Charlottenburg-Wilmersdorf

NPD-Vortrag im Bezirk

Am 18. Januar veranstaltete der NPD-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf einen Vortrag zur Gründung des zweiten Deutschen Reichs 1871 in Versailles. Jens Pühse, Kreisvorsitzender und Bundesvorstandsmitglied, war anwesend.

Quelle: 
MbR Berlin
Datum: 
2015-01-18 00:00:00

NPD-Aufkleber Prinzregentenstraße (2)

Am 28. Februar 2015 klebten in der Prinzregentenstraße, Höhe Waghäuseler Straße sieben Aufkleber der NPD. Sie richteten sich in rassistischer Weise gegen Flüchtlinge. Einige trugen den rassistischen Schriftzug "Asylantenheim - Nein Danke". Darauf wird die Parole der Antiatombewegung gegen Flüchtlinge gerichtet und diese werden mit dem abwertenden Begriff "Asylanten" belegt. Andere trugen die Aufschrift "Grenzen dicht - Asylbetrüger raus". Damit werden Flüchtlinge als kriminell bezeichnet und pauschalisiert.

Quelle: 
Hass-vernichtet.de
Datum: 
2015-02-28 00:00:00

NPD-Aufkleber Prinzregentenstraße

Am 16. Februar 2015 klebten in der Prinzregentenstraße, Höhe Waghäuseler Straße drei Aufkleber der NPD. Einer trug die gegen die europäische Integration gerichtete Aufschrift "Gegen EU-Diktatur". Zwei trugen den rassistischen Schriftzug "Asylantenheim - Nein Danke". Darauf wird die Parole der Antiatombewegung gegen Flüchtlinge gerichtet und diese werden mit dem abwertenden Begriff "Asylanten" belegt. Die drei Aufkleber wurden entfernt. (In dieser Ortslage wurden seit 2014 mehrere NPD-Aufkleber verklebt.)

Quelle: 
Hass-vernichtet.de
Datum: 
2015-02-16 00:00:00

Auswertung zu 2014 des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf wertete insgesamt 105 rechte und diskriminierende Vorfälle im Bezirk aus. Noch nie wurden so viele Vorfälle festgestellt wie in diesem Jahr (2012: 43 Vorfälle, 2013: 90). Es gab insgesamt 15 gewalttätige Angriffe (2013: 13).

Angriff in der S-Bahn

Ein Mann, der sich am 13. Dezember 2014 auf dem Weg von Potsdam nach Berlin in der S-Bahn befindet, wird gegen 3.00 Uhr von einem unbekannten Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Unbekannte zeigt wiederholt den „Hitlergruß“ während er „Sieg Heil“ ruft. Zeug*innen greifen nicht ein. Sicherheitskräfte der Bahn, die nach der Station Westkreuz einsteigen, solidarisieren sich mit dem Angreifer und fordern den Betroffenen und seine Freunde auf, sich andere Plätze zu suchen.

Quelle: 
ReachOut Berlin
Datum: 
2014-12-13 00:00:00

Chemtrail-Gruppe in Charlottenburg (6)

Die Gruppe Blauer Himmel Berlin traf sich am 6. März 2014 um 18.30 Uhr im Restaurant Osteria Da Gina in der Droysenstraße. Dabei wurde eine CD-Rom zur Chemtrail-Verschwörungsideologie verteilt. Diese geht faktenwidrig davon aus, dass Deutschland mittels Flugzeugausstreuung vergiftet werde und weist Bezüge zum Antisemitismus auf.

Quelle: 
Register CW
Datum: 
2014-03-06 00:00:00

Rassistischer Angriff in Schmargendorf

Am 13. Dezember 2014 um 17.10 Uhr wird ein Mann am Hohenzollerndamm in Schmargendorf mit Absicht angerempelt und rassistisch beschimpft.

Quelle: 
Polizei Berlin (Nachmeldung des LKA), ReachOut
Datum: 
2014-12-13 00:00:00

Blauer Salon in Westend

Die AfD, Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf veranstaltete am 14. Februar 2013 ab 19 Uhr ihren "Blauen Salon". Das Treffen fand im Preußischen Landwirtshaus, in der Flatowallee in Westend statt. Der Referent war Felix Herzog von der Unterschriftenkampagne "Wowereit Rücktritt".

Quelle: 
Facebook, Register CW
Datum: 
2014-02-14 00:00:00

Neuschwabenlandtreffen in Charlottenburg

Das Neuschwabenlandtreffen fand am 19. Dezember 2014 im Charlottenburger Restaurant Osteria da Gina statt. Dies ist ein neonazistischer, geschichtsrevisionistischer, antisemitischer, reichsideologischer Stammtisch. Sie glauben an die Verschwörungsideologie, dass sich Hitler und viele Nazikader unter der Antarktis aufhielten und das Deutsche Reich bestehe. Joachim Sch. verknüpfte einen Vortrag zur Ukrainekrise mit antisemitischen Verschwörungsthesen, z.B. dass Putin durch den "Hochfinanz" gelenkt werde. Dies Chiffre charakterisiert das Judentum dämonisierend. Peter Sch.

Quelle: 
QF-Recherche, Register CW, Youtube
Datum: 
2014-12-19 00:00:00

Qudstag-Aufmarsch in Charlottenburg

Auf dem diesjährigen Qudstag-Aufmarsch wurde in mehreren Redebeiträgen die Auflösung des Staates Israel als einzige mögliche Lösung für den Nahost-Konflikt gefordert und aus den Reihen der Veranstalter*innen auch antisemitische Verschwörungsideologien und archaische antijüdische Bilder bedient. Neben Anmelders Jürgen Grassmann fiel vor allem Christoph Hörstel mit Positionen auf, die Israel das Existenzrecht absprechen. Zahlreichen Plakaten dämonisierten Israel und karikierten es als blutrünstigen Vampir.

Quelle: 
Register CW, VDK Berlin, Berliner Zeitung 25.07.2014, Tagesspiegel 25.07.2014
Datum: 
2014-07-25 00:00:00

Seiten

Subscribe to RSS - Charlottenburg-Wilmersdorf