Neukölln

LGBTIQ*-feindlich beleidigt und beraubt in Nordneukölln

Gegen 23.30 Uhr wurde ein 23-Jähriger auf der Sonnenallee aus einer 15-köpfigen Gruppe heraus zunächst homophob beleidigt. Drei Personen aus der Gruppe umringten den 23-Jährigen dann. Sie schlugen ihm sein Essen aus der Hand, verletzten ihn mit einem Messer, besprühten ihn mit Reizgas und stießen ihn zu Boden. Daraufhin bestahlen die Angreifen den Attackierten und entfernten sich.
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: 
Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0796
Datum: 
2018-04-11 00:00:00

Hakenkreuz in Nordneukölln

In der Glasower Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Das Hakenkreuz war auf einen antifaschistischen Sticker geschmiert.

Quelle: 
Register Neukölln
Datum: 
2018-03-27 00:00:00

Rassistische Schmiererei in Britz

In der Teterower Straße, Ecke Fritz-Reuter-Allee, wurde eine rassistisches Graffito entdeckt. Unbekannte schmierten dort auf das Eingangstor eines Kinderspielplatzes "Türken raus".

Quelle: 
Berliner Woche 11.03.2018
Datum: 
2018-03-11 00:00:00

Sticker gegen politische Gegner*innen in Nordneukölln

In der Hobrechtstraße wurde ein selbstgemachter kleiner Aufkleber entdeckt. Er war über einen Anti-AfD-Sticker verklebt und trug die Worte "Chaoten/Untermenschen". Der Aufkleber wurde entfernt.

Quelle: 
Register Reinickendorf
Datum: 
2018-03-02 00:00:00

Gedenkskulptur für den ermordeten Burak Bektaş in Buckow beschädigt

Am Gedenkort für Burak Bektaş an der Rudower Straße, Ecke Möwenweg, wurde eine Skulptur beschädigt. Unbekannte zerstörten mit einer Chemikalie die Schutzschicht der Bronzeskulptur teilweise. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Die Skulptur wurde erst wenige Tagen zuvor eingeweiht. Sie erinnert an die Ermordung von Burak Bektaş, der 2012 von einem Unbekannten auf offener Straße wortlos erschossen worden ist. Der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Ein rassistischer Tathintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.

Quelle: 
Facebookseite der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak, Polizei Berlin 19.04.2018, Tagesspiegel 20.04.2018,rbb24 20.04.2018
Datum: 
2018-04-18 00:00:00

NPD-Flyer in Rudow

Die NPD Neukölln verteilte im Rudower Blumenviertel Flyer. Anwohner*innen fanden die Flyer mit völkisch-nationalistischem Inhalt in ihren Briefkästen. Auf den Flyern wird gefragt: "Was unternimmst du für Deutschland, damit wir wieder eine freie Nation werden?"

Quelle: 
Register Neukölln
Datum: 
2018-03-28 00:00:00

Auswertung des Registers Neukölln im Jahr 2017

In Neukölln wurden 269 Vorfälle registriert (2016: 265), es handelte sich mehrheitlich um Propaganda (140). Nahezu die Hälfte aller Fälle ereignete sich in Nordneukölln. Es wurden 36 Angriffe aufgenommen. Die extreme Rechte ist im Bezirk nach wie vor sehr aktiv: Die im Sommer 2016 begonnene Angriffswelle hält an, Engagierte aus der Zivilgesellschaft stehen weiterhin im Fokus von militanten Neonazis und werden Ziel von Brandanschlägen und Bedrohungen. Neukölln bildete zudem einen Schwerpunkt bei der Mobilisierung für einen bundesweiten Nazi-Aufmarsch.

Autobrand in Rudow

In der Nacht zum Donnerstag wurde gegen 3 Uhr ein PKW in Rudow in Brand gesetzt. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Der PKW-Besitzer ist Mitglied des Bezirksvorstands DIE LINKE Neukölln und engagiert sich zivilgesellschaftlich. Von einer rechten Tatmotivation ist daher auszugehen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: 
DIE LINKE Neukölln, Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0274
Datum: 
2018-02-01 00:00:00

Autobrand in Britz

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde gegen 2.40 Uhr ein Auto in Britz angezündet. Es entstand ein Totalschaden. Der Besitzer des PKWs ist Inhaber einer Buchhandlung in Rudow und engagiert sich in der Initiative "Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus". Im Dezember 2016 sind die Fensterscheiben seines Buchladens von Unbekannten eingeworfen worden, im Januar ist sein damaliger PKW bereits in Brand gesetzt und komplett zerstört worden.

Quelle: 
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus, Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0273
Datum: 
2018-02-01 00:00:00

Homophober Angriff am Hermannplatz

Gegen 0.30 Uhr wurde ein 28-Jähriger aus einer Männergruppe heraus angegriffen. Aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation wurde der Betroffene gegen den Kopf geschlagen, bedrängt und geschubst. Als dem Angegriffenen die Flucht gelang, verfolgte ihn einer der Männer.
Zivilpolizisten bemerkten die Situation und nahmen den Angreifer fest.

Quelle: 
Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0291
Datum: 
2018-02-04 00:00:00

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