Halbjahresauswertung des Pankower Registers 2017

Das Pankower Register, ein Projekt der [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Vielfalt, registrierte im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 101 Vorfälle, denen als Motive Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, Homo-/Transphobie o. ä.) und/oder eine rechtspopulistische, rechtsextreme oder neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber den Vorjahren ist die Zahl der Vorfälle zurückgegangen (2016: 127, 2015: 105).

Veranstaltung: "Gelbe, Grüne und Braune Rechte? Aktuelle Entwicklungen in der extrem rechten Szene Lichtenbergs"

Jour Fixe der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke 
Mittwoch, 19. Juli 2017 - 18:00 Uhr
Remise der Wilma19 (Magdalenenstraße 19, Nähe U-Bhf. Magdalenenstraße)

Umzug des Reinickendorfer Registers

Das Reinickendorfer Register ist nach der Schließung der ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe umgezogen. Es ist jetzt bei Aufwind - Verein für Aufsuchende Erziehungshilfen e.V. in Reinickendorf-Ost angesiedelt. Damit haben sich auch die Kontaktdaten geändert:

Koordinierungsstelle des Register Reinickendorf
c/o Aufwind - Verein für Aufsuchende Erziehungshilfen e.V.
Vierwaldstätter Weg 7, 13407 Berlin

E-Mail: register [at] aufwind-berlin.de

Auswertung für 2016 in Treptow-Köpenick erschienen

Das Register Treptow-Köpenick hat im Jahr 2016 einen neuen Höchststand erfasst mit 367 gemeldeten Vorfällen. Dominiert hat dabei neonazistische Propaganda, die an die eigene Szene gerichtet war.

Auswertung des Registers Neukölln im Jahr 2016

Im Jahr 2016 wurden mit 265 Vorfällen fast doppelt so viele dokumentiert wie im Vorjahr (2015: 126). Dies ist zum einen auf den erhöhten Bekanntheitsgrad und eine bessere Vernetzung der Neuköllner Registerstelle zurückzuführen, zum anderen auf einen hohen Anstieg der Motive Rassismus, Wahlkampf und Politische Gegner*innen. Fast die Hälfte aller Vorfälle sind rassistisch, antisemitisch, antiziganistisch und antimuslimisch motiviert (2016: 123, 2015: 82). Die meisten Fälle wurden in Nordneukölln registriert (117).

27. März 2017: Urteil im Prozess um einen Angriff mit Todesfolge in Lichtenberg

Am Montag, dem 27. März 2017, wurde der Filialleiter des Supermarktes im S-Bhf. Lichtenberg wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Presseschau zur Pressekonferenz am 16. März 2017

Im Nachgang an unsere gemeinsame Pressekonferenz mit ReachOut sind einige Presseartikel über unsere Auswertung erschienen. Wir haben hier einen Überblick zusammengetragen:

Jahresauswertung Register Friedrichshain-Kreuzberg 2016

Das Register dokumentierte 134 Vorfälle, von denen 5 im Internet stattfanden. Umsteigebahnhöfe sind weiterhin Schwerpunkte von Vorfällen. LGBTIQ*Feindlichkeit, antimuslimischer Rassismus und Sachbeschädigungen haben zugenommen, Propaganda- und Rassismusvorfälle sind hingegen leicht zurück gegangen. In Friedrichshain scheinen die Vorfälle eher konstant zu bleiben, In Kreuzberg nehmen sie stetig zu. So hat sich z. B. die Zahl der Angriffe gegenüber dem Vorjahr ca. verdoppelt. Die Zahl der Angriffe erhöhte sich insgesamt von 32 auf 40.

Jahresauswertung des Pankower Registers 2016

Die Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt [moskito] registrierte im Jahr 2016 insgesamt 229 Vorfälle, denen das Motiv Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, Homo-/Transfeindlichkeit, etc.) und/oder eine rechtspopulistische, rechtsextreme bis neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber dem Vorjahr sind dies zwölf Meldungen weniger (2015: 241). Im Vergleich zu 2014 ist dies jedoch ein starker Anstieg (2014: 167).

Jahresauswertung des Lichtenberger Registers für 2016

Die Anzahl der extrem rechten, rassistischen und diskriminierenden Vorfälle in Lichtenberg steigt weiter an. Im vergangenen Jahr 2016 wurden im Bezirk 334 Vorfälle gezählt. Das sind mehr als dreimal so viele, wie noch vor zwei Jahren (2014: 105), dem Jahr, in dem die Berlinweite Mobilisierung gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen begann. Schon im letzten Jahr hatte es eine deutliche Steigerung gegeben (2015: 234).

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