Berlinweit

Online-Austausch zu LGBTIQ*feindlicher Gewalt in Berlin am 24. Juni 2021

Wir laden ein zum Online-Austausch zu LGBTIQ*feindlicher Gewalt in Berlin „Sichtbar machen – Wissen teilen“ am 24. Juni 2021 um 17.00 Uhr mit LesMigraS, Camino und den Berliner Registern.

Redar und Registerstelle Berlin laden ein zum zum Mittags-Talk am 28. Juni 2021 um 12.00-13.00 Uhr über Zoom

Berlin gegen Antimuslimischen Rassismus - Einblick in die Praxisarbeit von Dokumentationsstellen

Viele Berliner*innen sind täglich auf vielfältige Weise von antimuslimischem Rassismus (AMR) betroffen, sei es auf struktureller Ebene, z.B. durch Behörden oder durch Übergriffe im öffentlichen Raum. Im politischen Diskurs wird diesem Thema jedoch undifferenziert Beachtung geschenkt. Die Berliner Register und REDAR arbeiten gemeinsam daran, dies zu ändern.

Pressemappe und Auswertung der Register-Ergebnisse 2020

Für das Jahr 2020 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 3822 Vorfälle (2019: 3277) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem und behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert.

Registerflyer in verschiedenen Sprachen

Zum Jahresende 2020 sind Selbstdarstellungsflyer der Berliner Register in verschiedenen Sprachen veröffentlicht worden.

Bedrohung gegen eine politische Gegnerin im Internet

Am 18. Juni 2021 bedrohten Twitter-User aus dem Umfeld der Grauen Wölfe eine Berliner Journalistin im Internet. Die Journalistin hatte zuvor an den extrem rechten Mord an der HDP-Politikerin Deniz Poyraz in Izmir, Türkei erinnert. Die Twitter-User schrieben ihr: "So schön das ihr nur zu sehen könnt und nichts anderes machen könnt ihr werdet alle noch dran kommen" (Schreibweise wie im Original) und: "Macht euch keine Sorgen v[ie]l[leich]t bist du ja die nächste".

Quelle: 
Twitter 18.06.21
Datum: 
2021-06-18 00:00:00

NS-Relativierung in Berliner Publikation

In der Berliner Zeitschrift „Das Grundeigentum" verglich der Herausgeber in einem Kommentar die Situation heutiger Grundbesitzer mit der von Juden zur Zeit des Nationalsozialismus: „Das Privateigentum war geschützt – aber nicht das der Juden. Auch in der Bundesrepublik scheint das Privateigentum geschützt – aber nicht jedermanns." Dies schrieb er anlässlich des Berliner Mietendeckels, einer CO2-Umlage und des Baulandmobilisierungsgesetzes im Jahr 2021. Dabei handelt es sich um eine Relativierung der Verbrechen des Nationalsozialismus.

Quelle: 
Twitter 28.05.21, Bildblog 28.05.2021
Datum: 
2021-05-28 00:00:00

Verschwörungsideologisches Netzwerk eines Berliner Künstlers enttarnt

Wie heute über das Redaktionsnetzwerk Deutschland bekannt wurde, teilte ein Berliner Künstler seit mehreren Monaten eine neue Verschwörungsideologie mit antisemitischen Inhalten und Anschlußfähigkeit an die extrem rechte Szene in über 140 getarnten Telegram-Kanälen mit ca. 1 Mio Followern, um Qanon-Anhänger*innen und andere anzusprechen.

Quelle: 
Redaktionsnetzwerk Deutschland
Datum: 
2021-04-08 00:00:00

Bedrohung einer politischen Gegnerin

An der Wohnungstür der Politikerin Ricarda Lang von B'90/Die Grünen wurde der Name auf ihrem Klingelschild rot durchgestrichen. Diese Drohung gegen eine politische Gegnerin deutete an, dass sie nicht mehr am Leben sei.

Quelle: 
Twitter 16.04.2021
Datum: 
2021-04-16 00:00:00

Einladung zum Pressegespräch am 30.3.2021

Zum Abschluss der internationalen Wochen gegen Rassismus laden die Berliner Register und das Projekt EACH ONE Antidiskriminierung zum Online-Pressegespräch am 30. März 2021 um 10:00 Uhr ein. Anlass der Pressekonferenz ist die Veröffentlichung der Ergebnisse der Dokumentationen der Projekte für das Jahr 2020.

Im Pressegespräch informieren Sie:

Diskriminierende Aussagen eines Vorgesetzten gegenüber seiner Mitarbeiterin

Eine Mitarbeiterin wird von ihrem Chef abgewertet, der ihr kulturelle Merkmale aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbilder zuschreibt. Außerdem spricht er ihr ihr Deutschsein ab.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-02-22 00:00:00

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