Chronik

  • 6. August 2020
    Am 06. August 2020 wurde in der Kantstraße Ecke Savignyplatz ein rassistischer Aufkleber der Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 4. August 2020
    Im Frauenviertel in Rudow-Neukölln kam es zu einer Briefkasten-Verteilaktion einer extrem rechten Kleinstpartei.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. August 2020
    Auf einer Baustelle an der Leipziger Straße, Ecke Jerusalemer Straße zeigte ein Mann gegen 13.20 Uhr seine unbedeckte, deutlich zu sehende Hakenkreuztätowierung am Bein.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. August 2020
    An die Wand eines Supermarktes in der Treptower Str. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. August 2020
    Am 03. August 2020 wurde am U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg ein rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Spandau
  • 3. August 2020
    In der Teupitzer Str. wurde ein Graffiti mit "Antifa töten" entdeckt, das mit "ahm" und "fasho" signiert wurde. Gleiche Tags wurden auch im Sinsheimer Weg gefunden.

    Bereits am 15. Juli wurde fast wortgleich ein Haus in der Treptower Str. in Neukölln beschmiert, aus dessen Fenster ein antirassistisches Transparent hing.

    Zudem wurde in diesem Zeitraum entlang der Heidelberger Str. und auch in anderen Straßen in Treptow-Köpenick das gleiche Kürzel geschmiert.

    Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen in Treptow-Köpenick mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. August 2020
    In der Oberspreestr. wurde ein Mann von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und zu Boden gestoßen. Der Betroffene flüchtete und ließ sein Fahrrad zurück. Nachdem er die Polizei gerufen hatte, kehrte er zum Tatort zurück. Sein Fahrrad war gestohlen. Als die Polizei den Täter stellte, hatte dieser das Fahrrad und erklärte, dass er davon ausgegangen war, dass dieses gestohlen wäre.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 2. August 2020
    Am 02. Juli 2020 wurde auf der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg ein mit Edding an eine Wand geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 2. August 2020
    Der SPD-Politiker Aziz Bozkurt erhielt auf Twitter einen rassistisch motivierten Shitstorm. Zunächst hatte Bozkurt anlässlich der Corona-Demo am 1. August 2020 getwittert: "Einfach raus aus meinem Land". Daraufhin wurde er teilweise beschimpft, dies wäre "nicht sein Land". Twitter-User "T123Patriot" drohte: "Nein, nicht dein Land, warte ab (sic!) wir (Zwei-Augen-Emoticon) dich..... Und Helden sind schon geboren". Twitter-User "Uwe64664206" schrieb: "(W)enn wieder Rechtstaatliche (sic!) Verhältnisse herrschen packen Sie als erster Ihren Koffer."
    Quelle: Twitter 01.08.20
  • 31. Juli 2020
    An seinem Arbeitsplatz bei einer Firma in Mitte wurde ein Mann in den letzten zwei Wochen von zwei weißen Kollegen von Anti-Schwarzem Rassismus motiviert massiv gemobbt. So wurden in seiner Anwesenheit wiederholt rassistische Witze erzählt und ihm notwendige Informationen zur Erledigung seiner Arbeitstätigkeit vorenthalten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Juli 2020
    Am 31. Juli 2020 wurde gegen 2.15 Uhr am Hardenbergplatz in Charlottenburg eine Person rassistisch beleidigt. In der Nähe eines Imbissstandes hielten sich zwei Gruppen auf. Aus der einen Gruppe heraus soll ein 25-jähriger Mann einen 18-jährigen Mann rassistisch beleidigt und eine 16-jährige Frau sexistisch beleidigt haben.
    Quelle: Polizeimeldung Nr.1799
  • 30. Juli 2020
    Beim U-Bahnhof Wutzkyallee wurden an zwei Türen rassistische Schriftzüge hineingekratzt.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 30. Juli 2020
    Ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Juli 2020
    An der Ecke Morusstr. und Kienitzerstr. wurden drei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Juli 2020
    An der Bushaltestelle Britzer Garten wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das dort zusammen mit einer rassistischen Parole hingeschmiert wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Juli 2020
    Am 28. Juli 2020 wurde in der Bleibtreustraße in Charlottenburg ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Migranten sind die Armee des Kaptials!", einem Slogan der NPD, entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. Juli 2020
    An der Ecke Schnellerstr./ Brückenstr. wurden zwei antiziganistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juli 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Juli 2020
    Am Nachmittag wurde ein Busfahrer am Treptower Park von einem Arbeitskollegen rassistisch beleidigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 25. Juli 2020
    Gegen 2.30 Uhr wurden zwei 22 und 26 Jahre alte Männer in der Brunnenstraße von zwei Männern im Alter von 24 und 28 Jahren mehrfach homophob beleidigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 25.07.2020
  • 25. Juli 2020
    Auf dem Mauerradweg auf der Höhe Hänselstr. wurde ein rot gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Juli 2020
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juli 2020
    Im Großen Tiergarten wurde ein rassistischer Aufkleber extrem rechter Reichbürger entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juli 2020
    Nahe S-Sonnenallee wurde eine mit Kugelschreiber geschmierte Parole mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Juli 2020
    Zwei Aufkleber von extrem rechten Gruppen wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Juli 2020
    An die Wand eines Wohnhauses in der Kiefholzstr. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juli 2020
    In der Weitlingstraße auf Höhe der Magaretenstraße wurden etliche Aufkleber des „III. Wegs“ gegen „Antifa-Banden“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2020
    Gegen 23:00 Uhr rief ein Mann in der M13 auf Höhe der Station „Landsberger Allee / Weißenseer Weg“ extrem rechte Parolen und beleidigte Menschen rassistisch. Andere Mitfahrende schritten ein und solidarisierten sich mit den Betroffenen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2020
    Im Prenzlauer Berg rief gegen 9:30 Uhr in der Greifswalder Straße auf der Höhe Am Friedrichshain ein Mann "Sieg Heil du Mutterficker" zu jemand anderem im Straßenverkehr.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Juli 2020
    In Karlshorst wurden mehrere auf den Boden gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juli 2020
    Im Kosmosviertel wurden großflächig rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Quartiersbüro Kosmosviertel
  • 22. Juli 2020
    In der Spreestr. wurde eine Aufkleber, der den Hitler-Stellvertreter Heß verherrlicht, entdeckt und entfernt.

    An einem Werbeschild in der Fließstr. wurden ein Keltenkreuz und eine Lebensrune entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juli 2020
    Am 22. Juli 2020 zwischen 8 und 9 Uhr zeigte eine Person in der U7 Richtung U Adenauerplatz in Wilmersdorf wiederholt den Hitlergruß. Die Person sprach in aggressiven, lauten Ton, ging in der U-Bahn auf und ab, zeigte wiederholt den Hitlergruß und sagte unter anderem "Ich bin der neue Adolf". An der nächsten Station stieg der Mann aus belästigte auf dem Bahnsteig eine weitere Person, wobei diese direkt in eine andere U-Bahn stieg.
    Quelle: Register CW
  • 21. Juli 2020
    In der Nacht gegen 3 Uhr ging eine Gruppe von vier jungen Männern außen am Zaun der Unterkunft für Geflüchtete in der Chris-Gueffroy-Allee entlang und schrie rassistische Sprüche wie: "Na ihr Ausländer, gehts euch gut bei uns?". Die Sicherheitsleute der Unterkunft sprachen die Gruppe an und forderten sie auf sich zu entfernen. Dem kam die Gruppe nach.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft des BWF
  • 21. Juli 2020
    Eine ältere Frau bepöbelte in Höhe des S-Bhf. Karlshorst eine Frau transfeindlich. Sie forderte die Frau auf, ihre Geschlechtsmerkmale zu zeigen, weil sie aufgrund der Nase-Mund-Maske das Geschlecht der Frau nicht erkennen könne.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an den Journalisten Deniz Yücel. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." und "Der Führer" unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Berliner Morgenpost 21.07.2020
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Berliner Staatssekretärin Sawasan Chebli. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." und "Der Führer" unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Berliner Morgenpost 21.07.2020
  • 21. Juli 2020
    Gegen 21.30 Uhr wurde vor dem Sudhaus der Berliner Kindl-Brauerei eine Frau von einer Gruppe Jugendlicher mit Steinen beworfen und sozialchauvinistisch beschimpft. Niemand griff ein. Die Frau entkam aus eigener Kraft.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli wurde gegen 18:30 ein Hakenkreuz neben der Treppe entdeckt, die von der Bushaltestelle zum Rathausvorplatz führt. Neben dem Hakenkreuz befand sich eine Beschimpfung, die Cem Özedemir (MdB für Bündnis 90/Die Grünen) als politischen Gegner fokussierte.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte eine massiv bedrohliche E-Mail an Josef Schuster, den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesspiegel 02.08.2020
  • 20. Juli 2020
    Ein 52-jähriger Mann streckte gegen 14.30 Uhr in einer Grünanlage an der Wilhelmstraße im Ortsteil Mitte den rechten Arm zum "Hitlergruß" aus und rief einer Familie aus rassistischer Motivation „Heil Hitler“ zu.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.07.2020, Tagesspiegel vom 21.07.2020
  • 20. Juli 2020
    In der Weitlingstraße auf Höhe der Magaretenstraße wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei mit der Aufschrift „Antifa-Banden zerschlagen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Juli 2020
    Am 20. Juli 2020 gegen 16.45 Uhr wurde in einem Bus der Linie X10 ein 30-jähriger Mann von einem 49-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der Busfahrer alarmierte die Polizei zur Haltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1721
  • 20. Juli 2020
    In der Waldstr. wurden ca. 80 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Juli 2020
    An einer Ampel an der Kreuzung Johannisthaler Chaussee/Fritz-Erler-Allee wurde ein rassistischer Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. Juli 2020
    In der Chris-Gueffroy-Allee wurde ein Mann, der neben seinem Auto ohne Kennzeichen stand, von einem anderen Mann rassistisch beleidigt. U. a. beschimpfte der Mann den Betroffenen als "Hurensohn" und "scheiß Ausländer" und „Du Arschloch darfst in meinem Land nicht ohne Kennzeichen hier stehen“.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft des BWF
  • 19. Juli 2020
    An der Ecke Vulkanstraße / Elli-Voigt-Straße wurde ein Mann gesehen, wie er in der Öffentlichtkeit den Hitlergruß zeigte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juli 2020
    In der Markstraße und Nöldnerstraße wurden Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle/Saale gefunden und entfernt, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juli 2020
    Am 19. Juli 2020 wurde an einer Bushaltestelle am Savignyplatz in Charlottenburg ein verschwörungsideologischer Aufkleber gegen das Tragen eines Mundschutzes mit rassistischem Motiv entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. Juli 2020
    Auf einem Stromkasten an der Stadtbibliothek Haselhorst wurde ein Aufkleber mit einem Verweis auf Q-Anon“ gefunden und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine aus den USA stammende Verschwörungstheorie mit antisemitischen Inhalten. Solche und ähnliche Aufkleber wurden auch an mehreren Stellen im öffentlichen Straßenraum auf Eiswerder gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Juli 2020
    An der Haltestelle Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen wurde eine rassistische Schmiererei ("No Islam") Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen, eine rechtsextreme Parole Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Juli 2020
    An der Haltestelle Goldenes Horn Süd wurde eine rassistische Schmiererei ("Ausländer Raus") und ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Juli 2020
    In der Stromstraße in Moabit riefen gegen 18.45 Uhr zwei weiße Männer einer Gruppe von jungen Leuten, unter denen auch Schwarze waren und von denen eine Person ein Shirt mit "Black Lives Matter"-Aufschrift trug, rassistische Beleidigungen zu.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Juli 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch fand ein Fußball-Tunier der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD, JN, statt. Es nahmen knapp 30 Neonazis aus ganz Deutschland teil. Das Tunier fand voraussichtlich im Zeitraum von 10:00 bis 17:00 Uhr statt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juli 2020
    Zwei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei wurden in Rudow entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 17. Juli 2020
    Am 17. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Kabarettistin İdil Baydar. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesschau.de 20.07.2020, Süddeutsche Zeitung online 19.07.2020
  • 17. Juli 2020
    Am 17. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an den Journalisten Deniz Yücel. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesschau.de 20.07.2020, Süddeutsche Zeitung online 19.07.2020, Welt Online 19.07.2020
  • 17. Juli 2020
    In der Pannierstr. wurde ein rassistischer Sticker mit antimuslimischerm Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juli 2020
    Ein Mann ging auf der Karl-Marx-Straße, Ecke Boddinstraße an einer Frau vorbei. Er sagt leise im Vorbeigehen zu ihr: "Luti" (arabisch luti - pejorativ für Schwuler Mann).
    Quelle: Berliner Registe
  • 16. Juli 2020
    Im S-Bhf. Köpenick wurden zwei Hakenkreuze auf ein Werbeplakat geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juli 2020
    Am 16. Juli 2020 wurde Pariser Str. Ecke Emser Str. ein Aufkleber der JA entdeckt und entfernt. Darauf ist ein Bild eines Vertreters des sogenannten "Orientalismus" abgebildet, mit der Aufschrift „Damit aus Europa kein „Eurabien“ wird!“. Dieser Aufkleber bedient antimuslimische Klischees.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 16. Juli 2020
    Ein Fake-Sticker, der einen Aufkleber der Partei Die Linke imitiert, wurde am Stromkasten in der Charlottenstraße, unweit der Breiten Straße, entdeckt und entfernt. Darin wurde die Partei Die Linke als Verbrecher bezeichnet. Es wurde ein Bezug von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen zu Reise-, Demonstrations- und Berufsverboten in der DDR hergestellt.
    Quelle: Register Spandau
  • 15. Juli 2020
    In der Station der Schönleinstr. wurde ein Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Juli 2020
    In der Sanderstr. wurden zwei Sticker eines extrem rechten Portals entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Journalistin Maybrit Illner. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: rbb24 16.07.2020
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Journalistin Hengameh Yaghoobifarah. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: rbb24 16.07.2020
  • 15. Juli 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „3. Wegs“ und der Neonazi-Internet-Gruppierung „Reconquista Germanica“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Neues Deutschland 15.07.20
  • 15. Juli 2020
    An die Wand eines Supermarktes in der Treptower Str. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Juli 2020
    Ein Haus in der Treptower Str. in Neukölln wurde mit "AHM Fasho AHM tötet Antifa" beschmiert.

    Aus einem Fenster des Hauses hing ein antirassistisches Transparent.

    Unter dem Kürzel AHM, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen in Treptow-Köpenick mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. Juli 2020
    In den Ortsteilen Berlin-Buch, Karow und Französisch Buchholz wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Juli 2020
    Am 14. Juli 2020 wurde zwischen Adenauerplatz und U-Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg ein Aufkleber mit der Aufschrift "gender mich nicht voll" eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 13. Juli 2020
    In mehreren Ortsteilen wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen und wurde von der JN (Jugendorganisation der NPD) umgesetzt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 12. Juli 2020
    Am Nachmittag beleidigte eine Mutter ein sechsjähriges Mädchen rassistisch auf einem Spielplatz in der Anna-Seghers-Straße.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 12. Juli 2020
    Auf der lokalen Facebook-Seite "Nein zum Heim Buch, Karow & Umgebung" wurde eine Beitrag veröffentlicht mit dem rassistische Stimmung erzeugt werden soll. Ein Artikel von 2016 diente hierbei als Grundlage. Es wurde der Zusammenhang erzeugt, dass Straftaten von Geflüchteten systematisch von der Polizei nicht verfolgt würden. Der vier Jahre alte Artikel wirkte in der Aufmachung, wie ein aktueller Artikel. Der Beitrag wird als rassistische Stimmungsmache zu bewertet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Juli 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein Funktionär einer extrem rechten Partei Flugblätter, die sich gegen eine gender-bewusste Kindererziehung richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juli 2020
    An einem Kleiderspendencontainer in der Straße am Berl wurde ein Lambda, das Symbol der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juli 2020
    Insgesamt acht extrem rechte Sticker wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. Juli 2020
    In Hakenfelde wurde ein Aufkleber mit Bezug zu Q-Anon entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine in den USA entstandene Verschwörungstheorie mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. Juli 2020
    An einer Bushaltestelle am Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Juli 2020
    Anhänger_innen der Neonazi-Kleinstpartei III. Weg posierten mit rassistischen Plakaten und Flugblättern in Reinickendorf für Fotos. Die Fotografien wurden vor dem U-Bahnhof Otisstraße im Ortsteil Reinickendorf und vor dem Märkischen Zentrum im Märkischen Viertel. Nach eigenen Angaben verteilten sie außerdem flüchtlingsfeindliche Flugblätter in Tegel-Süd, Reinickendorf und im Märkischen Viertel.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechts
  • 11. Juli 2020
    In der Ribnitzer Straße und umliegenden Straßen wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gegen „Antifa-Banden“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. Juli 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der sich gegen interkulturelle Beziehungen richtet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Juli 2020
    Ein Mann lief auf dem Gehweg im Umfeld des S-Bhf. Hohenschönhausen als ein Mann wütend auf ihn zukam und ihn antischwarz rassistisch beleidigte. Er nannte ihn einen „Affen“ und sprach ihm das Recht ab, in Deutschland zu sein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Juli 2020
    Im Hönower Weg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit unterschiedlichen Motiven geklebt. Sie bezogen sich auf Verschwörungserzählungen zum Thema Corona und enthielten diskriminierende Motive über die Grünen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. Juli 2020
    In einer bezirklichen Facebook Gruppe wurden Kommentare zu einem Artikel, der sich mit Schwarzen Leben in Pankow beschäftigt getätigt. Hierbei wurden von User:innen immer wieder und vehement rassistische Erfahrungen im Alltag relativiert, abgesprochen oder verharmlost. Auch wurden Techniken, wie das "Whatabaoutism", abgewendet, um vom Thema abzulenken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. Juli 2020
    An der Ecke Waldstr./ Friedlander Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten in den USA zur antirassistischen 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen) Bewegung, die nach dem rassistischem Mord an einem Schwarzen in den letzten Wochen auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' werden die rassistischen Morde an PoC relativiert und verhöhnt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Juli 2020
    Bei einem Haus in der Elbestr. wurden sieben Hakenkreuze gefunden, die dort an die Briefkästen geschmiert wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Juli 2020
    Um den Hundeauslaufplatz Rummelsburg wurden unterschiedliche Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden. Sie richteten sich vorrangig gegen politische Gegner_innen, wie z.B. die Antifa oder Klimaaktivist_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Juli 2020
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde erneut der Name der verbotenen Neonazigruppierung „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) mit einem Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Juli 2020
    Im Dolgenseecenter äußerten sich mehrere Personen gut hörbar abfällig über Muslima. Dabei wurden antimuslimische Klischees über Kopftuchträgerinnen verbreitet und geäußert, dass man wegen deren vermehrten Auftreten am liebsten wegziehen würde.
    Quelle: VVN-BdA Lichtenberg
  • 6. Juli 2020
    Ein Mann wurde von einem 36-Jährigen in der M8 am Fennpfuhl rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Täter attackierte ihn mit Faustschlägen. An der Haltestelle Weißenseer Weg / Herzbergstraße konnte der Betroffene aus der Bahn aussteigen. Die gerufene Polizei wurde von dem Angreifer ebenfalls beschimpft und attackiert.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 5. Juli 2020
    Eine in der letzten Woche am Deportationsmahnmal Putlitzbrücke in einem Glas aufgestellte Trauerkerze wurde in der Nacht auf den 05. 07. von Unbekannten zerstört. Das Deportationsmahnmal Putlitzbrücke befindet sich auf der Ostseite der Putlitzbrücke im Berliner Ortsteil Moabit. Die Brücke überspannt an dieser Stelle den Güterbahnhof Moabit, von dessen Gleisen während des Nationalsozialismus ab Januar 1942 mehr als 32.000 jüdische Bürger*innen in Konzentrationslager deportiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Juli 2020
    Am 05. Juli 2020 wurde auf der Wilmersdorfer Str. zwischen U-Bhf Adenauerplatz und U-Bhf Wilmersdorfer Str. ein Aufkleber, eines extrem rechten Versandhandels, gegen die politischen Gegener*innen mit der Aufschrift "Antifa Gruppen zerschlagen!" entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 5. Juli 2020
    Die Jugendorganisation JN der neonazistischen NPD veranstaltete mit höchstens zehn Aktivisten im Tiergarten um den Großen Stern eine Aktion zur "Verteidigung von Heimat und Identität" im Rahmen ihrer Kampagne "Jugend packt an". Mit dieser Kampagne versucht die extrem rechte Organisation, sich relativ unverfänglich als sozial und hilfsbereit darzustellen. Im Tiergarten wollten sie antikoloniale Beschriftungen vom Bismarck-Denkmahl am Großen Stern entfernen und "nationale, preußische und koloniale Denkmäler" verteidigen. Im Internet-und Facebook-Aufruf zur Aktion heißt es: "....linksextremistische Proteste gegen, vermeintliche Polizeigewalt gegen Migranten, sollen nun genutzt werden, die mickrigen Restbestände des deutschen Rechtsstaats mit der Rassismus-Keule zu zerschlagen." Weiter beklagen die extremen Rechten: "Der Abriss preußischer, nationaler und kolonialer Denkmäler wird in Form von Suggestivfragen sowohl im Staatsfernsehen als auch in den Berliner Printmedien im vorauseilenden Gehorsam empfohlen."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Juli 2020
    An der Tramhaltestelle Hohenschönhausener Straße / Weißenseer Weg pöbelten zwei Frauen mehrere Wartende in rassistischer Weise an.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Juli 2020
    In der Zingster Straße, Hohenschönhauser Weg und der Bitburger Straße wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ und eines extrem rechten Versands gefunde, die sich gegen politische Gegner_innen richteten oder in antisemitischer Weise gegen eine „globale Mafia“, „New World Order“ und „Bilderberger“ agitierten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Juli 2020
    Auf einer Bank am Eckernpfuhl. Von der Rixdorfer Straße kommend in den Volkspark Mariendorf wurden rassistische Schmierereien ("N**** Go, Islam Scheiße, u.a") angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 4. Juli 2020
    Am Kupfergraben im Ortsteil Mitte wurden die CDU und die Partei die Linke diffamierende, von extremen Rechten professionell gestaltete Fake-Aufkleber angeblich der CDU, bzw der Linken entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich außerdem gegen Corona-Maßnahmen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Juli 2020
    Gegen 13.30 stieg ein älterer weißer Mann an der Osloer Straße hinter einem Pärchen in die Tram ein. Die Frau des Pärchens vor ihm trug ein Kopftuch. Als das Paar schon in der Bahn war, raunte der Mann hinter ihnen abfällig: „Die mit ihrem Scheiß-Kopftuch.“
    Quelle: Registerstelle Friedrichshain/Kreuzberg
  • 4. Juli 2020
    In der Königin-Luise-Straße Ecke Zeunepromenade wurden an einer Littfasssäule NS-verharmlosende Parolen geschrieben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Juli 2020
    Am 4. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Linkspartei-Abgeordneten Anne Helm, MdA. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Es waren mit dem Kürzel "NSU 2.0" versehen. Das verweist auf die rechte Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund". Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus. Außerdem wurde die Empfängerin sexistisch adressiert. Die Schreiben enthielten öffentlich nicht bekannte Daten. Auch die Linkspartei-Abgeordnete Martina Renner, MdB, erhielt eine solche E-Mail. Zuvor hatten die hessische Linkspartei-Abgeordnete Janine Wissler, MdL und die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız ähnliche Schreiben erhalten. Verbindend ist, dass vor dem E-Mail-Versand jeweils von einem Rechner der Polizei Hessen Daten zu den späteren Empfängerinnen abgefragt wurden.
    Quelle: rbb24 10.07.2020, hessenschau.de 10.07.2020, taz.de 10.07.2020
  • 4. Juli 2020
    In der Ahornstraße wurde ein Aufkleber des "III.Wegs" mit der Aufschrift "Familie, Heimat, Tradition" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherchr Südwest
  • 4. Juli 2020
    Am 4. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Kabarettistin İdil Baydar. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus. Außerdem wurde die Empfängerin sexistisch adressiert. Das Schreiben enthielt öffentlich nicht bekannte Daten. Baydar hatte zuvor monatelang SMS-Nachrichten erhalten, die mit "SS-Obersturmbannführer" unterzeichnet waren. Auch die Linkspartei-Abgeordneten Anne Helm, MdA, und Martina Renner, MdB, und Janine Wissler, MdL (Hessen), erhielten eine solche E-Mail. Die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız hatte ähnliche Schreiben erhalten. Verbindend ist, dass vor dem E-Mail-Versand jeweils von einem Rechner der Polizei Hessen Daten zu den späteren Empfängerinnen abgefragt wurden.
    Quelle: hr-fernsehen / hessenschau 14.07.2020, Frankfurter Rundschau 14.07.2020, tagesschau.de 20.07.2020
  • 4. Juli 2020
    Einer bekannten Antifaschistin, die in der Hufeisensiedlung wohnt und bereits in der Vergangenheit von rechten Angriffen betroffen war, wurden die Autoreifen zerstochen. Außerdem wurden an ihrem Auto antirassistische Sticker entfernt und rechte Sticker angebracht.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 4. Juli 2020
    Unter einem Bericht des Besuchs Björn Höckes und der Thüringer AfD-Fraktion in der Stasi-Gedenkstätte in Hohenschönhausen wurde in den Kommentaren eine Morddrohung gegen Angela Merkel ausgesprochen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juli 2020
    Auf dem Monimboplatz am S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere NPD-Aufkleber mit der Aufschrift „Grenzen sichern“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juli 2020
    An mehreren Schildern auf dem S-Bhf. Friedrichsfelde Ost wurden neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie enthielten positive Bezüge auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juli 2020
    Insgesamt 18 Sticker wurden weit verstreut in Rudow entdeckt und entfernt.

    Die Mehrzahl der Sticker war von einer extrem rechten Kleinstpartei und waren rassistisch motiviert.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. Juli 2020
    In der Mahlower Str. wurde zwei mal die 88 (8 = H; Abkürzung für 'Heil Hitler') und zwei mal die 18 (1=A, 8=H; Abkürzung für 'Adolf Hitler'), sowie die rassistische Parole "Islam NO" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Juli 2020
    Am 22. Juni erfolgte eine Meldung zu einer Reichskriegsflagge mit Frakturschrift ("Deutschland - Meine Heimat") an einem Balkon in der Stollberger Straße in Hellersdorf. Kurze Zeit nach der Meldung verschwand die Flagge. Die Flagge wurde nun erneut am gleichen Balkon aufgehangen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Juli 2020
    Auf den Sitzen der Bushaltestelle am S-Bahnhof Priesterweg in Richtung Tempelhof wurden angebracht.
    Quelle: Havel Antifa
  • 2. Juli 2020
    Auf einem Sitz in der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße wurde die Parole "Tötet Merkel!" mit Edding geschrieben.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 2. Juli 2020
    An der Bushaltestelle „Markgrafenstraße“ in Frohnau wurde ein flüchtlingsfeindlicher NPD-Aufkleber bemerkt.
    Quelle: Bündnis 90 - Die Grünen Fraktion Reinickendorf
  • 2. Juli 2020
    Vor einer Geflüchtetenunterkunft in Nikolassee wurde ein Aufkleber mit der Auschrift "Kein Asyl" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Juli 2020
    An der Scheibe einer S-Bahn am Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Refugees not welcome – Bring your families back - Destination Africa“ entdeckt.
    Quelle: JFE Napf
  • 1. Juli 2020
    Am Abend wurde in der S-Bahn in Schöneweide eine asiatisch gelesene Frau von einer anderen Frau rassistisch beschimpft, körperlich angegriffen und bespuckt. Passant*innen kamen der Frau zu Hilfe. Die Täterin flüchtete.
    Quelle: Opferhilfe e.V.
  • 1. Juli 2020
    Eine Frau im Wedding wurde durch einen Nachbarn auf rassistische Weise wiederholt diskriminiert und bedroht, indem er sie regelrecht überwacht, um ihr irgendetwas angeblich regelwidriges nachweisen zu können, bzw. sie bei anderen Nachbarn schlecht machen zu können. Inzwischen verschwand auch etwas von der Betroffenen für einen Moment im Hausflur Abgestelltes. Von der Betroffenen danach in den Hausfluren ihres Hauses aufgehängte Such-Zettel mit der freundlichen Bitte, ihr beim eventuellen Wiederauftauchen des entwendeten Abgestellten Bescheid zu geben, wurden abgerissen, mutmaßlich von dem sie diskriminierenden Nachbarn.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Juli 2020
    Mehrerer Aufkleber der extrem Rechten "Einprozent"-Kampagne wurden in der Benschallee Ecke Königsweg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Juli 2020
    In der Simon Bolivar Straße Ecke Große Leege Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Festung Europa – Grenzen dicht“ eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Juli 2020
    An der Tür einer U-Bahn der Linie U5 wurden Aufkleber mit einer comichaften rassistischen Darstellung schwarzer Menschen gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Juli 2020
    In der Küstriner Straße wurden Aufkleber für eine Demonstration der Reichsbürgerbewegung in Hamburg gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2020
    In der Carola-Neher Straße wurden an zwei Hauseingängen jeweils ein ein neonazistischer bzw. extrem rechter Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber nimmt positiv Bezug auf den Nationalsozialismus. In unmittelbarer Nähe der Hauseingänge befindet sich eine Unterkunft für Geflüchtete.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juni 2020
    Im Bereich einer Unterführung in der Torgauer Straße wurde "IB" sowie das "Lambda"-Symbol der rassistischen "Identitären Bewegung" mit oranger Farbe an eine Wand gesprüht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juni 2020
    In der Carola-Neher-Straße wurden drei Runen (Odalrune, Triskele und Eihwaz) großflächig in weißer Farbe auf den Bürgersteig bzw. die Straße gemalt. Es wurde inzwischen Anzeige bei der Polizei erstattet. Runen sind altnordische/germanische Zeichen, die zum Teil Laute und/oder Symbole charakterisieren. Im Nationalsozialismus diente die Verwendung von Runen der Konstruktion einer germanisch-„arischen“ Traditionslinie. Dementsprechend sind Runen heutzutage in der rechten bis neonazistischen Szene weit verbreitet, zumeist ohne historischen Bezug und mit völkischer Interpretation. Sie finden Verwendung bei rechten bis neonazistischen Band- und Organisationslogos, als Tattoos, bei Modemarken wie „Thor Steinar“ und im Rahmen von Bedrohungen. Zum Teil sind Runen aufgrund ihrer Verwendung in der NS-Zeit heute als verfassungsfeindliche Kennzeichen eingestuft und nach § 86a StGB strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juni 2020
    An der Ecke Kiefholzstr./ Treptower Str. wurde der Schriftzug "Ihr erlebt euer 2tes Wien, ihr Antifafotzen! Allhu Akbar. Antifa Hunter Miliz" an einen Supermarkt gesprüht. Der Schriftzug bezieht sich auf einen Angriff von Faschisten der Grauen Wölfe auf ein alternatives Zentrum in Wien.
    Quelle: Twitter Register Treptow-Köpenick
  • 30. Juni 2020
    Ein in den Ersatzbus der Tram an der Haltestelle Seestraße/Amrumer Straße im Wedding gegen 14.30 Uhr eingestiegenes älteres Ehepaar beschimpfte antimuslimisch-rassistisch motiviert vier in dem Bus stehende Mädchen, von denen zwei ein Kopftuch trugen. Unter Anderem sagten sie zu den Mädchen, sie sollten Platz machen und "am besten sich aus Deutschland ganz davon machen."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Juni 2020
    In einem Park an der Lückstraße wurden Sticker eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden, die unter anderem Greta Tunberg als Faschistin bezeichneten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2020
    An einem Briefkasten in der Straße Alt Friedrichsfelde wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Umweltschutz ist Heimatschutz“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2020
    Gegen 19 Uhr wurde ein Mann in einer Bar in der Neuenburger Straße aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation von einem anderen Mann erst beleidigt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dadurch leicht verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1590
  • 30. Juni 2020
    Unter dem Label "Jugend packt an" hat die NPD Teile des Bellevuepark gereinigt. Die Kampagne "Jugend packt an" kommt aus Sachsen und dient der Imagepflege der NPD als Kümmerer. Mit den Reinigungen wird unverfänglich der Kontakt zu Bürger*innen gesucht, um diese an die NPD zu binden.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. Juni 2020
    Am S-Bahnhof Marzahn wurde eine Frau mit ihrer zwölfjährigen Tochter von einem Unbekannten mit den Worten "Flüchtlinge sollen hier raus" rassistisch beleidigt. Mutter und Kind hatten große Angst. Der Mann, ca. 50 Jahre alt, setzte danach seine Fahrt in Richtung Ahrensfelde fort.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie bezogen sich u.a. positiv auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juni 2020
    Am Kienberg nahe des Gottfried-Funeck-Weg wurden erneut neonazistische Schmierereien sowie ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Am 26. Juni wurde an der gleichen Stelle bereits eine Schmiererei mit den Worten "Nazi Kiez" gemeldet. Daneben tauchte nun der extrem rechte Zahlencode "88" sowie der Schriftzug "White Lives Matter" auf. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei anti-schwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten möchten.

    Zum Zeitpunkt der Meldung wurden die betroffenen Fassaden am Kienberg zwar gereinigt, die Schmierereien waren aber weiterhin gut lesbar.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juni 2020
    Oberhalb des U-Bahnhof Kienberg wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juni 2020
    In der Geschwister-Scholl-Straße in Mitte wurden die SPD diffamierende, von extremen Rechten professionell gestaltete Fake-Aufkleber angeblich der SPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Juni 2020
    In der Sandinostraße von der Tramhaltestelle „Zechliner Straße“ bis zur Konrad-Wolf-Straße sowie in der Landsberger Allee wurden mit Sprühfarbe Parolen wie „Moslems raus“, „HSH bleibt deutsch“, „Zecken raus“, „Antifa auf's Maul“ auf den Fußgängerweg gesprüht.
    Quelle: STK Alt-Hohenschönhausen, Bezirksamt Lichtenberg
  • 29. Juni 2020
    Auf der Johannisthaler Chaussee wurden etwa 40 Sticker von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Juni 2020
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ mit der Aufschrift „Familie – Heimat – Tradition“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Juni 2020
    Ein Funktionär der aufgelösten rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ verteilte in Alt Hohenschönhausen Flugblätter einer extrem rechten Zeitung „gegen Kriminalität“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2020
    In der Nacht wurde ein Mann in der Friedrichshagener Str. rassistisch beleidigt und anschließend von den Tätern mit dem Auto verfolgt. Der Betroffene fuhr daraufhin zu einem Polizeiabschnitt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 27. Juni 2020
    In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni wurden erneut Stolpersteine in der Dieffenbachstraße mit schwarzer Farbe besprüht. Betroffen waren 10 Stolpersteine vor den Häusern Nr. 54 und 49. Die Schändung wurde von einem Anwohner zur Anzeige gebracht. Das Landeskriminalamt ermittelt
    Quelle: FHXB Museum
  • 27. Juni 2020
    Am 27. Juni 2020 wurde am U-Bahnhof Spichernstraße in Wilmersdorf eine antimuslimisch rassitstische Schmiererei entdeckt, die sich auch gegen die Grünen richtet. Mit Edding wurde geschrieben: "Messerstecher, Dealer, Plünderer ausweisen! Grüne züchten Moslemmob!"
    Quelle: Register CW
  • 27. Juni 2020
    Auf dem Parkplatz eines Supermarkts am S-Bhf. Lichtenberg und in der Wönnichstraße wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Juni 2020
    In den Häusern rund um den Prerower Platz verteilte ein extrem rechter Funktionär Flugblätter eines extrem rechten Nachrichtenportals. Diese hatten teils rassistische Inhalte.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2020
    In der Ludwig-Klapp-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber der Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juni 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden im Bürgerpark Pankow einzelne Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. das Bild des Berliner Ortsgruppen Leiters.
    Quelle: NEA
  • 27. Juni 2020
    Im Verlauf der alternativen Christopher Street Day Parade wird ein 25-jähriger Mann auf der Straße Unter den Linden von einer Frau aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und mit einer Gehhilfe geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Tagesspiegel vom 28.06.2020
  • 27. Juni 2020
    In der Nacht des 27.06.2020 soll es in Schöneberg zu einer Beleidigung mit homophobem Hintergrund gekommen sein. Eine 49-Jährige versuchte, Zutritt zu einer Bar an Kleiststraße Ecke Eisenacher Straße zu erhalten, zu der jedoch nur schwule Männer Zutritt haben sollen. Dies sei ihr untersagt worden. Daraufhin soll sich die Frau, die in Begleitung einer weiteren Frau war, auf einem Stuhl vor der Bar niedergelassen und selbst mitgebrachte Getränke verzehrt haben. Aufforderungen des 56-Jährigen, den Bereich vor der Bar zu verlassen, soll sie ignoriert haben, sodass die Polizei zum Ort alarmiert wurde.

    Gegen 2 Uhr soll die Frau dann zur Bar zurückgekehrt sein und Zutritt zu dieser verlangt haben. Als ihr dies verwehrt worden sein soll, soll sie sich erneut auf einen Stuhl vor der Bar gesetzt haben. Als der 56-Jährige die Frau daraufhin aufgefordert haben soll, sich zu entfernen, soll sie nach ihm getreten haben. Dem Tritt konnte der 56-Jährige ausweichen und blieb daher unverletzt. Anschließend soll die 49-Jährige den Inhalt eines Glases, das sie mitgebracht und in der Hand gehalten haben soll, über die Brust des 56-Jährigen geschüttet haben. Dann den Mann homophob beschimpft haben.
    Quelle: Polizeimeldung vom 28.06.2020, Nr. 1569
  • 27. Juni 2020
    Am Hermannplatz wurde eine Person in Drag von drei Personen homofeindlich beleidigt und mit einer Plastikflasche beworfen.
    Quelle: tagesspiegel, 29.6.2020, twitter
  • 27. Juni 2020
    Am 27. Juni 2020 fand ab 13 Uhr ein verschwörungsideologischer Autokorso, organisiert von Attila Hildmann, vom Olympischen Platz mit Abschlusskundgebung am Eingang Messe Nord in Westend statt. Es nahmen ungefähr 200 Menschen mit 80 Fahrzeugen teil. Während der Abschlusskundgebung wurden in Redebeiträgen antisemitische Verschwörungsideologien transportiert und es kam zu Bedrohungen und Einschüchterungen bis hin zu einem Schlag gegen die Kamera eines Pressevertreters.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Tagesspiegel vom 28.06.
  • 26. Juni 2020
    An der Haltestelle Imbrosweg 277, Richtung Marienfelde, wurde eine rassistische Schmiererei ("Kanacken Raus") und ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 26. Juni 2020
    In der Mozartstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Linksgrün = Stasi = Nazis" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Juni 2020
    An eine Mauer am Kienberg wurden die Worte "Nazi Kiez" in weißer Farbe geschmiert. Neonazis versuchen mit dieser Aufschrift den Ort für sich zu reklamieren.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. Juni 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Juni 2020
    Am Loeperplatz wurden Aufkleber des extrem rechten Magazins „Compact“ gefunden. Sie bezeichneten Bill Gates als „Impf-Diktator“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Juni 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden in der Bahnhofsstraße selbtgemachte, rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "Black Lives Dont Matter" (Fehler im Original / dt: Schwarzes Leben zählt nicht).
    Quelle: NEA
  • 26. Juni 2020
    In der Sanderstr. wurden mehrere Sticker einer extrem rechten Plattform entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Juni 2020
    Im Malchower Weg wurden etliche Aufkleber der Partei „Die Rechte“ gefunden. Die Aufschrift „Wir hängen nicht nur Plakate. Wir kleben auch Aufkleber“ bezieht sich auf deren Wahlkampfslogan, wonach die Partei nicht nur Plakate „hängt“. Sie wurde als Todesdrohung gegen politische Gegner_innen verstanden.
    Quelle: Platte machen
  • 25. Juni 2020
    An der Ecke Kiefholzstr./ Treptower Str. wurde zwei mal großflächig an Plakatwände "Fick Antifa" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juni 2020
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden drei Hakenkreuze geschmiert. Diese wurden bei der Polizei angezeigt, jedoch nicht entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juni 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden Aufkleber gefunden, die sich in diskriminierender Weise gegen Antfaschist_innen richteten.
    Quelle: STK Lichtenberg Mitte
  • 24. Juni 2020
    Auf einer Rolltreppe im Bahnhof Friedrichstraße rief gegen 9.00 Uhr ein angetrunkener Mann laut einem Mann zu, der sich zu ihm umgedreht hatte: "Ihr könnt tätowieren was ihr wollt, weiße Haut bleibt weiß. Ich hab eine schwarze Sonne auf dem Rücken tätowiert." Danach spuckte der Pöbler den anderen Mann an. Die schwarze Sonne ist ein Symbol, das aus zwölf in Ringform gefassten gespiegelten Siegrunen oder drei übereinander gelegten Hakenkreuzen besteht. Es wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von der SS verwendet. Seit den 1990er Jahren dient es auch als Zeichen unter Neonazis und extrem rechten Esoteriker*innen. Der Täter war bereits davor beobachtet worden, wie er, Unverständliches rufend, Passant*innen angepöbelt hatte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Juni 2020
    Im Hönower Weg wurden etliche extrem rechte Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Halle gefunden und entfernt. Die bezogen sich zum größten Teil auf eine US-amerikanische Verschwörungserzählung, nach der eine geheime korrupte Elite Kinder entführt, um aus deren Blut Drogen herzustellen. Sie trägt dabei stark antisemitische Züge. Weitere Motive richteten sich gegen die Grünen und die Antifa.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Juni 2020
    In der Konrad Wolf Straße wurden an der Haltestelle „Simon Bolivar Straße“ verschiedene Aufkleber-Motive der NPD verklebt. Sie richteten sich in rassistischer Weise gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und deren migrantische Angehörige. Ein weiteres Motiv versuchte die NPD als soziale Kümmererpartei darzustellen. Es wurde „Arbeit und soziale Absicherung für alle Deutschen“ gefordert. Gemäß der Ideologie der Partei schließt das die Teile der Bevölkerung aus, die einen Migrationserfahrung besitzen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juni 2020
    Am Morgen wurde an einer Schule festgestellt, daß die Website gehackt wurde. Zu sehen war ein Schwein. Da es sich um eine Schule für arabische Sprache handelt, wurde ein antimuslimischer Hintergrund der Tat vermutet. Die Schule hat Anzeige erstattet.
    Quelle: Kalamon
  • 24. Juni 2020
    An der Haltestelle 'Am Sportplatz' wurde ein rassistischer Aufkleber der Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juni 2020
    Am Abend hielten sich mehrere Personen auf dem Kaisersteg auf als sich Boot mit feiernden Menschen nährte, auf dem sich auch mehrere Frauen mit Kopftuch befanden. Als sich grade die Menschen vom Boot und die von der Brücke gegenseitig zuwinkten, kam ein Fahrradfahrer an. Er wartete bis das Boot die Brücke erreichte und kippte sein Bier über dem Boot aus. Als es leer war, schmiss er die Glasflasche auf das Boot und flüchtete schnell. Die Menschen auf dem Boot schrien und die Anwesenden auf der Brücke versuchten ihn davon abzuhalten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juni 2020
    Wie eine Zeugin berichtete, war sie auf dem Weg zwischen U- / S-Frankfurter Allee. Ein Mann stand dort mit seinem ca. sechs Jahre alten Kind und suchte etwas in seinem Koffer. Eine vorbeikommende Frau in Begleitung eines Mannes ging auf das Kind los und brüllte es an. Das Kind hielt sich ängstlich an Vater und Koffer fest und als der Vater hoch schaute, brüllte die Frau "Verpiss dich bloß!" und spuckte ihn aus rassistischer Motivation heraus an. Die von der Zeugin angesprochene Täterin entfernte sich daraufhin.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juni 2020
    In der Finckensteinallee wurde ein Graffiti mit dem Slogan "FCK NZS" (Fuck Nazis) mit "FCK AFA" (Fuck Antifa) übersprüht sowie an einem weiteren Stromkasten ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gegen linke Intoleranz. Jetzt erst recht(s)" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juni 2020
    Vor dem Rathaus Hellersdorf wurden antisemitische und verschwörungsideologische Parolen mit Kreide geschmiert. Unter anderem war die Aussage "Soros = BLM" zu lesen. "BLM" steht für die "Black Lives Matter"-Bewegung, die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt organisiert. George Soros ist ein amerikanischer Milliardär jüdischer Herkunft, der weltweit Organisationen fördert, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Soros wird unter anderem vorgeworfen, als Hinterperson die Migration nach Europa zu steuern. Er dient heute Rechten zur Personifizierung und Dämonisierung des (jüdischen) Bösen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juni 2020
    In der Hellen Mitte in Hellersdorf wurde eine Person von einem Mann LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Der Mann bezeichnete die betroffene Person abwertend, da sie aus seiner Sicht nicht der weiblichen Norm entsprechen würde. Als ein Passant dagegenhielt, wurden er ebenfalls von dem Mann angepöbelt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Wuhletal wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Darunter befand sich u.a. ein rassistischer Aufkleber der Neonazi-Partei NPD.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juni 2020
    Im Umfeld des Victoriacenters tauchten etliche Aufkleber auf, die diffamierende Inhalte gegenüber den Grünen enthielten. Die wurden unter anderem pauschal als „strohdoof“ bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Juni 2020
    Als eine Demonstration von „Fridays for Future“ die Werneuchener Straße passierte, erschien ein Anwohner auf dem Balkon und zeigte eine Reichskriegsflagge. Er beleidigte die vorbeiziehenden Demonstrant_innen.
    Quelle: SPD Lichtenberg
  • 23. Juni 2020
    Auf den Scheiben einer U-Bahn der Linie U5 wurden am U-Bhf. Friedrichsfelde mehrere Neonaziaufkleber gefunden. Sie trugen die Aufschrift „Braun ist Bunt genug“ und eine Schwarze Sonne. Die Schwarze Sonne ist ein nordisches Symbol, das von den Nazis, allen voran Himmlers SS, popularisiert wurde. Sie setzt sich aus einem achtarmigen Hakenkreuz zusammen und ist auch heute noch bei Neonazis sehr beliebt.
    Quelle: Antirassistisches Register der ASH
  • 23. Juni 2020
    Wie schon am Vortag wurde eine größere Menge Sticker inhaltlich rassistisch, gegen politische Gegner*innen und mit verschwörungsideologischen Inhalten in der Revaler, Modersohn, Wühlischstraße im Boxikiez und im Rudolfkiez bis zur U-Warschauer Straße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juni 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. Juni 2020
    Zwischen Lipschitzallee und Wutzkyallee wurden sieben große Plakate einer extrem rechten Kleinstpartei sowie 24 Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. Juni 2020
    An einem Balkon in der Stollberger Straße wurde eine Reichskriegsflagge (90x150cm) mit Frakturschrift ("Deutschland - Meine Heimat") entdeckt. Die Reichskriegsflagge war die offizielle Kriegsflagge der Streitkräfte des Deutschen Reiches in der Zeit von 1871 bis 1945. Es gab sie in sieben zur Verwendung gelangten Versionen. Die Flagge des Kaiserreichs wird gegenwärtig auch von Gruppierungen des neonazistisches Spektrums verwendet, da die Verbreitung und Darstellung der Version der Kriegsflagge wie sie Nationalsozialismus (mit Hakenkreuz) strafbar ist. Die kaiserliche Reichskriegsfahne wurde bereits in der Weimarer Republik von rechten Parteien und Organisationen genutzt. Der Gebrauch dieser Version wird in der Regel geduldet.
    Quelle: Bezirksamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. Juni 2020
    An einer Werbetafel eines Supermarktes am Einkaufscenter "Corso" wurden erneut neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen und bezogen sich positiv auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 22. Juni 2020
    Rund um die Lipschnitzallee wurden 52 Aufkleber, sowie zwei Plakate von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. Juni 2020
    Eine Kopftuch tragende Frau wurde gegen 15.30 Uhr in der U9 in Richtung Osloer Straße in Moabit von einer ihr unbekannten Frau antimuslimisch rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Juni 2020
    Am Wuhletal-Wanderweg in der Nähe des Rohrbruchparks wurde ein Schild mit dem Zahlencode "1488" beschmiert. Der Zahlencode 14 steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Bezirksamt / Register ASH
  • 22. Juni 2020
    Nahe des U-Bahnhof Cottbuser Platz, am historischen Ort "Hellwichstorp", wurden mehrere Stelen mit extrem rechter Propaganda besprüht und beklebt. An eine Stelle wurde u.a. der Zahlencode "88" geschmiert, an zwei andere rassistische Plakate geklebt. Die Grußformel "88" ist in der neonazistischen Szene weit verbreitet und wurde bereits in den Nachkriegsjahren von Nationalsozialist*innen verwendet.
    Quelle: Bezirksamt
  • 22. Juni 2020
    In der John-Sieg-Straße wurden mehrere gesprühte Lambda-Symbole der „Identitären“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juni 2020
    Im Umfeld des U-Bhf. Magdalenenstraße klebte ein Neonazi Aufkleber der NPD an Häuserwände.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juni 2020
    Eine größere Menge Sticker inhaltlich rassistisch, gegen politische Gegner*innen und mit verschwörungsideologischen Inhalten wurden in der Revaler, Modersohn, Wühlischstraße im Boxikiez und im Rudolfkiez bis zur U-Warschauer Straße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Juni 2020
    In der Hänselstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juni 2020
    Am 22. Juni 2020 wurde auf der Wilmersdorfer Str., auf Höhe des S-Bhfs, ein extrem rechter Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen die politische*en Gegner*innen richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 22. Juni 2020
    Gegen 14:00 Uhr wurde einer Schwarzen Frau und ihrer aus Lateinamerika stammenden Begleiterin aus rassistischer Motivation vor einer Systemgaststätte am Alexanderplatz die Leistung verweigert. Die Betroffene und ihre Begleiterin standen in einer Schlange vor einer Filiale von Kentucky Fried Chicken am Alexanderplatz und folgten den Anweisungen eines Sicherheitsmitarbeiters, der überwachte, dass nicht zu viele Menschen eintraten. Eine andere Kundin kam mit einem Tablett aus dem Inneren der Filiale, stieß mit der am Eingang wartenden Schwarzen Frau zusammen und stolperte, wobei ihr Getränk umgeschüttet wurde. Die betroffene Schwarze Frau ging auf die andere Kundin zu und erkundigte sich, ob alles okay sei, was diese bejahte und woraufhin diese sich ein neues Getränk holen ging. Daraufhin kam der Sicherheitsmitarbeiter auf die Betroffene zu und fordert sie auf, zu gehen. Die Betroffene erklärte, dass sie keine Schuld am "Unfall" gehabt hätte. Der Sicherheitsmann bestand jedoch darauf, dass die Betroffene Schuld gewesen sei, wiederholte seine Forderung unter anderem mit dem Wort "Raus!" und fragte die Betroffene, die sich vor seinen Augen bereits auf Deutsch mit der anderen Kundin verständigt hatte, ob sie überhaupt Deutsch verstehe. Die Betroffene und ihre Begleiterin folgten schließlich der Aufforderung und verließen die Warteschlange.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juni 2020
    An der Kreuzung Rheinstr./ Dickhardstr. in Friedenau wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt („Es gibt ein Recht auf Nazipropaganda“).
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 21. Juni 2020
    An der Ersatz-Bushaltestelle Goldenes Horn Süd, Richtung Walther Schreiber Platz wurden extrem rechte Schmierereien angebracht. Auf den Sitzbänken wurden mehrere Hakenkreuze und der Schriftzug „Islam Raus" in schwarzer Farbe angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Juni 2020
    An dem Schild einer Bushaltestelle in Britz an der Blaschkoallee wurde ein rassistischer Schriftzug entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juni 2020
    Eine Frau mit Kind auf dem Arm wurde am Sonntag in der Straße Am Tierpark von einem Mann gegen 19:30 Uhr am Arm festgehalten und mehrfach ins Gesicht gespuckt. Im Anschluss stieß er die Frau und trat ihr gegen den Oberschenkel. Währenddessen beschimpfte er sie rassistisch.

    Anschließend flüchtete der Täter. Die Angegriffene erlitt eine Beinverletzung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 21. Juni 2020
    Am Sonntagabend rief ein 40-jähriger Mann auf seinem Balkon in der Rhinstraße "Sieg Heil" und zeigte den Hitlergruß.

    Zwei Nachbarn des Mannes forderten ihn auf, das zu unterlassen. Der Rufer begab sich daraufhin mit einem Schraubenzieher zur Tür seiner Nachbarn. Als diese öffneten verletzte er die Männer mit dem Schraubenzieher an der Stirn und am Arm. Die gerufene Polizei nahm den Mann fest.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 20. Juni 2020
    Im Fußgängertunnel des U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden mehrere neonazistische Sprühereien in roter Farbe entdeckt. Dabei handelt es sich um den Code "1488", eine "Odal-Rune" sowie eine "Lebens-Rune" und eine "Wolfsangel". Der Zahlencode 14 bezieht sich auf einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als Glaubensbekenntnis für weiße Rassisten und Neonazis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "Odal-Rune", die "Lebens-Rune" und die "Wolfangel" wurden (teilweise in leicht abgewandelter Form) im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen. Bis heute werden diese Symbole von neonazistischen Gruppierungen mit positivem Bezug darauf verwendet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. Juni 2020
    Am Objekt "Lichttor" auf dem Hellersdorfer Theaterplatz wurden zwei Lambda-Symbole geschmiert. Daneben stand "IB" als Abkürzung der extrem rechten "Identitären Bewegung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Mauerpark ein Wurstverkäufer (30 Jahre) von einem Parkläufer (56 Jahre) homophob beleidigt. Zuvor hatte der Parkläufer mit einer zweiten Person den Wurstverkäufer angesprochen, dass er dort keine Würstchen verkaufen dürfe.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 21.06.2020
  • 20. Juni 2020
    In der Müllerstraße im Wedding beleidigte gegen 17.00 Uhr eine weiße Frau eine Schwarze Frau: „Ihr Ausländer habt diese blöde Krankheit hier eingeschleppt!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juni 2020
    Auf der Sitzbank an der Bushaltestelle Wittenkindstraße (Richtung S+U Hermannstraße) wurden eine rassistische Schmiererei ("Ausländer raus") und ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Juni 2020
    Am S-Bhf. Karlshorst wurde die Parole „I love Q“ gesprüht. Sie bezog sich zum größten Teil auf eine US-amerikanische Verschwörungserzählung, nach der eine geheime korrupte Elite Kinder entführt, um aus deren Blut Drogen herzustellen. Sie trägt dabei stark antisemitische Züge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Juni 2020
    In einer Beratungsstelle im Bezirk Mitte äußerte sich ein Mann wiederholt rassistisch. Er bezeichnete "Ausländer" als "Vieh" und beklagt sich über mangelnde Integrationsbereitschaft von Migrant*innen. Er wurde von der Beraterin darauf hingewiesen, dass diese die Beratung abbrechen müsse, wenn er weiterhin rassistische Äußerungen fallen lasse. Der Mann versuchte jedoch im Verlauf der Beratung immer wieder, extrem rechtes und rassistisches Gedankengut anzubringen, so dass die Beratung abgebrochen wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juni 2020
    Ein Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei wurde in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 19. Juni 2020
    Im Bahnhof Friedrichstraße wurden um 9.15 Uhr zahlreiche antimuslimisch-rassistische und die Grünen diffamierende Fake-Flyer entdeckt. Auf den Fake-Flyern mit einem scheinbaren Layout und Logo der Grünen waren antimuslimisch-rassistische Aussagen zu lesen. Auf der Vorderseite stand: "Hallo Islam-Tschüß Freiheit" unter: "Grünes Bündnis ohne Deutschland" mit dem Logo der Grünen. Auf der Rückseite stand ebenfalls mit dem Logo der Grünen: "Hallo Messer-Tschüß Leben"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Juni 2020
    In der Nacht vom 18. auf den 19. Juni gab es wieder einen Brandanschlag, bei dem ein Auto vollständig ausbrannte. Ziel war die Damaskus-Konditorei in der Sonnenallee, wo die mutmaßlichen Täter den Tatort mit SS-Runen markierten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. Juni 2020
    Vor dem Markt in der Rupprechtstraße stand eine Gruppe Männer, die laut über Griechen, Spanier, „Kanaken“ und Linke schimpften. Sie wurden als „Viehzeug“ und faul bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juni 2020
    In der Waldeyer Straße und in der Frankfurter Allee wurden mehrere Aufkleber eines rechten Online-Handels aus Halle mit verschwörungsideologischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juni 2020
    Am 19.6.2020 wurden acht Stolpersteine in der Dieffenbachstraße mit schwarzer Farbe besprüht. Anwohner*innen haben die Steine gereinigt.
    Quelle: FHXB Museum
  • 19. Juni 2020
    Zwei Männer im Alter von 28 und 34 Jahren wurden gegen 22.00 Uhr in der Weserstraße von vier unbekannten Männern aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt und von zwei Männern ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 19. Juni 2020
    Eine 57-jährige Frau beleidigte in der Linie N39 einen 55-Jährigen rassistisch. Der Busfahrer alarmierte die Polizei. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 19.06.20
  • 18. Juni 2020
    Am Cottbusser Platz wurden mehrere Aufkleber mit positivem Bezug zum Nationalsozialismus verklebt und später wieder entfernt
    Quelle: Augenzeug*in
  • 18. Juni 2020
    In der Lenaustr. wurde ein Plakat, das der Opfer von Hanau gedenkt, mit "Fake" beschmiert.

    Die Plakate, die an vielen Orten in Neukölln hängen, wurden bereits in der Vergangenheit immer wieder Ziel von rassistischen Beschmierungen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden erneut mehrere Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. Juni 2020
    An der Fassade eines Supermarktes in der Louis-Lewin-Straße / Quedlinburger Straße wurde ein Lambda-Symbol, das Erkennungszeichen der extrem rechten "Identitären Bewegung", in roter Farbe gesprüht. In den vergangenen Monaten sind bereits mehrere dieser Symbole, oft mit dazugeschriebenen Bezug zur "Identitären Bewegung" und meist in roter Farbe, in der Umgebung der Louis-Lewin-Straße geschmiert wurden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. Juni 2020
    In Gesundbrunnen pöbelte ein Mann erst in einer U-Bahn, dann auf einem U-Bahnhof mehrere Personen an, in dem er laut schreiend sie auf rassistische und volksverhetzende Weise beleidigte. Später beschimpfte er auf auf rassistische und volksverhetzende Weise einen Polizisten und bedrohte ihn. Zunächst begann der 47-Jährige gegen 15.10 Uhr in einem Zug der Linie U9 Personen mit rassistischen und volksverhetzenden Äußerungen zu beleidigen. Nach dem Aussteigen am U-Bahnhof Osloer Straße machte er auf dem Bahnhof weiter. Sechs Fahrgäste im Alter von 17 bis 43 Jahren, die schon im Zug auf den Mann aufmerksam geworden waren, informierten Sicherheitsmitarbeitende der BVG, die den 47-Jährigen festhielten und die Polizei alarmierten. Bei der Sachverhaltsklärung durch Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 18 brach der Tatverdächtige unvorhergesehen zusammen und musste von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort bedrohte er dann einen am Einsatz beteiligten Polizeimeister und beleidigte auch ihn auf auf rassistische und volksverhetzende Weise. Da er hierbei eine Schusswaffe erwähnte, die er im Besitz haben wollte, wurde anschließend seine Wohnung, jedoch ohne Erfolg, durchsucht. Nun muss er sich wegen Beleidigung, Volksverhetzung sowie Bedrohung und Beleidigung eines Polizeibeamten verantworten. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung vom 18.06.2020
  • 17. Juni 2020
    Gegen 11.20 Uhr betrat eine unbekannte Frau eine Bankfiliale am Alexanderplatz im Ortsteil Mitte und trug keinen Mund-Nasen-Schutz. Ein 44-jähriger Security-Mitarbeiter sprach sie darauf an und forderte sie auf, einen Schutz anzulegen. Daraufhin beschimpfte sie den Mann mit rassistischen Beleidigungen und zeigte ihm einen Mittelfinger. Anschließend verließ die Frau die Bank und fuhr mit ihrem Fahrrad weg. Der Security-Mitarbeiter brachte die rassistische Beleidigung zur Anzeige. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.06.2020
  • 17. Juni 2020
    Auf einem Verteilerkasten wurde ein Plakat einer extrem rechten Partei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juni 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde eine Frau in der Tram an der Haltestelle S-Bahnhof Pankow von einem Mann beleidigt. Dieser sagte, dass sie zur Seite gehen solle und am besten dahin abhauen solle, wo sie hingehöre.
    Quelle: Narud e.V.
  • 17. Juni 2020
    In der Boxhagener Straße wurden mehrere Sticker des rechten Compakt-Magazins gegen politische Gegner*innen und gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juni 2020
    Die Mieter*innen eines Wohnhauses in der Grimmstraße und Nutzer*innen des Spielplatzes gegenüber waren sehr irritiert und haben die Hausverwaltung darüber informiert, daß Handwerker vor Ort nicht nur z. T. Shirts der neonazistischen NPD-Jugen "Nationalisten" trugen, sondern auch neonazistische Musik abspielten.

    Die Hausverwaltung informierte den Wohnungseigentümer, der die Handwerker eigenständig beauftragt hatte. Dieser scheint reagiert zu haben, denn die Handwerker trugen in der Folge andere Kleidung und verrichteten ihre Arbeiten ohne Musik.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juni 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Gürtelstraße wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ mit der Aufschrift „Unser Land – unsere Werte“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 16. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Mauerpark der Schriftzug "Früher SA, heute Antifa" entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juni 2020
    Am Schloßplatz wurde eine asiatisch gelesene Person vor einem Blumengeschäft von einer Frau mit den Worten "Geh aus dem Weg, du Kakerlake!" beleidigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Juni 2020
    In der Umgebung des Einkaufscenters "Corso" wurden mehrere Aufkleber und zwei Plakate der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die zwei Plakate sind an einer Litfaßsäule gefunden worden. Eines hatte einen Bezug zur Corona-Pandemie, das andere richtete sich gegen die EU.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Juni 2020
    Zum wiederholten Mal wurde in der Holteistraße ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juni 2020
    In einem Hauseingang wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfremdet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    An der U-Bahnlinie 5 wurde in Höhe des U-Bahnhof Kienberg ein extrem rechter Aufkleber am Bahnwaggon entdeckt, der sich auf antikommunistische Weise herablassend auf politische Gegner*innen bezieht. Der selbstgemachte Aufkleber bezog sich daneben positiv auf den "1. FC Union Berlin".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    An der neuen Grottkauer Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei NPD entdeckt, der rassistische Ansichten verbreitet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    An der Carola-Neher Str / Maxie-Wander-Straße wurde ein gleichschenkliges Keltenkreuz auf einen Stromkasten geschmiert. Das Symbol des gleichschenkligen Keltenkreuzes gilt als "White Power"-Zeichen. Die öffentliche Verwendung ist strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    Auf einem Schild auf einer Holzbrücke zum Kienberg wurden zwei extrem rechte Sticker angebracht und eine "88" geschmiert. Die "88" ist ein bekannter Neonazi-Code und bezieht sich positiv auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Bezirksamt / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    In der Eitelstraße wurde mit Edding der Schriftzug „NPD“ an eine Wand geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Juni 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Juni 2020
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ und welche mit der Parole „Refugees not welcome“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 14. Juni 2020
    An einem Mülleimer zwischen der Ludwig-Renn-Straße und der Raoul-Wallenberg-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Juni 2020
    Gegen 18.15 Uhr gerieten zwei Frauen in der Frankfurter Allee über ihre in einem Buddelkasten spielenden Kinder in Streit. Die eine Frau beleidigte die andere erst rassistisch und riss ihr dann das Kopftuch vom Kopf. Vier Personen kamen hinzu, um die Situation zu beruhigen. Der Begleiter der einen Frau schlug mit einem Besenstiel in Richtung der eingreifenden Personen. Ein Angegriffener wehrte sich mit Reizgas, so dass der Angreifer den Besenstiel fallen ließ. Die Schlichter entfernten sich. Nun kamen mindestens fünf weitere Männer hinzu. Aus dieser Gruppe heraus, wurde mit dem auf dem Boden liegenden Besenstiel auf die beiden Begleiter der 27-Jährigen Frau eingeschlagen. Anschließend flüchtete die Gruppe. Rettungskräfte versorgten die zwei Verletzten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1458
  • 14. Juni 2020
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten wurde erneut beschädigt. Ein bislang unbekannter Fahrradfahrer hatte sich kurz vor 8 Uhr zwei Glasflaschen aus einem Mülleimer genommen, diese gegen das Denkmal geworfen und damit die Fensterscheibe des Denkmals, hinter der ein Film zu sehen ist, zerstört. 2019 war das Denkmahl bereit sieben mal beschädigt worden.
    Quelle: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Polizeimeldung vom 14.06.2020, Queer.de vom 14.06.2020
  • 14. Juni 2020
    In einer Marzahn-Hellersdorfer Facebook-Gruppe wurde ein Kommentar gepostet, der den Nationalsozialismus verharmlost. Der Kommentar tauchte unter einer Diskussion zum 84. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti*zze und Rom*nja in das NS-Zwangslager Marzahn auf. Der Facebook-User setzte dabei u.a. Akteur*innen, die sich gegen Faschismus engagieren, mit dem Nationalsozialismus gleich. Mit der Gleichsetzung verhöhnt er die Opfer des NS-Regimes und verharmlost die Täter.
    Quelle: Register ASH
  • 14. Juni 2020
    Im U-Bahnhof Bernauer Straße am Ausgang zur Brunnenstraße wurde um 13.55 Uhr eine Schwarze Frau, die mit ihren Kindern unterwegs war, von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und ihr wurde zugerufen: „Du gehörst nicht hier her!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Juni 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Broschüren der „Unabhängigen Nachrichten“, einem neonazistischen Onlineportal, in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Juni 2020
    Auf der Schöneberger Fritz-Reuter-Alle wird ein Mann, nachdem er aus Versehen einen ihm unbekannten Mann auf der Straße gegrüßt hat, in abwertender Weise beschimpft und mit den Worten "Dir zeig ichs noch" bedroht. Der unbekannte Mann verfolgte daraufhin den Betroffenen mit einem Gegenstand in der Hand bis dieser den Verfolger mit den Worten Was

    ist Dein Problem?" ansprach. Danach drehte der Verfolger ab. Der Betroffene hatte den Eindruck, dass der Mann rechts gerichtet war und ihn deshalb verfolgte.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Juni 2020
    Auf der Schöneberger Fritz-Reuter-Alle wird ein Mann, nachdem er aus Versehen einen ihm unbekannten Mann auf der Straße gegrüßt hat, in abwertender Weise beschimpft und mit den Worten "Dir zeig ichs noch" bedroht. Der unbekannte Mann verfolgte daraufhin den Betroffenen mit einem Gegenstand in der Hand bis dieser den Verfolger mit den Worten Was

    ist Dein Problem?" ansprach. Danach drehte der Verfolger ab. Der Betroffene hatte den Eindruck, dass der Mann rechts gerichtet war und ihn deshalb verfolgte.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Juni 2020
    Auf der Schöneberger Fritz-Reuter-Alle wird ein Mann, nachdem er aus Versehen einen ihm unbekannten Mann auf der Straße gegrüßt hat, in abwertender Weise beschimpft und mit den Worten "Dir zeig ichs noch" bedroht. Der unbekannte Mann verfolgte daraufhin den Betroffenen mit einem Gegenstand in der Hand bis dieser den Verfolger mit den Worten Was

    ist Dein Problem?" ansprach. Danach drehte der Verfolger ab. Der Betroffene hatte den Eindruck, dass der Mann rechts gerichtet war und ihn deshalb verfolgte.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Juni 2020
    Bei einer syrischen Famile wurde Hundekot vor die Tür gelegt. Zum Schutz der Betroffenen wird der Ort und Tag nicht genannt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Juni 2020
    Am Abend beleidigte eine Frau einen jungen Mann in der Orionstr. homosexuellen-feindlich.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 13. Juni 2020
    An die Fassade eines Supermarktes in der Kiefholzstr. wurde der rechte Slogan "stehe auf", sowie u. a. "Fick Antifa" gesprüht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Juni 2020
    Ein bislang unbekannter Fahrgast beleidigte einen Busfahrer in Moabit auf rassistische Weise. Während der Fahrt mit dem Bus der Linie TXL war der Busfahrer auf einen äußerst aggressiven Mann aufmerksam geworden, der die Fahrt über pöbelte. Wegen seines Verhaltens forderte der Fahrer den Pöbler gegen 22.50 Uhr auf, den Bus in der Turmstraße zu verlassen. Dem kam der Mann nach, beleidigte beim Verlassen des Busses jedoch den Fahrer und beschädigte einen Scheibenwischer. Vor Eintreffen der alarmierten Polizei entfernte sich der Tatverdächtige unerkannt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.06.2020
  • 13. Juni 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte am Mühlengrund rassistische Flyer in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Juni 2020
    Eine weiße deutsche Fußgängerin überquert um 21.09 Uhr die Kreuzung Müllerstraße Ecke Seestraße und rief einem vor der Ampel stehenden Fahrradfahrer eine Anti-Schwarze rassistische Beleidigung mit dem N-Wort zu.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Juni 2020
    Zwischen Lipschitzallee und Zwickauer Damm wurden acht Aufkleber mit extrem rechtem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg beleidigte gegen 19:15 Uhr in der Thomas-Mann-Strasse eine Frau rassistisch. Daraufhin stellte sich eine zweite Frau (27 Jahre) zwischen den Mann (33 Jahre) und der Frau, um die Situation zu beruhigen. Daraufhin beleidigte der Mann die 27-jährige Frau rassistisch und versuchte die Frau mit seinem mitgeführten Bolzenschneider zu schlagen und anschließend den Hund der Frau damit zu bewerfen. Die Frau konnte den Schlägen ausweichen und auch der Hund blieb unverletzt. Der Mann gab weitere rassistische Beleidigungen von sich. Die Polizei wurde gerufen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.06.2020
  • 12. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg beleidigte ein Mann (33 Jahre) ein Jungen (7 Jahre) auf einem Spielplatz rassistisch. Der Mann beschädigte darüber hinaus den Zaun des Spielplatzes mit einem mitgeführten Bolzenschneider. Die Polizei nahm den Mann vorüber gehend fest.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.06.2020
  • 12. Juni 2020
    Wieder wurde in der Holteistraße ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Juni 2020
    Eine muslimische Frau, die mit ihrem Kleinkind im Kinderwagen unterwegs war, wurde im U-Bahnhof Stadtmitte von einem Mann als „Kopftuch-Bitch“, die sich „davon machen“ solle, beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Juni 2020
    Im Hönower Weg, in der Mellenseestraße und Dolgenseestraße wurden Aufkleber verschiedener extrem rechter Versände gefunden. Sie richteten sich gegen politische Gegner_innen („Antifa-Terror-Organisationen verbieten“), Flüchtlingshelfer_innen („Stoppt die NGO-Mafia“) und die Corona-Maßnahmen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Juni 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Bushaltestelle Gustav-Adolf-Str/Langhansstraße Richtung Buschkrugallee/Buch eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Juni 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Qlobal-Change", einem großen Q und einem sich darin befindenden Hasen entdeckt und entfernt. "Qlobal-Change" ist ein Blog aus der Schweiz, der sich auf die "QAnon"-Verschwörung in den USA bezieht. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: NEA
  • 11. Juni 2020
    An einem Durchgang am S-Bahnhof Hermsdorf wurde der Schriftzug "White Lives Matter" bemerkt, den Unbekannte in Großbuchstaben an die Wand gesprüht hatten. Der Slogan wurde von rassistischen Organisationen in den USA als Reaktion auf die Black-Lives-Matter-Bewegung geprägt.
    Quelle: Integrationslots*innen Reinickendorf
  • 11. Juni 2020
    In der Holteistraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juni 2020
    An einer Sporthalle in der Carola-Neher-Straße 51 wurde ein Graffiti mit der Aufschrift "Deutscher Sozialismus" mit einem daneben geschmiertem Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde zur Anzeige gebracht und entfernt.
    Quelle: Hellersdorfer Atheletik-Club Berlin e.V. / Register ASH
  • 11. Juni 2020
    Eine Mieterin fand einen Flyer einer extrem rechten Partei in ihrem Briefkasten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Juni 2020
    Im Umfeld des Nöldnerplatzes wurden verschiedene Motive eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden und entfernt. Sie richteten sich inhaltlich gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Büro Linkspartei Sebastian Schlüsselburg
  • 10. Juni 2020
    Auf dem Markt in Friedrichshagen bot ein Stand verschiedene Blechschilder an, darunter auch zwei Schilder mit der Aufschrift "Deutsches Reich" mit Reichsadler, sowie "Deutschland meine Heimat" mit Reichskriegsflagge und Reichsadler. Als eine Besucherin den Betreiber darauf ansprach, regierte dieser lautstark mit rassistischen Parolen, wie "Die Ausländer liegen uns allen auf der Tasche." und "Die Ausländer sollte man alle in ihrem Krieg abknallen.".
    Quelle: Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 10. Juni 2020
    An ein Versorgungshäuschen auf dem Müggelheimer Dorfanger wurde "NPD" gesprüht.
    Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • 10. Juni 2020
    An die Briefkästen vor dem S-Bhf. Schöneweide wurden zwei "18" geschmiert. Die "18" ist ein Zahlencode der neonazistischen Szene. Die Zahlen stehen für die jeweiligen Buchstaben im Alphabet (1 = A = Adolf; 8 = H = Hitler).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Juni 2020
    Bei einer Bushaltestelle in der Blaschkoallee wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das dort mit Corona-Bezug hingeschmiert wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Juni 2020
    Vor dem Einkaufscenters "Corso" am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt. In unmittelbarer Nähe befand sich ein Aufkleber der Neonazi-Partei NPD mit rassistischem Inhalt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Juni 2020
    Am Nöldnerplatz, in der Nöldnerstraße und in der Lückstraße wurden mit Kreide Hashtags (#Q) angebracht, die auf eine amerikanische Verschwörungserzählung verweist, nach der dunkle verschworene Mächte einen pädophilen Folterring betreiben würden. Die Erzählung trägt stark antisemitische Züge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Juni 2020
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Wochen vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und enfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Natürlich Deutsch" und es waren ein wenig mehr als zehn Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Juni 2020
    In der Haltestelle Märkische Allee/Alt-Friedrichsfelde (Berlin) wurden mehrere Aufkleber der NPD („Die Wahrheit lässt sich nicht verbieten“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Juni 2020
    Dem Register wurde gemeldet, dass es vor Kurzem (Datum nicht genau bekannt) eine Kleberoute aus dem extrem rechten Versandhandel von "Politaufkleber" gab, die alle entfernt wurden. Die Route zog sich von der Boxhagener Straße entlang der Tram bis in den Lichtenberger Viktoria-Kiez. Verklebt wurden überwiegend Sticker gegen den politischen Gegner und Sticker mit verschwörungsideologischen Inhalten zur "neuen Weltordnung" und Bill Gates.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Juni 2020
    Im Rudolfkiez, zwischen Lehmbruckstraße und Stralauer Allee, wurden wiederholt viele Politaufkleber entfernt, die sich u. a. gegen den poltischen Gegner richteten.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Juni 2020
    In der Fritz-Erler-Allee wurden extrem rechte Flyer entdeckt, die sich der Reichsbürger-Bewegung zuordnen lassen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Juni 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße Richtung Marienfelde wurde eine Hankenkreuzschmiererei angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 8. Juni 2020
    Am Nöldnerplatz, in der Nöldnerstraße sowie in mehreren Straßen des Victoriakiezes wurden verschiedene Motive eines Hallenser Neonazi-Versands gefunden und entfernt. Die Motive richteten sich gegen politische Gegner_innen und enthielten Verschwörungserzählungen (NWO, Bill Gates).
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. Juni 2020
    An der Ecke Weichsel / Oderstraße wird ein Anti-Antifa Sticker entfernt. Besonders ist der militante Stil, der bis Ende der 90er / Anfang der 2000er Jahre von Nazis benutzt wurde.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. Juni 2020
    Am Standort ALDI / REWE in der Revaler Straße wurden an der DHL-Packstation und am Unterstand der Einkaufswagen von ALDI Sprühereien „Kill Antifa" versehen mit einem Galgen entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. Juni 2020
    Am 07. Juni 2020 wird eine Person am U-Bhf Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf am Gleis Richtung Rudow aus transphober Motivation beleidigt. Ein Mann raunt der Person im vorbeihen "miese Schwuchtel" zu, worauf die Person laut mit "Halt einfach deine Klappe." reagiert.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 7. Juni 2020
    Bei einer Putzaktion in Rudow im Rahmen des Festivals Offenes Neukölln wurden Sticker von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt. Ebenfalls entdeckt wurden Verteilerkästen, die in den Farben der Reichskriegsflagge übermalt worden waren oder auch mit einem Hakenkreuz bzw. auch einer Odalrune beschmiert wurden.
    Quelle: Register Neukölln, hassvernichtet
  • 7. Juni 2020
    Auf den Bänken der Tramhaltestelle Schalkauer Straße wurden mehrere mit Edding gemalte Hakenkreuze gesehen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Juni 2020
    Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg verteilten ihre extrem rechten Flyer mit Coronabezug in Wohngebieten in Plänterwald und Baumschulenweg.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 6. Juni 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden am S-Bahnhof neonazistische Aufkleber entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Nazi Kiez" oder "NS Zone".
    Quelle: NEA
  • 6. Juni 2020
    Im Bereich Lipschitzallee wurden neun Aufkleber von extrem rechten Gruppen entdeckt und entfernt, die sich unter anderem gegen Geflüchtete richteten.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. Juni 2020
    In der Wildenbruchstr. wurden in der Nacht zum 5.6. zwei Läden sowie ein Hauseingang mit SS-Runen und Hakenkreuzen in roter Farbe besprüht.

    Getroffen wurden ein bekanntes linkes Lokal sowie ein neu eröffnetes asiatisches Restaurant.

    Bereits im Dezember war in der Straße der Hauseingang sowie ein migrantisches Restaurant markiert worden.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 5. Juni 2020
    In der Straße "Zum Langen Jammer", am kleinen Park, wurden von jeder Laterne genderdiskriminierende Sticker von einem Onlinehandel eines Rechtsextremisten aus Halle entfernt (mindestens acht) "Gender Mainstreaming ist ein erfundener Scheißdreck" mit einer diskriminierender Grafik.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 5. Juni 2020
    Ein Schwarze Frau, die mit ihren drei kleinen Kindern beim Einkaufen in einem Geschäft in der Müllerstraße im Wedding war, wurde am frühen Nachmittag von einer anderen Kundin rassistisch beleidigt. Die weiße Kundin sagte: „Kinder machen und uns auf der Tasche liegen, ja, das könnt ihr!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Juni 2020
    In der Rudower Chaussee in der Nähe des S-Bhf. Adlershof wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Juni 2020
    Im Richard-Sorge-Kiez wurden 5 Nazi-Sticker entdeckt, sowie je einer in umliegenden Gebieten: Friedenstraße (nahe Landsberger Allee), Karl-Marx-Allee (nahe Frankfurter Tor, Südseite) und Heidenfeldstraße (nahe Ebertystraße). Gestickert wurde "Es lebe Kaltland", "Kommi Killer" und "Blonde Bestien".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Juni 2020
    In der Samariterstraße, Höhe Nr. 24/25, wurde ein genderdiskriminiernder Sticker des Onlinehandels eines Rechtsextremisten aus Halle entfernt "Gender Mainstreaming ist ein erfundener Scheißdreck" mit einer diskriminierender Grafik. Außerdem wurden in letzter Zeit im Gebiet vermehrt Anti-Antifa-Schmierereien wahrgenommen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 4. Juni 2020
    Das buddhistischen Zentrum Berlin in der Frohnauer Straße in Frohnau wurde in der Nacht zum 4. Juni erneut Ziel von Sachbeschädigungen, nachdem die, zur Straße hin gut sichtbaren Plakaten gegen "Verhetzung und Fremdenfeindlichkeit" und gegen die AfD nach vorherigen Beschmutzungen erneuert worden waren. Am Morgen um 6:45 Uhr wurde bemerkt, dass Unbekannte mit roter Farbe ein Hakenkreuz auf einen Transporter gesprüht hatten, der vor dem Zentrum parkte. Das größere Schild und die beleuchtete Hausnummer und das Hausnummernschild waren mehrfarbig übersprüht worden. Außerdem drangen die Täter*innen auf das Grundstück ein und besprühten mit Farbe eine Laterne, eine lebensgroße Buddhastatu sowie die Fassade und Fenster des Hauses.
    Quelle: B.Z. vom 4. Juni 2020; Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 4. Juni 2020
    Ein verurteilter Neonazi aus Halle wendet sich an einen Justizbeamten vor dem Landgericht Berlin. Der Beamte hat daraufhin nichts Besseres zu tun, als unsere Dreharbeiten zu behindern. Spätere Angriffe von Rechtsextremen vor dem Gericht wurden von Beamten nicht unterbunden.
    Quelle: Twitter GKD Journalisten
  • 4. Juni 2020
    In einem Café in Nordneukölln wurde ein Mann mit antisemitischen Verschwörungsmythen rund um die Corona-Pandemie konfrontiert. Als der Gast die Aussagen des Mitarbeiters als antisemitisch bezeichnete, wurde er des Lokals verwiesen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Juni 2020
    Im Umfeld des Hundeauslaufsplatzes nahe des S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber eines hallenser Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Juni 2020
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ und Aufkleber mit der Parole „Thank you for not mixing“ gefunden und entfernt. Die zweite Parole lehnt in rassistischer Weise Menschen verschiedener Hautfarben ab, die zusammen Kinder bekommen.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 4. Juni 2020
    Ein ZDF-Kamerateam wird bei dem Prozess gegen einen bekannten Neonazis im Landgericht Berlin in der Turmstraße bei der Arbeit behindert und angegriffen. Ein Kameramann wird von einem Neonazi gestoßen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, ReachOut, taz vom 04.06.2020
  • 3. Juni 2020
    Gegen 20:40 Uhr wurde eine 28-jährige von einem flüchtigen Bekannten wiedererkannt und mehrfach transphob beleidigt. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige einen Stein nach der Frau geworfen haben, der sie am Fuß traf. Anschließend entfernte sich der namentlich bekannte 17-Jährige.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1379
  • 3. Juni 2020
    Während ein weißer Vater mit seinen beiden kleinen Schwarzen Kindern über die Prinzenallee ging, wurden sie von einem ihnen unbekannten weißen älteren Mann laut als "Dreckspack" beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Juni 2020
    An einem Schulgebäude in Rummelsburg wurde der Hashtag „#Q“ mit Kreide hinterlassen. Er bezieht sich auf die antisemitische Verschwörungstheorie, dass es eine geheime Elite gäbe, die Kinder versklaven würde, um ihr Blut zu konsumieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juni 2020
    Trotz anfänglicher telefonischer Zusage wurde einer Person aus rassistischen Gründen die Vermietung eines Zimmers verwehrt, nachdem diese persönlich zur Vertragsunterschrift erschien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juni 2020
    Vor dem Aldi in der Huttenstraße in Moabit wurde ein auf einer Mauer sitzender trauernder Schwarzer Mann gegen 22.00 Uhr von sechs bis acht Polizisten*innen angesprochen, sie seien von den Anwohnern wegen der Lautstärke seiner Trauergeräusche alarmiert worden. Der Schwarze Mann machte Zeichen, dass er alleine gelassen werden wollte und als er aufstand, wurde er von den Polizist*innen eingekesselt. Daraufhin beschwerte er sich lautstark. Ein Polizist reagierte und schrie ihn an: “Jetzt hören Sie doch mal auf”. Im nächsten Moment wurde der Schwarze Mann gegen die Brust gestoßen und fiel auf den Rücken. Passaten*innen und Zeug*innen riefen und beschwerten sich. Der gestoßene Mann war nun außer sich, während die Polizist*innen, ihn weiterhin eng umkreisend, aber nun ruhig auf ihn einredeten. Auf die Nachfrage von Zeug*innen, wieso der Mann so stark geschubst worden sei, dass er auf den Rücken gefallen sei, gab ein selbst weiter außen stehender Polizist die Auskunft, der Betroffene hätte die Hand gegenüber der Polizei erhoben. Daraufhin sei das Schubsen eine Notwehr gewesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Registerstelle Friedrichshain/Kreuzberg
  • 2. Juni 2020
    Im Bereich einer Grünfläche in der Mehrower Allee wurde ein Hakenkreuz auf einen Mülleimer geschmiert.
    Quelle: Bezirksamt
  • 2. Juni 2020
    Im Bezirk Pankow wurde an einer Haustür eine schwarze Sonne sowie rechte Aufkleber entdeckt. Die Schwarze Sonne ist ein von der nationalsozialistischen Schutzstaffel (SS) verwendetes Symbol. Es besteht aus zwölf in Ringform gefassten gespiegelten Siegrunen und kann mit einem zwölfarmigen Hakenkreuz beschrieben werden. Die Schwarze Sonne ist ein wichtiges Ersatz- und Erkennungssymbol der neonazistischen Szene.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Juni 2020
    An einer Werbetafel eines Supermarktes am Einkaufscenter "Corso" wurden neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Juni 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. Juni 2020
    Eine Person, die bereits von der rechten Anschlagsserie betroffen war, erhielt eine Droh-SMS mit extrem rechtem Hintergrund.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 1. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Erich-Weinert-Straße und drum herum Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" oder "Keine Macht den Islamisten".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Juni 2020
    Nahe des S-Springpfuhl wurde ein Hakenkreuz in roter Farbe geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. Juni 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein Funktionär einer extrem rechten Partei die Zeitschrift „Preußische Allgemeine Zeitung“ in Anwohner_innenbriefkästen. Der Zeitung wird eine Scharnierfunktion zwischen Rechtskonservatismus und extremer Rechter zugesprochen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. Juni 2020
    Ein junger Mann mit türkischen Wurzeln ging im Juni zu einer Behörde in Reinickendorf, um die Angelegenheit seines schwerbehinderten Vaters zu klären. Dieser war pandemiebedingt in der Türkei „gefangen“. Der Mitarbeiter war genervt davon, dass die Bundesrepublik für den Vater Leistungen zahlen sollte und kommentierte: „Warum fragt Ihr Vater denn Erdogan nicht nach Geld? Soll Erdogan ihm doch seine Kasse öffnen.“ Der Betroffene drohte, die Polizei zu rufen. Daraufhin entschuldigte sich der Mitarbeiter schriftlich auf amtlichem Papier. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
    Quelle: Bürgerbüro von Hakan Taş (Die LINKE)
  • 31. Mai 2020
    Im Mai wurden mehrere 100 rassistische Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle im weiträumigen Gebiet zwischen Ostkreuz, Warschauer Straße und Frankfurter Allee entdeckt und entfernt. Wurden über Monate täglich Hunderte Aufkleber entdeckt und entfernt, hat die Häufigkeit der rechten Klebeaktionen bereits im April nachgelassen und ging auch im Mai nochmals zurück. Sie finden nicht mehr täglich statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Mai 2020
    Am Sonntagabend wurden zwei Personen in der Flughafenstr. zuerst LGBTIQ*-feindlich beleidigt und anschließend geschlagen. Die beiden erstatteten Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln, rbb24
  • 31. Mai 2020
    Gegen 16:50 Uhr beleidigte ein 42-jähriger Mann im Bhf. Lichtenberg vor der McDonalds-Filiale einen 15-Jährigen rassistisch. Anschließend schlug er einem 29-Jährigen ins Gesicht. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 31. Mai 2020
    Die Lichtenberger NPD verteilte in den Häuserblocks um den Prerower Platz flüchtlingsfeindliche Flugblätter in die Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2020
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. An dieser nahmen 40-50 Teilnehmende teil. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Mai 2020
    Auf der Facebook-Seite "Nein zum Heim Buch, Karow & Blankenburg" wurden im Monat Mai verschiedene Beiträge verfasst, die eine rassistische Stimmung erzeugen sollen. In einem Beitrag am 22. Mai wurden Geflüchtete als "Asylanten" bezeichnet. Gleichzeitig wurde von Menschen mit Covid-19 Infektionen berichtet, die in einer Unterkunft in Berlin-Buch untergebracht waren. In diesem Zusammenhang wurde von "multikulturelle Bereicherung" gesprochen. In einem Post vom 29. Mai wurde erneut auf Corona-Fälle und eine Geflüchteten Unterkunft hingewiesen und eine Angst vor Geflüchteten und von Corona geschührt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Mai 2020
    Am 30. Mai 2020 wurde an den beiden S-Bahnsteigen des S-Bahnhof Grunewald in Grunewald jeweils 1 großes Edding-Graffito mit der Aufschrift „TÖTET MERKEL !“, sowie zwei Stickerreste von Aufklebern mit der Aufschrift „Refugges not Welcome“ und darüber ein Edding-Graffito “Ausweis? ung!“ entdeckt.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 30. Mai 2020
    Bei einer Bushaltestelle in Britz wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das mit Corona-Bezug auf die Sitzfläche geschmiert wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Mai 2020
    An einem Stromkasten an der Alten Hellersdorfe Straße / Zossener Straße wurde ein Zettel von der Neonazipartei NPD entdeckt, der sich negative auf den 8. Mai als "Tag der Befreiung" bezieht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 30. Mai 2020
    Ein Neonazi hat am U-Bahnhof Wuhletal mehrere extrem rechte Aufkleber angebracht. Er beklebte u.a. die Außenseite einer Tür der S-Bahnlinie S5 sowie Bahnhofsmobiliar. Auf seiner Kleidung trug er extrem rechte Propaganda zur Schau, die sich u.a. positiv auf den Nationalsozialismus bezog.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 30. Mai 2020
    Bei der Lipschitzallee wurden zwei Hakenkreuze sowie ein antimuslimischer Spruch bei einer Bushaltestelle entdeckt, die dort mit Edding hingeschmiert worden waren.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. Mai 2020
    In der S-Bahnlinie 3 Richtung Erkner auf Höhe des Bahnhofs Hakescher Markt wurde eine junge Transfrau während einer Fahrscheinkontrolle von den Kontrolleuren transfeindlich und sexistisch beleidigt. Die Frau hatte zwar mehrere Fahrscheine dabei, aber vergessen, einen davon abzustempeln. Deshalb nahmen die drei männlichen Kontrolleure die Adresse der Frau auf und beleidigten sie währenddessen in türkischer Sprache mit den Worten "Ich mache meinen Schwanz in Deine Fotze". Sie gingen offenbar davon aus, dass die Frau sie nicht verstehen würde. Nachdem sie den Ausweis der Frau überprüft hatten, auf der noch ein männlicher Vorname stand, sagte einer der Kontrolleure wiederum auf türkisch zu ihr "Ich werde Dich in den Arsch ficken". Die Frau teilte daraufhin mit, dass sie türkisch verstehen würde, woraufhin die Kontrolleure leugneten, dass sie türkisch miteinander gesprochen hätten.
    Quelle: Jugendmigrationsdienst Lichtenberg (CJD)
  • 30. Mai 2020
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. An dieser nahmen 100-150 Teilnehmende teil. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. Mai 2020
    An der Tramhaltestelle am S-Bhf. Schöneweide wurde fünf mal die "88" auf die Haltepläne und andere Flächen geschmiert.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 29. Mai 2020
    In der U7 wurde in einem Wagon ein Hakenkreuz entdeckt, das mit einem schwarzen Stift neben die Sitzflächen geschmiert worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Mai 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Mai 2020
    In der Puschkinallee wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Mai 2020
    An der Bushaltestelle Preußenstr. wurde ein Hakenkreuz von ca. 1,5 m Durchmesser geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Mai 2020
    Ein 31-jähriger Mann spielte gegen 13.30 Uhr mit seinen Kindern im Park an der Podbielskiallee Ecke Koserstraße. Dabei soll er mit einer unbekannt gebliebenen Frau wegen ihres Hundes in Streit geraten sein. Im Zuge dessen soll die Unbekannte, die in Begleitung einer anderen Frau war, den 31-Jährigen vor seinen Kinder rassistisch beleidigt haben. Anschließend sollen die beiden sich mit einem Mercedes entfernt haben.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 28. Mai 2020
    Ein Mann rief am Abend in Kreuzberg aus einem Fenster heraus nationalsozialistische Parolen und Bedrohungen. Gegen 20.25 Uhr versammelte sich auf einer Wiese vor dem Krankenhaus an der Dieffenbachstraße eine Personengruppe anlässlich eines jüdischen Wochenfestes. Gegen diese richtete der 49-jährige wiederholt nationalsozialistische Parolen und Bedrohungen in englischer Sprache. Während dazu ein Zeuge von den alarmierten Einsatzkräften befragt werden konnte, war dies beim Patienten einer psychiatrischen Station des Krankenhauses nicht möglich.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1324
  • 28. Mai 2020
    Mehrere Personen übermittelten via Twitter die Entdeckung einer rassistischen Schmiererei in der Nähe des Kreuzbergs. Es handelt sich um den gleichen Spruch, der bereits am 23. und 24. Mai im Bezirk an Häuserwände geschmiert wurde.
    Quelle: via Twitter
  • 28. Mai 2020
    Am 28. Mai 2020 wurde an der U-Bahnstation Wilmersdorfer Str. in Wilmersdorf ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Ein Herz für Deutschland" und den Farben des Dritten Reiches entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden zwei Kinder (11 Jahr/ 12 Jahre) gegen 17:30 Uhr auf dem Weg zu ein Einkaufzentrum in den Schönhauser Allee von einem Mann erst rassistisch beleidigt und anschließend geschlagen. Die Kinder wurden vor dem Eingang des Einkaufzentrum von einem Mann angesprochen. Die Kinder ließn sich nicht auf das Gespräch ein. Als diese weitergingen, beleidigte der alkoholisierte Mann den Elfjährigen rassistisch und folgte den Kindern in das Einkaufszentrum. Der Mann schlug den Zwöljähirgen gegen den Arm. Der Täter entfernte sich. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 29.05.2020
  • 28. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wird ein Mann an der Bushaltestelle Pieporter Straße von zwei Frauen rassistisch beleidigt und bepöbelt. Als der Bus X54 gegen 16:00 Uhr an der Haltestelle Piesporter Straße hielt stiegen zwei Frauen in den Bus. Beide Frauen bepöbelten lautstark einen Mann an der Bushaltestelle rassistisch. Der Mann stieg daraufhin nicht mit in den Bus. Der Bus fuhr weiter.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Mai 2020
    In der U-Bahn-Station Karl-Marx-Str. wurde ein rassistischer Schriftzug entdeckt, der explizit Anti-Schwarzem Rassismus beeinhaltete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Mai 2020
    Eine Schwarze Frau wurde um 15.25 Uhr beim Aussteigen aus der S-Bahn im Bahnhof Gesundbrunnen von einem weißen Mann heftig mit seinem Fahrrad umgestoßen. Als sie sich aufrappelte und fragte, was das solle, antwortete der unbekannte Täter: „Geh‘ zurück nach Afrika!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde ein Schwarzer Mann im Jahn-Sportpark aus rassistischen Gründen vom Platzwart angehalten. Der betroffenen Mann wurde unterstellt über den Zaun geklettert zu sein. In dem Sportpark befanden sich mehrere Leute und tätigten Individualsport. Der Nordeingang war geschlossen. Der Südeingang war offen. Vor den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie konnte problemlos beide Eingänge zum Durchgang genutzt werden. Der betroffene Mann war der einzige Schwarze Mensch und wurde angehalten.
    Quelle: Tagesspiegel vom 16.06.2020
  • 27. Mai 2020
    Wie ein Zeuge berichtete, zeigten zwei Männer am Boxhagener Platz den Hitlergruß und äußerten dazu rassistische Parolen. Eine Person alarmierte die Polizei, die mit einem großen Aufgebot vor Ort kam und die beiden Täter mitnahm.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Mai 2020
    Am Mahnmal auf der Putlitzbrücke in Moabit wurde eine Sachbeschädigung entdeckt. Das Mahnmal erinnert an die Deportation Berliner Jüdinnen und Juden vom Bahnhof Moabit in die Vernichtungslager ab 1942. Das Mahnmal wurde mit einem selbstgebastelten Aufkleber beklebt, auf dem zu lesen ist: "Free Gaza" und "I support a free Palestine". Damit wird auf eine antisemitische Weise eine Verbindung zwischen der Schoah und der Situation im Gaza-Streifen und den palästinensischen Gebieten hergestellt, welche die Schoah relativiert. Erinnerungszeichen und -orte für die Opfer der Schoah werden immer wieder Ziel von antisemitischen Beschädigungen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Mai 2020
    Im Neuen Feldweg und umliegenden Straßen wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Gib Gates keine Chance“ gefunden. Weiterhin verbreiteten sie die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung, durch diese Menschen ihre Freiheit verlieren würden. Bill Gates ist eines der Ziele des Hasses extrem rechter Akteur_innen im Zuge der Corona-Epedemie.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Mai 2020
    Ein 25-jähriger Mann saß gegen 17.50 Uhr in einem Zug nach Rathenow. Kurz vor der Haltestelle Potsdamer Platz nahm er wahr, wie zwei Männer, die am Bahnhof Südkreuz eingestiegen waren, ihn homophob beleidigten. Als er sie zur Rede stellen wollte, machten die beiden sich lustig über ihn. Daraufhin verließ der 25-Jährige den Zug am Bahnhof Potsdamer Platz und ging zu einer Polizeiwache um Anzeige zu erstatten.
    Quelle: Polizeimeldung vom 27.05.2020
  • 26. Mai 2020
    Bei einem Einsatz in Gesundbrunnen wurde ein Polizist rassistisch beleidigt. In der Pankstraße kontrollierten Kräfte des Polizeiabschnitts 18 gegen 20.15 Uhr einen 29-jährigen Rollerfahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle. Während des Einsatzes beleidigte der 29-Jährige einen der eingesetzten Polizisten mehrfach auf rassistische Weise.
    Quelle: Polizeimeldung vom 27.05.2020
  • 26. Mai 2020
    Neben der Eingangstür zu einem Wohnhaus in der Skalitzer Straße wurde eine LGBTIQ*-Feindliche Edding-Schmiererei bemerkt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Mai 2020
    Gestern Nachmittag wurde eine Frau bei einem Streit in Biesdorf rassistisch beleidigt. Die 17-jährige Frau soll gegen 17.25 Uhr im U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz in einen Zug eingestiegen sein. Dabei soll sie keinen Mund-Nasen-Schutz getragen haben. Als ein 39-jähriger Mann sie darauf hinwies, sollen die beiden in einen Streit geraten sein. Im Zuge dessen sollen sie sich gegenseitig geschlagen haben. Anschließend soll der 39-jährige Mann die 17-jährige Frau rassistisch beleidigt haben. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen. Polizeimeldung: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.938367.php
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Hermann-Blankenstein-Straße und auf der Brücke Theaterstraße rassistische Schmierereien entdeckt. Diese trugen zwei mal den Slogan "Grenzen schützen & Remigration" sowie "Fuck Islam".
    Quelle: NEA
  • 26. Mai 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Prenzlauer Allee Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. Mai 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde ein mit Edding angebrachter Schriftzug für die französische extrem rechte Gruppierung „Action française“ gefunden. Diese wurde um 1900 gegründet und Antisemitismus war ihr zentrales ideologisches Bindeglied. Zur Zeit des Nationalsozialismus stellte sich die Organisation auf die Seite der Nazi-Kollaborateure und agitierte gegen einen Eintritt Frankreichs in den 2. Weltkrieg auf Seiten der Alliierten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Mai 2020
    In der Karlshorster Str. wurde eine "88" auf ein Werbeplakat geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2020
    Am Wuhleweg Höhe Hörlnestr. wurde ein Aufkleber der NPD, der sich gegen Antifaschist*innen richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2020
    Nahe eines Gabenzauns bei der Hasenheide wurde auf einem Baum das Symbol der Identitären entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Mai 2020
    In der Max-Brunnow-Straße wurden die gesprühten Schriftzüge „Grenzen schützen & Remigration“ sowie „Fuck Islam!“ gefunden. Sie stellen Parolen der extrem rechten „Identitären“ dar.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Mai 2020
    Wieder wurde der rassistische Spruch "Grenzen schützen & Remigration" großflächig an eine Gebäudewand gesprüht. Diesmal betroffen ist das Kaufland in der Hermann-Blankenstein-Straße, wo der Spruch gleich zweimal angebracht wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an der Ecke Conrad-Blenkle-Straße Landsberger Alle ein rassitischer Schriftzug an einer Häuserwand entdeckt. Dieser trug den Slogan "Grenzen schließen! Remigration!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Pistoriusstraße, Hamburger Platz, Bühringstraße, Amalienstraße, Roelckestraße und Jacobsohnstraße Ecke Charlottenburger Straße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Deutschland den Deutschen - Überfremdung stoppen!" oder "Homo-Propaganda stoppen". Es waren etwas mehr als 20 Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden an ein Straßenschild der Slogan "NS Zone" sowie zwei Hakenkreuze in roter Farbe geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2020
    An der Bushaltestelle Heidelbergerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Mai 2020
    Insgesamt fünf rassistische Schriftzüge wurden an Hauswänden in der Eldenaer Straße und der Thaerstraße entdeckt. Ein weiterer Schriftzug wurde an einer Fassade in der Petersburger Straße gemeldet und aus der Landsberger Allee / Ebertystraße. Teilweise wurden die Schmierereien unkenntlich gemacht, bzw. die Hausverwaltungen informiert.

    Es ist der gleiche Schriftzug wie einen Tag vorher in der Kreuzberger Johanniterstraße. Auch in Lichtenberg und Prenzlauer Berg wurde der Schriftzug im gleichen Zeitraum entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Mai 2020
    An der Ecke Neue Krugallee/ Köpenicker Landstr. wurden zwei Hakenkreuze an einen Briefkasten geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Mai 2020
    Vor dem Bundestag werden zwei die Grünen diffamierende Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Mai 2020
    Vor dem Reichstagsgebäude in Tiergarten werden zahlreiche diverse Aufkleber rechtsoffener Bündnisse gegen Corona-Maßnahmen entdeckt und entfernt, darunter auch drei mit der Aufschrift "Revolte für die Heimat", die einer extrem rechten Gruppierung zuzuordnen sind.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Mai 2020
    Auf einem Autoanhänger vor der Geflüchteten-Unterkunft in der Max-Brunnow-Straße wurde der Spruch „Remigranten go home“ angebracht. Er wurde wieder entfernt.
    Quelle: GU Max-Brunnow-Str.
  • 23. Mai 2020
    IM Ortsteil Berlin-Buch wurde das sowjetischen Ehrenmal in roter Frabe mit fünf Hakenkreuzen und den Slogans "Mörder" sowie "Schweine" beschmiert. In den letzten Jahren wurden ähnliche Schriftzüge immer wieder rund um den 08. Mai am Ehrenmal entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2020
    Am Einkaufszentrum "Eastgate" hat sich die NPD mit einem Banner inszeniert. Dabei nahm sie Bezug auf die Coronakrise.
    Quelle: Register ASH
  • 23. Mai 2020
    In der Kreuzberger Johanniterstraße 33 wurde ein rassistischer Spruch an eine Hauswand geschmiert. Mehrere Personen haben die Schmiererei dem Register gemeldet, eine benachrichtigte das Bezirksamt und veröffentlichte die Schmiererei auf Twitter.

    https://twitter.com/NicoAusB/status/1264980649917779970
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Mai 2020
    Auf dem Bahnsteig der U8 im U-Bahnhof Osloer Straße wurde um 23.20 Uhr ein Schwarzer Mann von vier Security-Mitarbeiter*innen unverhältnismäßig brutal festgehalten und gewaltsam zu Boden gedrückt. Eine den Übergriff als Zeuge filmende Person wurde von einer Security-Mitarbeiterin mit einer Anzeige bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter, rbb24 vom 03.07. 2020
  • 23. Mai 2020
    Um 11.00 Uhr kam es zu einer Ehrenveranstaltung auf dem Invalidenfriedhof in Mitte für den extrem rechten Freikorpsführer und Teilnehmer am antidemokratischen Kapp-Putsch gegen die Weimarer Republik, Rudolf Berthold. Ein Spenderkreis hatte für die Wiederherstellung der in der DDR zerstörten Grabplatte am Grab Bertholds und für die Genehmigung zur Niederlegung gesorgt. Anwesend waren auch Angehörige des extrem rechten Spektrums. In geschichtsrevisionistischen Reden wurde der extrem rechte Putschist als "heldenhafter Kriegsheld" und aufrechter Kämpfer für Deutschland verklärt, der von Kommunisten ermordet worden sei. Berthold war auf bis heute nicht geklärte Weise getötet worden, nachdem der Putschversuch in Hamburg-Harburg von demokratietreuen Einwohnerwehren vereitelt worden war. Im Nationalsozialismus hatten regelmäßige Ehrengedenken mit Aufmärschen am Todestags Bertholds an dessen Grabstelle stattgefunden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Registerstelle Reinickendorf, Junge Freiheit vom 22.05.2020
  • 23. Mai 2020
    Zwischen 13 und 17 Uhr wurde beim Abparken eines PKW in der Bröndbystraße ein ca. 50x50cm großes Hakenkreuz in das Auto geritzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Mai 2020
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die die extrem rechte Verschwörungserzähung vom "Volkstod" durch Zuwanderung beinhalteten.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 23. Mai 2020
    Rund um U-Bahnhof Lipschitzallee und Rudow sowie U-Bahnhof Zwickauer Damm wurden 18 Aufkleber mit überwiegend NS-verharmlosendem Inhalt entdeckt und entfernt.

    Außerdem wurden zwei geschmierte Hakenkreuze beim U-Bahnhof Lipschitzallee entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. Mai 2020
    Eine Frau thailändischer Herkunft wurde beim Einkaufen in einem Geschäft in der Müllerstraße im Wedding von einer anderen Kundin auf rassistische Weise beschimpft: „In China esst Ihr Hunde und alles mögliche Getier und wegen Euch haben wir jetzt diese Epidemie.“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Mai 2020
    In der Baumschulenstr. wurden zwei Keltenkreuze auf Stromkästen gesprüht. Das gleichschenklige Keltenkreuz ist ein neonazistisches Symbol und strafbar.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2020
    Das Rosa-Luxemburg-Denkmal bei der Lichtensteinbrücke über den Landwehrkanal im Tiergarten wurde von Unbekannten stark beschädigt. Die Bilder von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sowie die Gedenktafel wurden mit schwarzer Farbe beschmiert. An die Mauer der Gedenktafel wurde mit der gleichen schwarzen Farbe geschrieben: "Nationaler Sozialismus heilt Corona!". Zudem wurde mit weißer Farbe ein "Q" unter die Gedenktafel gemalt, das als Zeichen für eine antisemitische Verschwörungserzählung bei extremen Rechten und Verschwörungsideolog*innen in Gebrauch ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Mai 2020
    Vor den Läden in der Massower Straße saß am Nachmittag ein Mann und rief lautstark Parolen gegen Jüdinnen_Juden und Migrant_innen. Die "müssen alle weg". Nachdem er aufgefordert wurde, das zu unterlassen, hörte er mit seinen antisemitischen und rassistischen Tiraden auf.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 22. Mai 2020
    In der Skandinavischen Straße Ecke Frankfurter Allee wurde ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Mai 2020
    Ein Mann berichtete, dass er in einem Lichtenberger Einrichtungshaus als Lügner und Betrüger dargestellt wurde, weil er auf einen ausgeschilderten Preisrabatt bestand. Das Personal war ihm gegenüber unfreundlich, ließ ihn lang warten und entzog ihm ihm zeitweise sein eigenes Handy mit dem er ein Foto der reduzierten Preisausschilderung gemacht hatte. Eine Managerin, die er sprechen wollte, um sich über das Verhalten der Angestellten zu beschweren, äußerte sich ihm gegenüber laut und aggressiv. Als sie damit konfrontiert wurde, dass das abwertende Verhalten ihm gegenüber mit seiner Hautfarbe im Kontext stehen könnte, schrie sie ihn an, er solle nicht "die Ausländerkarte spielen" und verschwand ohne der Bitte nachzukommen, ihren Namen zu nennen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Mai 2020
    In einer Grünanlage am Hellersdorfer Weg wurde eine sogenannte Triskele mit der Jahreszahl 1943 in einen Pflasterstein geritzt. Die Triskele ist eine Variante des Hakenkreuzes und stellte das Symbole einer SS-Division dar.
    Quelle: Bezirksamt
  • 22. Mai 2020
    Auf dem Gelände des Kienbergparks sind in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai zahlreiche extrem rechte Schmierereien und Aufkleber angebracht worden. Unter anderem wurde auch eine Stele durch ein Motiv eines neonazistischen Versandhandels beschädigt. Die Parolen richteten sich vor allem gegen politische Gegner*innen und muslimische Mitbürger*innen. Darüber hinaus kam es zu Sachbeschädigungen an Bänken und anderen Gegenständen.
    Quelle: Bezirksamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. Mai 2020
    In der letzten Nacht wurden mit mehreren Steinen Fensterscheiben das ehemaligen "Berliner Zwangsarbeitsamt für Juden" in der Fontanepromenade in Kreuzberg eingeworfen. Zwei Zeugen hatten gegen 2.30 Uhr beobachtet, wie der der Mann Pflastersteine aufsammelte, gegen die Fensterscheiben warf und dann auf einem Fahrrad davon fuhr. Polizisten stellten den 27-jährigen Steinewerfer in der Nähe des Tatorts.

    https://www.welt.de/regionales/berlin/article208131231/Steine-auf-fruehe...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Mai 2020
    Am Abend sind ein Mann und eine Frau auf der Insel der Jugend ins Wasser gestürzt. Kurz darauf kamen zwei Männer dazu und beschimpften den Mann rassistisch, schlugen ihm gegen den Kopf und drückten ihn unter Wasser. Durch die lauten Schreie der Frau wurden Passant*innen aufmerksam und kamen zur Hilfe.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 21. Mai 2020
    Am 21. Mai 2020 wurden in der Arcostraße/ Iburgerstraße in Charlottenburg antimuslimische Sticker entdeckt, sowie Aufkleber mit der Aufschrift " Europa den Europäern. Antifa nach Nordkorea."
    Quelle: Register CW
  • 21. Mai 2020
    Zwei 33-jährige Männer wurden gegen 11.30 Uhr am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke von einem alkoholosierten Mann homosexuellenfeindlich beleidigt und anschließend mit dem Gleisbett der S-Bahn entnommenen Steinen beworfen, jedoch nicht getroffen. Die alarmierte Polizei konnte den Täter festnehmen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung.
    Quelle: Polizei Berlin, Pressemeldung v. 22.5.2020, Nr. 1251; queer.de
  • 21. Mai 2020
    Am 21. Mai 2020 wurden gegen 3.20 Uhr am Steinplatz in Charlottenburg zwei 28- und 38-jährige Männer homophob beleidigt und geschlagen. Eine Gruppe von vier jungen Personen soll die Beiden angesprochen, homophob beleidigt, sie verfolgt und einem der Beiden ins Gesicht geschlagen haben.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1246
  • 21. Mai 2020
    Am Rathauspark Lichtenberg in der Möllendorffstraße wurden an Schildern und Planen eines Absperrzauns mehrere Hakenkreuze, SS-Runen sowie auf Lateinisch die Parolen „Meine Ehre heißt Treue“ und „Sieg Heil“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Mai 2020
    Gegen 23:00 Uhr beleidigten zwei Männer in der Bornitzstraße einen Passanten rassistisch und beschimpften ihn als „Affen“ und „Kanaken“. Auf ihre Aufforderung, sich zu prügeln ging der Betroffene nicht ein. Er lief weiter ohne zu reagieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Mai 2020
    An mehreren Säulen vor dem Bahnhof Lichtenberg wurden Aufkleber der Neonazipartei „III. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Mai 2020
    Ein, möglicher Weise angetrunkener, Mann im Rollstuhl rief einer asiatisch gelesenen Frau "Chingchangchong" hinterher. Außerdem, ohne es gegen eine Person zu richten, sagte er "ugh Jewish" und spuckte aus.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Mai 2020
    In der Naunynstraße wurden an mehrere Häuser Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Mai 2020
    Am S-Bhf. Köpenick sowie in der Friedrichshagener Str. und am Generalshof wurden insgesamt ca. 7 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Der größte Teil stammte von der NPD.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Mai 2020
    Im Ortsteil Karow wurde in der Achillesstraße eine Frau, die spanisch sprach, mit verschiedenen Worten rassistische beleidigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. Mai 2020
    Am 19. Mai 2020 wurde an dem Briefkasten eines Jugendclubs in der Schlossstr. in Charlottenburg ein Aufkleber der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 19. Mai 2020
    Im Umfeld der Bushaltestelle Vincent-van-Gogh-Str. wurden Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle mit der Aufschrift „Antifa nach Afrika“ und einer anti-Schwarzen Karikatur gefunden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Mai 2020
    In der Fischerstraße nähe S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden Aufkleber der Identitären gefunden und der Schriftzug „Moslems raus!“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Mai 2020
    An einer Ampel in der Birkenstraße, Ecke Perleberger Straße ein verschwörungsideologischer Aufkleber des extrem rechten Magazins Compact entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand: "Wissen, was der Staat euch verschweigt". Damit, wie in vielen Artikeln, mischt sich das monatlich erscheinende AfD-"Flügel" und Pegida-nahe Magazin des Chefredakteur Jürgen Elsässer, der schon lange eine rechtsorientierte Querfront anstrebt, in die verschwörungsideologische Querfront gegen Corona-Maßnahmen ein.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Mai 2020
    In der Puschkinallee wurden drei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Mai 2020
    An Häuserwänden in der Lückstraße sowie im Bahnhof Nöldnerplatz wurde der Hashtag „Q“ hinterlassen. Dieser bezieht sich auf die antisemitische Verschwörungserzählung, dass es eine geheime Weltelite gäbe, die Kinder versklaven und ihr Blut konsumieren würde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Mai 2020
    Eine asiatisch gelesene Frau wurde rassistisch beschimpft und körperlich angegriffen. Die Tat stand im Zusammenhang mit 2020 verstärkt beobachteten rassistischen Diskriminierungen gegen asiatisch gelesene Menschen wegen des Corona Virus. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Mai 2020
    Auf einem Kinderspielplatz in der Ortolfstr. beleidigte eine Frau einen Mann rassistisch. Als der Mann dem widersprach, holte der Partner der Frau aus dem Auto eine Waffe mit der er den Betroffenen bedrohte. Währenddessen schlug die Frau dem Betroffenen ins Gesicht. Später stellte sich heraus, dass es sich um keine echte Waffe handelte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 17. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden u.a. in der Bühringstraße Aufkleber der neonazistischen Partei III.Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Homo-Propaganda stoppen!". Es waren kanpp 10 Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Mai 2020
    Am 17. Mai 2020 rief die Gruppe "Aktion Eigensinn" zu einer Kundgebung von 14-18 Uhr auf dem Mariannenplatz auf. Unter dem Motto "Raus aus der Dose" demonstrierten sie aus Sicht von Kunstschaffenden gegen die Einschränkungen durch Corona. Obwohl sie sich von Diskriminierung und rechts in Redebeiträgen distanzierten, lagen esoterische und verschwörungsideologische Flyer von Gruppen aus, die auch im Kontext der rechtsoffenen "Hygienedemos" aktiv sind.
    Quelle: Twitter
  • 17. Mai 2020
    Gegen 00:30 Uhr wurde eine Hakenkreuzschmiererei in der Andreasstraße Ecke Langestraße auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Mai 2020
    Am 17. Mai 2020 wurde in der Xantener Straße in Wilmersdorf ein Fake-Parteiaufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 17. Mai 2020
    Gegen 15 Uhr wurde eine Lokalpolitikerin in der Dresdner Straße vor einem Wahlkreisbüro mit den Worten "Sei froh, dass ich dich nicht anzünde, du Hure" beleidigt und bedroht. Der 40-Jährige Täter wurde am Kottbusser Tor gestellt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1213
  • 17. Mai 2020
    Auf einem Pfosten der BVG in der Waltersdorfer Chaussee wurde ein NS-verharmlosender Sticker entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Mai 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde auf dem Pfefferberg der Schriftzug "Antifant" entdeckt und übermalt. In rechten Kreisen gilt die Bezeichnung "Antifant" als diffamierendes Wort, um Menschen, die sich gegen Rechts enagagieren zu beleidigen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Mai 2020
    In mehreren Straßen in Marzahn-Süd und Hellersdorf-Ost wurden Einwurfsendungen eines extrem rechten Magazins mit Corona-Bezug entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. Mai 2020
    Am Käthe-Dorsch-Ring wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber auf einer Säule entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. Mai 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg und in der Weitlingstraße wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Mai 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. Mai 2020
    Vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" wurde ein extrem rechtes Plakat entdeckt und entfernt. Das Motiv wird von einem Neonazifunktionär aus Bremen im Internet verbreitet und bezieht sich u.a. positiv auf inhaftierte Holocaustleugner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden auf der Schönhauser Allee sowie Norweger Straße selbstgemachte, rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Defend Europe", "Blonde Bestien" oder "FCK Antifa".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Mai 2020
    Um den S-Bahnhof Botanischer Garten wurden diverse Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Mai 2020
    In der Ludwig-Renn-Straße wurden zwei NPD-Sticker auf einem Schild und an einer Laterne entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Mai 2020
    In einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße im Wedding wurde gegen 14.00 Uhr eine Schwarze Frau des Ladens verwiesen, weil sie keine Schutzmaske dabei hatte. Als sie bereits gehen wollte, kamen der Ladenbesitzer und zwei Security-Männer auf sie zu und versperrten ihr, sie umzingelt, den Weg, dabei fing der Ladenbesitzer an, zu brüllen, beleidigte sie mit dem N-Wort, sagte sie solle verschwinden, er wolle keine [N-Wort] in seinem Laden und verhängte ihr Hausverbot. Als die Betroffene ihn fragte, aus welchem Grund er ihr Hausverbot verhängen möchte und argumentiere, dass dies nicht rechtlich ist und ihn zu beschwichtigen versuchte, wurde sie weiter vom Ladenbesitzer angebrüllt, während sie schließlich von einem der Security-Männer von hinten am Kragen gepackt und gewaltsam gezerrt wurde. Sie befreite sich, sagte, dass sie von alleine den Laden verlassen werde und ob es nötig sei, dass drei Männer eine Frau umzingeln, um sie aus dem Laden zu zerren. Als sie nun den Laden von vorne verlassen wollte, brüllt der Besitzer, sie solle den Hintereingang benutzen. Die Betroffene antwortete, dass sie den gleichen Eingang benutzen werde, wie beim Betreten des Ladens. Die drei Männer verfolgten sie bis zum Eingang, dabei wiederholte der weiterhin sie anbrüllende Ladenbesitzer, dass er keine [N-Wort] in seinem Laden wolle. Schließlich griff ein weiterer Mann nach der zunehmend sichtlich eingeschüchterten Betroffenen und einer der Security-Männer riss ihr die Tasche aus der Hand und durchsuchte sie.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Mai 2020
    Gegen 14.30 Uhr hielten zwei Polizeiwagen auf der Seestraße in der Nähe der Müllerstraße im Wedding neben einer Schwarzen Frau, die eben erst in einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße rassistisch angegriffen worden war, und sieben Polizisten und eine Polizistin stürmten auf sie zu und umzingelten sie. Die Polizist*innen hatten dabei keine Schutzmasken an und hielten auch nicht den Schutzabstand weder zu der Schwarzen Frau noch untereinander ein. Ein Polizist forderte die Frau auf, sie solle mitkommen und fragte sie, ob sie gerade in einer Bäckerei gewesen wäre. Sie antworte wahrheitsgemäß, dass sie nicht in einer Bäckerei gewesen wäre. Während die Polizist*innen sie umzingelten, wurde die gleiche Frage mehrfach wiederholt, welche die sich bedroht fühlende Betroffene erneut verneinte. Dann wurde sie aufgefordert, ihren Ausweis vorzuzeigen. Während die Polizist*innen kurz unter sich beschäftigt waren, rief sie einen Freund an, um ihm sagen, wie es ihr gehe und, dass die Polizei sie umzingele und sie sich nicht sicher fühle. Daraufhin wurde ihr angeordnet, dass sie ihr Handy auszuschalten hätte. Als sie den Polizist*innen eine Kopie ihres Ausweises gab, akzeptieren diese die Kopie nicht. Die nervös gewordene Polizistin forderte sie auf, ihre Hände aus ihrer Tasche zu holen und darauf durchsuchte ein Polizist die Tasche. Die verängstigte Frau, die immer noch nicht erfahren hatte, warum sie überhaupt angehalten worden war, gab ihnen dann ihren Original-Ausweis. Ein Polizist griff sie plötzlich an, weil er offenbar dachte, sie wolle fliehen, was die inzwischen an Polizeierschießungen von Schwarzen in den USA denkende, um ihr Leben fürchtende, völlig verängstigte Frau gar nicht vor hatte. Der Polizist warf sie auf den Boden, so dass ihr Gesicht den Bordstein berührte. Sie rief panisch, dass sie keine Luft kriege und er sie gehen lassen solle. Daraufhin durfte sie wieder aufstehen, wurde aufgefordert, sie solle "compliant" sein und erhielt fünf Minuten später ihren Ausweis zurück. Als die panisch verängstigte Betroffene Selbstgespräche führte, wurde sie von einem der Polizisten barsch gefragt, ob sie Drogen nehme. Nachdem ein Polizist ein Telefonat geführt hatte, sagten sie ihr, es wäre nichts gewesen, sie könne jetzt gehen. Als die aufgelöste Frau daraufhin zu weinen anfing, reagierte einer der Polizisten damit, sie sei eine gute Schauspielerin. Als sie die Polizist*innen nach ihren Dienstausweisen fragte, wurde ihr gedroht, ob sie noch mehr Probleme suche; sie solle gehen. Als die weinende Frau daraufhin zum U-Bahnhof Seestraße ging, beobachtet sie, dass ihr zwei Polizisten folgten, was sie noch mehr verängstigte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Nähe des S-Bahnhofes Greifswalder Straße Aufkleber der neonazistischen Partei "NPD" sowie deren Jugendorganisation "JN" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Todesstrafe für Kinderschänder" (NPD), "Antikapitalismus von rechts. Für eine raumorientierte Volkswirtschaft" (JN), "Identität" (JN), "Ein Herz für Deutschland" (NPD) oder "Keine Macht den Islamisten" (NPD).
    Quelle: SPD.Pankow
  • 15. Mai 2020
    In der Seelenbinderstr. brüllte eine Gruppe Jugendlicher laut "NSDAP".
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 15. Mai 2020
    Am 15. Mai 2020 wurden vor einem Jugendclub in der Schlossstr. in Charlottenburg Aufkleber der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 15. Mai 2020
    Am Anton-Saefkow-Platz wurde die Parole „Corona – Trojanisches Pferd > Neue Weltordnung“ auf dem Boden gefunden. Sie bezieht sich auf die Verschwörungserzählung, dass der Virus von im geheimen agierenden Mächten als Vorwand benutzt würde, um Zwangsimpfungen mit Mikrochips und Bargeldabschaffung durchzusetzen. Die Erzählung hat stark antisemitische Bezüge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    Der Vorfall wurde auf Wunsch der betroffenen Person anonymisiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    In der Frankfurter Allee wurden mehrere rassistische NPD-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    In der Sewanstraße wurde an der Wand eines Supermarktes die antimuslimische Parole „Islam tötet“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    Am 15. Mai 2020 wurde in der Brandenburgischen Straße Ecke Berliner Straße ein rechter Aukleber mit Bezug zur GEZ entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 15. Mai 2020
    An der Straßenbahnhaltestelle Stendaler Str./Quedlinburger Str. wurde ein Plakat entdeckt und entfernt, dass sich auf verschwörungsideologische Art und Weise auf die Coronakrise bezieht und auf die Internetpräsenz von Medienschaffenden aus der extremen Rechten verweist.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Mai 2020
    In mehrere Briefkästen von Privathaushalten wurde ein antimuslimischer Flyer gesteckt. In dem Flyer wird zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam aufgerufen, jedoch wird dieser pauschal als "freiheitsfeindlich", "totalitär" und "gewalttätig" bezeichnet und Muslim*innen das Recht auf Religionsfreiheit pauschal abgesprochen.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 15. Mai 2020
    In der Nacht auf den 15. Mai 2020 wurde auch das zweite Rassismus- und AfD-kritische Schild mit dicker schwarzer Lackfarbe bespritzt, nachdem in zwei Nächte zuvor bereits NS-verherrlichende Schmierereien angebracht worden waren.
    Quelle: Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 14. Mai 2020
    Im Treptower Park wurden 2 rassistische Aufkleber der extrem rechten 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. Mai 2020
    Am Eingang Rixdorfer Straße des Volksparks Mariendorf wurde eine rassistische Schmiererei ("Kanacken raus") und ein Hakenkreuz auf einer Parkbank angebracht. Das Verwenden des Hakenkreuzes ist gemäß § 86a SGB verboten.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Mai 2020
    Auf einem Abfallbehälter an der Tramhaltestelle U-Hellersdorf wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt, der auf völkische Weise Bezug auf die Corona-Pandemie nehmen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer von staatenlos.info in Briefkästen entdeckt. Staatenlos.info ist eine Gruppierung der Reichsbürger.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Mai 2020
    Am 14. Mai 2020 wurde an der Ecke Eberbacher Straße / Johannisberger Straße in Wilmersdorf in der Nähe des Rüdesheimer Platzes ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" an einem Straßenschild bemerkt und überklebt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 14. Mai 2020
    Gegen 15.15 Uhr geriet die 28-Jährige an der Friedenstraße / Koppenstraße auf dem Gehweg mit einem unbekannten Mann in Streit. Nach eigenen Angaben wurde sie Im Verlauf mehrfach rassistisch beleidigt. Der Täter soll in Begleitung von zwei weiteren Männern gewesen sein, die ihn durch Auslachen der Frau zum Weitermachen animierten.

    Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1196
  • 14. Mai 2020
    Im Allende-Viertel wurde ein Mann aus rassistischer Motivation angegriffen. Die Familie erlebt bereits seit 2018 rassistische Übergriffe durch die Nachbarschaft. Mehrfach wurden Fahrräder gestohlen oder beschädigt, Müll und Flaschen auf die Fenster der Wohnung geworfen, rassistische Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Familie aus Fenstern gerufen. Zudem kommt es immer wieder zu anonymem Klingeln auch Nachts.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Mai 2020
    Anfang/ Mitte Mai 2020 wurden im Ortsteil Charlottenburg entlang der Kantstraße Aufkleber (teilweise entfernt) der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Mai 2020
    Am Spreeufer zwischen Kaisersteg und Edisonstr. wurde die Parole "Berlin bleibt Deutsch" entdeckt.
    Quelle: Outreach
  • 13. Mai 2020
    An den Wartehäuschen der Bushaltestelle Am Heidefriedhof (beide Richtungen) wurden rasistische Schmiereien ("Kanacken raus") und ein Hakenkreuz in Kombination mit dem Kürzel "AfD" angebracht.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. Mai 2020
    In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai wurde das Denkmal in Erinnerung an die ehemalige Synagoge in der Münchener Straße im Bayerischen Viertel in Schöneberg-Südmit Hakenkreuzen und Runensymbolen beschmiert. Polizeikräfte stellten am Morgen die Sachbeschädigung fest. Die NS-verherrlichende Symbolik an einem Gedenkort, der an die Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland durch die Nationalsozialisten erinnert, lässt auf eine antisemitische Motivation schließen.

    Im Nationalsozialismus diente die Verwendung von Runen der Konstruktion einer germanisch-„arischen“ Traditionslinie. Dementsprechend sind Runen heutzutage in der rechten bis neonazistischen Szene weit verbreitet. Das Verwenden des Hakenkreuzes ebenso wie verschiedener Runen ist gemäß § 86a SGB verboten.

    Das nun beschmierte Denkmal wurde am 8. November 1963 auf Initiative der Bezirksverordnetenversammlung von Schöneberg eingeweiht, um an die dort 1909 in einem Wohnhaus eingerichtete Synagoge der damaligen jüdisch-orthodoxen Gemeinde zu erinnern. Die Synagoge wurde während der Novemberpogrome 1938 allerdings nicht zerstört, sondern nach massiven Kriegsbeschädigungen 1956 abgerissen, nachdem sie nicht mehr genutzt wurde. Vor der Shoa war das Bayerische Viertel ein wichtiger Anziehungspunkt für die jüdische Bevölkerung Berlins.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.05.2020, Nr. 1178
  • 13. Mai 2020
    Am 13. Mai 2020 wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Versandhandels an einer Werbetafel am S-Bahnhof Savignyplatz in Charlottenburg entdeckt und unkenntlich gemacht. Dabei wurde der Tod eines Kindes instrumentalisiert, um rassistisch gegen Migrant*innen zu hetzen.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Mai 2020
    Am 13.05.2020 wurde am S-Bhf Savignyplatz in Charlottenburg eine rassistische Schmiererei mit Bezug zur Verbereitung des Coronavirus entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Mai 2020
    An der Tramhaltestelle Anton-Saefkow-Platz wurden mehrere Aufkleber der Identitären („Remigration“) und der NPD gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Mai 2020
    In der Möllendorffstraße am Loeperplatz wurde die gegen Flüchtlinge gerichtete Parole „Grenzen schützen & Remigration“ gesprüht. In der Rathausstraße fand sich ein weiterer „Remigration“-Schriftzug. Das Logo der Identitären wurde an einer Werbewand in der Schulze-Boysen-Straße und in der Wilhelm-Guddorf-Straße hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Mai 2020
    In der Nacht auf den 13. Mai wurde nach Erneuerung der Rassismus- und AfD-kritischen Schilder vor dem buddhistischen Zentrum in Frohnau das größere Schild, beide gemauerte Pfosten, eine Kamera und Teile des Zauns mehrfarbig besprüht, u.a. mit einem Penis, dem Schriftzug "AfD" und einem Hakenkreuz. Der Staatschutz ermittelt.
    Quelle: SPD-Fraktion Reinickendorf, Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 13. Mai 2020
    Gegen 16:10 Uhr gingen vier Polizeibeamt*innen durch den Görlitzer Park und führten bei einer Gruppe von fünf Personen, die an der Kuhle auf und neben einer Bank saß, eine Personenkontrolle durch. Dabei handelte es sich um vier Schwarze Männer und eine weiße Frau. Auf die Frage, warum ausgerechnet diese Gruppe kontrolliert wurde, verwiesen die Beamt*innen auf Gefahrenabwehr. Erst als ihnen die Frau vorhielt, sie kontrollierten nur schwarze Menschen, wurde auch sie kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Mai 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 11. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden erneut in der Gustav-Adolf-Straße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Mai 2020
    An der Außenfassade der Jugendfreizeiteinrichtung "Anna Landsberger" wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Das gleiche Motiv, das ein Neonazifunktionär aus Bremen im Internet verbreitet, wurde bereits im März in Plakatform an die Einrichtung geklebt.
    Quelle: JFE Anna Landsberger / Register ASH
  • 11. Mai 2020
    In der Ekkehardstr. wurde eine "88" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Mai 2020
    Ein Mitarbeiter des NS-Dokumentations-Zentrum fand im Flyer-Kasten der Gedenkstätte Flyer und Visitenkarten einer Reichbürgerplattform, die dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen ist.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 10. Mai 2020
    In der Hellen Mitte wurden zwei neonazistische Sticker entdeckt und entfernt. Beide werden von bekannten Neonazis vertrieben. Einer der Sticker bezog sich positiv auf ein neonazistisches Kampfsportevent.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Mai 2020
    An einen Mülleimer am S-Bhf. Baumschulenweg wurde eine "88" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2020
    Bei einer Polizeimaßnahme in der Böhlener Straße haben mehrere Jugendliche eingesetzte Beamte beleidigt und bespuckt. Einer der Jugendlichen erhob zudem mehrfach den Arm zum Hitlergruß und rief "Sieg Heil". Polizeimeldung: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.930442.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 10. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Paul-Robeson-Straße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt. Diese richteten sich hauptsächlich an den Politischen Gegner (Anti-Antifa) und hatten Darstellungen mit sexualisierter Gewalt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Geflüchtete und hatte als Slogan "Heimflüge welcome".
    Quelle: SPD.Pankow
  • 10. Mai 2020
    In der Hackerstraße und der Umgebung wurden mehrere Aufkleber mit der

    Aufschrift "Schluss mit dem Grippe Faschismus !!! Die Gates-Nutten

    Drosten, Wieler, Spahn und Merkel in den Knast!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Mai 2020
    Die neonazistische Kleinstpartei III. Weg veröffentlichte auf seiner Homepage Fotos vom Gedenken "zum Muttertag".

    Auf den Bildern ist das Trümmerfrauen-Denkmal in Neukölln zu sehen, welches als Kulisse diente.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Mai 2020
    In der Warschauer Straße wurden antisemitische Plakate mit Davidstern und Fotos bemerkt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Mai 2020
    Am Abend wurde in Friedrichshain ein Mann rassistisch beleidigt und ein anderer Mann beleidigt und bespuckt. Nach bisherigen Erkenntnissen forderte ein Mann gegen 18 Uhr in Ausübung seiner Tätigkeit als Parkläufer im Volkspark Friedrichshain eine etwa 15-köpfige Personengruppe auf, die Lautstärke zu reduzieren und den vorgeschriebenen Mindestabstand nach der Eindämmungsmaßnahmenverordnung einzuhalten. Daraufhin soll der 29-Jährige aus der Gruppe heraus rassistisch beleidigt worden sein. Ein 62-jähriger Parkbesucher, der dem Parkläufer zur Hilfe kam, soll daraufhin ebenfalls beleidigt und zudem bespuckt worden sein.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1156
  • 9. Mai 2020
    Gegen 16.30 Uhr wurde am Reichpietschufer, Ecke Köthener Straße ein Einkaufswagen mit persönlichen Gegenständen eines Obdachlosen in Brand gesteckt. Als ein Löschfahrzeug der Feuerwehr eintraf, warf ein 36-Jähriger einen Pflasterstein in Richtung der Einsatzkräfte, der einen Mitarbeiter der Feuerwehr knapp verfehlte und gegen das Löschfahrzeug prallte. Der nur knapp verfehlte Feuerwehrmann hatte den Steinewerfer daraufhin, gemeinsam mit einem Kollegen, zu Boden gebracht und ihn festgehalten bis die Polizei eintraf. Da sich Hinweise auf eine mögliche Beteiligung an dem Inbrandsetzen des Einkaufswagens ergaben, wird gegen den Mann sowohl wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer als auch wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 10.05.2020
  • 9. Mai 2020
    Zahlreiche extrem rechte, verschwörungsideologische und Querfront-Blogger hatten wieder mit vielen NS-relativierenden Vergleichen zu einer "Nicht ohne uns"- Demonstration gegen Corona-Maßnahmen ab 15.30 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz aufgerufen. Insgesamt ca. 300 Teilnehmende aus einem breiten verschwörungsideologischen Spektrum versammelten sich rund um den Platz, darunter viele extreme Rechte und Vertreter*innen von extrem rechten und verschwörungsideologischen "Alternativ"-Medien. NS-relativierende Vergleiche waren auf Schildern zu sehen und in Sprüchen zu hören, ebenso "Wir sind das Volk"-Sprechchöre.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Tagesspiegel vom 09. & 10.05.2020, Neues Deutschland vom 10.05,2020,Twitter #b0905
  • 9. Mai 2020
    Am Alexanderplatz versammelten sich ab 16.00 Uhr bis zu 1200 Personen. Aufgerufen hatten überwiegend extrem rechte Gruppierungen wie die "Patriotic Opposition Europe" unter dem Motto "Einigkeit und Recht und Freiheit". Es kamen aber auch viele andere Verschwörungsideolog*innen, um gegen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Es dominierten jedoch extrem rechte Hooligans.In aggressiver Stimmung wurden Sprechchöre gerufen wie: "Volksverräter" und "Wir sind das Volk." Teilnehmer trugen NS-verherrlichende neonazistische Symbole. Auf Schildern waren NS-relativierende Vergleiche, aber auch rassistische und antisemitische Parolen zu lesen. Es kam zu Angriffen und Flaschenwürfen auf Polizeibeamt*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 09.05.2020, Tagesspiegel vom 09. & 10.05.2020, Neues Deutschland vom 10.05,2020,Twitter #b0905
  • 9. Mai 2020
    Von 11.30 Uhr bis 18 Uhr wurde in Tiergarten eine Kundgebung der Reichsbürger*innen von Staatenlos.Info vor dem Reichstagsgebäude auf dem Platz der Republik durchgeführt, die zu Spitzenzeiten auf bis zu 130 Personen anwuchs. Zeitgleich sammelten sich rund 200 weitere Personen eines breiteren Spektrums am späten Vormittag auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude und beklatschten Redebeiträge des Anmelders, eines wegen Mordversuchs verurteilten ehemaligen NPD-Kaders.Vom Hauptredner und vielen weiteren Anwesenden wurden Corona-Maßnahmen NS-relativierend verglichen und zu Widerstand aufgerufen. Anwesend war auch der bekannte Vegan-Koch und Erfolgsautor Attila Hindmann, der zahlreiche verschwörungsideologische Interviews gab, und eine Vertreter*innen extrem rechter und verschwörungsideologischer "Alternativ-Medien".
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 09.05.2020, Tagesspiegel vom 09. & 10.05.2020, Neues Deutschland vom 10.05,2020,Twitter #b0905
  • 9. Mai 2020
    Am Rande der extrem rechten Demo am Alex riefen an einer M2-Haltestelle drei extrem rechte Hooligans dreimal das N-Wort gegen zwei People of Color auf der gegenüberliegenden Seite der Haltestelle.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Mai 2020
    In der Laubestr. wurde versucht, vier Autos in Brand zu setzen. Etwa 10 Meter davon entfernt wurden SS-Runen entdeckt, die an die Wände gesprüht waren.

    Der Zusammenhang zwischen Autos und SS-Runen ist nicht geklärt. In den vergangenen Wochen war es aber in der Gegend bereits zu Brandanschlägen auf Autos gekommen.

    Und Ende 2019 wurde in der nahe liegenden Wildenbruchstr. ein Burger-Lokal mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Mai 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurde ein Ehepaar in einem Einzelhandelskaufhauses in der Blankenburger Straße von einer Frau beleidigt. Das Ehepaar (Mann 41-Jahre, Frau 35-Jahre) wurden gegen 17:40 Uhr von der Frau als Chinesen bezeichnet und aufgefordert das Land zu verlassen, da sie das COVID-19 Virus nach Deutschland gebracht hätten. Der Mann wies die Frau daraufhin, dass diese Äußerung rassistisch sei, woraufhin die Frau erwiderte, dass sie Rassistin sei. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 10.05.2020
  • 9. Mai 2020
    Am 09. Mai 2020 wurden zwei rechte Fake-Parteiaufkleber u.a. an einem Briefkasten in der Sächsischen Straße Ecke Hohenzollerndamm in Wilmersdorf entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 9. Mai 2020
    Am Teltowkanal in der Nähe des S-Bahnhofs Südende wurden diverse

    Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Mai 2020
    Am Traveplatz befand sich eine Gruppe Nazi-Skinheads. Eine vorbeikommende Person rief „Nazis raus“ und wurde von der Gruppe angepöbelt und geschubst.
    Es ist nicht das erste Mal, dass eine Gruppe Nazis im Kiez unterwegs ist. Bereits am 1. Mai belagerten sieben Lichtenberger Neonazis eine Bushaltestelle am Boxhagener Platz, ohne dabei das Corona-Abstandsgebot einzuhalten. Die darauf von einem Passanten aufmerksam gemachte Polizei reagierte nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. Mai 2020
    In Rudow wurden sechs Aufkleber mit extrem rechtem und NS-verharmlosendem Inhalt entdeckt und entfernt. Außerdem wurde ein Verteilerkasten der Schwar-weiß-rot besprüht war, entdeckt und übermalt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 9. Mai 2020
    Als ein Frau mit ihren Schwarzen Kindern im Ortsteil Mitte gegen 13.15 Uhr vor einer Ampel steht, ruft eine fremde Person zwei weiteren Personen laut eine anti-Schwarze rassistische und sexistische Beleidigung über sie und ihre Kinder zu.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Mai 2020
    Zahlreiche extrem rechte, verschwörungsideologische und Querfront-Blogger hatten wieder mit vielen NS-relativierenden Vergleichen zu einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen ab 15.30 Uhr um den Rosa-Luxemburg-Platz aufgerufen. Das betreten des Platzes selbst wurde ihnen jedoch durch eine antifaschistische Gegenkundgebung erfolgreich verwehrt. Insgesamt versammelten sich nur höchsten 40 Menschen, die den Aufrufen gefolgt waren, in Straßen um den Platz, darunter jedoch viele extreme Rechte und Vertreter*innen von extrem rechten und verschwörungsideologischen Medien.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Twitter #b0805
  • 8. Mai 2020
    Aufrufen extrem rechter Gruppierungen wie der "Patriotic Opposition Europe" und Blogger, ab 15.00 Uhr am Alexanderplatz zu demonstrieren, folgten ca. 30 Personen aus der extrem rechten Szene, darunter ein extrem rechter Videoblogger.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Twitter #b0805
  • 8. Mai 2020
    Am Kottbusser Tor wurde vom Rapper Spezial K eine geschmierte „SS-Rune“ entfernt.

    Darüber hinaus ruft der Rapper in einem Instagram-Post dazu auf, solche Schmierereien zu entfernen und ihnen etwas entgegen zu setzen.
    Quelle: Instagram spezial_kay
  • 8. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde in einem Auto, das an einer Gedenkkundgebung zur Befreiung vom Nationalsozialismus am sowjetischen Ehrenmal vorbei fuhr, von einem Insassen ein Hitlergruße getätigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2020
    Im Ortsteil Stadtrandsiedlung Malchow wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a den Slogan "Labor Camp for ANTIFA", "Wir sind Antifa - schon unsere Großeletern waren Geschwister", "Hanau das waren nur Kanacken", "Es wird Zeit zu gehen, Euer Heimatland braucht Euch!". Die Aufkleber wirkten selbstgemacht, ähnlich den Aufklebern, die in Blankenburg im März und April 2020 aufgetaucht waren.
    Quelle: NEA
  • 8. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch veranstaltete die neonazistische Partei NPD Pankow sowie deren Jugendorganisation JN ein Gedenken auf dem Friedhof XII. Hier befinden sich Kriegsgräber aus dem II. Weltkrieg. Es wurde ein Transparent getragen mit dem Slogan "Wir halten Wacht! Nationalistische Jugend Berlin" (JN). Ebenso wurde eine Fahne der JN getragen und Zettel mit dem Slogan "Gegen den Befreiungsmythos" (JN) oder "Befreiung oder Mord" (JN) gehalten. Es nahmen ca. zehn Neonazis aus Pankow und Brandenburg teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2020
    An einem Stromkasten am Brodowiner Ring wurde ein Zettel von der Neonazipartei NPD aufgeklebt mit negativem Bezug zum 8. Mai als "Tag der Befreiung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. Mai 2020
    In der Scheffelstraße wurden mehrere gesprühte Schriftzüge („Fuck NWO“, „Blind im Kopf?“), die dem derzeitigen extrem rechten Diskurs zuzuordnen sind, dass eine verborgene Elite („New World Order“) die Corona-Krise als Mittel benutze, um die Menschen global zu versklaven. Diese Erzählung trägt stark antisemitische Bezüge.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. Mai 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Flugblätter eines extrem rechten Webportals in Anwohner_innen-Briefkästen. Inhalt des Flugblatts war die geschichtsrevisionische Umdeutung des 8. Mai.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. Mai 2020
    Es wurden drei rassistische Politaufkleber zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 7. Mai 2020
    An einer Brücke in der Kiefholzstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Mai 2020
    An einer Tankstelle an der Fritz-Erler-Allee in Rudow wurden mehrere extrem rechte Sticker über einem beschädigten Plakat der Linken entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Mai 2020
    Vor der "Staatsreparatur" fand eine Veranstaltung unter freiem Himmel zum Thema "Medizinische Aspekte zur Covid 19 Einschränkungen" statt. Auf der Veranstaltung wurden Verschwörungsideologische Inhalte vorgetragen. Diese Veranstaltung wurde von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 7. Mai 2020
    Gegen 11.30 Uhr stand die 19-Jährige in einer Schlange in einem Kosmetik-Discounter in der Friedrichstraße an, als ein unbekannter Mann an Ihr Kopftuch griff und so stark daran zog, dass die junge Frau kaum Luft bekam. Während er an dem Kopftuch zog beleidigte er die Frau rassistisch. Ihre 22-jährige Freundin und ein gleichaltriger Sicherheitsmitarbeiter eilten zu Hilfe. Der Unbekannte ließ daraufhin von der Frau ab und entkam.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1123
  • 7. Mai 2020
    In Rudow wurden 15 Aufkleber von extrem rechten Parteien bzw. mit extrem rechtem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 6. Mai 2020
    Im Ortsteil Karow wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Die Flyer trugen den Slogan "Ihr Sparzwang kostet unser Geld & Leben".
    Quelle: [moskito] Fach- udn Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. Mai 2020
    Ab 16.00 versammelten sich bis zu 400 Menschen vor dem Reichstagsgebäude zu einer nicht angemeldeten Demonstration, um verschwörungsideologisch motiviert gegen Corona-Maßnahmen zu protestieren. Zu der Versammlung aufgerufen hatte der Vegan-Koch und Unternehmer Attila Hildmann, der über Social Media Verschwörungsideologien verbreitet. In Interviews auf der Reichtagswiese erklärte er, Bill Gates wolle mit "Bilderbergern, Freimaurern und Geheimgesellschaften" die Weltherrschaft errichten und mit drohenden Bioangriffen die Weltbevölkerung dezimieren. Die Corona-Maßnahmen setzte er mit der "Nazi-Zeit" gleich. Auf seinem Telegram-Kanal spricht er von einer Verschwörung von “Geheimbünden” zugunsten einer “Neuen Weltordnung” und verbreitete dazu kürzlich ein Foto von sich, vermummt und mit Pistole und Energy-Drink der eigenen Marke in den Händen. Dazu erklärt er, wenn nötig, im Untergrund leben zu wollen und “dieser Kampf kann uns jetzt auch die politische Macht bringen”. Zudem sei er als “Krieger geboren und so werde ich auch sterben! ICH BIN BEREIT”. Ebenso schrieb er: „Gehe ich im Kampf für unsere Freiheit drauf, dann nur mit Waffe in der Hand und erhobenen Hauptes.“

    Zu der Demonstration fand sich ein breites Spektrum aus vielen extremen Rechten, vielfach mit Deutschlandfahnen und mit szenetypischen Slogans und Symbolen auf der Kleidung, viele Reichbürger*innen, Impfgegegner*innen und Verschwörungsideolog*innen aller Art mit vielen alternativ gekleideten jungen Menschen zusammen. Anders als bei den "Hygiene"-Demos rund um den Rosa-Luxemburg-Platz waren nun auch einige junge People of Colour dem Aufruf gefolgt. Auf Plakaten und in Sprechchören waren viele NS-relativierende Vergleiche zu sehen und zu hören. Trotz des breiten Spektrums solidarisierte sich die breite Menge mit extrem rechten Provokateur*innen, so als eine offensichtliche Reichsbürger*in, zusätzlich mit einem Q. auf der Jacke, Zeichen einer aus den USA stammenden Verschwörungsideologie, die Polizei provozierte und verhaftet wurde. Und sogar, als aus einer Gruppe extrem Rechter heraus ein Skinhead einen Kameramann der ARD körperlich angriff und daraufhin festgenommen wurde. Die breite Menge pfiff daraufhin die Polizei aus, rief NS-gleichsetzende Sprüche und "Lügenpresse" und verfiel schließlich in "Wir sind das Volk!"-Sprechchöre.
    Quelle: Registerstelle Mitte, RND, Democ, Polizeimeldung vom 06.05.2020, Tagesspiegel vom 06.05.2020, Belltower News vom 06.05.2020, Twitter #b0605
  • 6. Mai 2020
    Gegen 18.15 Uhr griff ein 46-jähriger Skinhead einen Kameramann und einen Tonassistenten der ARD auf dem Platz der Republik vor dem Reichtagsgebäude an. Dabei versuchte der szenetypisch gekleidete Angreifer, den 51-jährigen Tonassistenten zu treten, traf dabei aber offenbar die Mikrofon-Angel, die in der Folge gegen den Kopf des 56 Jahre alten Kameramannes schlug. Der Angreifer versuchte zu flüchten, wurde dann jedoch von Einsatzkräften der Polizei festgenommen. Das Team blieb unverletzt.

    Der Angreifer hatte sich kurz vorher in einer Gruppe extremer Rechter mit teilweise extrem rechten Slogans und Symbolen auf der szenetypischen Kleidung bewegt. Als der Angreifer festgenommen wurde, pfiff die breite Menge daraufhin die Polizei aus, rief NS-gleichsetzende Sprüche und "Lügenpresse" und verfiel schließlich in "Wir sind das Volk!"-Sprechchöre.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 06.05.2020, RND, Democ,Tagesspiegel vom 06.05.2020, Twitter #b0605
  • 6. Mai 2020
    In Friedrichshain wurden fünf verschiedene Plakate entdeckt, auf denen die Corona-Maßnahmen mit der antisemitischen Politik im Nationalsozialismus verglichen werden. Die Plakate waren auf eine Werbung von DIE PARTEI aufgeklebt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 6. Mai 2020
    In einer E-Mail an ein Projekt der Demokratieförderung aus Berlin wurde eine E-Mail gesendet in der behauptet wird, Antisemitismus sei auf Zuwanderung von Menschen nach Deutschland zurückzuführen. Nach Deutschland einwandernde Menschen werden zudem abwertend als "Gesindel" bezeichnet.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Mai 2020
    In der Sewanstraße wurden Aufkleber eines Neonaziversands aus Halle gefunden, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 5. Mai 2020
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD mit den Slogan "Ihr Sparzwang kostet unser Geld & Leben" in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- udn Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Mai 2020
    Auf der Sitzbank der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße ist der Schriftzug "Linke stoppen" sowie die das Kürzel "AfD" mit roter Farbe angebracht. Damit soll ein Bedrohungsszenario gegen vermeintliche politische Gegner*innen wie Antifaschist*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter*innen, aber auch Journalist_innen aufgebaut werden.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Schönhauser Allee gegen 22:30 Uhr rassistische Äußerungen getätigt wurden. Ein Mann (39 Jahre) hatte einen anderen Mann (48 Jahre) beobachtet, wie Äußerungen von sich gegeben hatte. Diese waren laut gewesen. Es wurde "Judenfotze", "Scheiß Chinesen" und "Scheiß Asiaten" von der Person von sich gegeben. Der Mann, der dies beobachtete, zeigte dies bei der Polizei an. Diese ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 05.05.2020
  • 4. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde eine anti-asiatische Schmiererei in der Langhansstraße an der Wand eines Einzelhandelkaufhauses entdeckt und kommentiert. Der Slogan war "In Asien essen sie halt alles".
    Quelle: Twitter
  • 4. Mai 2020
    In einer Postfiliale in Hellersdorf-Nord wurde ein Security Mitarbeiter rassistisch angepöbelt. Dabei wurde ihm vorgeworfen, dass er aufgrund seiner zugeschriebenen Herkunft nicht das Recht hätte, Vorschriften durchzusetzen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. Mai 2020
    Am 4. Mai waren ein 35-jähriger Mann und seine 24-jährige Freundin gegen 22:20 zu einer Bushaltestelle in der Seegefelder Straße unterwegs. Eine Frau und zwei Männer kamen ihnen entgegen. Die Frau bespuckte den 35-jährigen und stieß die 24-Jährige zu Boden. Dann beleidigte sie die Frau und trat ihr in den Unterleib. Als der 35-Jährige seiner Freundin helfen wollte, wurde er von den beiden Männern bedroht und geschlagen. Als Passant*innen aufmerksam wurden, flüchteten die Täter*innen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 05.05.2020
  • 4. Mai 2020
    Am Montag wurde ein Mann gegen 21 Uhr im Bus am S-Bhf. Friedrichsfelde-Ost von einem Mann mit mehreren Kopfstößen verletzt. Zuvor hatte der Angreifer und seine Begleiterin den Betroffenen in Marzahn rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 4. Mai 2020
    In der Ilsestraße und im Neuen Feldweg in Karlshorst wurden verschiedene extrem rechte Aufklebermotive gefunden und entfernt. Dort stand unter anderem „Nationalsozialistische bundesweite Aktion“, „FCK AFA“ (Fuck Antifa) und „Heil Merkel“ (mit stilisierten Hakenkreuz-Fahnen). Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2020
    In der Ekkehardstr. wurde eine "88" an eine Hauswand geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Mai 2020
    Im Treptower Park wurden 2 rassistische Aufkleber der extrem rechten 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Mai 2020
    Weiträumig rund um den Rosa-Luxemburg-Platz, die Rosa-Luxemburgs-Straße und die Tor- und Mollstraße wurden über 40 diverse Aufkleber und Plakate mit extrem rechten und verschwörungsideologischen Inhalten mit Bezug zur Corona-Pandemie gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Gustav-Adolf-Straße, Amalienstraße, Roelckestraße und Bühringstraße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Kampf den Feinden von Volk und Nation". Es waren ca. 15 Aufkleber.
    Quelle: NEA
  • 3. Mai 2020
    In der Dresdener Straße beobachtete gegen 11:45 Uhr eine Person, wie ein Mann auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Richtung einiger Frauen, die im Wendekreis der Kita vor einem geschlossenen Cafe standen, mehrmals den Hitlergruß in ihre Richtung zeigte. Außerdem steckte er mehrmals mit erhobenen Händen den rechten Zeigefinger in die Faust der linken Hand, was als Androhung sexueller Gewalt verstanden werden kann. Von einem Passanten darauf angesprochen, was das soll, zeigte der Mann erneut den Hiltlergruß, rief "Heil Hitler" und ging weiter. Da hier eine temporäre Spielstraße eröffnet werden sollte, erschien kurz darauf ein Fahrzeug des Ordnungsamtes. Die drei Insassen wurden vom Passanten über den Vorfall informiert, fühlten sich aber für Straftaten nicht zuständig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Mai 2020
    An einer Hauswand in der Elfriede-Tygör-Straße (Am Tierpark) wurde die Parole „Antifa zerschlagen“ gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2020
    In der Wrietzener Straße wurden Flugblätter eines extrem rechten Web-Projekts in Anwohner_innen-Briefkästen verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. Mai 2020
    Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde der Schriftzug „Islam tötet“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2020
    Um die Müllerstraße und den Leopoldplaz im Wedding wurden über Nacht mindestens acht Plakate im Gedenken an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Mordanschlags in Hanau mit rassistischen extrem rechten Parolen beschmiert oder abgerissen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Mai 2020
    Ca. 350 Querfrontler*innen, Verschwörungsideolog*innen, Rechtspoulist*innen, Impfgegner*innen und extreme Rechte, u.a. aus dem rechten Flügel der AfD, aus der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und aus dem Hooliganmilieu demonstrierten rund um den Rosa-Luxemburg-Platz und in angrenzenden Straßen in Mitte gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der aus dem linken Spektrum stammende Querfront-Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ hatte zu einer Zeitungsverteilaktion aufgerufen. Aufrufe hatte es aber auch aus einer Vielzahl extrem rechter "Alternativmedien gegeben. Erneut war, wie auch auf einigen Plakaten, vielfach NS-relativierend von "Ermächtigungsgesetzen" die Rede. Erneut wurden auch antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet. Erneut waren auch zahlreiche extrem rechte Videoaktivist*innen vor Ort.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Friedensdemo-Watch
  • 2. Mai 2020
    Im Ortsteil Karow wurden Plakate der neonazistischen Partei NPD verklebt. Diese trugen u.a. den Slogan "Nein zur Islamisierung Europas - Nein zum EU-Beitritt der Türkei!" oder "Ausbildung statt Überfremdung".
    Quelle: [moskito] Fach- udn Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Mai 2020
    In der Dörpfeldstr. wurden 3 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber warb für den Ku Klux Klan.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Mai 2020
    Erneut erhielt eine Reinickendorfe SPD-Politikerin eine antisemitische E-Mail desselben Absenders mit verschwörungstheoretischen Inhalten. Die E-Mail wurde an eine Vielzahl von Politiker_innen der Länder und des Bundestages, an Medien, Wissenschaftler_innen und Student_innenverbindungen verschickt. Adressiert war die E-Mail an den Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI). Der Verfasser warf ihm vor im Auftrag der Regierung falsche Zahlen zur Corona-Pandemie zu verbreiten. Wie in seiner E-Mail einige Tage zuvor bezeichnete er Angela Merkel als Jüdin und leugnete die Tödlichkeit des Corona-Virus. Der Text ist in weiten Teilen identisch. Der Autor behauptete eine jüdische Weltverschröung, an der Bill Gates beteiligt sei, der die Menschheit größtenteils mittels Impfungen ausrotten wolle. Im Anhang der E-Mail schickte er mehrere Textdokumente mit, die die Boshaftigkeit der Juden belegen sollen.
    Quelle: Wahlkreisbüro von Bettina König (SPD)
  • 2. Mai 2020
    In der Elfriede-Tygör-Straße wurden Plakate der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Mai 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Flugblätter mit antimuslimischen Inhalten in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 2. Mai 2020
    In Rudow wurden neun Sticker mit extrem rechtem Inhalt entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 1. Mai 2020
    An Glascontainern in der Raoul-Wallenberg-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Nur wenige Meter entfernt wurde ein weiter extrem rechter Aufkleber an einem Schild am Ausgang des Bürgerparks festgestellt. Einige der Aufkleber eines extrem rechten Versands richteten sich gegen die Politik der Bundesregierung, andere hatten verschwörungstheoretische Inhalte.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. Mai 2020
    Ca. 400 Querfrontler*innen, Verschwörungsideolog*innen, Rechtspoulist*innen, Impfgegner*innen und extreme Rechte, u.a. aus dem rechten Flügel der AfD, aus der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und aus dem Hooliganmilieu demonstrierten rund um den Rosa-Luxemburg-Platz und in angrenzenden Straßen in Mitte gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, obwohl eine Kundgebung nicht genehmigt worden war. Der aus dem linken Spektrum stammende Querfront-Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ hatte zu einer Zeitungsverteilaktion aufgerufen. Erneut war, wie auch auf einigen Plakaten, NS-relativierend von "Ermächtigungsgesetzen" die Rede. Erneut wurden auch antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet. Erneut waren auch zahlreiche extrem rechte Videoaktivist*innen vor Ort.
    Nach Einschätzung des mbr: "Die teilweise rechtsextremen Videoaktivist_innen nehmen mangels klassischer Demonstrationsstrukturen, wie Lautsprecherwagen und Redebeiträgen, innerhalb dieser Versammlung eine Scharnierfunktion ein. Sie bedienen dadurch die Verschwörungserzählungen eines durchaus diffusen Spektrums und prägen Außenwirkung der Versammlung. Die Versammlungen am Rosa-Luxemburg-Platz weisen eine gefährliche Dynamik auf, da sich die Teilnehmenden – und mit ihnen ganz zentral Verschwörungsideolog_innen und Rechtsextreme – die Kritik der stattfindenden Einschränkungen demokratischer Grundrechte auf die Fahne schreiben und sich als (einzige) „demokratische Opposition“ darstellen; solch ein Narrativ hat unter der aktuellen gesellschaftspolitischen Ausnahmesituation ein gewisses Mobilisierungspotential, das das übliche Zielpublikum der Rechtsextremen weit übersteigt. Durch die aktive Präsenz sowie die reichweitenstarke Vor- und Nachbereitung von Rechtsextremen und Verschwörungsideolog_innen im Internet könnten diese mehr und mehr zum inhaltlichen, aber auch zum organisatorischen Dreh- und Angelpunkt dieser Veranstaltungen werden."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr), Neues Deutschland vom 02.05.2020
  • 1. Mai 2020
    In der Altstadt wurden 6 neonazistische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren Aufkleber mit der Aufschrift "White Power".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2020
    In Alt-Rudow wurden am 1. Mai Sticker von extrem rechten Gruppen an verschiedenen Orten entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Mai 2020
    Am 1. Mai hat die NPD Plakate und Flyer in Marzahn-Hellersdorf verteilt.
    Quelle: Register ASH
  • 1. Mai 2020
    Am 1. Mai wurden Plakate mit rassistischem Inhalt von der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" am U-Bahnhof Cottbuser Platz entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. Mai 2020
    Ein Anhänger der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entfernte zwei Fahnen mit positivem Bezug zur linken Tradition vom 1. Mai. Im Anschluss posierte er dabei, wie er auf die Fahnen tritt und stellte dies als Herabwürdigung der politischen Gegner*innen im Internet zur Schau.
    Quelle: Register ASH
  • 1. Mai 2020
    Die Berliner JN klebte am Kino Cinemotion am Prerower Platz Plakate mit der Aufschrift „Kapitalismus tötet – Die Politik der internationalen Finanzeliten durchkreuzen – für eine raumorientierte Volkswirtschaft“ und „1. Mai – Tag der Arbeit – Souveränität statt Globalismus – Einheit statt Klassenkampf“. Sie nahmen damit Bezug auf antisemitische Wirtschafts-Erklärungsmuster die zwischen raffendem und schaffendem Kapital unterscheiden und agitierten gegen demokratische Mitbestimmungsmechanismen der Arbeitnehmer_innenschaft.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. Mai 2020
    Ein Neonazi der Partei „Der III. Weg“ posierte vor dem U-Bhf. Tierpark und vor der Linkspartei-Zentrale mit Flugblättern. Neonazi-Aufkleber wurde an der Tür und an der nahegelenen Haltestelle hinterlassen. Die Flyer verteilten sie in Anwohner_innen-Briefkästen im Umfeld.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2020
    Im Umfeld des Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber mit „Anti-Antifa“-Motiven sowie der Schriftzug „Berlin bleibt deutsch“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2020
    In der Nacht zum 1. Mai wurde an den Zaun eines Wohnhauses in Rummelsburg der Schriftzug "Zecken raus" gesprüht. An dem Haus war zu dieser Zeit ein antirassistisches Transparent mit der Forderung nach sicheren Fluchtwegen aufgehängt.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MbR)
  • 1. Mai 2020
    Vor dem Berliner Hauptbahnhof wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber von extremen Rechten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. April 2020
    Im Stadtpark Stadtpark Steglitz wurden zwei nebeneinander liegende Parkbänke mit dem Schriftzug "Nazizone" und ein Hakenkreuz mit einem Edding geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    In der Nacht besprühten Unbekannte die Fassade in der Weydingerstraße der Parteizentrale der Linken in Mitte mit zwei rechten Parolen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 30.04.2020
  • 30. April 2020
    In der S-Bahnlinie 7 (Richtung Ahrensfelde) wurde "SS" in Frakturschrift in ein Fenster geritzt. Die SS (Schutzstaffel) war im 2. Weltkrieg für zahllose Verbrechen verantwortlich und wurde nach Kriegsende verboten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. April 2020
    Der dritte Weg veröffentlichte auf seiner Homepage Bilder von Flyern, die angeblich unter anderem in Britz verteilt wurden.

    Die Flyer thematisieren angebliche Einbruchsvorfälle und haben eine klar antiziganistische Konnotation.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. April 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Gustav-Adolf-Straße und Bühringstraße verschiedene Aufkleber der neonazistischen Parteien III.Weg oder NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylflut stoppen" (III. Weg) oder "Europa erwache" (III. Weg)
    Quelle: NEA
  • 30. April 2020
    Auf einer Bank wird ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen schwarze Menschen richtet entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden im Mühlenbergkiez verschiedene Aufkleber entdeckt. Diese hatten u.a. den Slogan "Mitmachen bei der NPD" (NPD) oder "Keine Macht den Islamisten" (NPD). Ein "Refugee welcome"-Aufkleber wurde mit einem selbstgemachten Aufkleber mit dem Slogan "Och nö", der in schwarz-weiß-rot war überklebt.
    Quelle: SPD.Pankow
  • 30. April 2020
    Ende April wurde am Savignyplatz in Charlottenburg ein Aufkleber entdeckt, der sich in rassistischer Weise gegen Migration richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 30. April 2020
    In der Sewanstraße wurde an mehreren Stellen die Parole „Fuck RKI“ gesprüht. Das Robert-Koch-Institut ist derzeit aufgrund seiner zentralen Rolle in der Berichterstattung über die Corona-Epedemie vermehrt Bedrohungen und Verleumdungen extrem rechter Akteur_innen ausgesetzt. Hinzukommt die verschwörungsmythische Erzählung einer globalen Elite („New World Order“), die die Krise nutzen würde, um die Menschen weltweit zu kontrollieren.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 30. April 2020
    Im April wurden mehrere 100 rassistische Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle im weiträumigen Gebiet zwischen Ostkreuz, Warschauer Straße und Frankfurter Allee entdeckt und entfernt.

    Wurden über Monate täglich hunderte Aufkleber entdeckt und entfernt, hat die Häufigkeit der rechten Klebeaktionen im April nachgelassen. Sie finden nicht mehr täglich statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Auf einem Aushang, der während des Lockdown über 23 verschiedene Nothilferufnummern (z. B. Notseelsorge, Hilfsportal sexualsierter Mißbrauch, Krisendienst, zahnärztlicher Notfalldienst, ...) in einem Wohnhaus in der Rigaer Straße informierte, wurde als einzige die der muslimischen Seelsorge durchgestrichen. Die Notrufliste wurde daraufhin erneuert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. April 2020
    An der Bushaltestelle Chemnitzer Str./Jägerstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, der sich gegen Migrant*innen richtet. Der Sticker war bereits teilweise entfernt worden. Darüber hinaus befanden sich die Reste weiterer extrem rechter Aufkleber an der gleichen Bushaltestelle.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. April 2020
    Unbekannte haben in der Nacht die Gedenkstele in der Müllerstraße neben dem Rathausaltbau im Wedding umgestoßen und beschädigt. Dabei wurde sie vom Sockel abgebrochen und ihre Glasscheibe zerstört. Die Beschädigung wurde gegen 6.30 Uhr festgestellt und die Polizei alarmiert. Die Gedenkstele ehrt zwei Weddinger Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, das Ehepaar Elise und Otto Hampel, mit der Aufschrift einer der von ihnen verschickten Postkarten: "Wache auf! Wir müssen uns von der Hitlerei befreien!" Mit solchen Postkarten hatten sie zwei Jahre lang zum antifaschistischen Widerstand aufgerufen, bis sie verraten worden waren. Das Ehepaar war daraufhin vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und 1943 in Plötzensee hingerichtet worden. Hans Fallada widmete dem Weddinger Ehepaar seinen 1947 veröffentlichten Roman „Jeder stirbt für sich allein“.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 29.04.2020, Berliner Woche vom 29.04.2020
  • 29. April 2020
    Auf einen Aufsteller eines migrantisch betriebenen Restaurants in der Dörpfeldstr. wurde eine "88" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. April 2020
    Ende April wurden im Bereich des S-Bhf Charlottenburg, in der Nähe der Lidl-Filiale, Aufkleber des III.Weg entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 29. April 2020
    Auf dem Parkfriedhof Marzahn wurde im "Ehrenhain für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges" in die bestehenden Skulptur eines stilisierten Eichenkranzes eine Steinplatte hinzugelegt. Auf dieser findet sich ein Aufruf zur Ehrung der Toten, der mit Runensymbolen unterlegt ist. Aufgrund dieser in der extremen Rechten verbreiteten Symbolsprache liegt ein neonazistischer Hintergrund nahe.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. April 2020
    In der Nacht wurde am Leopoldplatz im Wedding eine Schaufensterscheibe des Mädchenstadtteilladens CLARA eingeschlagen. In dem Schaufenster hing ein Plakat im Gedenken an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Mordanschlags in Hanau. Die Scheibe wurde genau an der Stelle eingeschlagen, hinter der das Gedenkplakat hing.

    Nur ein Haus weiter wurde ein weiteres Gedenkplakat an einem Stromkasten zerkratzt und angekokelt. Zudem wurde unweit in derselben Nacht eine Gedenkstele für Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus im Wedding beschädigt. Insofern ist stark davon auszugehen, dass die unbekannten Täter aus extrem rechter und rassistischer Motivation gehandelt haben.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Outreach gGmbH Berlin
  • 29. April 2020
    Um den Leopoldplaz im Wedding wurden mindestens 10 Plakate im Gedenken an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Mordanschlags in Hanau abgerissen oder zerkratzt und teilweise angekokelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. April 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber in schwarz-weiß-rot mit dem Slogan "Frontgermane Mut-Heimat-Disziplin" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. April 2020
    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber bezog sich auf eine Gruppe, die sich offenbar als Ableger des rassistischen Ku Klux Klans aus den USA definiert. Daneben wurden zusätzlich zwei muslimfeindliche Aufkleber gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. April 2020
    In Biesdorf wurden gestern Abend zwei Männer homophob beleidigt. Ersten Ermittlungen zufolge soll gegen 20.50 Uhr ein 41-jähriger Mann an der Wulkower Straße Ecke Dohlengrund auf die zwei 30- und 32-Jahre alten Männer getroffen sein und sie homophob beleidigt haben. Diese alarmierten die Polizei. Nachdem die eingesetzten Kräfte von dem 41-Jährigen die Personalien aufgenommen hatten, konnte er seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.926996.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 28. April 2020
    In der Flughafenstr. hat ein Mann zuerst seinen Nachbarn rassistisch beleidgt, eine ehemalige Nachbarin angespuckt und dann anschließend dreimal den Hitlergruß gezeigt.

    Der Mann wurde festgenomen.
    Quelle: Polizeimeldung, Nr. 1023
  • 28. April 2020
    An der Bushaltestelle am S-Bhf. Rahnsdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen Klimaaktivist*innen, hierzu wurde eine Smile verwendet, der zwei Mittelfinger zeigt, die jeweils in den bei Neonazis verwendeten Farben der Reichskriegsflagge sind. Der Smile weist eine hohe Ähnlichkeit mit Adolf Hitler auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2020
    Im Ortsteil Weißensee am Hamburger Platz, Pistoriusstraße, Gustav-Adolf-Straße, Bühringstraße und einige weitere Straßen wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Europa erwache", "National. Revolutionär. Sozialistisch" oder "Asylflut stoppen". Es waren insgesamt über 20 Aufkleber.
    Quelle: NEA
  • 27. April 2020
    In einem Schrebergarten in Nordneukölln entdeckte eine Passantin eine dort gehisste Reichkriegsflagge.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. April 2020
    Mehrere Anwohner*innen entdeckten in ihrem Haus in der Fritz-Erler-Allee in Rudow rassistische Flugblätter einer Neonazi-Partei und entsorgten diese.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. April 2020
    Am Eingangstor des JFE Queeren Jugendzentrums in der Villa Lützow im Ortsteil Tiergarten wurde ein queerfeindlicher Aufkleber der neonazistischen Jungen Nationaldemokraten (JN) entdeckt und entfernt. Bereits früher waren schon dreimal Regenbogenflaggen am Tor abgerissen, bzw. geklaut worden.
    Quelle: JFE Queeres Jugendzentrum in der Villa Lützow
  • 27. April 2020
    Am Zentrum für Demokratie wurden 2 Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg!" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin mehrere extrem rechte Aufmärsche statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2020
    Wie die Betroffene mitteilte, saß sie gegen 16 Uhr zum Arbeiten auf der Bank Zickenplatz/Hohenstaufenplatz am Kottbusser Damm. Auf einer anderen Bank in der Nähe saßen Frauen und Kinder, die immer wieder auf den abgesperrten Spielplatz und zurück liefen. Als einer der Jungen (ca.11 Jahre) sich plötzlich auf "ihre" Bank setzte, forderte sie ihn mehrmals freundlich auf, den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Er begann ihr gegenüber laut laut zu werden und die Schwester pfiff ihr mit einer Pfeife penetrant ins Gesicht, weswegen die Betroffene etwas aufgebrachter meinte, das sei respektlos und sie soll damit aufhören. Der Junge stand plötzlich hinter ihr und schrie ihr ins Ohr. Auf die nochmalige Aufforderung, das zu unterlassen, haben alle gelacht und die Mutter / größere Schwester setzte sich demonstrativ neben die Betroffene. Während diese darauf hin mit der Polizei telefonierte, wurde sie auf arabisch als ungläubige Jüdin beschimpft. Die anderen fingen dann an, sich weiter über Israel zu unterhalten. Als die Polizei kam, hatte sich die Familie bereits entfernt.
    Quelle: KIgA e. V.
  • 27. April 2020
    In Oberschöneweide kam es zu einer antisemitischen Bedrohung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2020
    Eine E-Mail an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller mit antisemitischen Verschwörungsmythen in Bezug auf die Corona-Schutzmaßnahmen wurde an eine Vielzahl Berliner Poltiker_innen und die lokale Berliner Verwaltung verschickt. Betroffen war auch an das Wahlkreisbüro einer SPD-Politikerin in Reinickendorf. Der Autor bezeichnet Angela Merkel darin als Jüdin und warnt vor einer jüdischen Weltherrschaft. Im Zentrum steht dabei die Corona-Pandemie, die als "seit langer Hand geplant herbeigeführte Pseudo-Pandemie" zum Mittel zur Weltherrschaft erklärt wird. Der Autor behauptet in dem Zusammenhang, es sei niemand am Corona-Virus gestorben und Atemmasken würden zu einer gesundheitsgefährdenden CO2-Konzentration im Blut führen. Außerdem verbindet er die Pandemie mit dem rassistischen Umvolkungs-Mythos. Ziel der Corona-Verschwörung sei die Zerstörung von Nationalstaaten und "Volksgemeinschaften". Die "indigenen weißen Völker Europas sollen vernichtet werden, letztlich durch gewaltsame, rassistische Umzüchtung zu ausschließlich "Hellbraunen" minderwertigen Intellektes", um die Weltherrschaft und die Reduzierung der Weltbevölkerung zu ermöglichen. Dabei sei die Migration von muslimischen und Schwarzen Menschen nach Europa Teil dieses Plans. Durch Massenimpfungen sollten Menschen getötet werden, bis nur noch jüdische Menschen übrig blieben. Verdienen würden an der Krise die Pharmaindustrie und die Politiker_innen.
    Quelle: Wahlkreisbüro von Bettina König (SPD)
  • 27. April 2020
    Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde der Schriftzug „Moslems raus“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. April 2020
    Zeugen berichteten von einem rassistischen Angriff gegen 19:30 Uhr am S-Bhf. Lichtenberg. Dabei warf ein Mann auf Höhe der Bushaltestellen eine Flasche nach einer schwarzen Person. Dabei beschimpfe er den Betroffenen. Eine weitere Auseinandersetzung zwischen den beiden wurde durch Umstehende verhindert. Die Polizei nahm schließlich den Täter und eine weitere Person fest.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. April 2020
    Gegen 21.30 Uhr wird ein 22-jähriger Mann auf der Straße der Pariser Kommune von einem 34-jährigen Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt. Der Täter versucht, dem 22-Jährigen mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 26. April 2020
    Weiträumig rund um den Rosa-Luxemburg-Platz, die Rosa-Luxemburgs-Straße und die Tor- und Mollstraße wurden über 50 diverse Aufkleber rechter Verschwörungsideologen mit Bezug zur Corona-Pandemie gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Registerstelle an der Alice-Salomon-Hochschule
  • 26. April 2020
    In der Max-Beer-Straße im Ortsteil Mitte wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Mit den gefundenen Aufklebern versucht nun auch diese Neonazi-Organisation auf den Zug derer aufzuspringen, die verschwörungsideologisch die Corona-Krise ausdeuten.
    Quelle: Registerstelle an der Alice-Salomon-Hochschule
  • 26. April 2020
    In einer Bushaltestelle in der Sewanstraße wurden mehrere antimuslimische Parolen (u.A. "Moslems raus") gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. April 2020
    Auf einem Stromkasten in Britz, am Tempelhofer Weg wurde ein rassistisches Graffito entdeckt und übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. April 2020
    In der Steglitzer Düppelstraße werden Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt mit der Aufschrift: "Sichere Grenzen statt Asylwahn!".
    Quelle:
  • 26. April 2020
    Am U-Bahnhof Biesdorf-Süd wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich diffamierend gegen den politischen Gegner richten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. April 2020
    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt sowie Aufkleber, die den Nationalsozialismus verherrlichen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. April 2020
    Am U-Bahnhof Wuhletal wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt, die u.a. den Nationalsozialismus verharmlosen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. April 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere Aufkleber aus extrem rechten Versänden entdeckt. Die Aufkleber richteten sich u.a. auf diffamierende Weise gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg. Daneben befanden sich Aufkleber mit rassistischen Motiven und ein Aufkleber der Neonazipartei NPD.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. April 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Exemplare der „Jungen Freiheit“ in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. April 2020
    Während eine Online-Berufssprachkurses bei einer Weiterbildungseinrichtung in Friedenau wurde in der Pause eine Teilnehmerin von einem anderen Teilnehmer sexuell und rassistisch belästigt. Als die Betroffene sich über die Belästigung bei der Leitung der Weiterbildungseinrichtung beschwerte, wurde ihr vorgeworfen, keinen Screenshot von den Belästigungen des anderen Teilnehmers gemacht zu haben und sie wurde aus rassistischen Gründen nicht ernst genommen. Gegen den belästigenden Teilnehmer wurde nicht vorgegangen und sie sollte weiter mit diesem Teilnehmer am Kurs teilnehmen, obwohl der Kurs nun auch mit direkter Präsenz der Teilnehmenden weitergeführt wurde.
    Quelle: Basta! Erwerbsloseninitiative Berlin Frauengruppe
  • 25. April 2020
    Erneut demonstrierten inzwischen an die 1000 Menschen vor allem aus dem verschwörungsideologischen Querfront-Spektrum, aber auch aus der extremen Rechten am und um den Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte gegen Corona-Maßnahmen der Regierung. Aufgerufen hatte der aus dem linken Spektrum stammende Querfront-Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“. Auf der Webseite des Vereins heißt es u.a. NS-relativierend: „Der deutsche Bundestag beschließt sein Ermächtigungsgesetz. Wir sollen ein Jahr lang in einer de-facto-Diktatur leben. Deren System ist derweil am Ende.“ Von dort wird auch auf eine verschwörungsideologische Webseite verwiesen, auf der einer der Vereinsmitgründer von der "Faschisierung des zivilen Lebens" schrieb.

    Die Teilnehmenden bilden ein weites Spektrum ab, von Verschörungsgläubigen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und bereits bei früheren Querfront-Versuchen wie den "Friedensmahnwachen" Aktive, wie der wegen Antisemitismus entlassene ehemalige RBB-Moderator und YouTuber Ken Jebsen, der wieder mit einem Drehteam anwesend war. Der Anteil von Rechtspopulist*innen und extremen Rechten wird jedoch von Demo zu Demo größer: Darunter war der verurteilte Shoahleugner Gerd Walther, der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling, der ehemalige NPD-Vorsitzende Udo Voigt und weitere Mitglieder der neonazistischen NPD und JN, Mitglieder der neonazistischen Kleinpartei "Die Rechte", der extrem rechten "Identitären Bewegung" und bekannte Vertreter*innen anderer extrem rechter Kleingruppen wie der "Patriotic Opposition Europe", außerdem Reichsbürger*innen, aber auch wieder die Ex-DDR-Oppositionelle Angelika Barbe, heute Kuratoriumsmitglied der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung, ein Brandenburger und ein Berliner AfD-Abgeordneter und vermehrt AfD-Aktive. Ebenso wieder anwesend waren auch zahlreiche Vertreter*innen sogenannter "freier" verschwörungsideologischer und extrem rechter Medien, so auch des Compact-Magazins. Auf zahlreichen dieser Medien wurde per Livestream berichtet. In Sprechchören ertönte:"Wir sind das Volk!" Mitgeführte Schilder, Plakate und Flyer zeigten dieses breite verschwörungsideologische Spektrum: So wurde wieder gegen "Impfterrorismus" ebenso protestiert, wie erneut auch antisemitische Verschwörungsideologien aktualisiert wurden. Besonders NS-relativierende Vergleiche wurden zahlreich dargeboten, so wurde vor einem neuen "Holocaust" durch Corona-Maßnahmen gewarnt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr), Polizeimeldung vom 25.04.2020, Tagesspiegel vom 26. & 28.04. 2020, taz vom 24. & 26.04.2020, Neues Deutschland vom 27.04.2020, jw vom 28.04.2020, Friedensdemo-Watch
  • 25. April 2020
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden zwei neue Edding-Schriftzüge „Antifa – rote SA" und „Grüne CO ² Lüge" an der Innenwand der Rolltreppe zur S 1 sowie ein Aufkleber von der AfD entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. April 2020
    In der Umgebung der Dörpfeldstr. wurde 2 mal "88" gesprüht, sowie 7 Aufkleber gegen politische Gegner*innen und geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 25. April 2020
    Am 25. April 2020 wurde gegen 00.20 Uhr in der U7 am U-Bhf Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ein Paar, das asiatisch gelesen wird, rassistisch beleidigt und angegriffen. Drei Männer, die mit in die U-Bahn stiegen, sollen ihnen "Happy Corona", "Corona",sowie "Corona Party" zugerufen haben. Ein Frau und eine Jugendliche, die ebenfalls im Waggon saßen, sollen nur gelacht haben. Die Frau wurde körperlich angegriffen und sexuell belästigt, der Mann bespuckt und geschubst. Beide erlitten leichte Verletzungen.
    Quelle: Register CW via Twitter, Polizeimeldung Nr. 1014
  • 25. April 2020
    Rund um die Wutzkyallee wurden 20 Sticker entdeckt, vorwiegend vom "3. Weg" und "Die Rechte".
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. April 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Flugblätter der antimuslimischen Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. April 2020
    An einen Strommast in der Clara-Immerwahr-Straße wurde eine rassistische Parole gesprüht, die sich gegen Menschen aus Nordafrika richtet. An der gleichen Stelle befand sich zuvor auch eine antiziganistische Parole, die aber schon übermalt worden war.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. April 2020
    Am S-Bhf. Adlershof wurden 2 rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. April 2020
    In der Ribnitzer Straße wurden Aufkleber verschiedener extrem rechter Versände gefunden, die sich inhaltlich gegen Flüchtlinge, Schwarze und politische Gegner_innen richteten. Sie enthielten unter anderem stereotype rassistische Karikaturen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. April 2020
    Am U-Bhf. Tierpark wurden Aufkleber mit der Aufschrift „#QAnon“ gefunden und entfernt. Sie beziehen sich auf eine aus den USA stammende Verschwörungstheorie, die stark antisemitische Züge hat.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 24. April 2020
    An einen Brückenpfeiler in der Süd-Ost-Allee wurde "Vasektomie für Linke!" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. April 2020
    In der Eitelstraße wurden Zettel gefunden, auf denen die verschwörungstheoretische Behauptung stand, dass Corona nicht existieren würde und stattdessen als Ablenkung vom Zusammenbruch des Finanzsystems ablenken und Maßnahmen wie die Abschaffung des Bargeld und Zwangsimpfungen befördern würde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. April 2020
    Gegen 16:30 fand im Görlitzer Park auf Höhe des Eingangs Oppelner Straße ein Polizeieinsatz statt, bei dem Beamt*innen mit Hunden nach Drogen suchten. Außerdem kontrollierten sie zwei schwarze Männer, die wie viele andere weiße Personen, auf der Wiese saßen. Ohne das etwas gegen sie vorlag, wurde ein Platzverweis für 24 Stunden erteilt. Andere Personen wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. April 2020
    Eine Stunde später, gegen 17:30 Uhr, kam eine zweite Polizeieinheit zum selben Ort und kontrollierte erneut zwei Gruppen schwarzer Männer, die auf den Stufen und einer Bank saßen. Allen wurden Platzverweise für 24 Stunden erteilt. Andere Personen wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. April 2020
    Eine Frau in Lichterfelde bekam von einer Bekannten eine E-Mail, in der die Corona-Epidemie und die staatlichen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung verschwörungsideologisch und NS-relativierend gedeutet werden. In der Mail wird außerdem mit zahlreichen Links auf verschwörungsideologische Querfront-Webseiten verwiesen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. April 2020
    Drei junge Männer im Alter von 25 und 29 Jahren waren gegen 18:15 Uhr im Park am Schäfersee zu Fuß unterwegs, als ihnen ein 24-jähriger Mann plötzlich mit über dem Kopf erhobener Axt entgegentrat und sie rassistisch beleidigte. Die drei Männer konnten wegrennen. Bei der Festnahme des Täters in seiner Wohnung in einem nahen Wohnhaus sang der Mann ein Lied mit nationalsozialistischem Inhalt. Neben der Axt fanden Polizeibeamt_innen in der Wohnung Flaggen mit nationalsozialistischen Symbolen, zwei Einhandmesser und Betäubungsmittel. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 1,6 Promille. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und Bedrohung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0992 vom 25. April 2020
  • 23. April 2020
    Wie die Berliner Polizei mitteilte, sind in der Nacht vom 22. auf den 23. April zwei im Tempelhofer Weg geparkte Fahrzeuge mit Hakenkreuzen und rassistischen Schriftzügen besprüht worden. Das Verwenden des Hakenkreuzes ist gemäß § 86a SGB verboten.
    Quelle: Polizei Berlin, Pressemeldung v. 23.4.2020, Nr. 0965; B.Z.
  • 23. April 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" und ein weiterer gegen die Antifa gerichteter Sticker der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. April 2020
    Unbekannte haben in der vergangenen Nacht die Fassade eines Wahlkreisbüros in Kreuzberg mit einem Schriftzug und Hakenkreuzen beschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt wurde über die vermutlich politisch motivierte Sachbeschädigung unter Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen informiert und übernahm die weiteren Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0204;https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.886192.php
  • 22. April 2020
    In der Werner Düttmann Siedlung wuden zwei Hakenkreuze und zwei mal das Waffen SS Zeichen auf den Boden gemalt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 22. April 2020
    In der U6 in Richtung Alt-Mariendorf ging gegen 13.00 Uhr ein zwischen 50-60 Jahre alter Mann auf ein in einer Station im Ortsteil Mitte gerade eingestiegenes Paar zu, zeigte mehrfach den Hitlergruß und rief: "Heil!" Danach beleidigte er das Paar rassistisch und forderte sie auf, sie sollten zurück nach Polen gehen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. April 2020
    Ein Großplakat der Partei "Die Partei" in der Warschauer Straße wurde vollständig zerstört. Der Schädiger wurde von einem Zeugen auf seine Tat angesprochen und gab als Motiv "Hass auf Linke" an.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. April 2020
    In Hellersdorf-Ost wurde eine Person, die einer geflüchteten Familie Sachspenden vorbeibrachte, von einem Nachbar dazu aufgefordert, die Familie nicht weiter zu unterstützen. Diese Aussage begründete er mit rassistischen Vorurteilen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 21. April 2020
    An der Bushaltestelle am Cottbusser Platz (Linie 195) wurden drei extrem rechte Sticker entdeckt. Auf den Aufklebern werden die Taten der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg verherrlicht. Entlang der U-Bahnlinie 5, vor allem rund um den U-Bahnhof Cottbusser Platz, werden seit einigen Wochen immer wieder neue Aufkleber der extremen Rechten entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. April 2020
    Der Prozess gegen den mutmaßlichen Bombendroher und mehrfach vorbestraften Rechtsextremisten André M., dem 107 Taten vorgeworfen werden, vor dem Landgericht Berlin in der Turmstraße in Moabit wurde kurz nach Beginn unterbrochen. Um 12.41 Uhr war ein Fax im Gericht eingegangen, in dem erklärt wurde, dass rund um den Sitzungssaal 220 des Gerichts Sprengstoff deponiert sei. Nachdem der Prozess zunächst unterbrochen worden war, wurden Teile des Gerichtes kurzzeitig geräumt. Nach rund einer Stunde wurde der Prozess fortgesetzt. Teile des Gebäudes wurden durchsucht, jedoch wurde kein Sprengstoff gefunden. Gezeichnet war das Drohschreiben vom dem selbsterklärten "NSU 2.0". "NSU 2.0" ist einer der Namen, die ein bislang unbekannter Komplize von André M. wiederholt verwendet hat. Erst am Montagabend hatte mutmaßlich derselbe Mann versucht, die Richter mit einer Anschlagsdrohung unter Druck zu setzen und die Freilassung von André M. zu erzwingen.
    Quelle: Tagesspiegel vom 21.04.2020
  • 21. April 2020
    Am Fenster der Theologischen Fakultät der Humboldt Universität in der Bergstraße in Mitte haben Unbekannte von außen ein fest verkleistertes Plakat angebracht. Neben einem Hakenkreuz befand sich auf ihm die Aufschrift: "Stop Bill Gates". Der Microsoft-Gründer wird derzeit von vielen Verschwörungsideologen dafür verantwortlich gemacht, dass die Corona-Pandemie angeblich hochgespielt würde, damit er über seine Beteiligungen an Pharmafirmen an Impfungen verdienen könne. Viele Verschwörungsideologen und Impfgegner*innen werfen Gates, dessen Stiftung sich für Impfungen einsetzt, darüber hinaus sogar vor, die Corona-Pandemie gezielt ausgelöst zu haben, um die Bevölkerung zu kontrollieren, zu Impfungen zu zwingen und dadurch reduzieren zu können. Aus der Sicht dieser Impfgegner*innen drohen erst kommende "Zwangsimpfungen" die Bevölkerung zu reduzieren, Corona sei hingegen nur eine harmlose Grippe.
    Quelle: Berliner Register, Belltower News vom 21.04.2020: https://www.belltower.news/verschwoerungstheorien-bill-gates-als-boesewicht-in-zeiten-von-covid-19-98525/
  • 21. April 2020
    An die Bushaltestelle Hoernlestr. wurde "Berlin bleibt deutsch" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. April 2020
    In der Karl-Kunger-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber befand sich ein Aufruf der Partei zu ihrer Demostration am 1. Mai.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. April 2020
    Auf der Halbinsel Stralau, Ecke Friedrich-Junge / Bahrfeltdstr., wurde auf einem Stromkasten der Spruch "Merkel muß weg" in "Hass muß weg" abgeändert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. April 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Prenzlauer Allee ein Flyer der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Auf den Flyern wurde zu einer Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona geworben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. April 2020
    Ein Abgeordneter der SPD erhielt per E-Mail eine Morddrohung aus extrem rechten Kreisen. Die E-Mail wurde mit "Siel Heil" und "Heil Hitler" unterschrieben.
    Quelle: Presseberichte
  • 20. April 2020
    Am Abend wurde eine Transfrau im Treptower Park erst homo-feindlich beleidigt und dann angegriffen. Sie war in Begleitung ihrer Lebensgefährtin und eines Freundes. Ihr wurde mehrfach gegen den Oberschenkel geschlagen und der Täter versuchte sie ins Wasser zu werfen. Nachdem sich der Täter entfernt hatte, näherte er sich erneut der Angegriffenen. Diese filmte daraufhin mit dem Handy ihren Angreifer. Der Täter und ein weiterer Mann entrissen ihr nun das Handy und warfen es ins Wasser. Anschließend schubsten sie die Frau zu Boden, hielten sie fest und traten gegen ihren Kopf und Arm.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 20. April 2020
    Am Abend fand ein Mitarbeiter des NS-Dokumentations-Zentrum im Flyer-Kasten der Gedenkstätte Flyer und Visitenkarten einer Reichbürgerplattform, die dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen ist.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 20. April 2020
    In der Weitlingstraße und Lückstraße wurden Zettel gefunden, auf denen die verschwörungstheoretische Behauptung stand, dass Corona nicht existieren würde und stattdessen als Ablenkung vom Zusammenbruch des Finanzsystems ablenken und Maßnahmen wie die Abschaffung des Bargeld und Zwangsimpfungen befördern würde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. April 2020
    Eine Videoveranstaltung der israelischen Botschaft in Berlin am Abend des 20. April ist von Unbekannten durch das Hochhalten von Hitlerbildern und antisemitischen Parolen gestört worden. Der 20. April ist der Geburtstag Hitlers. Am 21. April wird in Israel alljährlich der Opfer des Holocaustes gedacht.

    An der mittels der Videoplattform Zoom durchgeführten Veranstaltung hatte auch der Shoah-Überlebende Zvi Herschel teilgenommen. Die Eltern des 1942 in den Niederlanden geborenen Herschel waren von den Nazis im Vernichtungslager Sobibor ermordet worden; er selbst überlebte im Versteck einer christlichen Familie.

    Die Bundesregierung, der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Deutsch-Israelische Gesellschaft verurteilten die Störung der Veranstaltung.
    Quelle: VVN-BdA
  • 19. April 2020
    Ein Haus in Moabit, in dem es jüdische Mieter*innen gibt, wurde mit einem neben die Haustür angemalten Davidsstern markiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. April 2020
    Die NPD verteilte im Allende-Viertel Flyer zum Thema Corona-Krise.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 19. April 2020
    An der Ecke Krüllstr./ Karl-Kunger-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt. Der Aufkleber rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. April 2020
    Auf seinem Instaram-Account polemisierte ein Mitglied des Abgeordnetenhauses der AfD aus Marzahn-Hellersdorf gegen die humanitäre Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland. In einem Kommentar eines Followers wurden die Geflüchteten rassistisch beleidigt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. April 2020
    Unbekannte haben Steine auf das Schwule Museum in Tiergarten geworfen, dabei wurde eine Fensterscheibe massiv beschädigt. Der genaue Zeitpunkt des Angriffs ist unklar, da das Museum wie alle anderen Berliner Kulturinstitutionen derzeit geschlossen ist, so dass am Wochenende niemand vor Ort war. Mitarbeiter*innen bemerkten den Schaden am Montag und alarmierten die Polizei.
    Quelle: Queer.de vom 22.04.2020
  • 19. April 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden an einer Infotafel mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ angebracht. Sie mobilisierten zu einem Aufmarsch am 1. Mai und enthielten Sprüche gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. April 2020
    Am 19. April 2020 wurde ein obdachloser Mann mit Mitgrationshintergrund auf der Kantstraße in der Nähe des Lietzensees in Charlottenburg rassistisch beleidigt. Ein Mann lief an ihm vorbei und sagte: "Das so etwas hier rumläuft. Soll wieder zurück in die Wüste gehen." Dieser Vorfall zeigt die Abwertung, Ausgrenzung und Beleidigungen bis hin zu Angriffen im öffentlichen Raum, welchen obdachlose Menschen tagtäglich ausgestezt sind.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 18. April 2020
    Erneut demonstrierten über 500 Menschen vor allem aus dem verschwörungsideologischen Querfront-Spektrum, aber auch aus der extremen Rechten am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte gegen Corona-Maßnahmen der Regierung. Aufgerufen hatte der aus dem linken Spektrum stammende Querfront-Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“. Auf der Webseite des Vereins heißt es u.a. NS-relativierend: „Der deutsche Bundestag beschließt sein Ermächtigungsgesetz. Wir sollen ein Jahr lang in einer de-facto-Diktatur leben. Deren System ist derweil am Ende.“ Von dort wird auch auf eine verschwörungsideologische Webseite verwiesen, auf der einer der Vereinsmitgründer von der "Faschisierung des zivilen Lebens" schrieb.

    Unter den Teilnehmenden war erneut auch der ehemalige RBB-Moderator und YouTuber Ken Jebsen mit einem Drehteam, aber auch viele extrem Rechte, darunter der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling. Neben dem filmenden Nerling stehend, erklärte die Ex-DDR-Oppositionelle Angelika Barbe, heute Kuratoriumsmitglied der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung, die Corona-Krise zu einer Verschwörung von Bill Gates, der WHO und der Pharmaindustrie. Ebenso vertreten waren auch zahlreiche Vertreter*innen sogenannter "freier" verschwörungsideologischer und extrem rechter Medien. Auf mehreren dieser Medien wurde per Livestream berichtet. Nach mitgeführten Schildern zu urteilen, fand sich erneut ein breites verschwörungsideologisches Spektrum zusammen, so wurde gegen "Impfterrorismus" ebenso protestiert, wie erneut auch antisemitische Verschwörungsmythen aktualisiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 18.04.2020, Polizeimeldung vom 18.04.2020, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 18. April 2020
    An den Ahrensfelder Bergen wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt, die auf völkische Weise Bezug auf die Corona-Pandemie nehmen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 18. April 2020
    An den Ahrensfelder Bergen wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen den politischen Gegner richtet und Werbung für die Partei AfD betreibt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 18. April 2020
    Am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber aus zwei extrem rechten Versandhäusern entdeckt und entfernt. Die Aufkleber diffamierten hauptsächlich den politischen Gegner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 18. April 2020
    Am S-Bhf. Köpenick, in der Mahlsdorfer und in der Hoernlestr. wurden 10 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg und zwei anti-Schwarze Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. April 2020
    Auf einem Fuß- und Radfahrweg nähe Müggelseedamm wurde auf ein Schild der Berliner Forsten, das zum Einhalten des Mindestabstand aufruft, als Ergänzung geschmiert: "zu den N*** und Kanacken und den linksverdrehten Spacken".
    Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • 18. April 2020
    Am Wildmeisterdamm und in der Fritz-Erler-Allee wurden etwa 20 extrem rechte Sticker entdeckt, unter anderem von der NPD und dem 3. Weg.
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. April 2020
    Während eine Engagierte in der Dörpfeldstr. rassistische Aufkleber entfernte, sprach sie ein Mann an und verteidigte die rassistischen Inhalte.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 17. April 2020
    An einem Mülleimer am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt, der Bezug auf die Corona-Pandemie nimmt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. April 2020
    Erneut wurde ein rassistisches Plakat an der Ecke Heidelberger Str./ Bouchéstr. neben einem Aufruf zum Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau entdeckt und entfernt, dass die Tat relativiert und dieser einen angeblichen "Rassismus" gegen Deutsche gegenüberstellt. Zusätzlich wurden die Gedenkplakate zerstört.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. April 2020
    Ein 32-jähriger Mann beleidigte gegen 14:30 Uhr von einem Motorboot aus ein Pärchen , das in einem Ruderboot unterwegs war, antisemitisch. Die Boote befanden sich auf dem Tegeler See in der Nähe der Insel Scharfenberg. Zeug_innen riefen die Polizei, die die Personalien des Verdächtigen aufnahm. Danach soll der Mann sich mit seinem Boot nochmals dem Pärchen genähert und gedroht haben, es zu rammen, was er jedoch unterließ. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0918 vom 18. April 2020
  • 17. April 2020
    In der Franz-Mett-Straße wurden Flugblätter der sog. Reichsbürgerbewegung in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. April 2020
    Am S-Bhf. Friedrichsfelde Ost wurden mehrere gegen politische Gegner_innen (u.A. Greta Thunberg) gerichtete Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. April 2020
    Ein Marathonläufer wurde von einem unbekannten Mann auf dem Nachhauseweg attackiert. Dabei beleidigte und bedrohte der Unbekannte den Betroffenen rassistisch. Als ein Nachbar des Betroffenen zu Hilfe kam, floh der Täter.
    Quelle: Tagesspiegel / VfL FORTUNA Marzahn e.V.
  • 16. April 2020
    Drei rassistsiche Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle wurden entfernt und ein rassistischer Aufkleber von ‚Widerstand’ mit der Aufschrift „Arbeit zuerst für Deutsche“.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 16. April 2020
    In Tegel-Süd wurde erneut die katholisch-fundamendalistische Monatszeitung "Kurier der Christlichen Mitte" ausgelegt, die in Westfahlen produziert wird. In in der Edeka-Filaie in Tegel-Süd wurden mehrere Exemplare der April-Ausgabe bemerkt und entfernt. Mehrere Artikel enthielten homofeindliche und trans- und interfeindliche Inhalte. Unter anderem wurde positiv über Gegendemonstrant_innen berichtet, die gegen einen Gottesdienst von Homosexuellen in einer Wiener Kirche protestierten. Geschlechtergerechte Sprache wurde als "Entmentschlichung der Sprache", die "geschlechts-neutrale Roboter" produziere, und "Gender-Gehirnwäsche" bezeichne und der Christopher-Street-Day eine "blasphemische Wortwahl" genannt. Mit Verweis auf eine Broschüre mit dem Titel "Gender-Wahn" wurde zudem über die Möglichkeit berichtet, dass fußballspielende Personen in Berlin selbst entscheiden können, ob sie in einer Männer- oder Frauenmannschaft spielen wollen. Darüber hinaus wurde ein "Wachsender Migrationsdruck" behauptet,der zu einer "wachsenden Entfremung" führe und der Islam durchgehend als Gefahr für das Christentum beschrieben. Weitere Inhalte waren u. a. die Forderung nach einer untergeordneten Rolle der Frau, eine grundsätzliche Ablehnung von Abtreibungen, die Leugnung des menschengemachten Klimawandels und eine NS-verharmlosende Darstellung der Vertreibung deutschsprachiger Minderheiten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 16. April 2020
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 15. April 2020
    An der Bushaltestelle Cottbusser Platz (Linie 195) und ihrer unmittelbaren Umgebung wurden erneut mehrere neonazistische Aufkleber eines einschlägig bekannten Thüringer Versandhandels entdeckt. Ein Sticker hatte antisemitischen Inhalt. In den letzten Wochen, insbesondere seit Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, ist im Bezirk gehäuft Propaganda-Material der extremen Rechten festgestellt worden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. April 2020
    Entlang der U5, zwischen dem Bahnhöfen Louis-Lewin-Str. und Biesdorf-Süd, wurden erneut massiv neonazistische und rassistische Sticker verklebt. Zahlreiche Sticker waren mit rassistischen und neonazistischen Parolen und Motiven versehen. Auf weiteren Stickern wurden weltoffene und tolerante Menschen sowie Flüchtlinge beleidigt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. April 2020
    Am 15. April 2020 wurde wie bereits im Januar diesen Jahres im Lietzenseepark in Charlottenburg eine schwarz rot weiße Reichsflagge gesprüht.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 15. April 2020
    Gegen 19.00 Uhr beleidigte ein 54-Jähriger in der Turmstraße mehrere türkischstämmige Personen mit Parolen rassistisch. Ein 56-jähriger Zeuge sprach ihn an und verbat sich die Beleidigungen. Daraufhin wurde er von dem Pöbler selbst beleidigt, der ihn außerdem versuchte, anzuspucken. Alarmierte Polizeikräfte stellten den Tatverdächtigen in der näheren Umgebung. Weitere Zeugen bestätigten die rassistischen Ausrufe des Mannes sowie seine Versuche, wahllos verschiedene Personen anzuspucken.
    Quelle: Polizeimeldung vom 16.04.2020, BZ vom 16.04.2020
  • 15. April 2020
    Der Supermarkt im Lichtenberger Bahnhof verweigerte laut Melder_innen obdachlosen Menschen "aus hygienischen Gründen" den Zutritt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. April 2020
    Im Ortsteil Heinersdorf wurde an der Haltestelle Heinersdorfer Kirche eine People of Colour von einem Mann mit etwas beworfen und anschließend rassistisch bepöbelt. Es wurde von der angreifenden Person ein Hitlergruß angedeutet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. April 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber von Pi-News entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. April 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. April 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Bushaltestelle Gustav-Adolf-Str/Langhansstraße Richtung Buschkrugallee/Buch eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. April 2020
    Auf den Gleis des S-Bhf. Grünau wurde auf eine Werbetafel "Ihr Wixxer" geschrieben, unterschrieben wurde das mit "Adolf Hitler" in Herzen umrahmt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. April 2020
    Ein Mädchen bekommt von einem Klassenkameraden eine E-Mail mit rassistischen und sexistischen Kommentaren und Beschuldigungen, dass solche „Schlitzaugen“ wie sie Schuld an Corona und dadurch jetzt so vielen Hausaufgaben seien.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. April 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. April 2020
    Auf einer Parkbank des im Ortsteil Mariendorf gelegenen Pfuhlgeländes an der Britzer Straße, gegenüber des Eingangs zur Gartenkolonie Neu Helgoland, wurde ein antimuslmischer Schriftzug ("Islam muss raus") angebracht.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. April 2020
    Auf der Sonnenallee, Ecke Pflügerstr. wurden Plakate, die an die Ermordeten in Hanau erinnerten, durchgestrichen bzw. mit einem X markiert.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 13. April 2020
    Am Nachmittag wurde ein Mann in Marzahn rassistisch beleidigt und getreten. Laut Angaben des 43-jährigen Mannes soll er gegen 16.50 Uhr auf dem Gehweg der Allee der Kosmonauten von seinem 41-jährigen Nachbarn rassistisch beleidigt und durch Tritte verletzt worden sein. Der Mann kam mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.
    https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.919630.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 13. April 2020
    In einem Parkstück zwischen der Birkbuschstraße und der Klingsorstrasse wurden zwei Hakenkreuze auf eine Parkbank geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. April 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. April 2020
    In Rudow wurden 17 Sticker von extrem rechten Gruppen sowie 5 Plakate mit NS-verharmlosendem Inhalt entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. April 2020
    Eine Person of Colour war gegen 22:15 Uhr in der Warschauer Straße auf dem Fahrrad unterwegs. Unerwartet wurde sie von einem anderen Radfahrer erst vorfolgt und anschließend vom Fahrrad herunter geschlagen. Anschließend kamen drei weitere Personen und schlugen auf die Betroffene ein. Als sie flüchteten riefen die Angreifer „Go back to your country“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. April 2020
    Gegen 22.30 Uhr wurde ein unbekannter obdachloser Mann in einem Vorraum eines Geldinstituts in der Kleiststraße in Schöneberg-Nord von vier Männern im Alter vom 36, 38, 40 und 50 Jahren und einer 30-jährigen Frau geschlagen, getreten und verletzt. Ein 25-jähriger Zeuge beobachtete die Tat und rief die Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin, 14.04.2020; Tagesspiegel, 14.04.2020; Berliner Morgenpost, 14.04.2020
  • 12. April 2020
    An einen Imbisswagen an der Ecke Dörpfeldstr./ Friedenstr. wurde eine "88" gesprüht. Die Mitarbeitenden berichteten, dass dies nicht das erste Mal in diesem Jahr ist.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2020
    In der Brückenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2020
    Am Nachmittag wird im U-Bahnhof Seestraße ein Schwarzer Mann beim Aussteigen aus der U-Bahn von drei unbekannten jungen Männern bedrängt, rassistisch beleidigt und zwischen ihnen hin- und her geschubst. Erst als Zeugen laut ankündigen, die Polizei zu rufen, lassen sie von dem Betroffenen ab und flüchten aus dem U-Bahnhof in Richtung Seestraße.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. April 2020
    Um den Bereich Schloßstr. wurden Flyer mit rassistischen Inhalt von der "NPD" bzw. deren Jugendorganisation "JN" in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 12. April 2020
    In der Steglitzer Düppelstraße werden Aufkleber einer extrem rechten Zeitung entdeckt und entfernt auf denen das Ende des 2. Weltkriegs in Deutschland als Unterjochung der Deutschen unter die Alliierten Besatzungsmächte dargestellt wird. In einer Zeichnung wird suggeriert, dass Deutschland aller materieller und immaterieller Güter und seiner

    Territorien beraubt, sowie Kriegsgefangene als "Arbeitssklaven" gehalten wurden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. April 2020
    Zwei Personen wurden Nachts von einem Mann aus transfeindlicher Motivation heraus angegriffen.

    Der Mann schlug einer der beiden Personen zwei Mal mit der Faust ins Gesicht und flüchtete anschließend.
    Quelle: Polizeimeldung, Nr. 0872
  • 11. April 2020
    Nach einer Zählung der taz versuchten ca. 500 Menschen vor allem aus dem verschwörungsideologischen Querfront-Spektrum, aber auch aus der extremen Rechten am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte zu demonstrieren. Aufgerufen hatte der dem Querfront-Spektrum zuzurechnende Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ unter dem Motto „Grundrechte verteidigen – sage NEIN zur Diktatur“, gegen Corona-Maßnahmen der Regierung. Unter den Teilnehmenden war auch der ehemalige RBB-Moderator, "Mahnwachler" und YouTuber Ken Jebsen, aber auch viele extrem Rechte, darunter der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling. Ebenso vertreten waren auch zahlreiche Vertreter*innen sogenannter "freier" verschwörungsideologischer und extrem rechter Medien. Auf mehreren dieser Medien wurde per Livestream berichtet. Auch die AfD-Youtuberin Carolin Matthie filmte auf der Demo. Eine Frau hatte auf ein Schild geschrieben: „In Deutschland wird niemand verfolgt, Herr Spahn! Kein Jude, kein Virus! Keine Zwangsimpfung, keine Zwangsarbeit, keine Zwangssterilisation!“
    Quelle: Registerstelle Mitte, taz vom 12.04. 2020, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 11. April 2020
    Am 11. April 2020 wurden am Spandauer Damm in Charlottenburg mehrere Zettel aufgehangen und entfernt. In Frakturschrift und in Anlehnung an den Spruch der SS "unsere Ehre heißt Treue" stand darauf folgende Aufschrift: "Unsere Ehre Sauberkeit. Frohe Ostern 2020. Herzlichst Ihre Panzer Bastel Gruppe Scharlottenburg."
    Quelle: Berliner Register
  • 11. April 2020
    Im Ortsteil Biesdorf wurde an einem Mast auf dem Wuhleradweg in Alt-Biesdorf eine muslimfeindlich-rassistische Schmiererei entdeckt und übermalt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. April 2020
    Nahe des U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Sticker wird für eine geplante bundesweite Großveranstaltung der neonazistischen Kleinpartei geworben.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. April 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt. Ein Motiv verhöhnte die Opfer des rassistischen Anschlages in Hanau. Darüber hinaus waren u.a. die Slogan "FCK ANTIFA" oder "Wir hängen nicht länger nur Plakate" (DIE RECHTE) entdeckt. Insgesamt waren es ca. zehn Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. April 2020
    In der Nacht auf den 10. April 2020 wurden zwei Schilder vor dem Haus der Ersten Berliner Zen-Gemeinschaft in Frohnau, die sich kritisch gegen Rassismus und das Erstarken der AfD positionieren, mit dicker schwarzer Lackfarbe unleserlich gemacht. Auf einem der Schilder stand "AfD und Nazis raus aus unserem Frohnau. AfD = aus für Demokratie". Auch eine alte Buch, ein Sichtschutzzaun und der Briefkasten wurden beschmiert.
    Quelle: Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 9. April 2020
    An einem Wartehäuschen an einer Bushaltestelle an der Hellen-Mitte in Hellersdorf-Nord wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt, der positiv Bezug zur deutschen Wehrmacht nimmt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. April 2020
    In der Firlstr. riefen am Abend ca. 20 dunkel gekleidete Männer in Richtung eines Wohnhauses rassistische Parolen und Bedrohungen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 9. April 2020
    In der Nacht zum 9.April wurden auf einem Friedhof in Buckow die Gräber zweier Polizisten beschmiert. Ein Grabstein wurde umgeworfen und in roter Farbe mit einem Hakenkreuz besprüht. Bereits vor einem Jahr waren die Gräber beschmiert worden.
    Quelle: tagesspiegel, 9.4.2020
  • 9. April 2020
    Im Eingangsbereich eines Supermarktes in der Sewanstraße wurde der Kreideschriftzug „#pedogate“ hinterlassen. Er nimmt Bezug auf eine Verschwörungstheorie, die von einem weltweiten Kindermörder-Ring aussgeht. Diese Erzählung geht auf die antisemitische Ritualmordlegende zurück.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 9. April 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an der Tram-Haltestelle (M4) S-Bahnhof Greifswalder Straße Flyer der neonazistischen NPD sowie deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese warben für eine rechte Nachbarschaftshilfe.
    Quelle: NEA
  • 9. April 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden am Gabenzaun Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. April 2020
    Eine 31-jährige Frau, ihre 3-jährige Tochter und eine 22-jährige Verwandte werden gegen 15.15 Uhr auf dem Buckower Damm von einem unbekannten Radfahrer rassistisch beleidigt. Das Kind wird von dem Radfahrer angefahren und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 9. April 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Nähe der Schönhauser Allee Arcaden eine junge Frau von einem älteren Herren absichtlich mit den Ellenbogen angestoßen. Anschließend beleidigte der Mann die Frau. Eine Zeugin kam hinzu um die Betroffenen zu unterstützen. Der Mann beschimpfte die Frau darauf hin weiterhin und sagte, dass sie nichts hier zu suchen hätte, es wäre sein Deutschland.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. April 2020
    Am 09. April 2020 wurde ein asiatisch gelesener Mann in der U7 am U-Bhf Bismarckstraße rassistisch beleidigt. Er stieg in die U-Bahn, als ein Mann, der ca. 2m entfernt von ihm saß "Ching Cheng Chong" sagte. Er verspottete ihn weiter und sagte "Corona". Als der Mann daraufhin wegging sagte er "Ja, das wollte ich".
    Quelle: Register CW
  • 9. April 2020
    Ein 23-jähriger Mann wird gegen 3.45 Uhr in der Levetzowstraße in Moabit von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt, mit der Faust ins Gesicht geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin vom 25.05.2020
  • 8. April 2020
    Auf ein Fensterbrett des Bürgeramtes wurde "No Islam" und "AfD" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. April 2020
    An der Unterstand für Einkaufswagen eines Supermarktes am S-Bhf. Spindelsfeld die antimuslimische "Scheiß Islam. Salami statt Islami" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. April 2020
    Zwischen der Ludwig-Renn-Straße und Raoul-Wallenberg-Straße wurde ein Neonazi-Aufkleber der NPD entdeckt. Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. April 2020
    Gegen 23.45 Uhr wird ein 23-jähriger Mann, der mit einem Mann und einer Frau an der Levetzowstraße Ecke Wikingerufer unterwegs ist, von einem Mann aus einer Gruppe von drei Personen heraus aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt, mit der Faust gegen den Kopf geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.04.2020, Tagesspiegel vom 09.04.2020, Berliner Morgenpost vom 09.04.2020 , Queer.de vom 09.04.2020
  • 8. April 2020
    An den Bushaltestellen Cecilienstr./Wuhle wurden mehrere Aufkleber eines neofaschistischen Magazins entdeckt und entfernt. Die Sticker richteten sich u.a. gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. April 2020
    Am 08. April 2020 wurde ein 38-jähriger Mann gegen 12.30 Uhr in einem Geschäft in der Kantstraße von einer 30-jährigen Frau, die von einer anderen Frau begleitet wird, rassistisch beleidigt. Der 38-Jährige kann einem Tritt der Frau ausweichen.
    Quelle: Reach Out Berlin
  • 7. April 2020
    An der Bushaltestelle Gothaer Str./Eisenacher Str. (Richtung Marzahn) und in ihrer Umgebung wurden mehrere Sticker eines neonazistischen Versandhandels aus Thüringen entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. April 2020
    Die extrem rechte NPD hat erneut Flyer mit rassistischen Inhalt verteilt. Es wurden wurden Briefkästen in der Osdorfer Str. gesteckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 6. April 2020
    An einen Postkasten in der Alten Hellersdorfer Str. /Ecke Zossener Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" geklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. April 2020
    An einer Telefonsäule am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. April 2020
    In einem U-Bahn-Wagen der U-Bahn-Linie 8 werden am Bahnhof Heinrich-Heine-Straße Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt. Die BVG wird über Twitter davon in Kenntnis gesetzt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 6. April 2020
    An das Bündnis #unteilbar wird eine beleidigende E-Mail mit rassistischen und LGBTIQ*-feindlichem Inhalt gesendet.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. April 2020
    In der Glanzstr. wurde zwei mal an ein Wohnhaus die "88" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. April 2020
    An der Bushaltestelle Krahmerstr./Stockweg werden mehrere Aufkleber mit

    der Aufschrift "Make Germany great again" und welche, die sich gegen

    geflüchtete Menschen richten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. April 2020
    Am Teltowkanal, in der Nähe der Charité (Campus Benjamin

    Franklin), ist das Wort "Juden" mit Edding an ein Geländer geschmiert

    worden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. April 2020
    Auf den Rollläden eines vietnamesischen Gemüseladen in der Petersburger Straße wurde ein „Verseucht“-Sticker abgemacht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. April 2020
    Auch auf der Halbinsel Stralau wurden Sticker des extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. April 2020
    In der Indira-Gandhi-Straße wurden mehrere Flyer der Reichsbürger-Organisation „Staatenlos“ im Straßenland gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. April 2020
    Am Übergang Bernauer Straße/ Ecke Rupiner Straße wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Alle Motive sind identisch und mobilisieren zum 1. Mai 2020, zu einer „nationalrevolutionären Demonstration“ nach Erfurt.
    Quelle: Hände weg vom Wedding
  • 4. April 2020
    Auf einer Fensterbank in der Glanzstr. wurde "88" und "Sturm 41" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. April 2020
    Erneut wurde ein rassistisches Plakat an der Ecke Heidelberger Str./ Bouchéstr. neben einem Aufruf zum Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau entdeckt und entfernt, dass die Tat relativiert und dieser einen angeblichen "Rassismus" gegen Deutsche gegenüberstellt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. April 2020
    An einer Halle im Biesenhorster Sand wurden mehrere neonazistische Schmierereien mit Bezug zu rassistischen Weltanschauungen entdeckt. Des Weiteren war eine Odal-Rune aufgemalt, die an den unteren Ansätzen mit zwei aufrecht gezeichneten Strichen versehen wurde. In dieser Form wurde die Rune im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen. Bis heute wird sie von neonazistischen Organisationen verwendet. Die Verwendung dieser Form der Odal-Rune ist heute strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. April 2020
    Ca. 100 Menschen vor allem aus dem verschwörungsideologischen Querfront-Spektrum, aber auch aus der extremen Rechten versuchten, am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte zu demonstrieren. Aufgerufen hatte der dem Querfront-Spektrum zuzurechnende Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ unter dem Motto „Grundrechte verteidigen – sage NEIN zur Diktatur“, gegen Corona-Maßnahmen der Regierung. Auf Schildern waren auch antisemitische Verschwörungsmythen zu lesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. April 2020
    Am 04. April 2020 wurde in der Ulmenstraße in Westend in den Breifkasten eines interkulturellen Begegnungsortes ein rechter Aufkleber geworfen.
    Quelle: Anlaufstelle Register CW
  • 4. April 2020
    Am 04.04.2020 wurde in der Brandenburgischen Straße, vor der Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek, in Wilmersdorf mit A4-Postern an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Anschlags in Hanau gedacht. Alle Aushänge wurden beschädigt, teilweise abgerissen, beschmiert und teilweise durch die Beschmierung der Anschlag relativiert.
    Quelle: Register CW
  • 4. April 2020
    Gestern Abend soll ein Mann eine Personengruppe in einer Straßenbahn in Friedrichshain rassistisch beleidigt haben. Nach bisherigen Ermittlungen winkten zwei Frauen gegen 20 Uhr einen Funkwagen an der Straßenbahnhaltestelle Büschingstraße Ecke Mollstraße heran und machten die Besatzung auf einen 53-jährigen Mann aufmerksam, der in Begleitung einer 23-Jährigen war. Der Mann soll die Frauen im Alter von 30 und 33 Jahren und ihre Familien rassistisch in der Straßenbahn beschimpft haben. Als alle Personen diese an der Haltestelle verließen, soll der Tatverdächtige einen Hammer hervorgeholt haben. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Einsatzkräfte neben einem Hammer noch eine Handsäge sowie ein Jagdmesser und beschlagnahmten die gefundenen Gegenstände. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0811
  • 4. April 2020
    Wieder wurden rassistische Aufkleber eines Online-Handels aus Halle im Gebiet entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 4. April 2020
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere große Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 3. April 2020
    Erneut wurden auf einer Parkbank im Volkspark Mariendorf, gegenüber des Hockeyplatzes, zwei Hakenkreuze auf eine Parkbank geschmiert. Bereits am 31. März wurden auf verschiedenen Bänken im Volkspark derartige Schmierereien entdeckt und vom Grünflächenamt des Bezirkes entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 3. April 2020
    An einem Mast am Anfang der Minna-Todenhagen-Brücke wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck off Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2020
    Im Treptower Park wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2020
    Mehrere Neonazis der NPD führten in der Altstadt und der Köpenicker Dammvorstadt eine weitere "Schutzzonen"-Aktion durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 3. April 2020
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde und in der Lincolnstraße wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist_innen und mobilisierten zu einem Aufmarsch am 1. Mai in Erfurt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. April 2020
    In der Emanuelstraße, Wönnichstraße und Lückstraße wurden Kreide-Schriftzüge gefunden, die in antisemitischer Weise davon ausgehen, dass es eine internationale Organisation gäbe, die Kinder foltere, um ihr Blut zu trinken. Diese Erzählung geht auf die antisemitische Ritualmordlegende zurück.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. April 2020
    Das Haus der Ersten Berliner Zen-Gemeinschaft in Frohnau wurde Ziel von Sachbeschädigungen und Schmierereien. Vor dem Haus in der Frohnauer Straße waren im Dezember 2019 und Februar 2020 Schilder angebracht worden, die sich gegen "Verhetzung und Fremdenfeindlichkeit" und das Erstarken der AfD richteten. In der Nacht zum 3. April wurden erstmals Teile des Textes mit einem Graffitistift durchgestrichen und ein "Penisgesicht" an den gemauerten Gartentorpfosten geschmiert.
    Quelle: Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 2. April 2020
    Die NPD hat Flyer mit extrem rechten und rassistischen Inhalt in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 2. April 2020
    Am Warschauer Platz und in der Rudolfstraße wurden homo/transfeindliche und gegen politische Gegner gerichtete Aufkleber von zwei verschiedenen extrem rechten Onlinehandeln entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. April 2020
    Auf die verstaubte Heckscheibe eines PKW wurde ein Hakenkreuz gemalt. Das Fahrzeug war in der Schöneberger Straße im Ortsteil Tempelhof geparkt. Es ist unwahrscheinlich, dass der Fahrzeughalter selbst das verbotene NS-Symbol angebracht hat.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. April 2020
    Am S-Bhf. Köpenick, sowie in der Seelenbinderstr. wurden insgesamt drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. April 2020
    Auf einer Fensterscheibe eines Wettlokals in der Karl-Marx-Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das dort eingekratzt wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. April 2020
    An der Tramhaltestelle Hohenschönhausener Straße / Weißenseer Weg wurden Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN gefunden, die sich gegen Migrant_innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2020
    Eine taiwanesisch-amerikanische Frau wurde in einem Geschäft in der Lahnstr. von zwei Angestellten rassistisch und mit Bezug auf Corona verspottet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 31. März 2020
    Auf den Parkbänken im Volkspark Mariendorf sowie an einem von der Rixdorfer Straße zum Parkgelände führenden Weg sind mehrere etwa 10 cm große Hakenkreuze angebracht. Auf einer der Bänke war zudem der der von extremen Rechten genutzte Schriftzug "Nazikiez" zu lesen.
    Quelle: Berliner Register
  • 31. März 2020
    Am 31.03.20 gegen 19:45 Uhr wurde bemerkt, dass das Standrohr des Straßenschildes "Rosa-Reinglass-Steig" / Paula-Hirschfeld-Steig" (Schultheissviertel, Hakenfelde) abgebrochen war, nachdem es in den Vortagen bereits mehrfach verbogen (und wieder gerichtet) worden war. Das Zusatzschild mit den biografischen Daten von Paula Hirschfeld war entfernt worden.

    Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Die Spandauerinnen Paula Hirschfeld und Rosa Reinglass waren jüdischer Herkunft. Beide wurden am 14.09.1942 nach Theresienstadt deportiert. Paula Hirschfeld wurde 1943 in Theresienstadt, Rosa Reinglass 1944 in Auschwitz ermordet.
    Für beide Frauen wurden in Spandau Stolpersteine verlegt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 31. März 2020
    An der Ecke Heidelberger Str./ Bouchéstr. wurde neben einem Aufruf zum Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau ein Plakat entdeckt, dass die Tat relativiert und dieser einen angeblichen "Rassismus" gegen Deutsche gegenüberstellt. Im Kungerkiez wurden noch weitere Plakate entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. März 2020
    In der Siegfriedstraße, Fanninger Straße und Gudrunstraße wurden verschiedene Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen Antfaschist_innen und mobilisierten zu einem Aufmarsch am 1. Mai.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. März 2020
    Ein Mann rief in der Alfred-Kowalke-Straße deutlich hörbar eine anti-linke Parole.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. März 2020
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Aufmarsch am 1. Mai gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 30. März 2020
    In der Ilsestraße und Wandlitzstraße wurden flüchtlingsfeindliche Aufkleber eines Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. März 2020
    Im Bereich des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber richten sich u.a. gegen geflüchtete Menschen und die Klimaaktivistin Greta Thunberg.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. März 2020
    13 Aufkleber eines rechten Onlinehandels aus Halle wurden in der Nähe des Bahnhofs Ostkreuz entfernt. Inhaltlich richteten sie sich überwiegend gegen Geflüchtete/Flüchtlingshelfer, gegen Angela Merkel, die EU und gegen die Antifa.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 30. März 2020
    An einem gelben Bauschuttcontainer nahe dem Bahnhof Ostkreuz wurde ein Graffito „Russe“, bei dem die beiden S-Buchstaben in Runenschrift angebracht wurden, entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 29. März 2020
    In der Rummelsburger Bucht wurden mehrere rassistische Aufklebermotive eines Hallenser Versands gefunden und entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 29. März 2020
    Ein 55-Jährige Mann wurde in Moabit rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Gegen 17.30 Uhr wollte er in den Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Huttenstraße einsteigen, als zwei Männer hinzukamen. Aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr bat er die beiden darum, den Aufzug alleine benutzen zu dürfen. Daraufhin wurde er von einem der Männer rassistisch beleidigt und geschlagen. Der 55-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, die nicht behandelt werden mussten. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
    Quelle: Berliner Register, Polizeimeldung vom 30.03.2020
  • 29. März 2020
    In der Bahnhofshalle des S- und U-Bahnhofs Tempelhof wurden mehrere antisemitische Schmierereien angebracht. Auf den großformatigen historischen Fototafeln sind Schriftzüge wie "Judenfreie Zone" oder "Free Palästina" in schwarzer Farbe angebracht. Außerdem wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Die Verbindung von israelbezogenem Antisemitismus und nationalsozialistischer Symbolik ist keine Seltenheit.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. März 2020
    An den Bushaltestellen Britzer Straße/ Rixdorfer Straße (beide Richtungen) sind extrem rechte Schmierereien angebracht. Auf den Sitzbänken wurden ein Hakenkreuz, der Schriftzug "No Islam" sowie mehrfach die Buchstaben "AfD" in schwarzer Farbe angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 28. März 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde erneut an den Gabenzaun der Florastraße ein rassistischer Flyer aufgehangen. In dem Flyer wurden Obdachlose am Bahnhof Pankow rassistisch beleidigt.
    Quelle: Twitter vom 28.03.2020
  • 28. März 2020
    An der Ecke Magdalenenstraße / Frankfurter Allee hinterließ jemand mit Edding den Schriftzug „SS muß zuruck“ (Fehler im Original) an einer Hauswand.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. März 2020
    In Rudow wurden 14 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. März 2020
    Am 28. März 2020 wurden rund um den Grunewaldturm zahlreiche Sticker des III. Wegs entdeckt. Es wurde zu einer "nationalrevolutionären Demonstration" am 1. Mai in Erfurt aufgerufen.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. März 2020
    An einem Pfeiler unter der S-Bahnbrücke in der Baumschulenstr. wurde "C18" (Abkürzung für die verbotene, militante Neonazisgruppierung Combat 18), "Sturm 41" und 4 mal "88" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. März 2020
    Ca. 50 Menschen vor allem aus dem verschwörungsideologischen Querfront-Spektrum, aber auch aus der extremen Rechten versuchten, am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte zu demonstrieren. Aufgerufen hatten verschiedene Personen und Gruppierungen aus dem Querfront-Spektrum gegen Corona-Maßnahmen der Regierung. Auf Schildern waren auch rassistische Verschwörungsideologien zu lesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. März 2020
    Auf einem Verteilerkasten auf dem Margueritenring wurde eine ca. 90cm große Odal-Rune entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 27. März 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden auf der Blankenburger Straße und Heinersdorfer Straße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Es waren ca. 12 Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. März 2020
    Im Orsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Defend Europe".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. März 2020
    An einer Unterführung am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein neonazistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Thüringen entdeckt. Auf dem Aufkleber wird positiv auf den Nationalsozialismus Bezug genommen. In unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs wurde ein weiterer Aufkleber des gleichen Versandhandels gefunden. Dieser war an einen Mülleimer geklebt worden und richtete sich gegen politische Gegner der Neonazis.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. März 2020
    An einem Mülleimer auf dem Gehweg an der Domäne Dahlem wurde ein mit

    Edding gemaltes Hakenkreuz und die Parole "AFD Zone" entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 27. März 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden rechte Aufkleber u.a. in der Klothildestraße entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Leicht krankes Lachen durch Egoismus und Ellenbogengesellschaft? Volksgemeinschaft kann helfen!" (freies-netz.com) oder "Remigration. Illegale & Islamisten nach Hause schicken".
    Quelle: EAG
  • 26. März 2020
    An der Hönower Straße Ecke Lindenhofstraße wurde ein Neonazi-Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. März 2020
    An einen Stromkasten an der Ecke Wildenbruchstr./ Karl-Kunger-Str. wurde 3 mal "Fuck Islam" geschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. März 2020
    In der Sanddornstr. rief ein Mann von seinem Balkon aus rassistische Parolen in den Hinterhof.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 26. März 2020
    In der Sewanstraße wurden Aufkleber eines Neonaziversands aus Halle gefunden, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 26. März 2020
    Zwei Frauen trugen eine Gesichtsmaske bzw. ein Kopftuch (Corona-Schutz) um das Gesicht. In der Graefestraße wurden sie von einer hinter ihnen laufenden vierköpfigen Männergruppe angepöbelt. Im Vorbeigehen lachten sie Männer und zeigten auf die Frauen. Die Betroffenen fühlten sich aufgrund ihres asiatischen Aussehens ins Visier genommen und rassistisch beleidigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. März 2020
    Eine Schwarze Frau wurde in einem Bus in Mitte von einem Mann mit Mundschutz und Handschuhen mit Wucht gegen die Scheibe geschubst und angeschrien: ,,Wegen Euch Scheiss-Ausländern ist die Seuche ins Land gekommen...." Als der Bus an der nächsten Haltestelle anhielt, stieg der Angreifer aus. Der Busfahrer hatte dies gar nicht so schnell mit bekommen. Die anderen Fahrgäste haben nur zugesehen und sich danach geäußert, dass dies nicht nett gewesen wäre.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. März 2020
    Am Büro der Partei "Die Linke" in der Henny-Porten-Str. wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Sticker wird für eine geplante bundesweite Großveranstaltung der neonazistischen Kleinpartei geworben.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Flyer der neonazistischen NPD sowie deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese warben für eine rechte Nachbarschaftshilfe.
    Quelle: NEA
  • 25. März 2020
    Mindestens drei Sticker wurden, in der Nähe vom Ostkreuz an der Revaler Straße, gefunden und entfernt. Es handelt sich dabei um "Nachdenken"- Sticker eines rechten Onlineshops in Halle, die Geflüchtete verleumden.
    Quelle: Antifa Fh
  • 25. März 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde an den Gabenzaun der Florastraße ein rassistischer Flyer aufgehangen. In dem Flyer wurden Obdachlose am Bahnhof Pankow rassistisch beleidigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. März 2020
    Am 25. März 2020 wurde zwischen 6.30 und 7 Uhr im Heilmannring in Charlottenburg-Nord rassistische Schriftzüge an der Wohnungstür einer Familie angebracht. An der Wohnungstür stand "RAUS" und an der Hauswand mit einem Pfeil zur Wohnungstür "MÜLL". Der Name wurde mit Farbe unkenntlich gemacht.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0718
  • 24. März 2020
    In den vergangenen Tagen wurden in mehreren Lichtenberger Facebook-Gruppen Verschwörungstheorien über den Corona-Virus verbreitet, diese verbreiteten Theorien, dass Corona planmäßig verbreitet wurde, um die Entfremdung der Menschen, Zwangsimpfungen, das Einpflanzen von RFID-Chips und die Abschaffung des Bargelds durchzusetzen. Die Behauptung dass der Virus von „globalen Eliten“ oder der „New World Order“ verbreitet wurde, trug dabei antisemitische Züge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. März 2020
    Ein 36-jähriger Mann lief um 21:40 Uhr auf der Siegfriedstraße und zeigte mehrfach den Hitlergruß. Bevor die Polizei eintraf, zog er sich in seine Wohnung zurück. Dort bedrohte er die Polizist_innen mit einem Messer, bevor er überwältigt werden konnte.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 24. März 2020
    Am 24. März 2020 wurde nachts an einem Wohnhaus in der Sopie-Charlotte-Straße in Charlottenburg ein Namensschild mitsamt der Klingel beschädigt und aus der Wand gerissen. Der Namen der Familie wird als chinesisch-italienisch gelesen. Im Zuge der Corona Pandemie kommt es vermehrt zu rassistischen Vorfällen gegen asiatisch gelesene Menschen.

    In den letzten Jahren wurden mehrfach Hakenkreuze in die Eingangstür des Wohnhauses geritzt.
    Quelle: Register CW
  • 23. März 2020
    In der Kastanienallee wurden an zwei Pfählen Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Stickern wird für eine geplante bundesweite Großveranstaltung der neonazistischen Kleinpartei geworben.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. März 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat über seine Facebook- und Twitter-Accounts ein Interview von sich selbst mit einer polnischen Nachrichtenseite verbreitet, in dem er sich LGBTIQ*-feindlich äußert. So behauptet er, dass andere geschlechtliche Identitäten als "männlich" und "weiblich" nur Ideologie wären. Er spricht sich gegen Sexualerziehungsunterricht im Kindesalter aus, den er sinngemäß als "Frühsexualisierung" diffamiert. In diesem Zusammenhang drückt er auch seine Ablehnung gegenüber der Zuschaustellung sexueller Diversität in Form von Paraden aus. Demgegenüber betont er eine Vormachtstellung der Kernfamilie aus Mutter, Vater und Kindern, die er kreationistisch begründet, da Menschen so geschaffen worden wären.
    Quelle: Register ASH
  • 23. März 2020
    Eine Frau saß im Görlitzer Park auf einer Bank und beobachtete, wie gegen 16 Uhr ein etwa 30-jähriger Mann auf einem Fahrrad vorbeifährt und auf den Boden spuckt. Sie rief ihm hinterher, dass das ja wohl nicht sein müsse und warf ihm toxische Männlichkeit vor. Er beschimpfte sie daraufhin "Ich spuck gleich auf dich, Scheiß-Lesbe."
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. März 2020
    Hinter dem Tierparkcenter saßen mehrere als Neonazis erkennbare Männer und bedrohten vorbeigehende Passant_innen. Sie äußerten sich dabei in rassistischer Weise über Asiat_innen und Italiener_innen und behaupteten, dass nur diese an Corona sterben würden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. März 2020
    In der Friedrichstraße Ecke Unter den Linden wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt, mit denen Antifa-Aufkleber überklebt worden waren.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. März 2020
    Am 23. März 2020 wurden am Kronprinzessinnenweg ca. 25 Aufkleber des III. Wegs entdeckt und entfernt. Eines der beiden Motive richtete sich gegen antifaschistisches Engagement, auf dem anderen wurde zu einer "nationalrevolutionären Demonstration" am 1. Mai in Erfurt aufgerufen. Es wurde außerdem ein schwarzes Hakenkreuz auf die schwarze Fahrbahn gesprüht.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. März 2020
    In einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg trug eine unbekannte Person eine Anwohnerin, die auch aufgrund ihres Nachnamens als jüdisch erkennbar ist, auf einem Aushang zur Nachbarschaftshilfe während der Coronakrise ein. Zwischen dem Doktortitel und dem Nachnamen der jüdischen Betroffenen wurde handschriftlich ein „Corona“ hinzugefügt, so dass auf dem Zettel „Dr. Corona“ sowie „Dreimal klopfen“ zu lesen war. Dies ist nicht der erste Vorfall, den die Betroffene in dem Haus erlebt hat: Bereits kurz nach dem Einzug wurde ihr Namensschild mehrfach abgerissen.

    In antisemitischen Stereotypen werden Jüdinnen_Juden oft für den Ausbruch von Krankheiten verantwortlich gemacht. Schon im Mittelalter führte beispielsweise die Diffamierung als angebliche Brunnenvergifter während der Pestepidemie zu zahlreichen Pogromen in Europa. Auch während der aktuellen Corona-Pandemie kommt es immer wieder zu antisemitischen Verschwörungserzählungen nach denen Jüdinnen_Juden entweder für die Entstehung des Virus verantwortlich seien oder sich an der Pandemie bereichern wollen würden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 22. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden zwischen der Bushaltestelle Michelangelostraße und Prenzlauer Allee/ Ostseestraße Aufkleber der neonazistischen Partei NPD sowie deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylflut stoppen" (NPD) oder "Identität" (JN). Es waren ca. 40 Aufkleber.
    Quelle: NEA
  • 22. März 2020
    Im Ortsteil Rosenthal wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylflut stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. März 2020
    Um die Fichtenberg Oberschule in der Rothenburgstr. wurden diverse IB-Aufkleber geklebt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 22. März 2020
    Am Denkmal für die Spanienkämpfer im Volkspark Friedrichshain wurde ein islamfeindlicher Spruch geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. März 2020
    An einer Hauswand in der Warschauer Straße, Nähe Frankfurter Tor, wurde ein ilslamfeindlicher Spruch geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. März 2020
    Im Ortsteil Blankenfelde wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen den Slogan "Asylflut stoppen!"
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. März 2020
    Auf dem Parkplatz eines Supermarkts am S-Bhf. Lichtenberg und in der Wönnichstraße wurden mehrere Plakate und Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Aufmarsch am 1. Mai gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. März 2020
    An der Ecke Weserstr./Weichselstr. wurden mit Kreide geschmierte, antisemitische Parolen entdeckt, die auf einer Hauswand und dem Gehweg hinterlassen wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. März 2020
    An eine Wand am Kranwagenplatz wurden großflächig mehrere Parolen gegen Antifaschist*innen gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. März 2020
    An einer Fassade in der Genter Str 7 im Wedding wurde eine Schmiererei "Moslems not welcome" entdeckt. Dort befindet sich auch eine Arztpraxis, in der muslimische Mitarbeiter*innen beschäftigt sind.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. März 2020
    In einem Park an der Neuköllner Straße wurden zwei gesprühte Keltenkreuze entdeckt und entfernt.

    Außerdem wurde bei einem Aufzug an der Lipschitzallee ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. März 2020
    In der Skandinavischen Straße, Wönnichstraße und Irenenstraße sowie an der Lichtenberger Brücke wurden etliche Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Aufmarsch am 1. Mai in Erfurt sowie das Motiv "Antifa-Banden zerschlagen" gefunden und entfernt.
    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register
  • 20. März 2020
    An den Rohrleitungen in der Hohenschönhausener Straße wurde der antiziganistische Schriftzug „FCK Sinti Roma“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. März 2020
    An einer Rohrleitung in der Clara-Immerwahr-Straße wurde ein inzwischen weitgehend entfernter rassistischer Aufkleber entdeckt, der sich gegen Flüchtlinge richtet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. März 2020
    Am 19. März 2020 wurde an einem Briefkasten am Hohenzollerndamm Ecke Sächsische Straße in Wilmersdorf ein Aufkleber mit der Aufschrift "Seenotrettung ist kein Verbrechen" so verkratzt, dass "Seenotrettung ist ein Verbrechen" zu lesen war.
    Quelle: Register CW
  • 19. März 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen den Slogan "Asylflut stoppen!"
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. März 2020
    Am U-Bhf. Tierpark wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden, die für einen Aufmarsch am 1. Mai mobilisierten.
    Quelle: Lichtenberger Register, STK Lichtenberg Mitte
  • 19. März 2020
    An einer Werbesäule in der Alten Hellersdorfer Straße/Zossener Strasse wurde ein neonazistisches Plakat entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. März 2020
    An einer Obdachlosenunterkunft in Friedrichshain wurde ein extrem rechter, rassistischer und antimuslimischer Text in den Putz geritzt. Verwendet wurden auch SS-Runen und ein Hakenkreuz.

    Tod allen kriminellen Ausländern, Anti-Islam-Forces
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2020
    Am Finkenpfuhl im Volkspark Rehberge wurden auf einer Bank rassistische Schmierereien entdeckt. Dort stand unter anderem: "Trau keinem Moslem!" und "Kauf nicht beim Türken!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. März 2020
    An einen Glascontainer in der Müggelschlößchenstr. wurde eine "88" besprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. März 2020
    Am S-Bahnhof Marzahn wurde ein Hakenkreuz über ein antifaschistisches Graffiti geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 18. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen in der Storkower Straße entdeckt. Diese trugen den Slogan "Asylflut stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. März 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD an Eingängen entdeckt und entfernt. Auf den Flyern wurde zu einer Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona geworben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. März 2020
    Als ein junger Mann den Rewe-Supermarkt in der Biesdorfer Cecilienstraße verließ, entdeckte er drei Personen, die gerade dabei waren, einen Neonazi-Aufkleber auf sein Auto zu kleben. Beim Nähertreten sah er, dass sich unter dem Aufkleber Rasierklingen befanden. Als der junge Mann sie darauf ansprach, beleidigten sie ihn rassistisch. Daraufhin gingen die drei Personen einige Meter weiter und klebten den Aufkleber auf ein anderes Auto.
    Anmerkung: Der Tag der Meldung entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 18. März 2020
    Auf den Gehweg vor der Samariterstr. 32 wurde mit rosa Farbe ein Hakenkreuz gesprüht und von AnwohnerInnen in das Gegenteil verwandelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. März 2020
    Ein Polizeibeamter wurde in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft. Der Polizeimeister und sein Kollege sowie eine weitere Funkwagenbesatzung wurden gegen 22.40 Uhr zu einer gegenwärtigen Bedrohung in der Wiesen- Ecke Hochstraße alarmiert und nahmen am Ort einen 42-Jährigen vorläufig fest, nachdem er den bisherigen Erkenntnissen nach einen 26-Jährigen angesprochen und verbal bedroht haben soll. Die Beamten forderten den 42-Jährigen zunächst auf, die Hände aus den Taschen zu nehmen und sich auf den Boden zu legen. Da er die Aufforderungen ignorierte, brachten ihn die Polizisten zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Bei der anschließenden Personalienfeststellung schaute der Festgenommene dann in Richtung des Polizeimeisters und beleidigte diesen aufgrund seiner Hautfarbe. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Bedrohung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gefertigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.03.2020
  • 18. März 2020
    In der Staatsreparatur fand erneut ein „Blauer Dialog“ statt. Referent war Peter Feist. Der Veranstalter des Blauen Dialogs ist in der Vergangenheit schon häufiger durch rassistische Aussagen und Nähe zu extrem rechten Akteur*innen aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 18. März 2020
    Im Umfeld der Dörpfeldstr. wurden 7 extrem rechte Aufkleber gefunden, u.a. von der extrem rechten Kampagne 1 %.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 17. März 2020
    An der Alice-Salomon-Hochschule wurden zwei Plakate einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Das Plakatmotiv wird im Internet von einem Neonazifunktionär aus Bremen verbreitet und steht im Kontext einer abgesagten extrem rechten Demonstration am kommenden Samstag in Hennigsdorf.
    Nachtrag: Ein Plakat mit dem gleichen Motiv wurde an einem Stromkasten an der Kreuzung Stendaler Straße / Zossener Straße aufgeklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. März 2020
    An der Kreuzung Landsberger Allee / Ringenwalder Straße sowie an der Raoul-Wallenberg-Straße wurden extrem rechte Plakate entdeckt. Zuvor sind Plakate mit dem gleichen Motiv an der Alice-Salomon-Hochschule aufgetaucht. Das Plakatmotiv wird im Internet von einem Neonazifunktionär aus Bremen verbreitet und steht im Kontext einer abgesagten extrem rechten Demonstration am kommenden Samstag in Hennigsdorf.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. März 2020
    An der Außenfassade der Jugendfreizeiteinrichtung "Anna Landsberger" wurde ein extrem rechtes Plakat aufgeklebt. Das Plakat wurde von der Einrichtung entfernt. Das Plakatmotiv ist zuvor in Marzahn-Mitte und an der Alice-Salomon-Hochschule auftaucht. Es steht im Kontext einer abgesagten extrem rechten Demonstration am kommenden Samstag in Hennigsdorf.
    Nachtrag: Ein Plakat mit dem gleichen Motiv wurde an der Tram-Haltestelle Brodowiner Ring sowie einer Säule vor dem Haupteingang der Parkanlage "Gärten der Welt" am Blumberger Damm aufgeklebt.
    Quelle: Roter Baum Berlin / Register ASH
  • 17. März 2020
    Ein Lichtenberger Neonazi wurde um 13 Uhr dabei gesehen, wie er vom Nöldnerplatz bis zum S-Bhf. Lichtenberg mehrere dutzend Aufkleber der Partei „Der III. Weg“ verklebte. Sie warben teilweise für einen Neonazi-Aufmarsch am 1. Mai in Erfurt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. März 2020
    An einer gläsernen Eingangstür zum Kino "Cine Star" wurde eine ein Aufkleber geklebt, der Schwarze Menschen rassistisch verunglimpft.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. März 2020
    Am 17. März 2020 kam es in einem Schnellrestaurant in Marzahn-Mitte zu einem homofeindlichen Angriff. Ein Mitarbeiter, der im Rahmen eines "Schülerjobs" eingestellt war, wurde von einem festangestellten Mitarbeiter beleidigt und nach einer körperlichen Bedrängnis ins Gesicht geschlagen. Der Übergriff wurde zur Anzeige gebracht.

    Als der Betroffene anschließend auf eine Klärung mit dem Restaurantinhaber bestand, wurde ihm unter Zeugen eine mündliche Kündigung ausgesprochen. Weiterhin wurde der Schüler durch den Schichtleiter darauf hingewiesen, dass er seine Homosexualität gegenüber dem Schichtleiter hätte mitteilen müssen.
    Quelle: ReachOut / Berliner Register
  • 17. März 2020
    In Hellersdorf-Nord pöbelte ein Anwohner rassistisch von seinem Balkon. Hintergrund war, dass sich Geflüchtete regulär auf dem Gelände einer sozialen Einrichtung aufhielten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. März 2020
    Am 17. März 2020 wird gegen 0.45 Uhr ein 43-jähriger Mann in einem Hotel in der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg von einem 29-jährigen Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation gestoßen, gegen den Kopf geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 16. März 2020
    In Werbekästen der Wall-AG am Alexanderplatz wurde Propagandamaterial der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Flyer der rechten Partei REP (Die Republikaner) in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Michelangelostraße Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen den Slogan "Asylflut stoppen!"
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. März 2020
    In dem Gebiet zwischen Ostkreuz, Boxhagener Straße, Holteistraße, Frankfurter Allee wurden in der letzten Woche wieder mehrere 100 rechte Aufkleber verklebt und entfernt.

    Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner oder sind rassistisch motiviert. Die Aufkleber werden täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2020
    In der Bornemann Straße im Wedding wurden extrem rechte Sticker gefunden und entfernt. Es handelte sich dabei um einen Aufkleber: "NS-Zone" mit dem Verweis auf eine extrem rechten Website und ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift: "Revolte gegen den großen Austausch". Zusätzlich war dort versucht worden, ein "Antifakiez"-Graffiti zu übersprühen, das außerdem mehrmals mit "Fuck" getaggt wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. März 2020
    Als eine Kopftuch tragende muslimische Frau im Ortsteil Gesundbrunnen aus ihrem Wohnhaus auf die Straße trat, wurde sie von einem Mann rassistisch beleidigt und massiv bedroht. Er sagte zu einem zweiten Mann, offenbar einem Freund, extra laut, damit die Betroffene es auch hört: „Guck Dir mal das Drecksvieh an!“ Als sie daraufhin entgeistert zurückfragte: „Meinen Sie gerade mich damit?“ fuhr er fort, sie nun direkt in sehr aggressivem Ton mit einer anhaltenden Schimpfkanonade zu beleidigen. So sagte er u.a.: „Verpiss Dich aus meinem Land! Du und solche wie Du ruinieren mein Land!“ Schließlich bedrohte er sie auch direkt: „Ich reiß Dir Dein Scheiß-Kopftuch runter!“ und drohte ihr Backpfeifen an. Der zweite Mann lachte währenddessen nur über die Attacken seines Kumpels. Als die Männer schließlich von ihr abließen und der Beleidiger in seinem benachbarten Büro verschwand, rief die Betroffene die Polizei und brachte die rassistische Beleidigung und Bedrohung bei den nach ca. einer halben Stunde eintreffenden Beamten zur Anzeige. Die Polizeibeamten begaben sich dann auch in das Büro des Täters. Später erfuhr sie, dass der Täter dort eine Gegenanzeige stellte, mit der er behauptete, die Betroffene hätte ihn zuerst beleidigt. Zeug*innen stützen jedoch die Angaben der Bedrohten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. März 2020
    Mitte März 2020 wurde eine Frau vor einem Asia-Supermarkt in Charlottenburg von einer Gruppe junger Männer mit "Corona Corona" Rufen angepöbelt. Die jungen Männer liefen ihr hinterher, lachten sie aus und machten Witze über sie.
    Quelle: rbb24 vom 29.04.2020
  • 16. März 2020
    In der Pankower Allee in Reinickendorf-Ost wurde gegen 10:20 Uhr ein 4-jähriges Mädchen, das in Begleitung seiner Mutter auf dem Gehweg Fahrrad fuhr, von einem 58-jährigen Mann rassistisch beleidigt und mit einem Einkaufsbeutel geschlagen, so dass die Vierjährige vom Fahrrad stürzte.
    Quelle: ReachOut
  • 15. März 2020
    Am 15. März 2020 hat gegen 19 Uhr in der Nordhauser Straße in Charlottenburg ein ca. 61-Jähriger einen 41-Jährigen rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0639
  • 15. März 2020
    Auf dem Invalidenfriedhof im Ortsteil Mitte wurde am Grab eines protofaschistischen Freikorpsführers ein frischer Kranz mit mit einer Binde mit einem rechten Spruch entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. März 2020
    Die NPD erklärte im Internet im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne, mit der sie sich als "Bürgerwehr" ausgibt, provokativ den Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude aus rassistischer Motivation zur "Schutzzone". Drei Neonazis gingen dann auch tagsüber mit roten Warnwesten mit der Aufschrift „Wir schaffen Schutzzonen“ und einem stilisierten großen „S“ auf dem Rücken über den Platz der Republik, während ein weiterer NPD-Aktivist die Aktion filmte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berliner Zeitung vom 15.03.2020
  • 15. März 2020
    Ein 39-jähriger Mann wurde gegen 22.45 Uhr in der Fritz-Erler-Allee von zwei unbekannten Männern aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation mit Fäusten und einem Fahrradschloss geschlagen. Am Boden liegend wurde er von den Angreifern noch getreten.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 14. März 2020
    Eine 29 jährige Frau wurde in Begleitung ihrer neunjährigen Tochter in einem Bus von einem Mann rassistisch beleidigt. Beide waren in dem Bus der Linie 118 gegen 18.25 am Teltower Damm eingestiegen.Als sie in der Nähe der Clauertstraße den Bus verließen, soll der Unbekannte ihr gefolgt sein und habe dann ein Messer aus einer Jackentasche geholt, aufgeklappt und ihr gezeigt. Anschließend soll der Mann in unbekannte Richtung weggegangen sein. Der polizeiliche Staatschutz des LKA ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 14. März 2020
    In einem Supermarkt in der Mehrower Allee beobachteten mehrere Zeug*innen einen Angestellten der Security dabei, wie er zusammen mit einem Kunden an der Kasse gegen geflüchtete Menschen hetzte. Die Zeug*innen haben später eine Beschwerdemail an die Leitung des Supermarkts geschrieben.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. März 2020
    In Rudow wurden insgesamt 35 Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. März 2020
    Im Treptower Park wurden an Pollern einer Brücke in der Nähe des Karpfenteiches 4 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. März 2020
    In der Anna-Seghers-Str., sowie in der Dörpfeldstr. wurden jeweils eine "88" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. März 2020
    Auf dem Sitz einer Bushaltestelle in der Straße Am Heidefriedhof im Ortsteil Mariendorf ist der antimuslimische Schriftzug "No Islam" angebracht.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. März 2020
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, der Kritik an Umweltschutzmaßnahmen mit völkischen Inhalten verbindet und sich gegen die Partei Die Grünen richtet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 12. März 2020
    Am 12. März wurde ein 20-jähriger Mann gegen 20:40 von einem Unbekannten rassistisch beleidigt: Zunächst wurde er ununterbrochen von dem unbekannten Mann angestarrt, und, als er den Mann deshalb ansprach, rassistisch beleidigt (N-Wort). Beim Aussteigen an der Haltestelle Nauener Straße äußerte sich der Mann noch einmal rassistisch: "Komm raus. Verpiss dich aus meinem Land".
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.03.2020/ Register Spandau
  • 11. März 2020
    An einem Straßenschild in der Cranachstraße in Friedenau sind verschiedene Anti-Antifa-Aufkleber aus dem neonazistischen Spektrum angebracht. Neonazistische Gruppen sind bemüht, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem gegen vermeintliche politische Gegner_innen wie Antifaschist_innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter_innen, aber auch Journalist_innen agitiert wird.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. März 2020
    In den Räumen der Burschenschaft "Gothia" hat der sogenannte "Staatspolitische Salon" stattgefunden.

    Organisiert wurde die Veranstaltung vom neurechten "Institut für Staatspolitik" (IFS).
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. März 2020
    Am und um den U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. mit den Nationalsozialismus verherrlichendem Inhalt, gefunden und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 11. März 2020
    In einer Marzahn-Hellersdorfer-Facebookgruppe wurde eine Person mit körperlicher Gewalt bedroht, die zuvor gegen rechte Positionen argumentiert hat.
    Quelle: Register ASH
  • 11. März 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden auf der Bahnhofsstraße vereinzelt wieder selbstgemachte Aufkleber entdeckt. Diese trugen den Slogan "NSDAP".
    Quelle: NEA
  • 11. März 2020
    An der Tramhaltestelle Herzbergstraße / Siegfriedstraße wurden antimuslimische Aufkleber eines Neonaziversands gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2020
    In der Sewanstraße wurden Aufkleber eines Neonaziversands aus Halle gefunden, die sich in diskriminierender Weise gegen Politiker_innen der Grünen richteten.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 11. März 2020
    In der Wandlitzstraße und in der Odinstraße wurden mehrere Aufkleber eines Neonaziversands aus Halle gefunden, die sich gegen Antifaschist*innen, gegen Greta Thunberg und gegen Angela Merkel richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2020
    Ein schwarzer Mann wird von der Polizei kontrolliert, als er gegen 13:15 Uhr Wrangelstraße zwischen Falckenstein und Oppelner Str. den Gehweg entlang läuft. Andere Personen werden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. März 2020
    Wie der Betroffene berichtete, steht er gegen 22 Uhr Görlitzer Ecke Oppelner Str. vor einer Eckbar, als 4-5 Polizisten zu Fuß aus dem Park auf ihn zukommen. Der Betroffene wird kontrolliert, erst werden Personalien abgefragt, dann der Körper abgetastet. Ein Auto mit weiteren Beamten kommt hinzu. Der Betroffene muß sich nackt ausziehen und wird befragt, was er hier mache. Er antwortet, er trinke Bier in der Bar. Die Polizisten sagen, es gebe viele Bars, wo er hingehen könne, die nicht am Park sind und meinen, wenn er hier trinkt, denken sie er sei ein Dealer. Dann schicken sie den Betroffenen nach hause. Dieser wollte aber noch sein Getränk austrinken. Die Polizisten verweigern dies und schicken ihn wiederholt nach hause. Sie drohen dem Betroffenen mit Gefängnis, wenn er hier bleibt und heute oder morgen nochmals kontrolliert wird.

    Aufgrund des großen Drucks, zahlt der Betroffene sein Getränk und geht nach hause, obwohl er in der Nähe noch mit einer Freundin verabredet war.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. März 2020
    Am 11.3. wurde in den frühen Morgenstunden ein Kinderwagen im Hausflur eines Miethauses im Mittelweg in Brand gesetzt. Nur durch Zufall hat das Treppengeländer aus Holz kein Feuer gefangen. Bei den Renovierungsarbeiten im April kam an den verrusten Wänden ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Deutschland" zum Vorschein. Die Mieter_innen sind sich sicher, dass das Gesprühte am Abend davor noch nicht da war.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
  • 11. März 2020
    Wie eine Zeugin berichtete, wurde ein schwarzer Mann, der lediglich eine Bierflasche in der Hand hielt, in der Wiener Straße nahe U-Görlitzer Bahnhof grundlos von sechs Beamten zu Boden gedrückt. Der Mann rief "You kill me here!", bekam aber keine Reaktion. Eine Frau mit Kleinkind versuchte zu helfen, worauf ihr mit Verhaftung gedroht wurde. Später wurde der Mann an den Gliedmaßen hochgehoben und in ein Polizeifahrzeug verfrachtet. Es wurde Anzeige erstattet. 
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. März 2020
    In der Wassermannstr. wurde 3 Mal die "88" geschmiert. in zwei Fällen befand sich die Schmiererei an einem Supermarkt, einmal in einem Hausdurchgang.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. März 2020
    Auf der Onlineplattform nebenan.de wurde das Angebot des Sprachcafés im Campus Kiezspindel mit den Worten "Lauter Kanacken" kommentiert.
    Quelle: Interaxion
  • 10. März 2020
    In die Wohnungstür einer syrischen Frau, die in Marzahn-Nord lebt, wurde ein Hakenkreuz geschmirgelt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. März 2020
    In einer Bäckerei in der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost beleidigte ein Stammkunde eine Kundin und eine Verkäuferin rassistisch und bedrohte sie. Gegen 11:30 Uhr kam es zunächst zu einem Konflikt zwischen dem älteren Herrn und einer Frau im Alter von 25-30 Jahren, die mit einem Kinderwagen im Laden stand. Der Mann rempelte die Kundin im Vorbeigehen an, worauf sie ihn höflich darauf hinwies, dass sie ihm hätte Platz machen können, wenn er mit ihr kommuniziert hätte. Daraufhin beschimpfte er die Kundin, die er möglicherweise aufgrund ihrer Locken für nicht-deutsch hielt, als "ausländische Schlampe" und forderte sie auf „Verpiss dich“ und „geh zu deinen Artsgleichen“. Eine etwa 25-jährige Verkäuferin, die bei Bedarf mit Kund_innen auf Türkisch und Englisch spricht, zeigte Courage, ermahnte den Mann und bat ihn den Laden zu verlassen. Die betroffene Kundin verließ daraufhin die Bäckerei und der Herr ging nun dazu über, die Verkäuferin zu beleidigen. Als die Verkäuferin ankündigte, die Polizei zu rufen, drohte der Kunde: „Warte ab ich komme hinter die Theke und ficke dich.“ Als er versuchte, hinter die Theke zu kommen, intervenierten weitere Kunden und ein Mitarbeiter eines angrenzenden Ladens. Auch diese Personen wurden von dem Stammkunden u. a. als „Scheißausländer“ beschimpft. Die ebenfalls anwesende Leiterin der Filiale verhinderte einen Anruf bei der Polizei und schloss den Bereich hinter der Theke ab. Sie forderte den Mann schließlich auf, die Filiale zu verlassen und führte ihn mit Unterstützung der übrigen Personen aus dem Laden.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 10. März 2020
    In der Gundelfingerstraße, Wandlitzstraße und Heiligenberger Straße wurden Aufkleber eines Hallenser Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. März 2020
    In der Landsberger Allee Höhe Anton-Saefkow-Platz wurden Flugblätter für einen „Volksaufstand 2.0“ (2017) in Briefkästen gesteckt. Sie stammen aus der Reichsbürgerbewegung.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. März 2020
    Am Morgen begrüßte ein Mann einen anderen Mann in der Kietzer Str. mit dem Hitlergruß.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. März 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber, der den Nationalsozialismus verherrlicht, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 9. März 2020
    An die Hauswand neben der Eingangstür der Kreutzigerstraße 27 wurde wiederholt eine „88“geschmiert. Das Zahlenkürzel steht für den 8. Buchstaben im Alphabet und bedeutet in extrem rechten Kreisen „Heil Hitler“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. März 2020
    Ein 54-jähriger Mann zeigte bei einer Versammlung zum Weltfrauentag in Mitte den Hitlergruß. Gegen 17.45 Uhr meldeten mehrere Zeuginnen unabhängig voneinander bei der Polizei, dass sie bei der Endkundgebung am Alexanderplatz einen Mann in der Menge beim Zeigen des Hitlergrußes gesehen hatten. Die herbeigerufenen Polizeieinsatzkräfte stellten bei der anschließenden Überprüfung des 54-Jährigen auch noch ein Messer sicher.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.03.2020
  • 8. März 2020
    An einer Bushaltestelle in der Provinzstraße Reinickendorf-Ost attackierte ein 36-jähriger Mann am Vormittag eine 40-jährige Person aus transfeindlicher Motivation mit einem Metallrohr und verletzte sie damit. Die attackierte Person soll sich lvor dem mutmaßlichen Angreifer in Sicherheit gebracht haben, indem sie in ein nahegelegenes Lokal rannte. Der Tatverdächtige verfolgte sie, soll im Lokal jedoch durch Gäste von weiteren Angriffen abgehalten worden sein. Einsatzkräfte der Polizei nahmen den mittlerweile geflüchteten Mann in Tatortnähe fest und beschlagnahmten das Metallrohr. Die beiden Personen kenenn sich flüchtig und die 40-jährige Person soll in der Vergangenheit mehrfach von dem 36-Jährigen bedroht und beschimpft worden sein. Laut Polizeimeldung wird von einem transfeindlichen Hintergrund ausgegangen. Die Angegriffene erlitt leichte Verletzungen, die zunächst nicht behandelt werden mussten. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0584 vom 9. März 2020
  • 8. März 2020
    Als der Block gegen Antisemitismus auf der Demo am Weltfrauentag mit einem großen Transparent "Für radikalen Feminismus - gegen jeden Antisemitismus" auf der Müllerstraße im Wedding in der Nähe von Bayer vorbei läuft, rufen Kinder aus einem Fenster: "Verfickte Juden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam es gegen 1:15 Uhr an der Ecke Schönhauser Allee Kastanienalle zu antisemitischen Pöbeleien. Eine Gruppe von Männer rief "Verfickte Juden, verfickte Juden". Es wurde ihnen hinterher gebrüllt "Haltet die Klappe, ihr antisemitischen Arschlöcher!".
    Quelle: Register Berin
  • 8. März 2020
    Am 08. März 2020 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg in der Kaiser-Friedrich-Straße statt. Dabei wurde laut Ankündigung das Corona-Virus als bewusst eingesetztese Mittel, um Menschen gefügig zu machen, dargestellt sowie verschwörungstheoretische Auslegungen von WLAN und HAARP-Strahlen diskutiert. Es wurden pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Alzheimer vorgestellt.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 7. März 2020
    An der Kreuzung Lea-Grundig-Straße / Oppermannstraße beleidigte ein Mann Teilnehmende eines Trauermarsches. Wiederholt rief er rassistische Kommentare von seinem Balkon.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. März 2020
    Am 07.03.2020 trauerten Hunderte um eine ermorderte Frau aus Afghanistan und ihre Tochter. Vor der Wohnung der Betroffenen in der Wörlitzer Straße wurde eine angemeldete Versammlung abgehalten. Ein Mann beschimpfte Teilnehmende der Versammlung rassistisch.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. März 2020
    An der Frank-Schweitzer-Straße wurde ein Graffiti entdeckt, das sich diffamierend gegen Antifaschist*innen richtet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. März 2020
    Am S-Springpfuhl wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen richtet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. März 2020
    Am 07. März 2020 wurde abends ein Hauseingang in der Pestalozzistraße in Charlottenburg mit antisemitischen Inhalten und Symbolen des extrem rechten Ku-Klux-Klans besprüht.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0576, Tagesspiegel vom 08.03.2020
  • 7. März 2020
    Nach dem Mord an einer Mutter und Tochter mit afghanischer Staatsbürgerschaft ermittelt die Polizei. Der Polizei und Staatsanwaltschaft liegen bislang keine Erkenntnisse zu möglichen Täter*innen oder dem Tathintergrund vor. In einer Marzahn-Hellersdorfer-Facebookgruppe wurde indes über den möglichen Tathintergrund spekuliert. Es sammelten sich Beiträge, die Familienangehörige aufgrund rassistischer Zuschreibung für den Mord verantwortlich machen.
    Quelle: Register ASH
  • 7. März 2020
    Im neuen Feldweg wurden Aufkleber gefunden, die Antifaschist*innen diffamierten. Sie stammten aus einem Neonaziversand in Halle.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. März 2020
    Am 07. März 2020 wird gegen 9.30 Uhr am U-Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg ein 46-jähriger Mann von einem 44-jährigen Mann ins Gesicht geschlagen und ihm wird mit Erschießung gedroht. Der 46-Jährige hatte den Angreifer zuvor zur Rede gestellt, weil dieser aus rassistischer Motivation Fahrgäste in einer U-Bahn bespuckt hat.
    Quelle: Reach Out Berlin
  • 7. März 2020
    Am 07. März 2020 werden gegen 9.20 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Zoologischer Garten in Charlottenburg Fahrgäste in einer U-Bahn von einem 44-jährigen Mann aus rassistischer Motivation beleidigt und bespuckt.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin, 06.04.2020
  • 6. März 2020
    An einem Supermarkt-Parkplatz in der Liebensteiner Straße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 6. März 2020
    In Marzahn-Nord wurden Gegenstände entwendet, die im Gedenken an eine ermordete Frau und ihrer Tochter aus Afghanistan in der Nähe des Tatorts abgelegt wurden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 6. März 2020
    Die Facebookseite des Büdnisses Zusammen gegen Rassismus erhielt sechs antimuslimisch-rassistische Hasskommentare zu verschiedenen Veranstaltungsankündigungen im Rahmen der Wochen gegen Rassismus in Wedding & Moabit.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro
  • 6. März 2020
    Am 06. März 2020 wurde in der Holsteinischen Straße in Wilmersdorf ein Aufkleber mit der Aufschrift "Wehrt Euch es ist Euer Land." entdeckt und entfernt. Die extrem rechte Identitäre Bewegung nutzt diesen Slogan, um gegen Einwanderung zu mobilisieren und nimmt dabei in der Regel Bezug auf Menschen muslimischen Glaubens.
    Quelle: Register CW
  • 6. März 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch kam es gegen 0:30 Uhr zwischen S-Bahnhof Buch und der Geflüchtetenunterkunft AWO Refugium Buch zu einer rassistischen Verfolgungsjagd. Zwei Männer kamen von der S-Bahn als drei Männer mit einem Hund hinter ihnen her riefen "Scheiss Ausländer, ich ficke deine Mutter" und rannten auf die Betroffenen zu. Diese flohen zum AWO Refugium. Die Verfolger stoppten erst vor der Geflüchtetenunterkunft und zogen dann ab. Es wurde am nächsten Morgen eine Anzeige bei der Polizei gestellt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. März 2020
    An einem Flüchtlingsheim in der Rhinstraße wurde ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: AWO
  • 6. März 2020
    In der Müllerstraße im Wedding wurden Plakate, die für eine Poetry Slam gegen Rassismus im Paul Gerhard Stift im Rahmen der "Wochen gegen Rassismus" warben, gezielt zerstört.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro
  • 6. März 2020
    In dem von Andreas Wild herausgegebenen Magazin "Trend" werden antisemitische und rassistische Inhalte verbreitet. So wird Geroge Soros als "Drahtzieher der europäischen Migrationskrise" beschrieben. Die Bezeichnung "Drahtzieher" ist eineantisemitische Verschwörungstheroie wonach Gerge Soros nach Plan die sogenennte "Flüchtlingskrise" im Jahr 2015 organisiert habe. Im Magazin werden Geflüchtete zum Überträger des Coronavirus gemacht und zu einer "neuartigen Art von Migrationswaffe" erklärt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 6. März 2020
    Gegen 5.25 Uhr wird ein 22-jähriger Mann aus LGBTIQ*-Feindlicher Motivation von einem unbekannten Mann beleidigt. Der 22-Jährige kann den Schlägen des Unbekannten ausweichen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 5. März 2020
    Im Wedding wurde ein Mann afrikanischer Herkunft von einem weißen Nachbarn auf rassistische Weise beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. März 2020
    In den Räumen eines Vereins, in dem sich viele Geflüchtete engagieren, wurde am 5.3. ein Eimer gefunden, der mit einem Hakenkreuz und mehreren Eisernen Kreuzen versehen wurde.

    Der Eimer wurde unter eine tropfende Leitung gestellt. Personen des Vereins erstatteten Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. März 2020
    Entlang des Spreeufers wurden vier Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegener*innen richteten und rassistische Inhalte hatten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. März 2020
    Eine Person wurde an der Bushaltestelle Oberlandstraße/Germaniastrasse beim Einsteigen durch den Fahrer eines BVG-Busses in rassistischer Weise angesprochen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg via Twitter
  • 5. März 2020
    Die Facebookseite des Büdnisses "Zusammen gegen Rassismus" erhielt drei von anti-Schwarzem Rassismus motivierte Hasskommentare zur Veranstaltungsankündigung eines "Solidarischen Rundgangs durch das Afrikanische Viertel" im Wedding im Rahmen der Wochen gegen Rassismus in Wedding & Moabit.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro
  • 5. März 2020
    Am ehemaligen Haus der Gesundheit wurde ein aufgesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 5. März 2020
    In der Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber mit antimuslimischen Motiven gefunden und entfernt. Auch in Malchow wurden rassistische und anti-Schwarze Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. März 2020
    Ein 38-jähriger Mann, der gegen 10.40 Uhr mit einer Frau auf der Terrasse eines Cafés am Wittenbergplatz in Schöneberg-Nord saß, wurde von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten.
    Quelle: Polizei Berlin, 06.03.2020
  • 5. März 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Bushaltestelle Hamburger Platz eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. März 2020
    Im Ortsteil Heinersdorf wurden von der Heinersdorfer Kirche bis zum Heinersdorfer Graben sowie in den umliegenden Straßen rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einzelne Aufkleber waren selbstgemacht und trugen den Slogan "Hanau? Das waren doch nur Kanacken!!"
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. März 2020
    In der "Staatsreparatur" fand ein "Blauer Dialog" mit der Referentin Birgit Malsack-Winkemann zum Thema "Haushalt 2020 – Wo fließt unser Geld hin?" statt. Diese Veranstaltung wird von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. März 2020
    Am 04. März 2020 gegen 8 Uhr morgens wecken BVG-Sicherheitsmitarbeiter einen schlafenden Obdachlosen in der U-Bahn am U-Bhf Konstanzer Straße in Wilmersdorf. Sie zeigen den Mann wegen Fahren ohne gültigen Fahrschein an, rufen die Polizei und werfen ihn aus der U-Bahn. Als der obdachlose Mann sagt: "Ich bin auch ein Mensch." antworten sie: "Nein Sie sind kein Mensch.".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 4. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Hans-Eisler-Straße vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. März 2020
    Eine Mirgant:innenselbstorganisation (MSO) im Bezirk Pankow erhielt eine rassistische Mail. Es wurde rassistische Vorurteile verbreitet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. März 2020
    Eine unbekannte Person kam gegen 16.15 Uhr im Ortsteil Mitte einer Frau, die mit ihren Schwarzen Kindern unterwegs war, entgegen, sah ihre Kinder an, schüttelte den Kopf und sagte zu ihren Kindern: „[N-Wort]-Kinder!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. März 2020
    In der Trusetaler Straße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. März 2020
    Am 03. März 2020 wurden auf dem Kaiserdamm/ Messedamm in Westend zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Nur mit uns: Fahrerflucht und Alkohol tun linken Volkvertretern wohl! Wir Linken" entdeckt und entfernt. Diese "Fake-Kampagne" wurde im Zuge des Europawahlkampfes öffentlich und bedient sich Inhalten und Wortwahl der extremen Rechten.
    Quelle: Register CW
  • 3. März 2020
    Am 03. März 2020 wurden an der Rolltreppe des U-Bhf Jungfernheide ein paar "Asylwahn" Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 3. März 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg lief ein Mann gegen 13:30 in der Raumerstraße und telefonierte auf hebräisch. Ein vorbeilaufender Mann zeigte daraufhin den Hitler-Gruß und sagte "Heil Hitler". Es kam zu einer Diskussion zwischen beiden. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 04.03.2020
  • 3. März 2020
    Während einer Flyerverteilaktion zur Werbung für die "Wochen gegen Rassismus in Wedding & Moabit" wurden jugendliche Verteiler*innen in Moabit rassistisch beschimpft. Am Mathilde-Jacobs-Platz vor dem Rathaus Tiergarten äußerten Passant*innen gegenüber den engagierten Jugendlichen u.a.: „Geht dahin zurück wo ihr herkommt!“ und „Veranstaltung gegen Rassismus? – Sowas brauchen wir nicht; - so etwas wie Euch brauchen wir hier nicht“
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro, Karame e.V.
  • 3. März 2020
    Bei der Begehung aufgrund einer eingeschlagenen Fensterscheibe in der Etkar-Andrè-Straße in Hellersdorf-Süd wurde an der Scheibe eine großflächige Hackenkreuz-Schmiererei entdeckt. Es erfolgte eine Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. März 2020
    Ein aus einer Bar in Mitte kommender Mann trat an eine asiatisch aussehende Frau heran und sagte zu ihr: „Dich sollte man mit Sagrotan einsprühen!“
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 3. März 2020
    Am 03. März 2020 fand in dem Restaurant "Heidelbeere" in Wilmersdorf ein Dienstagsgespräch zu dem Thema "Patriotenvervolgung - wie unbequeme Meinungen unterdrückt werden - im freiesten Staat der deutschen Geschichte" statt. Als Referenten sprachen der Volkslehrer und Kay Nerstheimer, ehemaliges Mitglied er AfD, die wiederholt durch antisemitische und rassistische Äußerungen aufgefallen sind. Vier Neonazis der Schutzzone, einer NPD-Kampagne mit dem selbsterklärten Ziel, Deutsche durch eine "Bürgerwehr" zu "schützen", hielten sich zum vermeintlichen Schutz im Umfeld der Veranstaltung auf. Organisator ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die traditionell seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Antifa WB
  • 3. März 2020
    Gegen 18.20 Uhr wurde ein 30-jähriger Verkäufer an einem Lebensmittelstand auf dem Hermannplatz von zwei 30-jährigen Frauen rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 2. März 2020
    In der Erkstr. wird ein Sticker der Neonazi-Kleinpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. März 2020
    Um 18.30 fand am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wieder eine angemeldete BärGiDa-Kundgebung statt. Ca.15 Personen verfolgten die antimuslimisch-rassistischen und verschwörungsideologischen Reden.

    BärGiDa-Veranstaltungen fanden früher jeden Montag statt, finden aber aufgrund des zunehmend geringen Mobilisierungserfolgs derzeit nur noch ca. ein Mal im Monat statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Twitter #nobärgida
  • 2. März 2020
    Das Reinickendorfer Wahlkreisbüro von Katina Schubert, der Landesvorsitzenden der Partei Die LINKE und Mitglied im Abgeordnetenhaus, erhielt abends um 18:50 Uhr eine Mail mit Morddrohungen gegen die Politikerin. In der Mail mit dem Betreff „Wolfzeit 2.0“ wurde ihr gedroht, man werde sie „niederstechen“, weil sie sich „für dreckige Asylanten“ einsetze. Auch eine Hamburger LINKE-Politikerin und ein Europaabgeordneter der Grünen, die sich für Geflüchtete einsetzen, erhielten ähnliche E-Mails vom selben anonymen Emailprovider mit Bezug auf den Begriff "Wolfzeit". Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Mitte, taz vom 5. März 2020
  • 2. März 2020
    Im Ortsteil Pankow beleidigte gegen 1:00 Uhr ein Mann zwei Frauen rassistisch und zwang die beiden Frauen mit vorgehaltenen Messer auszusteigen. Die beiden Frauen (62 und 55 Jahre) waren zuvor mit dem Fahrer (69 Jahre) des Autos von Stettin nach Berlin. Während der Fahrt beleidigte der Fahrer die beiden Frauen immer wieder rassistisch. Er hielt an der Tankstelle in der Damerowerstraße und zwang die beiden Frauen zum Aussteigen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 03.03.2020
  • 2. März 2020
    Am Dreillinden-Gymnasium im Ortsteil Wannsee wurden mehrere Hakenkreuze auf dem Schulgelände gesprüht. Zudem wurden rassistische, sexistische und antisemitische Parolen in blauer und gelber Farbe gesprüht. Besonders betroffen war der Gebäudeteil an dem Willkommensklassen untergebracht sind. Dort wurden antirassistische Plakate welche an den Anschlag von Hanau erinnern ebenfalls durchgesprüht.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 2. März 2020
    Am Abend wurde ein Mann in der S5 bei der S-Bahn Station Mahlsdorf von einem betrunkenen Mann rassistisch beleidigt. Als eine engagierte Person, gegen diese Beleidigung das Wort ergriff, wurde auch diese rassistsich beleidigt und bedroht. Der Angreifer stieg in der nächsten Station aus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. März 2020
    Am Abend wurde ein Jugendlicher an einer Bushaltestelle am Sterndamm von einem Mann angerempelt. Gleich danach forderte dieser den Jugendlichen auf, auf den Boden zu schauen und für den Fall, dass er dennoch hochschaue, drohte er ihm Schläge an. Anschließend sagte der Mann, dass er Nationalsozialist sei und beleidigte den Jugendlichen antisemitisch.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 1. März 2020
    Auf der Social Media-Plattform Twitter äußerte sich ein Marzahn-Hellersdorfer AfD-Politiker zum Mord an einer Mutter und Tochter mit afghanischer Staatsbürgerschaft. Der Polizei und Staatsanwaltschaft liegen bislang keine Erkenntnisse zu möglichen Täter*innen oder dem Tathintergrund vor. Der AfD-Politiker bezeichnete die Tat als "Ehrenmorde", wodurch er Familienangehörige der Opfer aufgrund rassistischer Zuschreibungen mit dem Mord in Verbindung bringt.
    Quelle: Register ASH
  • 29. Februar 2020
    Im Großen Tiergarten werden vier rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Februar 2020
    Auf der Soldiner Straße und der Osloer Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden drei extrem rechte Anti-Antifa-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Februar 2020
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde ein selbst gemachter Sticker mit dem Schriftzug: „RAP REFGS ARE NOT WELCOME“ dokumentiert.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. Februar 2020
    Eine Frau kaufte in einem Supermarkt im Falkenhagener Feld ein. Sie redete dabei mit ihren Kindern arabisch. Daraufhin beschimpfte sie ein älterer Mann rassistisch. Die anderen Kund*innen reagierten nicht.
    Quelle: Register Spandau
  • 29. Februar 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde eine Gruppe von Menschen rassistisch beleidigt und es wurde versucht sie zu schubsen. Die Gruppe saß vor einem Café als eine kleine Gruppe Männer vorbei kam und sagte "Do you have Corona-Virus?". Die Gruppe verneinte dies. Die Pöbler ließen aber nicht locker und machten weitere Anti-Asiatische Witze mit Corona-Bezug. Als jemand aus der betroffenen Gruppe sagte, dass sie aufhören sollen, kam ein Pöbler auf die Person zu und versuchte diese zu schubsen. Es gelang dem Pöbler nicht. Die Gruppe der Pöbler zog ab.
    Quelle: Register Berlin
  • 29. Februar 2020
    Im Februar wurden die Söhne einer Frau asiatischer Herkunft im Alter von 12 und 14 Jahren aufgefordert, zu verschwinden, weil sie angeblich das Virus mitbrächten.
    Quelle: taz vom 10. April 2020
  • 29. Februar 2020
    In Rudow wurden acht Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Februar 2020
    Am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. Februar 2020
    Am 28. Februar 2020 vormittags äußerte sich eine Teilnehmerin während einer Gruppentherapiesitzung in Wilmersdorf rassistisch. Sie sagte, dass das Coronavirus auf dem afrikanischen Kontinent ausberechen solle, da dort zu viele Menschen leben würden. Trotz Nachfrage und Empörung der anderen Teilnehmer*innen blieb sie bei ihrer Aussage und stritt ab, dass diese rassistisch ist.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. Februar 2020
    Rund um die Kreuzung Müllerstraße am Leopoldplatz im Wedding wurden in den letzten Tagen mehrere Aufkleber entdeckt mit der Beschriftung: "Grüne NSDAP Linke - einerlei" und einem stilisiertes Bild von einer Person mit Brille und Hitlerbart.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Februar 2020
    Gegen 2.30 Uhr wurde ein 21-jähriger Mann, der mit einem Begleiter in einem Bus in der Sonnenallee sitzt, von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und mehrfach ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 27. Februar 2020
    An die Hauswand neben der Eingangstür der Kreutzigerstraße 27 wurde eine „88“geschmiert.

    Das Zahlenkürzel steht für den 8. Buchstaben im Alphabet und bedeutet in extrem rechen Kreisen „Heil Hitler“.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 27. Februar 2020
    An der Bushaltestelle des S-Bhf Wannsee im Kronprinzessinnenweg wurde selbst gemachtes Plakat auf dicker Pappe mit christlich-fundamentalistischem Text angebracht. Die Inhalte richten sich u.a. gegen „Unzucht“ und „unreines Blut“. Das christlich-fundamentalistische Spektrum hält den christlichen Glauben für die einzig legitime Religion und lehnt andere Religionen und Weltanschauungen ab. Der hier verwendete Begriff der "Unzucht" soll Lebensweisen diffamieren welche nicht der eigenen Sexualmoral entsprechen. Die Abwertung als "unreines Blut" ist rassistisch, da die völkische Ideologie eines weißen christlichen Abendlandes propagiert wird.
    Quelle: hassvernichtet
  • 27. Februar 2020
    An den Hintereingang eines italenischen Restaurante in der Dörpfeldstr. wurde "White Power" geschrieben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Februar 2020
    Im Stadtteil Marzahn-Mitte wurde eine antifaschistische Kundgebung von zwei Neonazis fotografiert, um die Teilnehmenden einzuschüchtern.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. Februar 2020
    In der Kaskelstraße wurden Aufkleber gefunden, die sich diffamierend über politische Gegner_innen äußerten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Februar 2020
    Am Abend stieg eine Frau mit Gehbeeinträchtigung in den 260 Bus und bat eine andere Frau um einen Sitzplatz. Diese machte nur widerwillig für sie Platz. Beim Aussteigen an der Haltestelle Altglienicke/ Kirche stellte sie sich der beeinträchtigten Frau in den Weg. Nach dem aussteigen drohte sie: "Man sieht sich immer zweimal im Leben. Es ist ja noch lange dunkel."
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Februar 2020
    Im Parkviertel im Wedding ruft ein Mann mit Schäferhund im Streit einem anderen Mann zu: "Geh' doch zurück nach Polen, Du Arschloch!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Februar 2020
    Ein rassistisch motivierter Aufkleber mit der Aufschrift "Hanau?? Das waren doch nur Kanacken!!!" und der Abbildung einer türkischen Fahne wurde an einem Postbriefkasten in der Reinickendorfer Straße in Höhe des S-Bahnhof Wedding gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Februar 2020
    Am Ausgang des S-Bhf. Adlershof wurde "Berlin Bleibt DEUTSCH 88" geschmiert. Ein engagierter Bürger meldete dies sofort bei der S-Bahn, am nächsten Tag war die Schmiererei entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Februar 2020
    Am Bahnsteig der S41 Richtung Neukölln am Ostkreuz beschimpfte gegen 11:45 Uhr ein Mann wartende Fahrgäste. In der Folge beobachtete ein Zeuge, wie er auf einen Mann mit dunkler Hautfarbe zuging, mit seiner Hand eine Pistole formte und so tat, als er ob - auf den Kopf zielend - abdrückt. Der bedrohte Mann reagierte nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 25. Februar 2020
    Am Rathaus Zehlendorf wurden extrem rechte Aufkleber mit den Parolen „Merkel muss weg“ und „Merkels Schlägertrupp“ entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Februar 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam es in einem Veranstaltungsort zum vermeintlichen Zeigen des Hitler-Grußes aus einer Gruppe von Männern. Die Männer dieser Gruppen trugen T-Shirts mit dem Slogan "Zukunft braucht Heimat" und es war die Zahl 4 sowie ein Ehrenkranz abgebildet. Die Darstellung erinnerte an das Parteilogo der neonazistischen Partei III. Weg.
    Quelle: Tagesspiegel vom 25.02.2020
  • 25. Februar 2020
    Es kam zu einer rassistischen Pöbelei im Bezirk. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. Februar 2020
    Am 24. Februar wurde vormittags auf dem Ziegenhof in Westend ein Hakenkreuz entdeckt. Es wurde auf den Sockel eines Steintisches geschmiert.
    Quelle: Register CW
  • 24. Februar 2020
    In unmittelbarer Umgebung des U-Bahnhofs Louis-Lewin-St