Chronik für Register Neukölln

  • 16. Mai 2020
    Am Käthe-Dorsch-Ring wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber auf einer Säule entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Mai 2020
    Die neonazistische Kleinstpartei III. Weg veröffentlichte auf seiner Homepage Fotos vom Gedenken "zum Muttertag".

    Auf den Bildern ist das Trümmerfrauen-Denkmal in Neukölln zu sehen, welches als Kulisse diente.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Mai 2020
    In der Laubestr. wurde versucht, vier Autos in Brand zu setzen. Etwa 10 Meter davon entfernt wurden SS-Runen entdeckt, die an die Wände gesprüht waren.

    Der Zusammenhang zwischen Autos und SS-Runen ist nicht geklärt. In den vergangenen Wochen war es aber in der Gegend bereits zu Brandanschlägen auf Autos gekommen.

    Und Ende 2019 wurde in der nahe liegenden Wildenbruchstr. ein Burger-Lokal mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Mai 2020
    An einer Tankstelle an der Fritz-Erler-Allee in Rudow wurden mehrere extrem rechte Sticker über einem beschädigten Plakat der Linken entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Mai 2020
    In Alt-Rudow wurden am 1. Mai Sticker von extrem rechten Gruppen an verschiedenen Orten entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. April 2020
    Der dritte Weg veröffentlichte auf seiner Homepage Bilder von Flyern, die angeblich unter anderem in Britz verteilt wurden.

    Die Flyer thematisieren angebliche Einbruchsvorfälle und haben eine klar antiziganistische Konnotation.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. April 2020
    In der Flughafenstr. hat ein Mann zuerst seinen Nachbarn rassistisch beleidgt, eine ehemalige Nachbarin angespuckt und dann anschließend dreimal den Hitlergruß gezeigt.

    Der Mann wurde festgenomen.
    Quelle: Polizeimeldung, Nr. 1023
  • 27. April 2020
    In einem Schrebergarten in Nordneukölln entdeckte eine Passantin eine dort gehisste Reichkriegsflagge.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. April 2020
    Mehrere Anwohner*innen entdeckten in ihrem Haus in der Fritz-Erler-Allee in Rudow rassistische Flugblätter einer Neonazi-Partei und entsorgten diese.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. April 2020
    Auf einem Stromkasten in Britz, am Tempelhofer Weg wurde ein rassistisches Graffito entdeckt und übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. April 2020
    Rund um die Wutzkyallee wurden 20 Sticker entdeckt, vorwiegend vom "3. Weg" und "Die Rechte".
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. April 2020
    Am Wildmeisterdamm und in der Fritz-Erler-Allee wurden etwa 20 extrem rechte Sticker entdeckt, unter anderem von der NPD und dem 3. Weg.
    Quelle: Register Neukölln
  • 13. April 2020
    Auf der Sonnenallee, Ecke Pflügerstr. wurden Plakate, die an die Ermordeten in Hanau erinnerten, durchgestrichen bzw. mit einem X markiert.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 13. April 2020
    In Rudow wurden 17 Sticker von extrem rechten Gruppen sowie 5 Plakate mit NS-verharmlosendem Inhalt entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. April 2020
    Zwei Personen wurden Nachts von einem Mann aus transfeindlicher Motivation heraus angegriffen.

    Der Mann schlug einer der beiden Personen zwei Mal mit der Faust ins Gesicht und flüchtete anschließend.
    Quelle: Polizeimeldung, Nr. 0872
  • 9. April 2020
    In der Nacht zum 9.April wurden auf einem Friedhof in Buckow die Gräber zweier Polizisten beschmiert. Ein Grabstein wurde umgeworfen und in roter Farbe mit einem Hakenkreuz besprüht. Bereits vor einem Jahr waren die Gräber beschmiert worden.
    Quelle: tagesspiegel, 9.4.2020
  • 9. April 2020
    Eine 31-jährige Frau, ihre 3-jährige Tochter und eine 22-jährige Verwandte werden gegen 15.15 Uhr auf dem Buckower Damm von einem unbekannten Radfahrer rassistisch beleidigt. Das Kind wird von dem Radfahrer angefahren und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 1. April 2020
    Auf einer Fensterscheibe eines Wettlokals in der Karl-Marx-Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das dort eingekratzt wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 31. März 2020
    Eine taiwanesisch-amerikanische Frau wurde in einem Geschäft in der Lahnstr. von zwei Angestellten rassistisch und mit Bezug auf Corona verspottet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. März 2020
    In Rudow wurden 14 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. März 2020
    An der Ecke Weserstr./Weichselstr. wurden mit Kreide geschmierte, antisemitische Parolen entdeckt, die auf einer Hauswand und dem Gehweg hinterlassen wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. März 2020
    In den Räumen eines Vereins, in dem sich viele Geflüchtete engagieren, wurde am 5.3. ein Eimer gefunden, der mit einem Hakenkreuz und mehreren Eisernen Kreuzen versehen wurde.

    Der Eimer wurde unter eine tropfende Leitung gestellt. Personen des Vereins erstatteten Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. März 2020
    Gegen 18.20 Uhr wurde ein 30-jähriger Verkäufer an einem Lebensmittelstand auf dem Hermannplatz von zwei 30-jährigen Frauen rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 2. März 2020
    In der Erkstr. wird ein Sticker der Neonazi-Kleinpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Februar 2020
    Am 21.2. werden bei der Bushaltestelle Buschkrug der Linie 170 zwei Hakenkreuze entdeckt, die auf Sitze und Fahrplan geschmiert sind.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. Februar 2020
    Im Ortsteil Gropiusstadt wurde an einem Telefonkasten, ca. Höhe Löwensteinring 22, eine Keltenkreuz-Schmiererei (ca 20x20cm) entdeckt. Über dem Keltenkreuz stand der Slogan „NS Area“. An einer anderen Stelle in der selben Straße befand sich ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan „Deutschland uns Deutschen. Wem auch sonst? Junge Nationalisten“
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. Februar 2020
    In Rudow wurde wieder ein geschmiertes Keltenkreuz mit dem Zusatz "NS-Area" sowie 11 Sticker von extrem rechten Gruppen entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. Februar 2020
    Eine Person, die bereits in Tagen davor transfeindlich beleidigt wurde, erstattete Anzeige, dass ihr Balkon gezielt mit Eiern beworfen wurde.

    Wenige Tage davor hatte sie wegen anderen transfeindlichen Vorfällen bereits Anzeige erstattet. Weitere Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.
    Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung Nr. 0381
  • 12. Februar 2020
    In der Wutzkyallee wurden an mehreren Stellen NS-verharmlosende Graffiti und auch ein Plakat entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Februar 2020
    Eine Person wurde in Neukölln wiederholt von einer Männergruppe transfeindlich beleidigt.

    Nach einem der Vorfälle machte sie eine Anzeige bei der Polizei. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 21 Uhr in der Böhmischen Str.

    Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.
    Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung Nr. 0372
  • 9. Februar 2020
    In Britz wurde eine 51-jährige Person Ziel eines transfeindlichen Angriffs. Zuerst wurde sie von zwei jungen Männern beleidigt und bedroht und anschließend von diesen mit Pfefferspray attackiert. Bevor die beiden Täter bei der Station Grenzallee ausstiegen, bespuckten sie die Person auch noch.

    Zeugen kümmerten sich anschließend um die Verletzte.
    Quelle: Register Neuköln, Der Tagesspiegel 10.2., Polizeimeldung Nr. 0360
  • 9. Februar 2020
    In der Juliusstr. in Nordneukölln wurde ein antisemitischer Sticker des "KenFm"-Blogs entdeckt und entfernt. Für den Blog zeichnet Ken Jebsen von der Reichsbürgerbewegung verantwortlich.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Februar 2020
    In Rudow wurden in mehreren Straßen NS-verharmlosende Graffiti gefunden.

    Gesprayt wurden unter anderem Keltenkreuze und der Spruch "NS Area" am U-Bahnhof Rudow, in der Sattlerstr., in der Kappenstr. sowie in der Köpenickerstr.

    Insgesamt wurden 7 gesprühte "NS Area" entdeckt und insgesamt 13 Keltenkreuze.

    Außerdem wurde ein Postdepotkasten vollständig schwarz-weiß-rot besprüht.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. Februar 2020
    Zwischen U-Bahnhof Rudow und Alt Rudow/Umgebung werden antisemitische Aufkleber des "III. Wegs" entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. Februar 2020
    Zwischen U-Bahnhof Rudow und Alt Rudow/Umgebung werden LGBTIQ*-feindliche Aufkleber des "III. Wegs" entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. Februar 2020
    Zwischen U-Bahnhof Rudow und Alt Rudow/Umgebung werden rassistische Aufkleber des "III. Wegs" entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 4. Februar 2020
    Eine Anwohnerin des Blumenviertels entdeckt Flyer der "Schutzzone" in ihrem Briefkasten.
    Quelle: Register Neukölln, Grüne Neukölln
  • 3. Februar 2020
    In der Fritz-Erler-Allee bzw. am Horst-Caspar-Steig sowie am Bat-Yam-Platz, Käthe-Dorsch-Ring und am Agnes-Straub-Weg werden NS-verharmlosende Plakate und Sticker, u.a. vom 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Februar 2020
    Auch in Rudow, in der Neuköllner Str. werden Plakate des 3. Wegs sowie einer anderen extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Februar 2020
    In der Nacht vom 31.01. werden an der Prierosser Straße und in umliegenden Straßen in Rudow an mehreren Stromkästen Keltenkreuze sowie der Spruch "NS-Area" angebracht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 13. Januar 2020
    Eine israelfeindliche Veranstaltung im Anschluss zur Liebknecht-Luxemburg-Demonstration wird von der Rednerin mit der Aussage "Free Palestine - From the river to the sea" beendet. Es werden Flyer mit dem emblem der PFLP ausgelegt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Januar 2020
    In Rudow wird am 4.1. ein Schwarz-rot-weißer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 2. Januar 2020
    In der Linie M29 wird ein Mann im Rahmen eines Streits zuerst aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt und nach Aussteigen körperlich angegriffen.

    Drei Männer bringen ihn dabei zu Boden, wobei mindestens zwei auf den Mann eintreten als er am Boden liegt.

    Die Angreifer lassen erst von ihm ab, als drei Zeuginnen verbal eingreifen. Die drei Täter flüchten anschließend.
    Quelle: Register Neukölln, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 1. Januar 2020
    Eine 27-jährige Person wurde gegen 20.00 Uhr in der Mahlower Straße von ihrem 35-jährigen Bruder aus LGBTIQ*feindlicher Motivation bedroht und ins Gesicht geschlagen
    Quelle: ReachOut Berlin
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