestellt werden konnten.
    Quelle: NEA
  • 4. Januar 2019
    Am S-Bhf. Altglienicke wurde ein rassistisch motivierter Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Januar 2019
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene rechte und neonazistische Aufkleber entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Invasoren gehören in Abschiebelager und nicht in unser Land" (JN), "Grenzen dicht" (JN), "Unsere Polizei stärken" (NPD) sowie "NAZI KIEZ".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Januar 2019
    In den Straßen Dammweg, Plantanenweg und Eichbuschalle, sowie im Plänterwald wurden 27 antimuslimische und extrem rechte Schierereien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Januar 2019
    Im Bus X33 äußerte sich eine Frau aus antiziganistischer Motivation abwertend über andere Fahrgäste. An der Haltestelle Wittenau war die etwa 55-70-jährige Frau um kurz vor 9 Uhr morgens in den Bus Richtung Märkisches Zentrum eingestiegen. Im Bus schimpfte die Frau, wie eine Zeugin beobachtete, lautstark vor sich hin. Unter anderem bezeichnete sie eine Frau mit Kopftuch und einen Mann, die gleichzeitig eingestiegen waren und sich auf Rumänisch unterhielten, als „Touristen“. Die übrigen Fahrgäste griffen nicht ein.
    Quelle: Gesobau Nachbarschaftsetage
  • 2. Januar 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der letzten Zeit Aufkleber der rassistischen und rechtspopulistischen Internetplattform "PI NEWS" entdeckt und entfernt. Diese befanden sich u.a. in der Gustav-Adolf-Straße.
    Quelle: NEA
  • 2. Januar 2019
    Eine Frau bezeichnet in einem Gespräch in Wedding afro-deutsche Menschen als „gemischtfarbig“.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. Januar 2019
    In einem Lokal am Alexanderplatz kam es am frühen Morgen zu homophoben Beleidigungen und gefährlichen Körperverletzungen. Zwei Männer im Alter von 22 und 24 Jahren hatten gegen 6.20 Uhr Streit mit Gästen gesucht. Nach mehreren vergeblichen Schlichtungsversuchen durch die Gäste warfen sie dann mit mehreren Bierflaschen um sich und schlugen mit einer Bierflasche in Richtung des Kopfes eines 41-jährigen Gastes, der durch den Schlag eine Platzwunde an der Augenbraue erlitt. Ein weiterer Gast im Alter von 51 Jahren wurde ebenfalls von den Männern attackiert und verletzt. Dabei beleidigte das gewalttätige Duo die Gäste homophob, so die Aussagen der anwesenden Zeugen gegenüber den alarmierten Polizist*innen. Beide Täter müssen sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzungen und Beleidigungen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0013 vom 01.01.2019
  • 1. Januar 2019
    Ein 36-jähriger Mann wurde gegen 7.15 Uhr in der Genthiner Straße, Ecke Kurfürstenstraße von einem Unbekannten plötzlich rassistisch beleidigt und durch Schläge und Tritte verletzt. Als der 36-Jährige bereits am Boden lag, trat, gemäß Zeugenangaben, der unbekannte Täter noch mit mehreren Tritten gegen den Kopf seines Opfers. Anschließend ging der Angreifer, der in Begleitung einer Frau gewesen sei, zum U-Bahnhof Nollendorfplatz und entkam. Der 36-Jährige kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, welches er anschließend wieder verlassen konnte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0017 vom 02.01.2019
  • 1. Januar 2019
    Im Plänterwald wurden 16 rassistische, zum Teil antimuslimische und anti-schwarze Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Januar 2019
    Am 01. Januar 2019 wurde in Charlottenburg, in der Nähe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein rechter Aufkleber gegen den UN-Migrationspakt entdeckt.
    Quelle: hass-vernichtet.de
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