Chronik 2011

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22. Dezember 2011
Zwei junge Männer befinden sich am Hauptausgang des Bahnhofs Schöneweide. Einer der Beiden wird von einem jungen Skin auf seinen Begleiter mit der Pöbelei „Du hast da was“ angesprochen. Da sein Begleiter so aussieht, als könnte er einen Migrationshintergrund haben, fühlen sich die beiden Männer rassistisch angemacht. In einem kurzen Gespräch mit dem Pöbler stellen sie fest, dass der an seiner Jacke einen Button mit der Aufschrift „NSU“ trägt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

21. Dezember 2011
Am Bahnhofsvorplatz am S-Bhf. Schöneweide wird ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

04. Dezember 2012 (Nachtrag, nicht in Auswertung)
In Müggelheim werden am PKW eines Mannes, der mehrfach beim Entfernen rechtsextremer Propaganda beobachtet wurde, alle drei Scheibenwischer verbogen. Im Juli war ein Hakenkreuz auf seine Motorhaube gemalt worden.
Quelle: Zentrum für Demokratie

05. Dezember 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide wird die Parole „NS Jetzt“ mit grünem Stift an die Wand geschrieben.
Quelle: Zentrum für Demokratie

28. November 2011
An einem Einkaufscenter in Schöneweide wird ein Schwarzer durch zwei Neonazis rassistisch beschimpft und geschlagen. Die beiden Täter fahren mit einem Bus weiter nach Neukölln. Dort werden ihre Personalien überprüft, weil sie rechte Parolen rufen.
Quelle: Polizeipressemitteilung

27. November 2011
An einem Laternenmast in der Neuen Krugallee in Plänterwald Höhe Rathaus Treptow klebte ein Aufkleber mit der Aufschrift „Soviel Hitler war selten“ ohne ViSdP.
Quelle: Partei Die Linke

27. November.2011
Ein 24-Jähriger zieht in der S-Bahn in Adlershof die Notbremse und verlässt den Zug. Ein Zeuge der dies beobachtet hat, informiert am S-Bhf. Schöneweide Bahnmitarbeiter über den Vorfall. Der 24-Jährige der kurze Zeit später mit der nächsten Bahn eintrifft, erfährt dort, dass ein Zeuge seine Tat gemdeldet hat. Daraufhin versetzt er dem Zeugen einen Kopfstoss und schlägt ihn mit der Faust ins Gesicht. Er hebt dazu den rechten Arm und schreit „Heil Hitler“. Es wurde Anzeige wegen Missbrauchs von Nothilfemitteln, Körperverletzung und Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole aufgenommen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

22. November 2011
In einigen Briefkästen in Grünau steckte das NPD-Flugblatt "Stoppt die Diktatur der Demokraten". Darin versucht die rechtsextreme Partei an die breite gesellschaftliche Kritik zur Vorratsdatenspeicherung anzuknüpfen.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

22. November 2011
Am Abend wurde am S-Bhf. Plänterwald folgende Parole geschmiert: "Gewalt ist nicht angeboren!!! Gewalt wird provoziert. Die "NSU" war nur die Antwort auf all den Dreck der uns passiert".
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

Mitte November
In einer Bushaltestelle Elsenstraße Ecke Karl-Kunger-Straße in Alt-Treptow klebt in der Bushaltestelle ein Aufkleber der „Freien Kräfte Berlin Neukölln“ (FKBN) mit der Aufschrift „Nationaler Sozialismus Jetzt“.
Quelle: Jugendwerk Aufbau Ost e.V.

16. November 2011
In der Paradiesstraße in Bohnsdorf wird ein 46-Jähriger Mann gegen 17 Uhr von vier Männern zunächst rassistisch beleidigt und danach von drei Männern mit Stöcken geschlagen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

14. November 2011
Auf dem graffitti im Fußgängertunnel am S-Bhf. Schöneweide wurden auf das Bild einer Straßenbahnhaltestelle verschiedene Zahlenkombinationen gemalt wie beispielsweise die "88" oder die "18". Die Zahlen bedeuten "Heil Hitler" und "Adolf Hitler" und verharmlosen den Nationalsozialismus.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12./13. November 2011
An die Scheibe des Büros der Linkspartei in der Brückenstraße in Schöneweide wurde folgende Parole Geschmiert: "NS jetzt - Fuck Antifa".
Quelle: Polizei

1. November 2011
Ein weiteres Mal wird an die Scheibe des Zentrums für Demokratie geschlagen, sodass die Scheibe noch weiter reißt als bei der Beschädigung am 27. Oktober 2011. Fast täglich werden die Scheiben des Zentrums für Demokratie bespuckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

31. Oktober 2011
In Aldershof wurden in der Neltestraße und Am Adlergestell Aufkleber der sogenannten Freien Kräfte entdeckt. Verantwortlich für die Aufkleber zeichnet sich Sebastian Schmidtke, der im Landesvorstand der NPD von Berlin sitzt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27. Oktober 2011
An die Eingangstür des Zentrums für Demokratie ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Gute Heimreise“ geklebt. Zusätzlich war ein Riss in der Scheibe der Eingangstür, der auf Gewaltanwendung schließen lässt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

24. Oktober 2011
Am Zentrum für Demokratie wurde an ein Gitter ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Gute Heimreise“ geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

24. Oktober 2011
In der Fließstraße in Niederschöneweide wurde ein Hakenkreuz an eine Hauswand gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

19. September 2011
Am Adlergestell in Adlershof werden zwischen Nelte- und Dörpfeldstraße ca. 20 Aufkleber der NPD entdeckt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein

19. September 2011
Vorm Zentrum für Demokratie in Schöneweide klebt ein rassistischer Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Guten Heimflug“. Das Bild auf dem Aufkleber zeigt rassistische Stereotype eines schwarzen Menschen und von zwei Muslimen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

16. September 2011
An eine Bushaltestelle in der Neuen Krugallee/Baumschulenstraße wurden Hakenkreuz- und „NSDAP“-Schmierereien festgestellt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

15./16. September 2011
Während der noch laufenden Bauarbeiten ist auf dem Platz der Befreiung in Adlershof eine der dort befindlichen Gedenkstelen nach Auskunft der dort tätigen Bauarbeiter in der Nacht vom 15. Zum 16.9. schwer beschädigt worden. Am Freitagmorgen wurde bei Baubeginn entdeckt, dass mit schweren Eisenstangen versucht wurde die Kupferblende an der Gedenkstele für gefallenen Soldaten der Roten Armee zu zerstören. die Polizei wurde informiert und nahm den Vorfall der Sachbeschädigung auf.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein

14. September 2011
Am Vormittag steht Udo Voigt (Parteivorsitzender der NPD) mit einem Wahlkampfstand am S-Bahnhof Köpenick.
Quelle: Zentrum für Demokratie

14. September 2011
In mehrere Briefkästen im Bezirk steckt die NPD Zettel, die wie Flugtickets aussehen. Auf den vermeintlichen Flugtickets, steht „Rückflugticket“ und ein kurzer Text unter der Überschrift „Die Ampel ist grün, Sie dürfen dann gehen!“. Im Text wird über „Fremde“ gehetzt, die zu Unrecht in Deutschland leben würden. Die „Rückflugtickets“ waren personifiziert, d.h. die Empfänger dieser Werbemaßnahme wurden persönlich angeschrieben.
Quelle: Zentrum für Demokratie

14. September 2011
Am Parteibüro der LINKEN in der Brückenstraße in Niederschöneweide wurde eine Scheibe beschädigt.
Quelle: Die LINKE

13. September 2011
Schnellerstr./Michael-Brückner-Str. kleben an Scheiben und Pfählen mehrere Aufkleber der NPD.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. September 2011
Ca. 50 Neonazis sammeln sich in Schöneweide, um zu einer Wahlkampfveranstaltung der NPD am Alexanderplatz zu fahren. Auf der Internetseite der Partei war eine Kundgebung mit Konzert in Schöneweide angekündigt worden. Die Veranstaltung fand dann aber Alexanderplatz statt. Dort versammelten sich insgesamt 150 Teilnehmende.
Quelle: Zentrum für Demokratie

10. September 2011
In der Buntzelstraße im Ortsteil Bohnsdorf werden massiv NPD-Wahlplakate aufgehangen. Im selben Zeitraum werden Plakate der demokratischen Parteien von Laternen herunter gerissen und zerstört.
Quelle: Zentrum für Demokratie

05. September 2011
In der Anna-Seghers-Straße in Adlershof wird über ein Plakat der SPD, das den Schulanfang in Berlin thematisiert „Alles Lüge“ geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie

05. September 2011
In der Radickestraße in Adlershof wird die Aufschrift „Lüge“ auf einem Wahlplakat der Partei Die Linke entdeckt. Der Schriftzug wurde 2008 zwei Mal auf Gedenksteine für antifaschistische Widerständler geschmiert.
Quelle: Zentrum für Demokratie

05. September 2011
Am S-Bahnhof Adlershof wird am hinteren Ausgang ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

03. September 2011
Zwischen 6 und 7:30 Uhr am Morgen werden Vertreter_innen der SPD am Bahnhof Schöneweide an einem Infotisch von drei angetrunkenen Neonazis, die aus der Kneipe „Zum Henker“ kamen genervt und belästigt. Im Verlauf der Auseinandersetzung riefen die Neonazis Verstärkung aus der Kneipe „Eisenbahner“. Bevor die nun größere Gruppe den Stand der SPD angreifen konnte, schritt die Polizei ein, erteilte Platzverweise und übernahm den Schutz für den Infostand der SPD.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick

01. September 2011
Auf dem Graffiti im Fußgängertunnel am S-bahnhof Schöneweide wurde ein Hakenkreuz und eine Sprechblase an eine Figurengruppe gemalt, in der „Sieg Heil“ steht. Der Zeitpunkt der Bemalung ist unbekannt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

31. August 2011
In der Kneipe „Zum Henker“ hält der Bundesvorsitzende der NPD Udo Voigt eine Wahlkampfveranstaltung ab.
Quelle: Zentrum für Demokratie

30. August 2011
Am S-Bahnhof Schöneweide veranstaltet die NPD eine Wahlkampfkundgebung. Ca. 10 Parteianhänger und ein Wahlkampfmobil waren vor Ort. Redner waren u.a. der Parteivorsitzende Udo Voigt und Sebastian Schmidtke, der auf Listenplatz Nr. 3 für für die NPD in Treptow-Köpenick antritt. Für diesen Tag hatte sich Klaus Wowereit, regierender Bürgermeister von Berlin für einen Wahlkampauftritt im Center Schöneweide angekündigt. Nach der Kundgebung der NPD fand dieser Autritt statt. Bei seiner Ankunft wurde er von den Neonazis der NPD ins Center begleitet. Nachdem diese ein paar Fotos der Anwesenden geschossen hatten, verließen sie die Wahlkampfkundgebung der SPD.
Quelle: Zentrum für Demokratie

28. August 2011
Die NPD beteiligt sich mit einigen Personen an einer Menschenkette um den Müggelsse, die sich gegen die geplanten Flugrouten des Großflughafens BBI richtet. An der Menschenkette beteiligten sich mehr als 20000 Teilnehmer_innen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

20. August 2011
Im Kranbahnpark in Oberschöneweide findet das alternative „Kontrollverluste-Festival“ statt, zu dem mehrere Hundert Menschen kommen. Neonazis versuchen den ganzen Tag über Teilnehmer_innen der Veranstaltung zu fotografieren. Die Neonazis versammeln sich im Verlauf des Tages im „Hexogen“ und im „Henker“ in der Brückenstraße.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

12. August 2011
In der Brückenstraße eröffnet offiziell der Laden „Hexogen“ in dem Waren für „den nationalen Aktivisten“ verkauft werden.
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz

06./07. August 2011
Berlinweit findet eine Plakatieraktion der NPD statt bei der auch in Treptow-Köpenick viele Wahlplakate aufgehängt werden.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

03./04. August 2011
Am Zentrum für Demokratie am Michael-Brückner-Platz werden drei Jalousien so stark beschädigt, dass sie aus der Führungsschiene herausbrechen. In der gleichen Nacht hängt die NPD viele Wahlplakate in Schöneweide auf.
Quelle: Villa offensiv

03. August 2011
In Schöneweide jagen am Mittag drei Neonazis einen Pressefotografen durch die Brückenstrasse. Die Verfolger waren Aufgrund ihrer Kleidung eindeutig als Neonazis zu erkennen und hielten sich zuvor an dem rechten Szeneladens "Hexogen" auf. Dem Journalist gelang die Flucht in ein Geschäft.
Quelle: Zentrum für Demokratie

Anfang August 2011
In ganz Johannisthal wurden unzählige Aufkleber der NPD an Laternen, Bushaltestellen und Stromkästen angebracht. Darunter sind seit langem verwendete Slogans wie "Die Milliarden gehören dem Volk! ...nicht den Banken" oder zur Befürwortung von Minarettverboten wie in der Schweiz. Es überwiegen jedoch neue Aufkleber, die als Wahlaufrufe für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur BVV gedacht sind, indem sie auffordern, der NPD alle drei Stimmen zu geben. Der Slogan lautet dann: "Soziale Sicherheit statt Multikulti!"
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

Anfang August 2011
Innerhalb einer Woche wurde die Sitzflächen im Bushaltehäuschen am S-Bhf Plänterwald mit Hakenkreuzen beschiert.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

02. August 2011
Ein Mann, der mit zwei Freundinnen an der Kreuzung Bahnhofstraße Friedrichshagener Straße steht, wird gegen 17.30 Uhr aus einem Kleinbus heraus rassistisch beleidigt. Der Fahrer des Kleinbusses steigt aus und sprüht dem 20-jährigen Mann Reizgas ins Gesicht. Ein zweiter Kleinbus hält an und dem 20-Jährigen wird von einer unbekannten Person ins Gesicht geschlagen. Der Mann wird verletzt.
Quelle: ReachOut

01. August 2011
Im Tunnel am S-Bhf Schöneweide wurden mindestens 20 NPD Sticker geklebt. Auch im Fahrstuhl am Tunnel klebten rechtsextreme Aufkleber.
Quelle: Zentrum für Demokratie

01. August 2011
In der Michael-Brückner-Str. 11/12 wurde mit einer Schablone schwarz u.a. geschrieben:"Nationaler Sozialismus ist machbar, Herr Nachbar."
Quelle: Zentrum für Demokratie

30. Juli 2011
In der Kneipe „Zum Henker“ findet eine „Autogrammstunde“ der rechtsextremen Band "Marci & Kapelle" statt, zu der sich 30 Neonazis versammeln.
Quelle: Büdnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick

19. Juli 2011
In einem Bus der Linie 167 auf der Strecke Baumschulenstraße Richtung Neukölln, werden auf den Sitzen verschiedene Schmierereien entdeckt wie „Antifa aufs Maul“, „Islam raus“, „NPD Jetzt“ und anderes.
Quelle: Zentrum für Demokratie

19. Juli 2011
Am Zentrum für Demokratie klebt an der Jalousie ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Deutschland zuerst! Inländerfreundlich“.
Quelle: Zentrum für Demokratie

15. Juli 2011
An der Kreuzung Stubenrauchstraße/Springbornstraße in Johannisthal, an den Bushaltestellen und im Wohngebiet wurden Wahlkampfplakate der NPD aufgehängt. Auf allen Plakaten steht „3 Stimmen für die NPD“, darunter dann jeweils unterschiedliche Parolen. Auf einem Plakat wird ein Zusammenhang zwischen brennenden Autos und Linken hergestellt mit den Parolen „Abends werden Faule fleißig“ und sinngemäß „Hart gegen Linkskriminelle vorgehen“. Ein weiteres Plakat thematisiert Bildung: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Mehr Geld in Schulen!“. Ein weiteres beschäftigt sich mit dem Thema Umwelt: „Umweltschutz ist Heimatschutz!“. Die Plakate wurden auch auf der Rudower Seite am Zickauer Damm gehängt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

14. Juli 2011
Am Michael-Brückner-Paltz werden drei Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Deutschland zuerst! Inländerfreundlich“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

13./14. Juli 2011
Eine Fensterscheibe des Parteibüros der Partei die Linke in der Brückenstraße wird beschädigt. Hinter der Scheibe war ein Wahlkampfplakat mit der Parole „Das soziale Berlin“ zu lesen.
Quelle: Polizeipressemitteilung, Partei Die Linke

13. Juli 2011
An ein Fenster des Zentrums für Demokratie am Michael-Brückner-Platz wird ein Aufkleber der NPD mit der Parole „Kauft deutsche Produkte! Unsere Volkswirtschaft stärken!“ geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12. Juli 2011
Ein Imbiss in der Wilhelminenhofstraße in Oberschöneweide wird gegen 3.15 Uhr von einem 18-Jährigen aus rassistischen Motiven mit einem brennenden Gegenstand beworfen. Der 29-jährige Imbissbetreiber löscht das Feuer.
Quelle: Polizeipressemitteilung

11./12. Juli 2011
Ein vietnamesischer Anwohner in der Wilhelminenhofstraße wird am 11. und 12. Juli im Treppenhaus seines Wohnhauses von deutschen Nachbarn geschlagen. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Dialog e.V.

Anfang Juli 2011
In der Griechischen Allee in Oberschöneweide werden Sprühereien entdeckt, die mit Schablone angebracht wurden. Besprüht wurde mindestens ein Stromkasten, der Gehweg und eine Sitzbank. Die Sprüherei besteht aus der Parole „lasst die Kühe im Dorf!! Schöneweide bleibt national!!!“ und einer kleinen Kuh darunter. Hier wird Bezug genommen auf die Aktion „Schöner weiden ohne Nazis“.
Quelle: Schöner weiden ohne Nazis

8. Juli 2011
In der Rudower Chaussee beschimpft ein betrunkener Mann einen Amerikaner rassistisch und zeigt mehrmals den „deutschen Gruß“. Der Beleidigte flüchtet in einen Supermarkt und ruft die Polizei, die Strafanzeige gegen den pöbelnden Mann aufnahmen, wegen Volksverhetzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

8. Juli 2011
Neonazis haben verschiedene Transparente in Niederschöneweide an ein Gerüst und an die ehemalige Brauerei gehangen. Sie nehmen darauf Bezug auf die Demonstration gegen den „Hexogen“, die am gleichen Tag stattfindet. Auf den Transparenten in der Spreestraße und der Schnellerstraße ist zu lesen: „Lieber tot als rot“, „hupen gegen links“ und „Deutsche Farbenlehre: braun gehört zu bunt“. Es wurde außerdem eine Reichskriegsflagge an ein Baugerüst angebracht. Es waren zudem in der Flutstraße und der Brückenstraße verschiedene Parolen gesprüht worden wie „White Power“, „NS-Jetzt“ ein Hakenkreuz u.a.. Auch das Grafitti gegenüber der Kneipe „Zum Henker“ ist mit rechtsextremen Parolen übersprüht worden. Im Zusammenhang mit der Demonstration waren am Freitag auch Neonazis beobachtet worden, die T-Shirts anhatten auf denen in Frakturschrift auf der Vorderseite „Unser Kiez“ und hinten „Schöneweide bleibt deutsch-national“ stand.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

8. Juli 2011
Ca. 50 Neonazis veranstalten eine Demonstration vom S-Bahnhof Adlershof zum S-Bahnhof Spindlersfeld. Zeitgleich findet eine Demonstration von Antifagruppen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Parteien durch Schöneweide statt, die sich gegen den Laden „Hexogen“ richtet. Der „Hexogen“ wird von Neonazis betrieben und soll im Juli 2011 eröffnen.
Quelle: Antifaschistisches Bündis Süd-Ost, Bürger/innen aus Adlershof

8. Juli 2011
Im Tunnel am S-Bhf Schöneweide werden mehrer Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber beschäftigten mit Soldaten, die im 2. Weltkrieg gestorben sind, mit „Kinderschändern“ und mit Irmela Schramm, die dafür bekannt ist, rechte Symbole in ganz Berlin im öffentlichen Raum zu entfernen.
Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick

5. Juli 2011
Gegen 19.00 Uhr wird ein 36-jähriger Mann von einem Unbekannten in der Straßenbahnlinie 61 auf dem Fürstenwalder Damm rassistisch beleidigt, mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt.
Quelle: ReachOut

1. Juli 2012 (Nachtrag, nicht in Auswertung)
Ein Mann, der in Müggelheim rechtsextreme Aufkleber entfernt wird von einem Neonazi mit dem Worten "Na, Antifa-Fotze? Pass auf Alter, wenn meine Kumpels Dich erwischen, blutest Du!" angemacht. Der Neonazi hat den Mann im Verlauf des Jahres 2011damit bereits zum 4. Mal auf offener Straße bepöbelt. Ungefähr zur gleichen Zeit wurde auf die Motorhaube seines PKWs ein Hakenkreuz in den Staub gemalt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

28. Juni 2011
Zwei Zivilbeamte der Polizei werden von Gästen des Lokals „Zum Henker“ verfolgt als sie von der Brückenstraße in die Spreestraße gehen. Dort wollen sie in ihr geparktes Auto einsteigen. Die Gruppe von vier Verfolgern hatte sich vermummt und die Zivilbeamten teilweise massiv bedroht. Erst nachdem die Beamten sich als Polizisten zu erkennen gaben, ließen die Neonazis von ihnen ab. Mit der Unterstützung weiterer hinzugezogener Polizeibeamter konnten die Verfolger, die in den „Henker“ geflüchtet waren, vorläufig festgenommen werden. Im „Henker“ wurden bei einer Begehung „diverse Schlag- und Stichwerkzeuge“ sichergestellt und die Personalien weiterer Gäste aufgenommen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

27. Juni 2011
Gegen 22 Uhr wird aus einem Fenster in der Nipkowstraße in Adlershof „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“ gerufen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27. Juni 2011
Am Michael-Brückner-Platz und in der Spreestraße werden 2 Aufkleber entdeckt. Auf einem steht „Nationaler Sozialismus oder Untergang“, auf dem anderen „Wenn Schramm abkratzt, stört uns das wirklich nicht! Kameradschaft Neukölln“. Auf dem zweiten Aufkleber ist eine Frau abgebildet, die Schramm mit Nachnamen heißt. Sie kratzt mit einem Spachtel einen NPD-Aufkleber ab. Seit Jahren ist Schramm bekannt dafür, rechte Propaganda zu entfernen. Sie hat dafür bereits Auszeichnungen erhalten.
Quelle: Zentrum für Demokratie

26. Juni 2011
An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Neue Krugallee wurden verschiedene Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten (JN) geklebt. Darunter befinden sich welche, die sich für die Schaffung „national befreiter Zonen“ einsetzen, andere die das Thema Umweltschutz aufgreifen und welche, die dazu aufrufen sich in der JN zu organisieren.
Quelle: Zentrum für Demokratie

25. Juni 2011
Die NPD-Fraktion führt eine Fraktionsveranstaltung im Rathaus Treptow durch bei der sie ihre Arbeit in der BVV auswertet. Die Veranstaltung ist schlecht besucht.
Quelle: Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick

24. Juni 2011
An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Neue Krugallee wurden auf die Sitze mit Edding die Parolen „NSDAP“ und „Haut den Linken auf die Fresse“ und 2 Hakenkreuze geschrieben.
Quelle: Zentrum für Demokratie

23. Juni 2011
Am S-Bhf Baumschulenweg werden drei Aufkleber gefunden auf denen „Ich kämpfe für nationalen Sozialismus, damit meine Kinder eine Zukunft haben.“ Die Aufkleber stammen aus dem Kameradschaftsspektrum.
Quelle: Zentrum für Demokratie

23. Juni 2011
Nach der BVV im Rathaus Treptow holen 5 Neonazis der Verordneten der NPD ab. Beim Rausgehen zerreißen sie demontrativ ein paar Postkarten der Kampagne "Schöner weiden ohne Nazis".
Quelle: Partei Die LINKE

23. Juni 2011
Eine Gruppe Jugendlicher, die erneut versucht die Garagenwand gegenüber der Kneipe „Zum Henker“ zu besprühen wird von Neonazis bepöbelt und bedroht. Als sie die Aktion beenden werden sie von Neonazis verfolgt. Sie versuchen unter der Brücke zu fliehen und laufen bis sie an einem Zaun nicht mehr weiterkommen. Dabei werden sie von den Neonazis verfolgt, die sich dann vermummen. Erst zu diesem Zeitpunkt schreiten Zivilbeamte der Polizei ein.
Quelle: Kampagne "Schöner Weiden ohne Nazis"

23. Juni 2011
Ein junger Mann wird im Schwalbenweg in Bohnsdorf aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt. Der Mann der ihn beleidigt versucht ihn mit einem Fahrradschloss zu schlagen. Der Angegriffene kann unverletzt in seine Wohnung flüchten. Als er dort auf den Balkon tritt, wird er weiterhin von dem Mann beleidigt, zudem zeigt ihm der Angreifer den ausgestreckten rechten Arm. Daraufhin geht der Beleidigte zurück auf die Straße und ahmt Stichbewegungen mit einem Schraubenzieher in der Hand nach. Der Angreifer bekommt es daraufhin offenbar mit der Angst zu tun und ruft die Polizei.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

22. Juni 2011
Während eines Spaziergangs durch Niederschöneweide, der im Rahmen eines Schulprojekts zu rechten Symbolen mit ca. 15 Schüler_innen stattfindet, werden verschiedene vergilbte und neue Aufkleber aus der rechten Szene entdeckt. In der Fließstraße wurden Parolen wie „NS-Jetz“t oder „No-Go-Area“ gesehen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

22. Juni 2011
Die Partei Pro Berlin führt vor dem Kino Astra am Sterndamm in Johannisthal einen Infotisch durch.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

22. Juni 2011
Die Partei Pro Berlin führt am Marktplatz in Adlershof einen Infotisch durch. Dabei verteilen sich ca. 5 Personen auf zwei Straßenseiten der Dörpfeldstraße. Sie verteilen FLugblätter mit dem Titel "Hauptstadt der Angst".
Quelle: Adlershofer Bürgerverein

20. Juni 2011
Die Partei Pro Berlin führt am S-Bhf Grünau zwei Infotische durch.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

19. Juni 2011
Beim Köpenicker Sommer erscheinen Neonazis, darunter auch Sebastian Schmidtke, der auf Listenplatz Nummer 3 für die NPD zu den BVV-Wahlen im September 2011 antritt. Sie bepöbeln dort Gäste des Festes.
Quelle: Zentrum für Demokratie

19. Juni 2011
In Baumschulenweg werden an diversen Fahrzeugen in mehreren Straßen Flugblätter der Partei Pro Berlin gesteckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

18./19. Juni 2011
Gleich zwei Mal wird am Zentrum für Demokratie die Jalousie an der Eingangstür beschädigt. Von Samstag auf Sonntag wird die Jalousie im unteren Bereich eingetreten, von Sonntag auf Montag in Bauchhöhe eingeschlagen, so dass sie nur noch notdürftig hochgefahren werden konnte. Besucher_innen müssen nun bückend in die Einrichtung eintreten.
Quelle: Zentrum für Demokratie

15. Juni 2011
An die Garagenwand gegenüber der Kneipe „Zum Henker“ wird in der Nacht die Parole „Frei Sozial National“ gesprüht.
Quelle: Kampagne „Schöner weiden ohne Nazis“

14. Juni 2011
Jugendliche die gegenüber der Kneipe „Zum Henker“ eine Garagenwand bemalen wollten, sind dort von Gästen des Lokals belästigt und bedroht worden, sodass sie die Bemalung abbrechen.
Quelle: Kampagne „Schöner weiden ohne Nazis“

13. Juni 2011
Ein Mahnmal in der Griechischen Allee in Oberschöneweide, das an Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus erinnert, ist mit Hakenkreuzen und Parolen beschmiert worden.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

9. Juni 2011
An der Kreuzung Bahnhofstraße/Seelenbinderstraße veranstaltet die NPD einen Infotisch.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

6. Juni 2012 (Nachtrag, nicht in Auswertung)
In Müggelheim wird ein Mann, der im Frühjahr beim Entfernen rechtsextremer Propaganda beobachtet wurde mit folgenden Worten bepöbelt: "Na Judas, wieder auf Tour? Glotz nicht so blöd, sonst gibts....".
Quelle: Zentrum für Demokratie

6. Juni 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide und seinen Ausgängen werden ca. 15 Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum und von der NPD entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

5. Juni 2011
An der Kreuzung Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden bis zu 50 Aufkleber an Ampeln, Straßenschildern und Pollern angebracht. Die meisten stammen von der NPD mit Parolen wie "Kauft bei Deutschen!" und "Vorbild Schweiz - Mit kriminellen Ausländern kurzen Prozess machen". Auch die nahe gelegene Brücke über die A113 und den Teltowkanal wurde mit dutzenden Aufklebern übersät.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

Ende Mai 2011
Entlang des Sterndamms und der Stubenrauchstraße werden wiederholt mehrere Aufkleber angebracht, die den "Tag der deutschen Zukunft" bewerben. Dieser findet am 04. Juni in Braunschweig statt und soll ein "Signal gegen Überfremdung sein". Zusätzlich wurden unter anderem an einer Litfaßsäule große Plakate angebracht, die auf den selben Tag hinweisen.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

28. Mai 2011
Neben dem Angerfest baut die NPD einen Infotisch auf und verteilt Materialien, die die Partei bewereben. Der Stand wird von sechs Personen betreut.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

27. Mai 2011
Vor der Integrationskita „Hand in Hand“ im Köpenicker Allendeviertel wird ein PKW gesichtet auf dem verschiedene islamfeindliche Internetseiten beworben werden.
Quelle: Integrationsbeauftragter des Bezirksamts Treptow-Köpenick

27. Mai 2011
In der Rinkhartstraße, der Bodelschwingstraße und im Heidekampweg in Baumschulenweg wurden Plakate für eine Neonazidemonstration in Braunschweig entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

26. Mai 2011
Während der BVV-Sitzung behauptet ein Verordneter der NPD-Fraktion, dass es sich bei dem pädagogischen Begleitmaterial zu der Ausstellung „Kindr im Krieg. Polen 1939-1945“ um Geschichtsfälschung handeln würde, weil darin nur die deutsche Besatzung Polens thematisiert werde. Das Aufwiegen deutscher Verbrechen mit denen der Sowjetunion, ist eine Strategie, um die Verbrechen der Nazis zu relativieren.
Quelle: Partei Die LINKE

24. Mai 2011
Nach einer Veranstaltung im Zentrum für Demokratie am S-Bhf Schöneweide wird an eine Jalousie ein Aufkleber aus dem rechten kameradschaftsspektrum geklebt. Er trägt die Aufschrift „Keinen Fußbreit den Antideutschen!“ Während der Aufkleber von drei jungen Männern geklebt wird, stehen noch Gäste der Veranstaltung am Eingang des Zentrums für Demokratie.
Quelle: Zentrum für Demokratie

23. Mai 2011
In Müggelheim wird ein Mann auf der Straße als "Zeckenschlampe" beschimpft. Er wurde im Frühjar 2011 beim Entfernen rechtsextremer Propaganda beobachtet.
Quelle: Zentrum für Demokratie

23. Mai 2011
In der Bushaltestelle am S-Bhf Plänterwald wurden 5 Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

22. Mai 2011
In der Nacht zum Sonntag werden an den Bushaltestellen Sterndamm/ Stubenrauchstraße etwa ein Dutzend Aufkleber der NPD geklebt. Auf ihnen steht: "Millionen Fremde kosten uns Milliarden. Ausländer in ihre Heimat zurückführen!"
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

21. Mai 2011
In der Grünen Trift wird in den Briefkasten einer Anwohnerin ein Flugblatt eingeworfen, das ausschließlich islamfeindliche Zitate und Kommentare enthält. Das Flugblatt hat weder einen Absender noch ein V.i.S.d.P. (Verantwortlich im Sinne des Presserechts).
Quelle: Bund der Antifaschisten Köpenick e.V.

21. Mai 2011
Am S-Bahnhof Spindlersfeld veranstaltet die NPD für mehrere Stunden einen Infotisch.
Quelle: Bund der Antifaschisten Köpenick, Bündnis90/Die Grünen Treptow-Köpenick

21. Mai 2011
Die Partei Bürgerbewegung Pro Deutschland macht einen Infostand am S-Bahnhof Köpenick. Sie tritt in Berlin erstmalig zu den Abgeordnetenhauswahlen an.
Quelle: Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick

21. Mai 2011
Während das Fest für Demokratie am S-Bhf Schöneweide stattfindet versuchen Neonazis immer mal wieder über das Fest zu laufen oder sich am Rand des Festes zu platzieren und das Fest zu beobachten. Gegen Mittag kommen die ersten, gegen Ende des Festes um 22 Uhr verlassen die letzten unerwünschten Besucher den Rand der Veranstaltung. Am Zentrum für Demokratie wurde ein Aufkleber der NPD angebracht. Diese Aktivitäten sollen der demokratischen Zivilgesellschaft einschüchtern.
Quelle: Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick

21. Mai 2011
Am Bahnhofsvorplatz des S-Bahnhofs Schöneweide wurden mit Kreide Parolen auf den Boden geschrieben, wie „Wir kriegen Euch alle“ NS-Jetzt!“, „Toleranz fürn Arsch“, „Schöneweide bleibt braun“, „nw-berlin.net“, „Gegen Integration“, „Volkstod stoppen“, „No Go Area“ und „Berlin bleibt deutsch“. An diesem Tag findet das „Fest für Demokratie und Toleranz – gegen Angsträume“ am Bahnhof Schöneweide statt.
Quelle: Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick

21. Mai 2011
In Baumschulenweg wurden Plakate der rechten Szene geklebt, die eine Demonstration mit dem Titel „Tag der Deutschen Zukunft“ am 4. Juni in Braunschweig bewerben. Die Plakate wurden Kiefholzstraße/Baumschulenstraße, Kiefholzstraße, Mosischstraße, Sonnenallee, Dammweg und in der Nähe des Kollegs geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie, Antifa Bündnis Süd-Ost

17. Mai 2011
An der Haltestelle Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden zum wiederholten Male Aufkleber mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot" geklebt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

16. Mai 2011
An der Bushaltestelle vor dem Rathaus Treptow wurden Aufkleber der Jungen Nationalen geklebt. Auf ihnen steht "Keine Macht den Zecken!" und "Organisiert die ANTI-Antifa! ...überall!"
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

16. Mai 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide werden 2 Aufkleber entdeckt. Auf einem steht „Alle wissen: Sarrazin hat Recht“, auf dem anderen „Todesstrafe für Kinderschänder“.
Quelle: Zentrum für Demokratie

14./15. Mai 2011
An einer Jugendeinrichtung in Niederschöneweide werden Hakenkreuze, SS-Runen und die Parolen „White Power“ und „NS-Jetzt“ gesprüht. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Jugendbündnis "Bunt statt Braun"

14. Mai 2011
Laut einer kleinen Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus (Drucksache 16/15458) tritt bei einer Boxveranstaltung des „Impartial Fight Club“ in der Charlottenstr. in der Kietzer Vorstadt in Köpenick der Sänger Sascha Korn auf, dessen Lieder auf der Schulhof der NPD zu finden sind.
Quelle: Anfrage im Abgeordnetenhaus

14. Mai 2011
Entlang des Sterndamms im südlichen Johannisthal wurden mehr als ein Dutzend Aufkleber der NPD hauptsächlich mit dem Slogan "Sozial geht nur national" an Laternen entdeckt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

11. Mai 2011
Am S-Bahnhof Schöneweide verteilen gegen 18 Uhr ca. 10 bis 15 Neonazis Flugblätter der sogenannten Ausländer-Raus-Kampagne, die seit einigen Wochen in Berlin läuft. Nach ca. 10 Minuten wird die Aktion durch die Polizei beendet. Ein bekannter Neonazi, der an der Verteilaktion am S-Bahnhof beteiligt war, fotografiert danach durch die Scheibe ins Zentrum für Demokratie hinein. Dort befinden sich zu dem Zeitpunkt ca. 10 Personen.
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz

10. Mai 2011
An der Michael-Brücknerstraße klebt an einer Laterne direkt vorm Zentrum für Demokratie ein Aufkleber der Partei „Pro Deutschland“ auf dem eine durchgestrichene Moschee abgebildet ist. Um das Bild herum steht die Parole „Aktiv weden gegen Moscheebau und Islamismus!“
Quelle: Zentrum für Demokratie

Anfang Mai
An beiden Bushaltehäuschen am S-Bhf Plänterwald wurden innerhalb einer Woche an 2 Tagen Aufkleber des Bundesverbandes der Jungen Nationaldemokraten an die Scheiben geklebt. Darunter befanden sich je zwei mal das Motiv „Zerschlagt die Antifa“ und „Gebt Zecken keine Chance“.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

08. Mai 2011
Entlang des Sterndamms werden Dutzende Aufkleber entdeckt. Auf ihnen steht unter anderem "Tierversuche stoppen! Freie Kräfte Neukölln", "Ich kämpfe für nationalen Sozialismus damit meine Kinder eine Zukunft haben", "Wir würden niemals behaupten, daß Rudolf Heß ermordet wurde...", "Augen auf! Meldet uns Treffpunkte, Aktivitäten, Personalien und Übergriffe von Linksextremen", "Tag der deutschen Zukunft. Unser Signal gegen Überfremdung. www.tddz.info", "Vorbild Schweiz - Kriminelle Ausländer nach Hause schicken - NPD", "Berlin bleibt deutsch", "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot", "Das Volk wird kaputtgespart.. Deutsches Geld für deutsche Aufgaben! NPD", "8. Mai 1945 - Vergewaltigung Besatzung Landraub Mord - Wir feiern nicht!" und "Das abgewrackte System entsorgen! Nationaler Sozialismus gegen Kapitalismus".
Quelle: Zentrum für Demokratie, Jusos Treptow-Köpenick

08. Mai 2011
Im S-Bhf Baumschulenweg wurde am historischen Eingang an die Fliesen mit einem Wachsmalstift die Parole „Sieg Heil“ geschrieben. Die Polizei wurde verständigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

06. Mai 2011
Entlang des Sterndamms und der Stubenrauchstraße werden etwa ein Dutzend Aufkleber angebracht. Auf ihnen stehen Parolen wie "Berlin bleibt deutsch" (Nationaler Widerstand Berlin), "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot", "Gute Heimreise - NPD" oder "Vorbild Schweiz - Kriminelle Ausländer nach Hause schicken – NPD".
Quelle: Zentrum für Demokratie

04. Mai 2011
An der Haltestelle Stubenrauchstraße/Springbornstraßein Johannisthal wurden Aufkleber mit den Parolen "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot!", "Kauft deutsche Produkte - NPD" und "Inländerfreundlich - NPD" angebracht.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

03. Mai 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide werden diverse Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum und von der NPD gefunden. Am Tag zuvor ist der Tunnel gerade erst von ns-verherrlichenden parolen gereinigt worden.
Quelle: Zentrum für Demokratie

02. Mai 2011
An der Haltestelle Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot!" und "Inländerfreundlich - NPD" entdeckt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

02. Mai 2011
In einem Briefkasten in Grünau findet ein Anwohner eine Postkarte der NPD.
Quelle: Bürgerinitiave Grünau

01. Mai 2011
In der Dörpfeldstraße in Adlershof wurden mehrere Aufkleber entfernt auf denen eine rote Fahne mit weißem Kreis darauf abgebildet war. Im Kreis stand die Parole „Bin bald zurück“. Die Fahne soll eine Hakenkreuzfahne sein.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein

29. April 2011
An der Kreuzung Ekkehardstraße/Baumschulenstraße wurde mit einem Edding an die Baustellenabsperrung die Parole „Ausländer raus!“ geschrieben und die Adresse einer rechtsextremen Internetseite.
Quelle: Zentrum für Demokratie

28. April 2011
An der Kreuzung Rudower Chaussee/Wegedornstraße in Adlershof wird ein Aufkleber entdeckt mit der Aufschrift: "Heraus zum 1. Mai - Zukunft durch Arbeit, Fremdarbeiter stoppen - www.antikap.de". Auf der angegebenen Internetseite wird eine Neonazidemonstration am 1. Mai in Halle beworben.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

27. April 2011
Am S-Bahnhof Treptower Park verteilen kameradschaftsnahe Neonazis Flugblätter mit rassistischem Inhalt. Seit ein paar Wochen veranstalten sie eine sogenannte Ausländer-Raus-Kampagne. In Lichtenberg und Neukölln waren im Rahmen dieser Kampagne weitaus mehr Aktivitäten zu beobachten. Neben dem verteilen von Flugblättern, dem Kleben von Aufklebern, fand auch eine Veranstaltung in Neukölln zum Thema statt. Am S-Bahnhof Treptower Park verteilten drei Personen die Flugblätter. Zwei Stunden vorher waren sie mit einer größeren Gruppe in der Frankfurter Allee in Friedrichshain und verteilten die gleichen Zettel. Dort erhielten sie von der Polizei einen Platzverweis. Die Aktion am S-Bahnhof Treptower Park hat im Anschluss daran stattgefunden.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27. April 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide werden drei Aufkleber aus dem rechtsextremen Spektrum entdeckt. Außerdem wurden die Parolen „Nationaler Sozialismus“ und „NS Jetzt“ auf das Graffiti gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27. April 2011
In der Nacht gegen 1 Uhr taucht ein Mann aus dem Vorfall vom 25. April mit fünf Freunden und den Pitbulls vor dem Haus des Zeugen des Vorfalls auf und bedroht ihn wieder. Der Zeuge warnt die Frau, deren Wohnadresse die Täter kennen. Die Männer tauchen dort auf und bedrohen die Familie, indem sie u.a. an den Jalousien der Wohnung rütteln. Die Frau erstattet Anzeige.
Quelle: ReachOut

26./27. April 2011
In der Nacht vom 26. auf den 27. April wird am Parteibüro der LINKEN in der Brückenstraße in Schöneweide eine Scheibe beschädigt. Hinter der Scheibe hängt ein großes Plakat mit dem Portrait Gregor Gysis. Die Scheibe wurde direkt an der Stirn Gysis beschädigt. Sie ist mehrfach gesprungen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei, Partei Die LINKE

26. April 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide wurde die Parole „Multikulti stoppen“ auf das Graffiti gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

25. April 2011
Gegen 18:15 Uhr werden drei Frauen mit zwei Kindern in der Nickelswalder Ecke Schönblicker Straße von einem Mann und einer Frau, die an einem Imbiss stehen, rassistisch beleidigt, mit einem Baseballschläger bedroht und mit zwei Pitbulls ohne Maulkorb verfolgt. Die gerufene Polizei erklärt, dass sie keine Anzeige wegen Bedrohung aufnehmen kann, da kein Messer im Spiel war. Wegen der Hunde könne sie nichts unternehmen.
Quelle: ReachOut

25. April 2011
Ein Zeuge des vorhergehenden Vorfalls, zu dem sich die bedrohten Frauen geflüchtet hatten, wird am späteren Abend ebenfalls von dem Mann und mehreren Personen, die mit Fahrrädern ums Haus fahren, bedroht. Die Männer werfen Steine gegen die Fenster. Der Zeuge erstattet Anzeige.
Quelle: ReachOut

24. April 2011
An der Bushaltestelle Stubenrauchstraße/Springbornstraße werden Sticker mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt Schwarz-weiß-rot" geklebt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. April 2011
Entlang des Sterndamms in Johannisthal wurde gut ein Dutzend NPD-Aufkleber an Laternen und Haltestellen angebracht. Die Parolen lauten unter anderem "Organisierte Ausbeutung - Früher gab's Räuber nur im Wald", "Die Milliarden gehören dem Volk, nicht den Banken!", "Gute Heimreise" und "Kauft deutsche Produkte!".
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

22. April 2011
An der Straßenbahnhaltestelle am Busbahnhof Schöneweide werden 5 Aufkleber vom sogenannten Freien Netz und der NPD entdeckt, unter anderem mit der Aufschrift "Danke Schweiz - Minarettverbot auch hier!". Außerdem wird aufgefordert, sich gegen Antifaschisten zu wehren.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

22. April 2011
Am Platz des 23. April in Köpenick wurden auf dem Boden in der Parkanlage mehrere Hakenkreuze gesprüht. Am 23. April 1945 wurde Köpenick befreit, der Platz wurde nach diesem Datum benannt. Der Bund der Antifaschisten Köpenick e.V. hat für den 23. April eine Kundgebung anlässlich der Befreiung veranstaltet.
Quelle: Pressemittelung der Polizei

18. April 2011
In Johannisthal werden Dutzende NPD-Aufkleber entdeckt. Am Sterndamm und im Eisenhutweg wurden an Laternen und Bushaltestellen Aufkleber mit Parolen wie "Gute Heimreise", "Organisierte Ausbeutung... Früher gab's Räuber nur im Wald", "Die Milliarden gehören dem Volk! ...nicht den Banken!" und "Sozial geht nur national" geklebt. Weitere Aufkleber stammen vom Nationalen Widerstand und dem Freien Netz.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

18. April 2011
Kurz vor 18 Uhr stellte ein Zeuge rund um ein Köpenicker Einkaufszentrum rechtsextreme Kürzel und Symbole des Nationalsozialismus´ fest. Alarmierte Polizeibeamte des Abschnitts 66 stellten an den Wänden der Unterführung der Bahntrasse auf einer Ausdehnung von etwa 20 Metern aufgebrachte Siegrunen und Hakenkreuze fest. Zusätzlich hatten die unbekannten Täter die Wände mit zahlreichen Buchstaben- und Zahlencodes der rechtsextremen Szene in schwarzer Farbe besprüht. Die Polizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

17. April 2011
In einem Bushaltestellenwartehäuschen am S-Bahnhof Plänterwald wurden auf die Sitze die Parolen „Islam raus“, „Ausländer raus“ und „NPD jetzt“ geschrieben.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

16. April 2011
Die Partei Pro Berlin gründet einen Kreisverband in Treptow-Köpenick und stellt Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahl und die BVV-Wahl auf. Pro Berlin vertritt rechtspopulistische Thesen, ihr Hauptthema ist die vermeintliche Islamisierung der deutschen Gesellschaft. Im Internet präsentieren sich die neu aufgestellten Kandidaten vorm Rathaus Köpenick.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

11. April 2011
In Grünau werden in Briefkästen Flyer der Partei Pro Berlin gesteckt. Inhaltlich richten sie sich gegen einen Beitritt der Türkei in die EU, weil damit einer Islamisierung Deutschlands Vorschub geleistet werden würde.
Quelle: Grünauer Bürgerinitiative

09. April 2011
Laut einer rechtsextremen Internetseite fand in der NPD-Bundeszentrale eine Veranstaltung zum Thema „Tag der deutschen Zukunft“ statt. Dabei handelt es sich um eine Neonazi-Demonstration, die im Juni 2011 in Braunschweig stattfinden soll.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

07. April 2011
An der Kreuzung Neue Krugallee/Baumschulenstraße wurden zwei Aufkleber des sogenannten Freien Netzes mit der Aufschrift “Meines Volkes Not, ist meine Not! Nationaler Sozialismus jetzt!”
Quelle: Zentrum für Demokratie

Frühjahr 2011 (Nachtrag, nicht in Auswertung)
Ein Mann, der in Müggelheim rechtsextreme Aufkleber entfernt, wird von einem 18-20 Jährigen Radfahrer erst beobachtet, dann angespochen. Im Gespräch teilt er mit, dass er "kein Nazi" sein, sondern nur "national". Per Handy ruft er dann Freunde an und teilt ihnen den Standort des Aufkleberkratzenden mit. Er verfolgt ihn zudem mit dm Fahrrad. Zu einem Angriff kommt es nicht. Der Mann, der die Propaganda entfernt hat, wird im verlauf des Jahres noch mehrfach von dem Neonazi belästigt. (siehe 23.5., 6.6., 1.7. und 4.12.2011)
Quelle: Zentrum für Demokratie

Ende März
Im Zentrum für Demokratie wird ein Flyer der NPD hinterlegt, auf dem die NPD-Brandenburg ihre vermeintlich soziale Kompetenz unter der Überschrift „Soziale Politik macht man nicht mit Links“ vorstellt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

Ende März 2011
Am Ende der Wilhelminenhofstraße, dort wo die Straße an der Wuhlheide oben entlang führt, wurde zwischen beiden Brücken eine ca. 8m große Parole entdeckt. Sie lautet „frei sozial national“. Es ist unklar, wann die Sprüherei entstanden ist.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR)

30. März 2011
An der S-Bahnbrücke am Dammweg wurde "jetzt npd" gesprüht und an einer Mülltonne daneben "nck npd" entdeckt. “NCK” ist ein Sprüher- und Rappergruppe aus Treptow-Köpenick, die bisher nicht im Zusammenhang mit rechtsextremen Schmierereien aufgefallen ist.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

25. März 2011
Am Abend wurden an der Bushaltestelle Sterndamm/ Stubenrauchstraße mehrere Aufkleber der NPD, des freien Netzes und des Nationalen Widerstandes Berlin entdeckt. Darunter fanden sich Parolen wie "Das Volk wird kaputtgespart. Deutsches Geld für deutsche Aufgaben!" "Gäste kommen, Gäste gehen... Gute Heimreise" und "Das abgewrackte System entsorgen! Nationaler Sozialismus gegen Kapitalismus"
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. März 2011
Nachdem im Verlauf des Nachmittags bereits viel rechtsextreme Propaganda entfernt worden war, sind gegen 21 Uhr wieder neue Aufkleber, diesmal mit rassistischem Inhalt in Johannisthal auf dem Sterndamm entdeckt worden. Es waren z.B. Aufkleber angebracht worden, auf denen ein Minarett auf dem Reichstag zu sehen war. Dazu stand die Parole „"Jetzt reichts - Ausländer raus“. Hinzu kam ein Motiv der NPD auf dem „HartzlV für Westerwelle“ gefordert wird.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. März 2011
An der Kreuzung Stubenrauchstraße/Springbornstraße wurden mehrere Dutzend Aufkleber mit mit rechtsextremen Inhalten verklebt. Darunter auch Plakate im A2-Format auf denen steht: "Die Erfolge der Demokraten: Arbeitslosigkeit - Wirtschaftskrise - Überfremdung - Kulturverfall - Meinungsunfreiheit - Migrantengewalt - Perspektivlosigkeit - Armut - Schuldkult - Zerstörung der deutschen Sprache – Überwachung. Dies soll Deutschlands Zukunft sein? Wir sagen nein! Wehrt euch endlich! Die Antwort auf dieses Unrecht lautet: Nationaler Sozialismus! www.naso-zossen.net Nationale Sozialisten Zossen". Im Hintergrund ist ein Bettler abgebildet. Auf den Aufklebern fanden sich Parolen wie „Berlin bleibt deutsch“, "Nationaler Sozialismus", „Das abgewrackte System entsorgen! Nationaler Sozialismus gegen Kapitalismus","Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot" und "Die Milliarden gehören dem Volk! ...nicht den Banken! NPD".
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

23. März 2011
An die Villa offensiv in der Hasselwerder Straße in Niederschöneweide wurden mit Hilfe von Sprühschablonen die Parolen „Nationaler Sozialismus ist machbar Herr Nachbar“ und „Anti Antifa Jetzt“ gesprüht.
Quelle: Villa offensiv

22. März 2011
An einen Geldautomaten im S-Bahnhof Friedrichshagen wurde das Wort „Transe“ gesprüht. Für transsexuelle Menschen ist „Transe“ ein Schimpfwort, insofern sollten mit dieser Sprüherei transexuelle Menschen beleidigt werden.
Quelle: Integrationsbeauftragter Treptow-Köpenick

22. März 2011
An der Bushaltestelle Stubenrauchstraße/Sprinbornstraße wurde ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt. Auf ihm steht: „Augen auf! Meldet uns Treffpunkte, Aktivitäten, Personalien und Übergriffe von Linksextremen“.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

21. März 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide werden zwei Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Alle wissen: Sarrazin hat Recht“ entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

20. März 2011
An der Bushaltestelle in der Hasselwerderstraße in Niederschneweide klebt ein Aufkleber der NPD Pankow mit der Forderung „Moschee zurückbauen“.
Quelle: Villa offensiv, Jusos Treptow-Köpenick

19./20. März 2011
An der Bushaltestelle des Bus 167 Richtung Schöneweide am S-Bahnhof Plänterwald wurde ein Hakenkreuz gemalt.
Quelle: Antifaschistisches Büdnis Süd-Ost

18. März 2011
Am Sterndamm und an einer Bushaltestelle in der Stubenrauchstraße werden insgesamt fünf Aufkleber mit den Parolen „Die Lüge lebt vom Schweigen.“ und "Machs Maul auf es geht auch um dich!“. Urheber sind kameradschaftsnahe Strukturen.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

17. März 2011
In der Baumschulenstraße in Baumschulenweg werden zwei Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Ich stehe zu meinem Land“ entdeckt.
Quelle: Antifaschistisches Büdnis Süd-Ost

15. März 2011
Während im Zentrum für Demokratie eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Demokratieerklärung oder Bespitzelungsklausel“ stattfindet, veranstalten Neonazis aus dem Spektrum der verbotenen Kameradschaft Frontbann24 eine Gegenkundgebung mit ca. 40 Personen. Ihre Veranstaltung muss auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der TRAM-Haltestelle des S-Bahnhofs Schöneweide stattfinden. Nach 40 Minuten, in denen über Megafon gegen die Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus gehetzt wurde, beenden sie ihre Kundgebung.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12. März 2011
Auf das Zentrum für Demokratie werden Steine und Flaschen geworfen. Eine Jalousie wird dabei zerstört.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12. März 2011
Auf den Kunststoffsitzen im Bushaltehäuschen am S-Bhf Plänterwald wurden in der Nacht vom 12. auf den 13.3. vier kleine Hakenkreuze und die Parole „Antifa raus“ gemalt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

10. März 2011
An der Bushaltestelle Frauenlobstraße und am S-Bahnhof Baumschulenweg werden ca. 8 Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

06. März 2011
In der Nacht von Samstag auf Sonntag besprühen zwei Neonazis verschiedene Gebäude in Niederschöneweide mit NS-Symbolen und Parolen. Das Bürgeramt, das Zentrum für Demokratie, das Büro der Linkspartei und ein Hotel sind davon betroffen. Die beiden Täter werden von der Polizei festgenommen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei, Zentrum für Demokratie

05. März 2011
In den neuen Räumlichkeiten des Zentrums für Demokratie findet eine Veranstaltung statt. Während dieser Veranstaltung werden aus einem fahrenden Auto heraus eine Flasche und ein Böller auf die Einrichtung geworfen. Dabei wird eine heruntergelassene Jalousie getroffen und leicht beschädigt. Nach Beendigung der Veranstaltung werden die Gäste nach eigenen Angaben beim Verlassen der Räumlichkeiten von Neonazis gefilmt.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick, Pressemitteilung der Polizei

04. März 2011
In der Elsenstraße wird ein 30-jähriger Mann gegen 19:25 Uhr von einem 45-jährigen Nachbarn rassistisch beleidigt und zweimal mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der 30-Jährige erleidet Verletzungen im Gesicht.
Quelle: Polizeipressemitteilung

02./03. März 2011
In Plänterwald wurden einige NPD-Aufkleber mit unterschiedlichen Inhalten verklebt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

02. März 2011
An ein Gebäude in der Bahnhofstraße in Köpenick wurden neben anderen Kürzeln auch die Buchstaben „ANB“ gesprüht. „ANB“ steht für „Autonome Nationalisten Berlin“ und wird häufig als einzelner Schriftzug verwendet.
Quelle: Integrationsbeauftragter Treptow-Köpenick

Anfang März
An der Bushaltestelle Sterndamm/ Stubenrauchstraße wurde in großen roten Buchstaben "Frei Sozial National" an die Scheiben gesprüht. Weitere Schmierereien an der selben und der gegenüberliegenden Bushaltestelle wurden mit der gleichen Farbe gesprüht, sind aber nicht mehr lesbar. Ein Hakenkreuz wurde anscheinend übersehen.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

26. Februar 2011
Gegen 0:50 Uhr pöbeln Fußballfans am S-Bahnhof Köpenick mehrere PassantInnen an und jagen sie z.T. über den Bahnhof. Die Angreifer meinen in den PassantInnen politische Gegner ausgemacht zu haben. Die Angreifer bepöbeln die PassantInnen am Ostkreuz ein weiteres Mal.
Quelle: Register Friedrichshain

26. Februar 2011
An ein Gebäude in der Schnellerstraße 29 in Niederschöneweide wurde mit einer Sprühschablone die Parole „Nationaler Sozialismus ist machbar Herr Nachbar“ angebracht.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick

24. Februar 2011
Im Rathaus Treptow wird eine Postkarte des Landesverbandes der NPD gefunden, die verschiedene rassistische Klischees bedient. Z.B. steht dort „Millionen Fremde kosten und Milliarden. Ausländer in ihre Heimat zurückführen!“ Abgebildet sind ein schwarzer Mensch, eine Frau mit Kopftuch und ein Mann mit Schnurrbart, Hakennase und Turban, die auf einem fliegenden Teppich sitzen.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick

24. Februar 2011
An einem Supermarkt in der Baumschulenstraße werden zwei Aufkleber entfernt. Auf einem steht: „Organisiert die Anti-Antifa! good night left side“, der andere bewirbt eine rechtsextreme Internetseite.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

23. Februar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide wird mit roter und schwarzer Farbe gesprüht. Auf dem Graffiti wurde das Wort „bunt“ durch „Braun Rot“ übermalt und um eine stilisierte Hitlerfigur wurde ein Herz gemalt. Weiterhin war die Zahl „88“ gesprüht worden und eine Parole gegen antifaschistisches Engagement. Am Ausgang war ein Hakenkreuz gesprüht worden. Der 23.2. ist der Todestag von Horst Wessel. Er wird seit mehreren Jahren von der rechten Szene Berlins genutzt, um Horst Wessel zu gedenken. Im Rahmen dieses Gedenkens kommt es immer wieder zu Klebe- und Sprühaktionen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

22. Febraur 2011
In Friedrichshagen werden in einer Kneipe in der Scharnweberstraße ca. 50 bis 100 Postkarten der Partei „Die Freiheit“ gefunden. Einige Forderungen knüpfen an islamfeindliche und rassistische Ressentiments an, wie z.B. „Für eine differenzierte Zuwanderung – gegen Einwanderung in unser soziales Netz“. Diese Parole suggeriert, das MigrantInnen vorwiegend nach Deutschland kämen, um den Sozialstaat auszunutzen. Diese Sichtweise auf Einwanderung kann empirisch widerlegt werden und sie ignoriert das derzeitige Zuwanderungs- und Asylrecht.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick

22. Februar 2011
Am Eingang zum Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide am Michael-Brückner-Platz werden drei Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten entfernt. Einer richtet sich gegen Einwanderung, zwei sprechen sich gegen die BRD aus.
Quelle: Zentrum für Demokratie

21.Februar 2011
Laut Angaben der Polizei wurden zwei Wartehäuschen der BVG am Sterndamm mit rechten Parolen beschmiert und ein Aufkleber geklebt.
Quelle: Pressemeldung der Polizei

21. Februar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide werden 3 Aufkleber aus dem rechtsextremen Spektrum entdeckt. Auf einem wird gegen politische Gegner gehetzt, auf einem anderen wird die Schweiz als Vorbild gelobt, weil dort „kriminelle Ausländer nach Hause geschickt“ würden. Ein dritter Aufkleber widmet sich dem Thema Umweltschutz.
Quelle: Zentrum für Demokratie

18. Februar 2011
In Neu-Venedig wird in einem Briefkasten ein Flyer der NPD vorgefunden mit der Aufschrift "Millionen Fremde kosten uns Milliarden - Ausländer in die Heimat zurückführen".
Quelle: Register Friedrichshain

16. Februar 2011
Am S-Bhf Schöneweide in der Haupthalle am Ende der Treppe des Bahnsteigs 3-4 wurde auf den Boden die Parole „Dresden 1945 – unvergessen“ gesprüht. Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof war auf das Graffiti die gleiche Parole gesprüht und ein Aufkleber mit der Aufschrift „Kampf der Rotfront – Anti-Antifa organisieren“ geklebt worden. Der gleiche Aufkleber hing auch an der Rolltreppe im Tunnel zum Michael-Brückner-Platz.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin

14. Februar 2011
An der Bushaltestelle vor der Villa offensiv in der Hasselwerder Straße in Niederschöneweide, wird ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Inländerfreundlich“ entfernt.
Quelle: Villa offensiv

14. Februar 2011
Im Tunnel am S-Bhf Schöneweide wird ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entfernt, der sich gegen Linke richtet.
Quelle: Zentrum für Demokratie

12. Februar 2011
Die Scheiben des Büros der Partei Die LINKE in der Brückenstraße werden eingeschlagen. Die Täter werden im rechtsextremen Spektrum vermutet.
Quelle: Partei Die LINKE

10. Februar 2011
An einem Laternenmasten auf der Köpenicker Dammbrücke klebt ein Aufkleber der "Bürgerbewegung pro Deutschland" mit der Aufschrift "Aktiv werden gegen Moscheebau und Islamismus!"
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

09. Februar 2011
An die Scheiben des Büros der Partei Die LINKE in der Brückenstraße in Niederschöneweide wird ein Plakat aus dem rechtsextremen Spektrum geklebt, dass an die Bombardierung Dresden im Jahr 1945 erinnert. Es wurde genau über ein Plakat gegen einen Naziaufmarsch in Dresden geklebt, das von innen an die Scheibe angebracht wurde.
Quelle: Partei Die LINKE

07. Februar 2011
An einem Mast vor den Räumlichkeiten des Zentrums für Demokratie wird ein Aufkleber aus dem rechtsextremen Kameradschaftsspektrum entdeckt, der sich für das Erinnern an den 13. Februar 1945 ausspricht.
Quelle: Zentrum für Demokratie

07. Februar 2011
In einem Briefkasten in der Hasselwerderstraße wird eine Postkarte der NPD gefunden auf der zum einen ein Zitat Sarrazins steht und im weiteren gefordert wird „Ausländer in ihre Heimat zurückzuführen“. Auf der Rückseite kann dann ein Mitgliedsantrag der NPD oder Infomaterial angefordert werden.
Quelle: Zentrum für Demokratie

06. Februar 2011
In der Kneipe „Zum Henker“ findet eine Veranstaltung mit mehreren Dutzend Teilnehmer/innen statt. Es handelt sich um eine Schulung zum Thema Verhalten bei Demonstrationen. Während er Veranstaltung wurde auch politisches Infomaterial zu politischen Gegnern und zu Dresden verteilt.
Quelle: Rechtsextreme Internetseite

04. Februar 2011
In Einkaufszentrum „Forum Köpenick“ werfen Neonazis laut eigenen Angaben kleine Zettel von einer Brüstung, auf denen an den 13. und 14. Februar 1945 in Dresden erinnert wird.
Quelle: Rechtsextreme Internetseite

03. Februar 2011
Am S-Bahnhof Baumschulenweg wird auf dem Bahnsteig ein Aufkleber entdeckt, der die deutschen Soldaten, die während des 3. Weltkriegs gekämpft haben als „beste Truppe der Welt“ bezeichnet.
Quelle: Zentrum für Demokratie

31. Januar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide, am Michael-Brückner-Platz und am Zentrum für Demokratie wurden insgesamt 5 Aufkleber gefunden, die rechtsextreme Inhalte hatten. Einer richtete sich gegen Linke, zwei waren rassistisch motiviert und zwei weitere solidarisieren sich mit einem rechtsextremen Internetradio solidarisieren.
Quelle: Zentrum für Demokratie

28. Januar 2011
Am Vormittag gegen 11.30 Uhr versucht eine Frau in der Kiekebuschstraße in Köpenick einzuparken. Sie möchte den letzten freien Parkplatz in Sichtweite nehmen. Als sie einparken möchte wird sie von einem kräftigen Mann bedroht, der den Parkplatz selbst benutzen möchte. Er droht der Frau mit der Faust. An seiner Hand ist ein Ring mit einem SS-Totenkopf zu sehen.
Quelle: Zentrum für Demokratie

27. Januar 2011
In der Baumschulenstraße in Baumschulenweg wird ein Aufkleber aus der rechtsextremen Szene entfernt, der Bezug auf eine Neonazidemonstration im Februar in Dresden nimmt.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

25. Januar 2011
An einem Lidl-Supermarkt in der Kiefholzstraße in Baumschulenweg wurden an die Regenrinnen Aufkleber mit der Aufschrift „Todesstrafe für Kinderschänder“ geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratieq

25. Januar 2011
An einer Telefonzelle auf dem Michael-Brückner-Platz wird ein Aufkleber des rechtsextremen „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ gefunden, auf dem an den 13. Februar 1945 in Dresden erinnert wird.
Quelle: Zentrum für Demokratie

24. Januar 2011
An der Kreuzung Sterndamm/Stubenrauchstraße werden 7 bis 8 Aufkleber mit der Aufschrift „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot“ entdeckt.
Quelle: Jusos Treptow-Köpenick

19. Januar 2011
Polizisten nhemen in der Nacht einen alkoholisierten Autofahrer in Altglienicke vorläufig fest. Ein Zeuge hatte gegen 23 Uhr 30 beobachtet, wie der 25-Jährige in der Köpenicker Straße aus seinem Auto heraus den rechten Arm hob und laut „Heil Hitler“ rief.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei

17. Januar 2011
In der Schönefelder Chaussee Ecke Venusstraße werden an Glascontainern verschiedene rechtsextreme Parolen entdeckt. Eine lautet „NS-Jetzt“, eine andere war antizionistisch. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: JAO e.V.

16. Januar 2011
An der Kreuzung Baumschulenstr/Kiefholzstraße werden zwei Aufkleber entdeckt die mit der „Anti-Antifa“ sympathisieren.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost

11. Januar 2011
In Baumschulenweg klebten an der Volkshochschule zwei Aufkleber mit der Aufschrift “Wir sind sarrazinen" eines islamophoben Internetpotals.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. Januar 2011
Am Briefkasten vor der Rumbar in der Baumschulenstraße in Baumschulenweg werden Aufkleber mit der Aufschrift “Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion” entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. Januar 2011
Am S-Bhf Schöneweide, auf dem Bahnsteig Richtung stadtauswärts wurde jede Menge Aufkleber der NPD und des sogenannten Freien Widerstands geklebt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

11. Januar 2011
Am Eingang des Fußgängertunnels am S-Bahnhof Schöneweide, der auf der Seite Michael-Brückner-Platz liegt, werden zwei Aufkleber aus der rechtsextremen Szene gefunden, die auf den 13. Februar 1945 verweisen. Am 13 Februar 1945 war Dresden von Alliierten aus der Luft bombardiert worden. Jährlich findet in Dresden aus diesem Anlass um den 13. Februar der europaweit größte Aufmarsch von mehreren Tausend Neonazis statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie

04. Januar 2011
Im Fußgängertunnel am S-Bhf Schöneweide werden gesprühte Parolen wie „NS-Jetzt!“ entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie