Aktuelles

18.09.2010 Festival "Bands für Bunt" und "LeMonde"
Haus der JugendKöpenick (Seelenbinderstr.)

Jugendliche aus dem Haus der Jugend Köpenick (Café) und vom Antifaschistischen Bündnis Süd-Ost werden am 18.9. ein Festival stattfinden lassen. Es werden verschiedene Bands zu einem Konzert erwartet. Die ganze Veranstaltung findet auf dem Hof des Cafés statt, der zu einem Konzertgelände ausgebaut wurde. Neben Infoständen wird es Getränke und Gegrilltes geben. Das Register wird sich mit einem Infotisch und als Podiumsgast am Festival beteiligen.

An dieser Stelle sei der Gestaltungswettbewerb "Schöne Wände bunt" nochmal erwähnt, in dem es darum geht Wände in Schöneweide bunt zu gestalten. Genauere Infos gibt es unter www.bunt-statt-braun.de oder beim Lokalen Aktionsplan



12.09.2010 Tag der Erinnerung, Mahnung, Begegnung
Sonntag, 13-18 Uhr Bebelplatz

Neben vielen anderen Intiativen und Organisationen wird sich in diesem jahr, 2010 der Bezirk Treptow-Köpenick mit seinen demokratischen Projekten vorstellen. Das Register wird ebenfalls vor Ort sein. Mehr Informationen zum Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung finden Sie unter http://www.tag-der-mahnung.de/.


7. September 2010 - 10 Jahre Bündnis für Demokratie und Toleranz

Vor 10 Jahren wurde auf Anregung der BVV Treptow-Köpenick das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick gegründet. Es hatte sich zum Ziel gesetzt dem erstarkenden Rechtsextremismus im Bezirk eine demokratische Kultur und eine starke Zivilgesellschaft entgegenzusetzen.

In den vergangenen Jahren ist das Bündnis um zahlreiche neue Mitglieder bereichert worden. Es hat politische Projekte angepackt und sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Rechtsextremismus stark gemacht.
Wir wollen die letzten 10 Jahre gemeinsam mit Gegrilltem, Getränken und Gesprächen begehen.

Weitere Informationen zum Bündnis finden Sie unter www.demokratie-tk.de


Fortbildungen mit Ämtern

Unter der Leitung des Vereins Audio e.V., in Kooperation mit dem Zentrum für Demokratie, führt das Register gemeinsam mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin Schulungen mit den MitarbeiterInnen von Ordnungs-, Tiefbau- und Grünflächenamt Treptow-Köpenick durch.


Register Treptow-Köpenick auch im Jahr 2010

Im Jahr 2010 wird das Register Treptow-Köpenick wieder aus den Mitteln des Lokalen Aktionsplans finanziert. 2010 ist geplant bezirkliche Einrichtungen als MelderInnen für das Register zu gewinnen. Außerdem wird der bisherige Fragebogen überarbeitet. Aktuelle Informationen zu Vorfällen finden Sie in der Chronik des Registers.


Auswertung des Registers für das gesamte Jahr 2009

Die vierte Auswertung des Registers ist fertig. Es wurden insgesamt 126 Vorfälle im Jahr 2009 gemeldet, die in die Auswertung einbezogen wurden. Verschiedene Kriterien wurden gegenübergstellt. So z.B. die Art des Vorfalls, die inhaltliche Zuordnung und die Verteilung nach Ortsteilen. Ca. 70 Prozent der gemeldeten Vorfälle sind Propagandaaktionen wie das Sprühen von Parolen und das Kleben von Aufklebern mit diskriminierenden und rechtsextremen Inhalten. Zwei Ortsteile sind als Schwerpunkte solcher Aktivitäten auszumachen: Schöneweide und die Köpenicker Dammvorstadt. Die Anzahl an Meldungen aus Altlgienicke hat erheblich nachgelassen.

Eine ausführliche Auswertung und die Chronologie der eingegangenen Vorfälle können hier als PDF oder auf der Presseseite heruntergeladen werden. Pressebilder sind ebenfalls dort zu finden.

Auswertung 2009

Pressemitteilung

Pressemappe mit den Zusammenfassungen aller Register und von ReachOut zu ihren Ergebnissen des Jahres 2009. Zum Download hier klicken.

Die vollständigen Auswertungen anderer Register finden Sie ab 9.3.2010 auf deren Internetseiten. Unter der Rubrik Links sind die anderen Register zu finden.


Über diese Seite

Das Projekt Register ist im November 2007 gestartet. Träger des Projekts ist der Verein Offensiv´91e.V.. Finanziert wird das Registers aus den Mitteln des Lokalen Aktionsplans für Treptow-Köpenick.

Das Register sammelt alle Vorfälle aus dem Bezirk Treptow-Köpenick, die eine rechtsextreme oder diskriminierende Motivation als Hintergrund haben, d.h. sie müssen zum Beispiel rassistisch, antisemitisch, autoritär, homophob, behindertenfeindlich oder den Nationalsozialismus verherrlichend sein. Unter Vorfällen versteht das Register nicht nur körperliche Übergriffe, sondern auch Pöbeleien und Sprüche auf der Straße gegen Minderheiten, das Bespucken von Menschen, das Schreien von rechten oder diskriminierenden Parolen, das Hören rechtsextremer Musik, Sachbeschädigungen, Aufkleber, Plakate und Transparente, die im Bezirk angebracht werden und eine rechtsextreme Motivation haben und auch Veranstaltungen und Verteilaktionen von Rechtsextremisten. Die Vorfälle können direkt bei der Koordinierungsstelle des Registers oder in einer der Anlaufstellen gemeldet werden. Eine ausführliche Beschreibung des Projekts finden Sie unter dem Menüpunkt Projektvorstellung. Die Sammlung der Vorfälle soll nicht nur einen differenzierten Überblick über rechte Aktivitäten im Bezirk geben, sondern auch das Ausmaß an Diskriminierung im Alltag verdeutlichen. Aus den Ergebnissen des Registers können demokratische Akteure im Bezirk gezielter Handeln und eine demokratische Kultur dort fördern, wo sie nur wenig ausgeprägt ist.

Die Ergebnisse des Registers werden alle 6 Monate veröffentlicht und können u.a. hier auf der Internetseite unter Downloads heruntergeladen werden.

 

 


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